Leider ist es doch passiert

Leider ist es doch passiert

Wie man gestern Abend u.a. auf Appleinsider  vernehmen konnte, stellt Apple die Entwicklung von Aperture und iPhoto aufgrund der neuen Photoverwaltung von OS X Yosemite ein. Das stimmt mich doch etwas traurig. Ich arbeite zwar schon seit längerem mit Lightroom, hatte aber eigentlich nie die Hoffnung aufgegeben, dass Apple doch noch eine neue Version rausbringt.

Der Plan soll wohl sein, dass Aperture noch auf Yosmite läuft und man ein Tool erhält, um seine Aperture-Daten in Lightroom migrieren zu können. Also erstmal muss man nicht in Panik verfallen.

Was mich aber auch noch weiter zum überlegen bringt, Lightroom hat jetzt keinen richtigen Gegenspieler mehr, der genug Nutzer hat, dass Adobe sich bei der Entwicklung seiner Software Mühe gibt. Ok das hat eigentlich Adobe auch bei Photoshop&Co auch nicht und diese Programme sollen ja auch recht gut sein. Nur habe ich meine Bedenken, dass man zukünftig Lightroom auch nur noch im Bundle mit Photoshop als Abo erhält.

Daher sollte man sich man die Alternativen angucken:

Capture One Pro

Lightzone

Darktable

DXO

AfterShots Pro

OnOne

Ich denke, die Liste ist sicher nicht vollständig, aber probieren sollte man es mal.

Ich selber habe mich mal mit Capture One beschäftigt und auch mit DXO. Bei beiden hatte ich mich schwergetan. Aber vielleicht sollte man sich jetzt mal wirklich mit den Alternativen befassen, weil Wettbewerb belebt halt das Geschäft 😉

Also ich werde da am Ball bleiben und wieder berichten

Aperture gegen Lightroom Teil 2

Aperture gegen Lightroom Teil 2

Es ist jetzt etwas über ein Jahr her, dass ich mir mal ein paar Gedanken zu dem Thema Aperture vs. Lightroom gemacht habe.

Grundsätzlich hat sich an meiner Meinung nichts geändert. Allerdings nutze ich seit längerem doch Lightroom, obwohl ich den Workflow von Aperture immer noch deutlich besser finde. Da mir bei meinem Kameraroulett aufgefallen ist, dass ich mit Lightroom deutlich bessere Ergebnisse bekomme. Losgelöst, dass es leider bei Apple immer recht lange dauert, dass neue Kameras unterstützt werden. Ok, wenn ich dann endlich mal meine „Endlösung“ der Kameras gefunden habe und die dann vielleicht doch mal unterstützt wird, dann ist auch Ruhe und das auch nicht mehr so wichtig. 😉

Es gibt zwar Anzeichen dafür, dass Apple Aperture noch nicht ganz aufgegeben hat, aber mittlerweile dauert es mir echt zu lange.

Es gibt ja im Prinzip drei Pro-Programme von Apple im Medienbereich. Als erstes wurde Final Cut Pro X im Juni 2011 komplett neu überarbeitet. Es wurde zwar deutlich günstiger, aber auch deutlich „unpro“. Hier hat aber Apple auf seine Kunden gehört und deutlich nachgebessert, sodass ich eigentlich nichts schlechtes mehr höre. Im Juli 2013 hat Apple dann eine komplett neue Version ihres Audioprogrammes Logic Pro X  herausgebracht. Das wohl offensichtlich mit einem deutlich besseren Start. Hier habe ich kaum Negatives gehört.

Aperture 3 kam im Februar 2010 raus und wurde seitdem eigentlich nur leicht weiterentwickelt. Einen größeren Schritt gab es mit dem Rollout von dem Apple Betriebssystem 10.9. Mavericks. Hier wurde Aperture 3.5 rausgebracht, was glaube ich als größtes Feature hat, dass es nur noch unter Mavericks läuft und somit Mountain Lion und davor Anwender in die Röhre gucken. Mensch Apple, wenn Ihr schon die Nutzer verärgert, dann richtig und bringt eine komplett neue Version von Aperture raus und zieht an Lightroom wieder vorbei!

