Photowalk von Foto TV

Photowalk von Foto TV

Zum zehnjährigen Geburtstag von Foto TV veranstaltet Marc in Deutschland verschiedene Photowalks mit dem Thema Reportage.

Den Auftakt bildete Hamburg, der mit Hilfe von Marco Larousse organisiert wurde. Marco hatte ein „schlechtes“ Gewissen, als er meinen Namen bei den Teilnehmern gelesen hatte, da ich ja bereits beim Photowalk von Cosyspeed dabei war. Da ich aber zu spät kam, habe ich den bekannten Anfang verpasst, sodass ich zu den weniger bekannten Orten kam. Allerdings wäre das eh kein Problem gewesen, da diese Walks auch eher um die Sache und Kommunikation geht sowie neue Leute kennen zu lernen, als um die wettbewerbsmäßige Fotografie geht.

Was auch sehr witzig war, dass mich einen Tag vorher ein Kunde anrief, der eigentlich was anderes wollte und nur sagte: „übrigens morgen sehen wir uns“. Ich wusste zwar, dass er auch ein wenig fotoverrückt ist, aber damit hätte ich nicht gerechnet.

Wir hatten stark wechselhaftes Wetter, aber als Norddeutscher ist ja erst starker Regen, wenn dieser waagerecht in der Luft ist. Alles andere ist eher hohe Luftfeuchtigkeit 😉

Ich war mit der Fuji X-T2 und dem XF 16mm f/1.4 WR unterwegs und beide sind wasserfest. Wobei die „normalen“ Kameras mehr abkönnen, als die meisten denken. Ich hatte zwar auch mal das 27er drauf, aber ich habe gemerkt, dass ich eher der weitwinklige Typ bin und schnell wieder gewechselt

Der (verpasste) Treffpunkt war beim Rathausplatz, ging dann Richtung Planen un Bloomen über die „Schanze“ zur Hafencity, wo wir dann noch zu Essen eingekehrt sind. Da der Weg doch ziemlich weit war und auch die Teilnehmer recht viele waren, hatte es doch länger gedauert als gedacht, was mir aber auch schon fast klar war.

Wie gesagt war die Aufgabe eine Reportage zu erstellen und fünf Bilder nachher in die geschlossen Facebook-Gruppe zu stellen. Hier sind echt viele interessante Reportagen zusammen gekommen. Ich habe mich für „Urban Jungle“ entschieden, da es in Städten immer Ecken gibt, wo es entweder angepflanzten „Dschungel“ gibt oder sich die Natur ihren Lebensraum zurückholt. Hier mal meine Bilder.

Ich kann nur sagen, dass es mal wieder viel Spass gemacht hat und möchte mich bei der Organisation bei Marc, Heike und Marco bedanken und kann nur ermutigen in den anderen Städten dabei zu sein.

Alles in allem ein schöner runder Nachmittag mit vielen netten Menschen und in Ruhe seinem Hobby nachkommen.

1. internationaler Fotowalk in Prag

1. internationaler Fotowalk in Prag

Am Samstag den 13.05.2017 war der 1. internationale Fotowalk in Prag, der durch den Fotowalker organisiert wurde.

Da ich beruflich am Freitag in Chemnitz war, bot es sich an Samstag die zwei Stunden Fahrt nach Prag in Angriff zu nehmen.

Hotel war gebucht und da es morgens gegen 10 schon losgehen sollte hatte ich es umweit vom Treffpunkt gebucht. Da Prag ähnlich schwierig zum Parken ist, wie Amsterdam war nicht nur der Standort das Kriterium für die Wahl des Hotels, sondern auch ein Parkplatz. Nur hatte ich die Rechnung ohne das Hotel gemacht, denn der Parkpaltz war ca. 20 Gehminuten vom Hotel entfernt. Da es aber ein Umweg gewesen wäre, das Auto wegzustellen und zum Hotel zurück und dann zum Treffpunkt, habe ich mich für das Späteinchecken entschieden. Das war aber auch kein Problem, da die Rezeption 24h besetzt ist. Als ich bei dem Parkplatz (was eigentlich zu einem anderem Hotel gehörte) angekommen war, ging mir auch ein Licht auf, warum die Dame vom Hotel gefragt hatte, ob ich ein großes Auto habe. Also viel breiter als mein Mini hätte das Auto auch nicht sein dürfen.

Eine kleine Anmerkung auch für Pragreisende, blaue Linien bei den Parkplätzen sind für Prager reserviert und Touristen werden relativ schnell mit einer Parkkralle belohnt. Daher wirklich darauf achten, dass das Hotel einen eigenen Parkplatz hat. Und was auch auch bei meinem ersten Mal in Prag war, man sollte kein großes Auto haben.

So Auto geparkt, Fototasche gegriffen und ab zum Treffpunkt. Leider war es ein großer Platz und ich kein regelmäßiger Facebookleser, sodass ich aber mit Hilfe von Slack die Truppe gefunden haben. Gott sein Dank eine entspannte Gruppe, sodass meine kleine Verspätung auch kein Problem darstellte.

