Nachdem ich im letzten Jahr bei dem Fotoprojekt 365fotos mitmachte, hatten sich in diesem Jahr vier von den 12 Teilnehmern zusammengetan, um das Projekt Soforthorst durchzuziehen. Hier haben Thomas, Andreas, Mario und ich abwechseln jeden Tag ein Foto einer Sofortbildkamera gemacht, mit dem Smartphone abfotografiert und auf Instagram, Twitter und Tumblr hochgeladen.

Zweimal im Monat haben wir uns einem anderen Thema angenommen. Nacheinander konnte jeder seine Wünsche äußern und wir mussten alle diese dann entsprechend interpretieren und umsetzen. Fotos aus dem Instax-Drucker waren verboten, ansonsten aber alle Varianten an Sofortbildkameras erlaubt.

Es kamen Fuji Instax, Leica Sofort, Lomography, Polaroid und Impossible zum Einsatz. Anhand der Formate ratet mal, welche ich verwendet habe 😉
Wir hatten einen Google-Kalender angelegt, damit jeder eine Erinnerung bekommen hat, wenn er dran ist. Ferner haben wir über Slack kommuniziert.

Januar 1 – freies Thema

Januar 2 – Kontraste

Februar 1 – Natur

Februar 2 -Foodporn

März 1 – Rot

März 2 – Formen

April 1 – Toilette

April 2 – Zäune

Mai 1 – Schatten

Mai 2 – Meine Lieblingssachen

Juni 1 – flüssig/Flüssigkeiten

Juni 2 – Urbanjungle

Juli 1 – Arbeit

Juli 2 – Urlaub

August 1 – Doppelbelichtung

hier hatten wir mal getauscht, sodass die vier Tage mal nicht eingehalten wurden, so aber eben keine Lücke entstanden ist.

August 2 – Blicknachunten

September 1- Aus der Hüfte

September 2 – Eingerahmt

Oktober 1 – Fahrzeuge

Oktober 2 – Herbstblume

November 1 – Schilder/Zeichen

Auch hier bin eingesprungen, damit keine Lücke entsteht.

November 2 – Stromkasten/Schaltkasten

Dezember 1 – Winteriscoming

Dezember 2 – freies Thema in schwarzweiß

Ich muss sagen, dass es das zweite Jahr in Folge war, wo ich an einem Fotoprojekt teilgenommen und auch durchgezogen habe. Ich hatte zwar schonmal alleine welche vor Jahren begonnen, aber diese nicht durchgehalten. Durch den “Gruppenzwang” und auch die Erinnerung über Slack, wenn man es trotz Kalendereintrag mal verpennt hat, ist man mehr oder weniger gezwungen, das durchzuziehen. Ich hatte zwar zwischendurch mal eine Phase, wo ich überhaupt keine Lust mehr hatte, aber über diese bin ich gut hinweg gekommen.

Alles in allem hat es mir aber riesigen Spass gebracht, weil wir auch in der Gruppe super zugehalten haben und uns toll verstanden haben und ich will natürlich nicht versäumen mich bei meinen drei Mitstreitern zu bedanken und hoffe, dass wir uns vielleicht nochmals zusammenfinden.

Ob ich mich durch 365fotos und Soforthorst weiterentwickelt habe, kann ich nicht genau sagen, aber ich glaube schon.

Ich habe zwar in diesem Jahr insgesamt weniger fotografiert, was wahrscheinlich eher an den weniger Reisetätigkeiten liegt, als an den recht hohen Druck eines Fotoprojektes.

Wie geht es weiter? Projekte haben für mich immer ein Ende und somit endet auch Soforthorst und ich hatte erst überlegt in 2018 nichts zu machen, wurde aber über den Happy Shooting Slack auf WeeklyPic aufmerksam und daher werde ich dort was Neues beginnen.
Bei den Mitstreitern Thomas, Mario und Andreas möchte ich mich herzlich für die zwei Jahre bedanken, es hat mir riesig Spass gebracht und vielleicht machen sie bei WeeklyPic mit, was mich sehr freuen würde.