Wenn ich mir den Intervall von Final Cut und Logic Pro ansehe, dann kommt in 2015 ein neues Aperture raus. Aber sorry, das ist zu lang. Immer mehr wechseln zu Lightroom und andere Alternativen, wie z.B. Capture One oder DxO usw..

Kurzzeitig hatte ich gehofft, dass Apple zu Ihrem neuen MacPro, welcher wohl jetzt so langsam in die richtigen Auslieferungen kommt, ein Aperture X rausbringt. Aber still ruht der See.

Wieso bin ich eigentlich der Meinung (und der Hoffnung), dass da noch ein neues Aperture rausbringt? Dazu kann ich folgendes sagen:

  1. nach ca. drei Jahren hat Apple Ende 2013 die Dritthersteller API aktuallisiert
  2. Aperture taucht sehr häufig kurz bei Keynotes von Apple auf, ebenso bei Hardware-Werbung
  3. Apple hat recht viel Energie aufgewandt, den Unterbau zu optimieren. Hier sei z.B. die Zusammenlegung des Mediathekformats von iPhoto und Aperture. Könnten die sich sparen, wenn die Aperture sterben lassen würden
  4. RAW-Formate werden relativ regelmäßig implementiert, sogar für teure Mittelformatkameras
  5. mit dem MacPro scheint sich Apple wieder um seine Pro-Kundschaft zu kümmern

Zu Punkt 4. möchte ich anmerken, dass bis vor Kurzem mtl. ein RAW-Update herausgebracht wurde, allerdings jetzt schon seit über zwei Monaten nicht mehr. Die Anzeichen für einen großen Schlag mit Präsentation von Aperture X oder komplette Resignation?

Was ich mir noch vorstellen könnte, dass die Aperture zur WWDC 2014 herausbringt. Die WWDC, die vom 02.06. – 06.06.2014 stattfindet, ist ja die Entwicklerkonferenz von Apple für Ihre Entwickler, wo eben neue Software, wie z.B. Mac OS x 10.10 oder auch iOS 8 vorgestellt wird. Und hier würde m.E.n. auch eine Software wie Aperture auch passen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wobei, je länger es dauert und je mehr ich mit Lightroom arbeite, desto weiter entferne ich mich natürlich von Aperture.

Derzeit teste ich auch Capture One Pro, da es vor Kurzem ein gutes Angebot gab und ich noch eine alte Version aus meiner Leica M8 Zeit hatte. Da musste ich nicht lange überlegen. Aber zu diesen Erkenntnissen später mehr. Es wäre zu früh, mir ein Urteil zu bilden.

Sicher fragt sich der Eine oder Andere, warum ich mir eigentlich immer noch Gedanken darüber mache und ich nicht einfach Lightroom komplett nutze?

Tja, das habe ich mich auch schon manchmal gefragt. Vielleicht ist es auch die „Angst“, dass Adobe die nächste Lightroom-Version nur noch als Bundle im Abo mit Photoshop rausbringen wird. Keine Angst das Thema Abo werde ich hier nicht breittreten, nur dass ich grundsätzlich kein Problem damit hätte, dass ich Lightroom nur noch als Abo erhalte, aber bitte nur Lightroom, nicht auch noch Photoshop. Warum soll ich für was bezahlen, was ich zu 0,0% nutze? Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal Pixelmator benutzt habe. Eigentlich komme ich mit Aperture/Lightroom und z.B. der Nik-Collection locker aus.

So der Beitrag ist schon sehr lang geworden und eigentlich auch ohne ein richtiges Ergebnis, aber ich wollte einfach nur mal meine Gedanken zu diesem Thema loswerden.

Ich habe mir die Leica T …

Ich habe mir die Leica T …

… heute mal live angesehen und ich durfte da auch ein bisschen mit rumspielen. Hierzu vielen Dank an Meister-Camera in Hamburg.

Wie fange  ich am besten an?