Leider war unser „Fremdenführer“ Björn krank, aber er hat als Vertretung seine Freundin geschickt und die Arme durfte uns Fotografen, die an jeder Ecke stehengeblieben sind, durch Prag führen. Da der Tag der offenen Gebäude war, wollten wir auf eines der größten Gebäude an dem Platz, um einen Überblick von Prag zu bekommen. Leider hätte es sehr lange gedauert, um ganz nach oben zu gelangen, da die Menge der Menschen begrenzt war. Als wir rausgegangen waren, mussten wir feststellen, dass der Weg, durch die Dessous-Abteilung des Kaufhauses nicht der offizielle war, denn die Schlange war sehr lang.

Wir sind dann zur Franz-Kafka-Skulptur gelaufen, die schon ein Besuch wert ist, wenn sie sich alle paar Minuten verändert. Im übrigen wurden wir von Boschi immer gefilmt, denn er hat uns immer die GoPro in die Fresse gehalten. Ich persönlich hab da ja kein Problem mit, dass man bei einem Fotowalk oder -Workshop gefilmt oder fotografiert wird, denn das gehört dazu. Nur unser „Fremdenführerin“ war leicht genervt 😉

Natürlich sind wir dann zur Karlsbrücke, denn die gehört zu einem Besuch in Prag einfach dazu. Nur war die gefühlt im Vergleich zum meinem ersten Besuch in Prag deutlich voller.

Bei dem Fotowalk sind wir dann auch in ein typischen Prager Restaurant, wo wir dann die typisch böhmische Küche und einem leckeren Bier genießen konnten.

Danach sind wir dann hoch zur Burg, wo dann schon die ersten Klagen unserer bayrischen Teilnehmer hochkamen, weil wir soviel laufen. Nunja, dass einige Bayern kein Deutsch können ist mir ja bewusst, aber kein Deutsch und kein Englisch ist schon hart, denn irgendwas hat er wohl in dem Wort Fotowalk nicht verstanden ;). Und man muss dazu sagen, dass Chris die ursprünglich von Björn geplant wurde, deutlich entschärft hatte 😉

Nunja oben auf der Burg war dann eine erhöhte Sicherheitskontrolle, um nicht zu sagen, dass da neu war, denn 2014 war dort noch keine. Recht viel Polizei und Militär. Einen kleinen historischen Umzug durften wir dann auch beiwohnen.

Nachdem wir dann den höchsten Punkt erreicht hatten und die Aussicht genossen haben, sind wir dann zum Letná- Park, wo wir dann leider bei Regen die Aussicht über die Moldau genießen durfen. Im übrigen sind wir dann einen Teil mit der Staßenbahn gefahren, was auch für eine große Begeisterung bei einigen Teilnehmern gesorgt hat. Auch habe ich zwischendurch mitbekommen, dass ich gar keine Kronen gewechselt habe, da auch in Prag, ähnlich wie in Amsterdam die EC-Karte ein gängiges Zahlungmsittel gilt. Ich habe jetzt auch bei meiner Sparkasse eine Karte mit NFC-Chip bestellt, da ich diese mitleidigen Blicke nicht mehr ertragen kann, wenn ich die Karte in das Gerät stecken muss 😉

Bevor wir dann zu Björn sind, sind wir aber noch in einem netten Bistro eingekehrt, wo dann einige noch einen Kleinigkeit gegessen haben und wir natürlich wieder ein bis mehr leckere Bierchen genossen habe.

Bei Björn konnten wir dann noch etwas über das Leben in Prag und das Arbeiten bei Olympus erfahren, was ich super interessant fand. Nachdem sich dann die meisten verabschiedet hatten, wurde ich noch von Chris und Björn genötigt, mit den beiden und Boschi einen Podcast aufzunehmen, was auch eine tolle Erfahrung war und auch riesig Spass gebracht hat.

Nach ca. 2,5h Aufnahme war es dann irgendwie 2 oder 3 Uhr morgens und ich habe immer noch nicht eingecheckt und der Koffer war auch noch im Auto. Da ich aber auf einen Umweg keine Lust und ich ja auch kein Geld für ein Taxi hatte, bin ich direkt ohne Klamotten zum Hotel, weil ich einfach nur schlafen wollte.

Also alles in allem ein gelungener Fotowalk, der von Chris sehr gut organisiert war und ich mal wieder einen Schwung nette Leute kennengelernt habe. Schön ist auch, dass sich da im Slack auch eine nette Community aufbaut, wo man sich schön austauschen kann und ich bin gespannt, wo dann der nächste internationale Fotowalk im nächsten Jahr stattfinden wird.

Und Videos existieren auch schon:

Erster Kurztest der Nikon Df

Erster Kurztest der Nikon Df

Wie das immer so ist, man hat ein neues Spielzeug, aber nicht die Gelegenheit es zu testen.

Letztes Wochenende habe ich aber, trotz entweder schlechtem Wetter oder wenig Zeit, die Nikon beim Einkaufen mitgenommen.

