Sony A7 doch mit Problemen am Bajonett?

Sony A7 doch mit Problemen am Bajonett?

Ich hatte ja in meinem Bericht über den Kauf der Df  ja schon den Grund für den Verkauf geschrieben.

Nun scheint es wohl entgegen dem Sony-Service Partner und dem Sony-Support doch ein größeres Problem mit dem Bajonett an der Sony A7 zu geben.

Petapixel

ThePhotographer

Gut, ich konnte zwar das Problem nicht feststellen, aber ich hatte sie auch nicht lang genug.

Ich will aber nochmals mein Beanstandung aufzeigen, da es in dem o.g. Bericht vielleicht auch untergegangen ist.

Nach kurzer Zeit beim Benutzen der A7 musste ich feststellen, dass ich das Objektiv im Bajonett vertikal und horizontal verschieben konnte. Damit bin ich dann nach der Weihnachtszeit direkt zum Händler, wo ich erstmal ohne dass er sich das angeguckt hat, die Aussage bekomme habe, dass eine Toleranz normal sei. Allerdings hat er das nach dem Prüfen schnell revidiert. Er hatte dann sogar festgestellt, dass man bei leichtem Druck vorn am Objektiv, von oben gesehen nach links, einen kleinen Spalt zwischen Objektiv und Bajonett sehen konnte. Hier kam nur die Aussage, „und sowas gilt als wasser- und staubfest?“

Er hat dann die Kamera nebst Objektiv eingeschickt. Nach ca. drei Wochen kam dann die A7 vom Sony-Service zurück. Die eine Beanstandung mit dem laschen Druckpunkt des Löschenknopfes wurde beseitigt und die mit dem losen Bajonett wurde mit der lapidaren Aussage, dass es im Toleranzbereich wäre, abgetan.

Ein Anruf bei dem Serivcepartner hat mir dann den Rest gegeben. Bei der Frage bzgl. des Bajonetts kam als Gegenfrage, „was steht denn im Bericht?“ „wenn das das steht, dann ist das so“. Bei meiner Aussage, dass es auch bei anderen Objektiven von Sony sei, kam die Aussage, „das wissen wir doch nicht“. Äh, bei so einer Beanstandung prüfen die nicht mal ein anderes Objektiv? Sowas nennt sich Fachwerkstatt?

Das Gespräch mit dem vor Arroganz strotzenden Techniker war mir dann zu dumm und ich habe mich dann direkt an Sony gewandt. Hier kam dann die auch im sehr arroganten Stil verfasste Antwort, „was der Servicepartner aussagt ist richtig“. Kein Angebot der erneuten Prüfung oder andere Lösung wurde vorgeschlagen.

Zwischenzeitlich hatte ich mir die eine oder andere A7 mal bei Saturn & Co. angeschaut und konnte dort das gleiche Phänomen feststellen. Ich hatte dann schon an mir gezweifelt. Allerdings konnte ich auch dort mal eine Nikon Df mal testen und an ihr saß das Objektiv sehr stramm. Nichtmal ein leichtes Verdrehen, ohne den Knopf zu drücken war möglich.

Auch wenn ich auf den Fotos der keine keine Nachteile sehen konnte, habe ich mich aber trotzdem von der Kamera getrennt, da ich immer diesen Hintergedanken mit dem „wackelnden“ Objektiv hatte. Wenn ich aber auch die o.g. Berichte lese, bin ich über meine  Entscheidung doppelt froh, dass ich nicht nur der Sony A7, sondern auch diesem Unternehmen Sony den Rücken gekehrt habe.

Ich kann nur dazu ermutigen, bei „wackelndem“ Objektiv das mit Nachdruck bei Sony zu beanstanden. Vielleicht kommen sie von ihrem hohen Ross mal wieder runter.

So Mädels, wenn Ihr Eure Haarbänder sucht und Euer Partner eine A7 sein Eigen nennt, dann wisst Ihr, wo Ihr suchen müsst 😉

Nikon Df nun doch

Nikon Df nun doch

Ich glaube, wenn Ihr den Bericht jetzt lest, dann werdet Ihr sagen, dass ich lieber mal fotografieren gehen und mich nicht nur mit Technik beschäftigen soll.

Ja, ich habe jetzt die Nikon Df

Warum zum Teufel?

Erst die OM-D, dann die Sony A7 und jetzt die Nikon Df – hat der nichts besseres zu tun?

Doch eigentlich schon. Ich hatte ja in meinem Bericht zur OM-D geschrieben, war ja der Grund hauptsächlich in dem kompakten Format des Micro Four Third System begründet. Auch war die Bedienung sehr intuitiv und der Autofokus empfand ich als recht zügig und genau. Auch wenn er mal etwas enttäuschte, fand und finde ich immer noch die OM-D sehr gut.