Also die Leica T ist größer, als vermutet und liegt super in meinen Händen. Der Griffwulst ist genau richtig und mein Daumen findet bei den Daumenrädern halt. Sie liegt, egal mit welchen der bisherigen zwei Objektiven, sehr ausgewogen in der Hand, sodass ich glaube, dass man sie sehr lange halten kann. Ansonsten ist sie super edel verarbeitet. Sogar die Blitzschuhabdeckung ist in Aluminium. Es passt sehr gut, dass da eben keine Knöpfe außer dem Auslöser und dem Videoknopf sind. Ohne Nackenstrappen gibts auch nichts, was übersteht.

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Die Bedienung über das Touchmenü läuft sehr intuitiv und läßt eigentlich keine Fragen offen. Was etwas gedauert hat, war die Konfiguration des zweiten (linken) Daumenrades. Ich fotografiere gerne in A (Blendevorwahl), ISO-Automatik und greife dann mit der Belichtungskorrektur ein. Wenn ich auf A schalte, dann ist das rechte Daumenrad mit der Blende belegt und das linke mit der ISO-Einstellung. Hier habe ich sehr lange im Menü gesucht und auch der Kollege von Meister konnte auch nicht weiterhelfen, da die Kamera so frisch war, dass er sich noch nicht komplett damit auseinandersetzen konnte. Ich habe es aber dann gefunden, es liegt so nahe, einfach mal auf das Symbol für das linke Daumenrad auf dem Livescreen zu touchen und siehe da, da kann man sich dann einiges drauflegen. Was weiss ich nicht, weil für mich die Belichtungskorrektur wichtig war. 😉

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Ansonsten kann man sich die die wichtigsten Menüpunkte einfach in Mymenü legen, indem man im Einstellungsmenü das Icon länger gedrückt hält und auf das Mymenü (heißt das eigentlich so?) zieht. Wenn man was da raus haben will, einfach auf den Papierkorb ziehen.

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Was ich klasse finde, dass es sich nicht um 100 fach verschachtelte Menüs handelt, sondern entweder tippt man einfach durch die 3-4 Möglichkeiten durch oder es öffnet sich ein weitere Ebene, wo ich was auswählen kann. Es ist etwas schwer zu erklären, aber die Struktur ist sehr flach und übersichtlich.

Das Auslösegeräusch ist deutlich leiser, als was man im Internet so bisher zu hören bekommen hat. Im Vergleich ist meine OM-D E-M10 etwas lauter.

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Ich musste mich etwas umgewöhnen, da die Anzeige der Blende und Zeit oben links ist. Bei der Oly ist sie unten. Aber das ist Gewöhnungssache. Die Daumenräder rasten zwar gut ein und geben eigentlich eine gute Rückmeldung , aber bei der Belichtungskorrektur kann man mal eine ⅓ Blende überspringen.

Die Glocke am Tresen

Der Autofokus im Laden hat m.E.n einen sehr guten Job erledigt. Er sprach recht schnell an und hat sicher sein Ziel gefunden. Ein- oder zweimal musste ich den Auslöser ein zweites mal bemühen, um den AF zu aktivieren. Der Laden war aber auch alles andere als gut beleuchtet. Gefühlt würde ich aber trotzdem sagen, dass sie nicht an die Oly rankommt.

Ich würde mir noch eine Touchauslösung wünschen, die aber lt. dem Händler wohl noch per Firmwareupdate nachgereicht wird.

Wenn man auf MF umschaltet ist die einzige Fokushilfe die Lupe, sofern man sie aktiviert hat. Hier wäre ein Focuspeaking sicher nicht schlecht. Mal gucken, ob das noch nachgereicht wird.

Achso das Display. Ich finde es sehr gelungen und obwohl noch die Folie drauf war, sehr kontrastreich und mit einem großen Betrachtungswinkel. Ich habe so im Laden nicht vermisst, dass man das Display nicht schwenken kann. Die Nikon Displays sind da m.E.n deutlich schlechter. In der Sonne konnte ich die Leica T leider nicht testen. Auch habe ich nicht den Aufstecksucher getestet. Er war zwar da, aber ich habe nicht gefragt.

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Die Touchbedienung läuft sehr flüssig und erinnert sehr stark an aktuelle Smartphones. Die geschossenen Fotos erhält man mit einem senkrechten Wisch über das Display und man wischt dann, wie man es von iPhone & Co. gewohnt ist durch die Bilder. Auch reinzoomen geht entweder mit zwei Fingern auseinanderziehen oder Doppeltap aufs Display. In den Bildern läuft es aber nicht ganz so flüssig, wie man es vom Smartphone oder Tablet gewohnt ist.