Samstag bei schlechtem Wetter zum Wochenmarkt. Hier habe ich das eine oder andere bereits bekannte Motiv fotografiert – zumindest für die, die öfter mal bei mir bei Flickr vorbeischauen. 😉

Es hat sich das Gefühl bestätigt, was ich bereits geschrieben hatte, dass ich mich bei der Nikon Df absolut zu Hause fühle. Im Gegensatz zur Nikon D600 hat sie ja ein paar zusätzliche Schalter. U.a. sei hier der separate Knopf für den AF. Die bei der D600 kann man bei meiner Nutzung den AE-L/AF-L-Schalter zu eine AF-On-Schalter umprogrammieren. Das fällt bei der Df weg, da hier zwei Schalter vorhanden sind. Für mich ist der AF-On-Schalter insofern wichtig, dass ich den AF vom Auslöser entkoppelt habe.

Im übrigen ist mir bei der Df extrem aufgefallen, dass ich ohne mich an irgendetwas gewöhnen zu müssen, blind sämtliche Knöpfe, Drehräder und Schalter gefunden habe. Als wenn ich schon ewig mit dieser Kamera fotografiere. Auch habe ich sie so gut für mich angepasst, dass ich, bis auf den Zoomfaktor beim Betrachten des Bildes, nichts mehr verändern musste. Fast beängstigend. 😉

Phototwalk 50mmPhototwalk 50mmPhototwalk 50mmPhototwalk 50mm

Am Sonntag habe ich sie beim Einkaufen von Fisch mitgenommen und ein paar Bilder im Fischereihafen geknipst. Das Wetter war deutlich besser und ich brauchte nicht die Wasserfestigkeit der Df testen 😉

Hier ist mir aufgefallen, dass die Df zu einer knapperen Belichtung neigt, als die OM-D oder auch die Sony. Wobei ich das ganz gerne mag, weil ich im Zweifel lieber ein abgesoffenes Schwarz im Bild habe, als einen ausgerissenen Himmel. Wobei letzteres auch manchmal zur individuellen Bildwirkung beitragen kann. Auch eine Überstrahlung kann zu einem schönen und interessanten Bild beitragen. Bei der D700 und auch D600 hatte ich immer leicht unterbelichtet, was ich bei der Df nicht machen darf, da es sonst zu düster wird. Ich will ja auch hinterher in der Bildbearbeitung nicht zuviel machen 😉

Fisch kaufen
Fisch kaufen
Fisch kaufen
Fisch kaufen

Mal Brötchen holen

Mal Brötchen holen

Naja, es soll natürlich kein Bericht für das Brötchholen sein, aber ich habe gestern und heute mal die Gunst der Stunde genossen und dabei meine A7 zum Brötchenholen mitzunehmen.

Ich bin bisher ja nur dazu gekommen, sie im Dunkeln zu probieren. Fotos vom letzten Wochenende in Stade wollte ich Euch nicht antun. Ich denke vom Bremer Weihnachtsmarkt reichen.

So gestern morgen habe ich bei grauen und trüben Wetter das Carl Zeiss Sonnar T* FE 35mm F2.8 draufgeschnallt. Der Weg zum Bäcker ist allerdings nicht so spannend, sodass ich nur zwei Bilder veröffentliche. Aufgrund des trüben Wetters habe ich sie aber in Nik Silver Efex Pro entwickelt.

Was mir in Sachen Zeiss.Objektiv aufgefallen ist, dass es gefühlt schneller und leiser als das Kitobjektiv ist.

 

20131214-Spaziergang 35mm-0002
20131214-Spaziergang 35mm-0001

 

So und am heutigen Tage habe ich mit einem Adapter ein Nikkor 50mm f/1.4 AIS draufgeschnallt. Hier ist wieder Handarbeit angesagt. Blende am Blendenring und den Fokus am Objektiv. Letzteres ging verhältnismäßig gut in Verbindung mit dem Focuspeaking. Allerdinga mit Blende 1.4 ist es besser, wenn man die Lupe mit hinzuzieht. Ich habe doch ein paar Bilder geschafft, wo der Schärfepunkt nicht dort sitzt, wo er sollte. Da muss ich ganz klar sagen, dass in der Hinsicht die Leica mit dem Mischbild ganz klar die Nase vorn hat.

Ich denke, dass ich mir wohl auch mal das Carl Zeiss Sonnar T* FE 55mm F1.8 mal genauer ansehen werde. Allerdings vorher mein Kontostand. Denn erstmal ist ein Sofa dran, sonst gibt´s Mecker zu Hause 😉

 

20131215-Phtotwalk 50mm-0001
20131215-Phtotwalk 50mm-0002
20131215-Phtotwalk 50mm-0004

 

Im übrigen sind die Vignetten aus der Kamera nicht so schlimm, wie hier. Bei schwarz-weiß mag ich es ganz gerne.

Ich hoffe ja nur, dass ich demnächst mal einen längeren Turn mit der A 7 machen kann.