Dann kam ja die A7 raus und ich musste sie eigentlich nicht haben, was ich in einem kleinen Vergleich geschrieben hatte. Und auch als die Nikon Df rauskam, haben sich nicht unbedingt Begehrlichkeiten geweckt.

Auslöser dafür war, dass mir bei der Sony aufgefallen ist, dass ich ich jedes Objektiv oder Adapter an der A7 ohne großen Kraftaufwand im Bajonett nach oben oder unten sowie auch seitlich verschieben konnte und ich meine nicht das leichte Verdrehen. Das ist mir bisher bei keiner Kamera in meiner Laufbahn aufgefallen.

Ich hatte mich etwas umgehört und leider sehr viele unterschiedliche Aussagen gehört. Da die Händler und Fachmärkte in Bremerhaven keine keine A7 haben, konnte ich auch nicht live vergleichen, sodass ich beschloss, dass die Kamera im neuen Jahr zum Händler und somit zum Service geht, wo sie jetzt auch ist. Da ich aber auch in Bremen war, bin noch kurz zu Saturn gefahren, da ich wusste, dass sie die A7 da haben.

Naaa Klasse, die A7 beim Saturn war genauso, wie meine. Also ist es ein generelles Probleme! 🙁

Dann hatten die auch noch eine silberne Nikon Df in der Ausstellung und somit auch zum Rumspielen. Auch hat der Verkäufer auch noch eine schwarze zum Vergleich geholt. Oh weh, ich hab mich sofort zu Hause gefühlt. Alles an seinem Platz, wie ich es von Nikon so gewohnt war. Dann auch noch die zusätzlichen Rädchen, die dem Retro geschuldet sind und das Design – ich war verliebt. Ein bisschen hatte ich gehofft, dass ich mich beruhige, aber die nächsten Tage drehten sich darum und dann noch das zusätzliche Bauchwehgefühl bei der Sony.

Dann habe ich mich etwas mit der Df beschäftigt und obwohl die Sony noch nicht wieder da war und das Ergebnis noch nicht feststand, beschloss ich, dass es die Df sein soll. Aber nicht neu, weil ich wollte nicht zuviel Geld verbrennen, sodass ich dann eine gefunden habe, die von dem Vorbesitzer richtig gepflegt wurde. Man kann keine Gebrauchspuren erkennen.

Leider konnte ich aber bis auf ein paar Produktbilder des zu verkaufenden Sonyzubehörs noch nicht viel mit ihr machen. Ich hoffe aber, dass ich morgen mal einen kleinen Photowalk damit unternehmen kann.

Aber meinen ersten Eindruck will ich Euch nicht vorenthalten.

  • das Design finde ich klasse
  • Ergonomie ist nicht so gut, wie bei den anderen Nikons, aber besser als bei der OM-D und den oben aufgesetzten Auslöser bin ich von der Sony gewohnt.
  • im Menü konnte ich mich sofort zurechtfinden, da es Nikon typisch ist
  • die Knöpfe hinten sind besser angeordnet, als bei der D600, weil auch endlich wieder die AE-L/AF-L Taste und die AF-on Taste wieder getrennt.
  • ich kann bei der Bildwiedergabe durch Druck auf die OK-Taste wieder reinzoomen. Den Zoomfaktor kann ich im Menü einstellen. Das ging ja bei der D600 nicht mehr, ich war es aber von der D700 gewohnt
  • die Objektive sitzen bombenfest im Bajonett. Selbst für das leichte Verdrehen muss ich deutlich mehr Kraft aufwenden, als bei der Sony.
  • das vordere Drehrad ist etwas gewöhnungsbedürftig
  • die SD-Card ist im Batteriefach untergebracht und muss etwas umständlicher getauscht werden, als bei anderen Kameras. Aber wer, wie ich, eine Leica hatte, kennt das. Hier finde ich, Design vor Praktikabilität 😉
  • die rechte Gurtöse stört etwas, weil sie liegt zwischen Zeige- und Mittelfinger und da ich keinen Gurt dran habe, drückt das Ding am Mittelfinger. Die werde ich wohl entfernen – allerdings weiss ich noch nicht, ob ich bei der Df von meinem Sun-Sniper abweiche und einen klassischen Leder-Nackenstrappen nehmen soll. Würde ja besser zum Retrodesign passen…
  • ich habe da noch zwei AIS-Nikkore rumliegen, die gut zu ihr passen
  • ich kann so richtig auf Objektive von Nikon zurückgreifen, ohne mich um irgendwelche Adapterlösungen zu kümmern. Dazu ist die Vielfalt einfach zu groß
  • ich kann „native“ Weitwinkel-Objektive ohne zu Adaptieren und ohne Probleme (übermäßige Vignettierung, übermäßige Randunschärfe und die Rosa Ecken), die sich aufgrund des geringen Auflagemaßes bei bei den Spiegellosen ergeben, zu haben verwenden.
  • und sicher noch einiges mehr, was mir derzeit noch nicht aufgefallen ist, aber hier werde ich sicher nochmals zu einem späteren Zeitpunkt drauf eingehen