Ach und was ich gestern u.a. unterschlagen habe, die Kamera hat noch einen internen Speicher von 16GB.

Zu den Objektiven kann ich nicht viel berichten, da ich keine Möglichkeit hatte mal einen kleinen Photowalk zu machen, um hinterher die Bilder mal zu beurteilen. Die Bilder aus dem Laden, sind nur wenig repräsentativ.

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Was mir aufgefallen ist, dass der Fokusring sehr satt läuft, schon fast zu stramm. Das ist man von heutigen Objektiven einfach nicht mehr gewohnt. Auch der Zoomring des 18-56mm lief sehr satt. Mechanisch sind die beiden Objektive ohne jeden Zweifel erhaben. Wie gesagt optisch kann ich es noch nicht beurteilen.

Die Naheinstellgrenze könnte für meinen Geschmack noch etwas näher sein.

Mein Fazit:

Wenn ich ehrlich sein soll, hat die Kamera einen kleine „habenwollen“ Reflex ausgelöst. Wie gesagt, den Body empfinde ich als nicht zu teuer, aber die Objektive bzw. das Zoom.

Insgesamt hat mich das Handling und die neuartige Touchbedienung schon überzeugt und ich kann mir vorstellen, dass es sich so auch durchsetzen könnte. Ich denke, hier hat Leica alles richtig gemacht.

Das Design und die Haptik ist erstklassig.

Wie ich finde hat die Kamera einen großen Kontrastumfang, denn die Lichtsituation im Laden war m.E.n schon fies, aber selbst die JPEGs konnten damit gut umgehen. Die beiden Bilder mit der Oly und der Leica ganz am Anfang habe ich leider nicht in RAW geschossen, da ich die meiste Zeit mit der abgebildeten Leica mit dem 23er gespielt habe und die, mit dem Zoom nur dafür mal kurz in die Hand genommen habe. Leider habe ich nicht vorher kontrolliert, dass sie nur auf JPEG stand.

Leider hat die Kamera keinen integrierten Sucher, wobei ich mich bei der OM-D schon ertappe, dass ich dort nur noch sehr selten durchschaue, da das Display sehr gut ist. Und das ist bei der Leica auch der Fall. Nur muss es sich in der Sonne noch beweisen.

Wenn ich das Geld übrig hätte, würde ich sie mir kaufen.

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Das neue Leica T-System

Das neue Leica T-System

Nachdem gestern Leica die T rausgebracht hat, habe ich lange überlegt, ob ich auch meinen Senf dazu abgeben soll oder nicht. Denn sie wurde und wird immer noch im Internet heiß diskutiert.

Da ich ja ein bekennender Leica-Fan bin, will ich trotzdem ein paar Gedanken los werden und auch erst jetzt, da ich mangels einer Livebeurteilung, ich aufgrund Bilder, Videos und Blogs versucht habe, mir eine Meinung zu bilden.

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Ich möchte aber nicht versäumen, vorher zu erwähnen, dass einige Dinge eben auch Spekulationen meinerseits sind. Allerdings ich mir aufgrund meiner bisherigen Leica-Erfahrung einbilde, das Eine oder Andere auch beurteilen zu können. Ich konnte immerhin bisher Erfahrungen mit den Leicas M6, M9, X1, X2 sammeln.

Also was ist das für eine Kamera?

Es handelt sich um ein neues System, was neben der S, M, X, D, C und V eingeführt hat. Es ist eine Kamera mit APS-C Sensor und einem eigenen Bajonett und entsprechenden Objektiven. Sie wird im sogenannten Unibody-Aluminium-Gehäuse gefertigt und in Deutschland produziert. Anfangs wird es ein LEICA SUMMICRON-T 1:2/23 mm ASPH und ein LEICA VARIO-ELMAR-T 1:3,5–5,6/18–56 mm ASPH geben. Für 2015 sind ein Super-Vario-Elmar-T 1: 3,5–4,5/11–23 mm ASPH und ein Leica APO-Vario-Elmar-T 1: 3,5–5,6/55–135 mm ASPH angekündigt und mal sehen was so folgen wird.

