Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie

Ich glaube 2015 ist das Jahr der Fotoworkshops bei mir. Ich darf gar nicht erzählen, bei wievielen ich teilgenommen habe. 😉

Letztes Wochenende habe ich bei Frank Fischer einen Workshop über Landschaftsfotografie teilgenommen. Auch wenn ich so etwas die Portraitfotografie lieb gewonnen habe, interessiert mich das Thema Landschaft schon sehr stark. Vor allem, weil man hier auch recht kurzfristig planen kann.

Allerdings war der Beginn in Hamburg schon eine recht unchristliche Zeit, denn um 6.45Uhr sollte Treffen sein und nach kurzer Einweisung die Fahrt Richtung Lüneburger Heide. Hier hatte Frank aber leider nicht die Unfallfreudigkeit zweier LKWs, Bus und PKWs einkalkuliert. Während mein Navi mich um den Unfall geführt hatte, stand Frank mittendrin, sodass wir dann erst nach diversen Kaffee gegen kurz nach acht Richtung Lüneburger Heide gefahren sind. Frank war Anfangs auch noch leicht angespannt 😉

Als wir angekommen sind präsentierte sich uns die Heide in einem schönen grau mit ganz leichtem Regen. Also gute Voraussetzungen für herbstliche Farben. Auf der Fahrt und vor Ort hat uns Frank eingewiesen und wir hatten dann ca. 15min. Zeit uns zu orientieren und dann ca. zwei Stunden, um unsere Foto zu machen.

Dann sind wir wieder in die Zentrale gefahren, um die Bilder zu Sichten und unsere drei bis vier besten unbearbeitet Frank zur Beurteilung zu überreichen.

Wer Frank von seinen Youtube-Besprechungen kennt, der weiß, dass er ein Mann der deutlichen Worte ist. Das hilft allerdings, denn drumherumgelaber bringt einen ja nicht voran. Ok, man muss erstmal mit einer Aussage: „Mir gefällt das Foto nicht“ zurecht kommen. Allerdings sagt er auch gleich im Anschluss warum und was man besser machen kann und sollte. Also es hilft.

Frank hatte dann eines seiner Bilder live mit Lightroom bearbeitet. Auch wenn ich Capture One nutze hat es mir weitergeholfen, denn im Prinzip ist die Vorgehensweise ähnlich, wenn es darum geht aus einem grauen Landschaftsbild ein „goldenes“ zu machen.

Dann durfte jeder sein seiner Meinung nach bestes Foto vor versammelter Mannschaft bearbeiten, allerdings war das freiwillig und wurde mit einem A3+ Ausdruck belohnt. Eigentlich war in der Workshop-Beschreibung Lightroom als Pflicht, wobei ich auch mit Capture One meine Bearbeitung vorführen durfte. Alles andere wäre ja auch Diskriminierung 😉

Für einige war es aber auch ein Lightroom-Workshop, denn es hatte zwar, außer ich, jeder, aber auch nur auf dem Rechner. Einige hatten sich noch nicht wirklich mit dem Programm auseinander gesetzt.

Nach den Besprechungen, Tipp, Bearbeitungen und Mittagessen ging es wieder raus in die Heide, damit wir das gelernte umsetzen konnten. Leider hatte sich hier die morgentliche Verschiebung gezeigt, denn wir sind kurz vor Ende der goldenen Stunde angekommen, denn die Sonne war mittlerweile rausgekommen. So hatten wir leider nicht mehr soviel Zeit, um Bilder mit herbstlichen Fragen einzufangen.

Alles in Allem hat der Workshop sehr viel Spass gebracht und wir sollten auch ein paar Bilder einsenden, damit Frank diese bei Youtube in einer Sondersendung besprechen kann. So wie es aussieht sind auch genug bei ihm eingegangen, sodass es wohl eine Sendung geben wird. Ich sage dann Bescheid, wenn es soweit ist.

Im übrigen war es der zweite Workshop mit Frank und kann daher sagen, dass ich seine Workshops schon empfehlen kann. Im übrigen kennt man Frank evtl. auch über den Podcast fotophonie und es ist ein Olympus-lastiger Workshop, was aber nicht schlimm ist. In beiden Workshops konnte ich noch etwas über meine Olympus (ja ich habe sie immer noch) lernen.

Hier noch ein paar Impressionen.