Ich denke, das soll es erstmal für den Grund und dem ersten Eindruck gewesen sein und ich werde morgen damit mal losziehen und berichten.

Aber eines möchte ich noch loswerden. Ich habe ja irgendwie nach dem Diebstahl meiner D700 irgendwie nicht wieder die richtige Kamera gefunden. Zwischendurch habe ich sogar mal nach einer D700 gesucht, weil sie für mich genau die richtige Kamera war. Die D700 war ja im Prinzip eine abgespeckte D3. Gleicher Sensor, gleiches AF-Modul, kleineres Gehäuse, langsamere Bildfrequenz, keinen 100% Sucher, günstiger und einfach geil. Einen Nachfolger der D700 gibt es nicht. Die D800 ist mit ihren 36MP ein Pixelmonster und die D600/610 ist zu weit von der D4 weg, Bedienelemente, AF-Modul usw. – ich bin mit ihr nie richtig warm geworden.

Ein bisschen kam nach ein paar Stunden rumtüddeln mit der Df Erinnerungen an die D700 auf. Das hatte ich nach dem Diebstahl nie wieder. Sensor der D4, langsamere Bildfrequenz, professionelle Bedienelemente, Zoom ins Bild, kleiner, leichter und günsitger, nur das AF-Modul ist nicht das der D4. Das ist natürlich ein reiner subjektiver und emotionaler Eindruck.

So Bilder gibt´s die Tage…

Spaziergang mit 24mm

Spaziergang mit 24mm

Am Samstag habe ich mal den Gang zum Wochenmarkt genutzt, die A7 endlich mal bei Tageslicht auszuführen.

Hier wollte ich mal das Canon FD 24mm f/2.8 ausprobieren. Es sind aber eher Schnappschüsse, als gute Aufnahmen. Es war auch eher ein trüber Tag.

Wie schön es mit dem manuellen Fokussieren auch mit der Unterstützung von Fokispeaking und der Lupe auch geht, man merkt, dass diese Kamera eher was für Autofokus ist. Ich hoffe doch sehr, dass Sony was im Bereich 24mm und Festbrennweite nochwas rausbringt. Mit dem adaptierten „Altglas“ ist es eher ein Kompromiss. Wenn jemand einmal eine analoge SLR mit Schnittbildindikator oder auch eine Leica M manuell scharfgestellt hat, weiß wovon ich rede.

Bei den drei nachfolgenden Bildern habe ich leider nirgendwo einen Schärfepunkt. Ich weiß leider die Blende nicht mehr.

20131228-Spaziergang mit 24mm-0003
20131228-Spaziergang mit 24mm-0002
20131228-Spaziergang mit 24mm-0007

Die nachfolgenden Bilder hat die Schärfe da, wo ich sie aus der Erinnerung auch gelegt habe. Im übrigen nicht nur rein mit dem Fokuspeaking, sondern auch in Verbindung mit der Lupe.

20131228-Spaziergang mit 24mm-0004
20131228-Spaziergang mit 24mm-0006
20131228-Spaziergang mit 24mm-0005
20131228-Spaziergang mit 24mm-0001

Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass das Objektiv oder auch der Adapter (der soll eigentlich unendlich können) ein Problem zum oder im Unendlichbereich hat. Aber dazu muss ich nochmals testen, ob es wirklich in unendlich ist oder an etwas anderem liegt.

Im übrigen hat der Kollege vom Cetus-A Blog ein deutlich umfangreicheres Review rausgebracht, wie ich es bisher getan habe.

Nach Sylvester werde ich auf jeden Fall meinen Händler aufsuchen, da mir ein paar Dinge an der A7 aufgefallen sind, die mir bisher nicht oder nur teilweise bestätigt wurden.