Die Kamera wird es in silber und in schwarz für 1.500 € geben, das SUMMICRON für 1.600 € und das VARIO-ELMAR für 1.450 €.

Auch wurde ein umfangreiches Zubehör für die T angekündigt. Als wichtigstes sei hier der Visioflex-Sucher mit integriertem GPS und der Leica M Adapter genannt.

Das soll es mit den Spezifikationen hier gewesen sein, alle anderen technischen Details habt Ihr bestimmt schon hinter den Links entdeckt. 😉

Wenn Ihr Euch die Preise anschaut (die vom Zubehör habe ich Euch erspart) könnt Ihr Euch sicher vorstellen, dass es in den Foren und Blogs heiß her geht. Ja die Leica polarisiert mal wieder. Vorab, ich finde die T nicht so extrem teuer, wie die Vario X.

Jetzt aber mal richtig zur Meinung eines Leica Fanboys.

Wenn man sich die reinen technischen Daten anschaut, dann ist sie mit 16MP, Kontrast AF, keinem Stabi und keiner Sensorreinigung nichts Besonderes, aber wenn man sich ansieht, dass das Unibody-Gehäuse, was einen an Apple erinnert, nach der Fräsung 45 Minuten handpoliert wird, eine Touchbedienung, die richtig durchdacht und offensichtlich sher gut bedienbar erscheint, dann relativiert sich das m.E.n schon. Vor allem, weil sie auch in Deutschland gefertigt wird. Wenn ich da eine Olympus OM-D E-M1 anschaue, die bei Amazon immerhin für 1.499€ angeboten wird, finde ich sie wirklich nicht zu teuer. OK eine Sony A7 ist mit ihrem Vollformatsensor auch auf diesem Niveau.

Die Objektive empfinde ich auch als sehr grenzwertig, vor allem die Zooms sind mit ihrer variablen Blende und nicht gerade  ein Sonderangebot und dafür auch nicht besonders lichtstark. Eines darf man aber nicht vergessen – Achtung Mutmaßung -, dass Leica-Objektive bereits mit Offenblende schon 100% nutzbar sind und man nicht bei dieser, wie es bei vielen Markting Anfangsblenden der Fall ist, von „Charakter“ oder auch von „cremig“ die Rede ist. Hier hat Leica in der Vergangenheit bewiesen, dass sie die besten Objektive bauen. Wenn Ihr mal ein RAW-Bild bei Lightroom über die Objekitvkorrektur laufen lasst, dann wisst Ihr was ich meine. Es ist i.d.R. kein oder nur kaum Unterschied zu sehen 😉

Was die T auch noch auszeichnet, ist das Bedienkonzept. Sie hat nur zwei Knöpfe (Auslöser und Videoknopf), zwei programmierbar Daumenräder, eine seitliche Klappe (USB-Anschluss und Speicherkartenslot), Akkufach mit Lösehebel und ein Stativgewinde. Alles andere wird über das Touch bedient. Und guckt Euch mal auf der Leica-Webseite mal den Nackenriemen an, da wurde bis zu Ende gedacht.

Als ich das mit dem Touch gehört habe, war ich sehr skeptisch, ob das nicht der Bedienung abträglich ist und die T nur eine toll aussehende, aber dafür nicht nutzbare Kamera ist. Nachdem ich das Video gesehen habe, bin ich wild diese Kamera zu testen. Weil hier hat sich Leica m.E.n einiges beim Apple iPhone abgeguckt. Da bin ich echt gespannt.

Die Objektive sollen im übrigen keine Panasonic-Objektive sein, sondern reine Leica-Objektive, die aber wohl nicht in Deutschland produziert werden. Hier sind die Diskussionen heiß, ob es dann wirklich Leica-Objektive sind, wenn sie nicht direkt bei Leica gefertigt werden. Hier bin ich der Meinung, wenn die Entwicklung  der Objektive durch Leica erfolgten, nur bei einem anderen Produzenten nach Leica-Vorgaben gefertigt werden, dann ist es schon ein Leica-Objektiv. Denn ein Apple iPhone/iPad müsste ja dann auch Foxcon iPhone/iPad heißen und wenn ich mir dort die Lieferanten der Bauteile so ansehe, dann könnte da schon fast auch Samsung (teilweise Prozessor und Display) iPhone dranstehen. 😉

Was ist denn so mein vorläufiges Fazit?

Da ich keine eigenen Bilder von der Kamera habe und ich kein Ärger bzgl. Urheberrecht haben möchte, habe ich es nur bei dem Beitragsbild belassen.

Wenn ich mir aber die Bilder und Videos so anschaue, dann hat Leica eine super Kamera mit einem klasse Design rausgebracht. Und ich hoffe, dass mir das ein Livetest bestätigt.

Wenn man sich die reinen technischen Daten ansieht, dann ist sie sicher zu teuer, wenn man sie sich aus Richtung Design, Bedienkonzept und deutscher Fertigung ansieht, dann finde ich den Preis anspruchsvoll aber nicht zu teuer.

Die Objektive finde ich vom Preis her sehr grenzwertig. Wenn man sich aber mal mit hochwertiger Technik und deren Konstruktion und Fertigung beschäftigt, dann ist es so, dass für den letzten Rest Qualität ein ungleich größerer Aufwand betrieben werden muss. Das treibt Preise enorm in die Höhe. Warum kostet z.B. ein z.B. LEICA APO-SUMMICRON-M 1:2/50 mm ASPH 6.000 €? Weil es so ziemlich das perfekteste 50mm Objektiv ist, was es gibt. So etwas „lohnt“ sich aber nur, wenn man mehr aus seinen Bildern macht, als diese in Webauflösung auf Flickr & Co. zu präsentieren.

Also alles im allem eine klasse Kamera. Ob sie für mich in Frage kommt weiß ich nicht. G.A.S hat sich bei mir noch nicht eingestellt. Aber mal schauen, was sich da regt, wenn ich die Kamera das erste Mal in der Hand hatte.

So ich denke, das soll es erstmal mit meiner Meinung gewesen sein und viel Spass beim Diskutieren 😉

 

Olympus 15mm Body Cap

Olympus 15mm Body Cap

Ich hatte es bei meiner letzten Olympus auch schon, weil es ein günstiges 15mm Objektiv ist. Gebraucht für unter 60€ zu bekommen. Eigentlich ein sogenannter „Nobrainer“, wenn man sich mit den Eigenheiten des Objektiv arrangiert.

Vorab erstmal ein paar technische Details:

  • Brennweite 15mm
  • fixe Blende von f/8
  • Fixfokus, einstellbar 0,3m bis unendlich
  • sieht aus wie die Gehäuseschutzkappe

Aufgrund der Blende 8 und dem mFT-Sensor ist es von vorn bis hinten mehr oder weniger scharf. Allerdings kann man sich von einer knackscharfen Abbildung, die man sonst so gewohnt ist, verabschieden. Ist aber bei der Art von Objektiv m.E.n. auch nicht erwünscht, sondern man will ja diesen bestimmten Look.

Im Prinzip schraubt man die Linse wie jede andere auch an die Kamera und mit einem kleinen Hebel öffnet man das Objektiv und man muss sich entscheiden, fotografiere ich im Nahbereich (0,3m) oder weiter (∞). Dann kann es auch schon losgehen.

15mm Body Cap

Die Kamera habe ich auf A und die Belichtung steuere ich mit der Belichtungskorrektur.

15mm Body Cap

Die Bilder sind sehr eigensinnig, da sie eigentlich nicht richtig scharf sind, aber auch nicht unscharf:

15mm Body Cap

Mit dem Bild habe ich mal versucht einen etwas älteren Look reinzubringen, indem ich etwas Färbung, Vignette und Korn reingebracht habe:

15mm Body Cap

Was mich gewundert hat, wie gut das Objektiv mit Gegenlicht umgehen kann:

15mm Body Cap

Und auch mit fiesen Lichtverhältnissen:

15mm Body Cap

Das soll es auch schon gewesen sein.

Noch schöne Ostertage.

Spaziergang mit der OM-D E-M10

Spaziergang mit der OM-D E-M10

Mich hat letzte Woche mal wieder G.A.S gepackt und weil mich die OM-D E-M10 bei Saturn angeschrien hat: „Nimm mich mit“ 😉

Nein im Ernst, da meine digitale Fotografie mit Olympus begonnen hat, ich immer wieder von dieser Marke fasziniert bin und ich immer ein kleine „Immerdabei“ haben wollte, kam mir die E-M10 zugegen. Da ich ja schonmal die E-M5 mein Eigen nannte und ich auch vor ein paar Wochen die E-M1 testen konnte, musste ich nicht lange überlegen. Noch ein bisschen kleiner als die E-M5, aber ohne Abstriche in der Bildqualität, da musste ich nicht lange nachdenken.

E-M5 vs. E-M10

E-M1 vs. E-M10

Df vs. E-M10

Was ich bei Ihr gut finde:

  1. schön kompakt
  2. Wifi
  3. interner Blitz
  4. handlicher als die E-M5

Wa sie nicht hat, ich aber auch nicht vermisse:

  1. 5-Achsen Stabilisator
  2. Abdichtung
  3. Phasen AF der E-M1
  4. Bildrate

Wie bei Olympus üblich musste ich mich erstmal durch das Menü arbeiten, um sie für mich einzustellen. Wobei man es ja eigentlich mittlerweile bei jeder Kamera machen muss.

Während meines kleinen Ausfluges gestern, habe ich noch etwas Feintuning durchgeführt und nun passt so ziemlich alles und ich kann mich auf das Fotografieren konzentrieren. OK, es wird noch etwas dauern, bis alles in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Photowalk (2 von 26)

Ich habe die Oly erstmal mit dem Kitobjekitv 14-42 f/3.5-5.6 gekauft, was ein schöner Kompromiss darstellt. Schön ist die Kompaktheit im ausgeschalteten Zustand. Außerdem gibt es da so einen schönen Objektivdeckel, der im ausgeschalteten Zustand die Linse schützt und sie bei Einschalten freigibt. Leider habe ich keine Streulichblende, was man den Bildern oftmals ansieht. Es ist schon sehr anfällig. Hier muss ich mir wohl doch was einfallen lassen und wenn es das Abschatten mit der Hand ist.

Photowalk (6 von 26)

Insgesamt ist sie, obwohl kompakter, etwas handlicher als die E-M5. Das liegt wahrscheinlich an der besser und ausgeprägteren Daumenstütze. Bei der Bedienung hat Olympus auch auf ihre Kunden gehört und die kleinen Knöpfe etwas besser positioniert.

Cool ist die Funktion des Wifi, wo man per QR-Code die Kopplung mit dem Smartphone durchführt. Hier kann sich Sony mal eine Scheibe abschneiden, meine damalige A7 hat es nicht mal mit einem Xperia Z per NFC geschafft sich zu pairen. Man kann mit der passenden App dann schön die Kamera fernsteuern, was allerdings bei einem Photowalk nicht so viel Sinn ergibt, wohl aber, dass man die GPS-Daten auf die Bilder spielt. Allerdings hat das nicht so richtig geklappt, was aber auch ein Bedienerfehler sein konnte. Ich werde es nochmals gesondert testen. Was doof ist, dass man zwar die Route per E-Mail exportieren kann, das aber nur als .log-Datei und nicht als .gpx, was Lightroom lesen kann.

Photowalk (10 von 26)

Was ich bei der E-M5 und bei der E-M1 schon richtig gut fand, ist der Klappmonitor und der Touch. Hier bekommt man gute Perspektiven hin, die ich mit der Df nur bäuchlings hinbekommen würde und aus dem Alter bin ich raus 😉

Photowalk (4 von 26)
Photowalk (9 von 26)

Alles im allem eine coole Kamera, die nicht nur als Zweitkamera richtig gut ist, sondern auch als Erstkamera. Ich hoffe ja nicht, dass meine Df zu kurz kommt. Aber diese Wochenende bleibt es nur beim Streicheln 😉

Photowalk (5 von 26)
Photowalk (20 von 26)
Photowalk (1 von 1)