  • der Löschknopf ist im Vgl. zu den anderen Knöpfen sehr weich und hat keinen Druckpunkt
  • die Objektive und auch die Adapter lassen sich im Bajonett mit nur sehr wenig Kraftaufwand ein wenig hoch- und runter und auch seitlich hin- und herbewegen. Die Möglichkeit mit etwas mehr Kraftaufwand ein Objektiv im Bajonett zu verdrehen, sehe ich als normal an. Ich konnte bisher leider hier in Bremerhaven mangels Geschäfte mit einer A7 (ja auch Saturn und Mediamarkt haben keine) noch keinen Vergleich anstellen. Ich habe mich mal in dem einen oder anderen Forum umgehört und dort wurde mir ein satter Sitz der Objektive bestätigt. Ich werde berichten.
Mal Brötchen holen

Mal Brötchen holen

Naja, es soll natürlich kein Bericht für das Brötchholen sein, aber ich habe gestern und heute mal die Gunst der Stunde genossen und dabei meine A7 zum Brötchenholen mitzunehmen.

Ich bin bisher ja nur dazu gekommen, sie im Dunkeln zu probieren. Fotos vom letzten Wochenende in Stade wollte ich Euch nicht antun. Ich denke vom Bremer Weihnachtsmarkt reichen.

So gestern morgen habe ich bei grauen und trüben Wetter das Carl Zeiss Sonnar T* FE 35mm F2.8 draufgeschnallt. Der Weg zum Bäcker ist allerdings nicht so spannend, sodass ich nur zwei Bilder veröffentliche. Aufgrund des trüben Wetters habe ich sie aber in Nik Silver Efex Pro entwickelt.

Was mir in Sachen Zeiss.Objektiv aufgefallen ist, dass es gefühlt schneller und leiser als das Kitobjektiv ist.

 

20131214-Spaziergang 35mm-0002
20131214-Spaziergang 35mm-0001

 

So und am heutigen Tage habe ich mit einem Adapter ein Nikkor 50mm f/1.4 AIS draufgeschnallt. Hier ist wieder Handarbeit angesagt. Blende am Blendenring und den Fokus am Objektiv. Letzteres ging verhältnismäßig gut in Verbindung mit dem Focuspeaking. Allerdinga mit Blende 1.4 ist es besser, wenn man die Lupe mit hinzuzieht. Ich habe doch ein paar Bilder geschafft, wo der Schärfepunkt nicht dort sitzt, wo er sollte. Da muss ich ganz klar sagen, dass in der Hinsicht die Leica mit dem Mischbild ganz klar die Nase vorn hat.

Ich denke, dass ich mir wohl auch mal das Carl Zeiss Sonnar T* FE 55mm F1.8 mal genauer ansehen werde. Allerdings vorher mein Kontostand. Denn erstmal ist ein Sofa dran, sonst gibt´s Mecker zu Hause 😉

 

20131215-Phtotwalk 50mm-0001
20131215-Phtotwalk 50mm-0002
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Im übrigen sind die Vignetten aus der Kamera nicht so schlimm, wie hier. Bei schwarz-weiß mag ich es ganz gerne.

Ich hoffe ja nur, dass ich demnächst mal einen längeren Turn mit der A 7 machen kann.

 

Meiner erster Photowalk mit der Sony A7

Meiner erster Photowalk mit der Sony A7

Meinen ersten Photowalk mit der Sony A7 durfte sie gleich beweisen, wie gut sie bei schlechtem Licht ist. Ich war letzten Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt in Bremen und anstatt Nachmittag eher Abends, weil wir einfach zu faul waren 😉

Nachdem ich den Samstag genutzt habe, mir die Sony für meine Bedürfnisse anzupassen und mich mit der Bedienung vertraut zu machen, konnte ich einigermaßen stressfrei den Weihnachtsmarkt genießen.

Ich muss sagen, ich bin von der Kamera begeistert. Ich fand ja die OM-D schon richtig gut, was die Bedienung und auch die Bildergebnisse angeht, aber die Sony kann fast alles noch etwas besser. Der limitierende Faktor steht hinter der Kamera 😉

Die meisten Bilder sind mit ISO 6400 gemacht, dann einige mit 3200 und zwei drei mit 1250. Da ich mich wieder mit Lightroom (5.3 beta) auseinandersetzen darf, habe ich sie nur wenig bearbeitet. Nur bei ein paar habe ich mal etwas an der Rauschunterdrückung gedreht, bei den meisten musste ich es m.E.n. nicht. Ich selber bin von den Ergebnissen sehr zufrieden. Auch die Kitlinse, das 28-70mm, hat sich sehr gut geschlagen.

Nunja, man kann von knapp mehr als 20 Bildern (ich habe nicht alle hier bzw. bei Flickr hochgeladen) sicher noch nicht soviel berichten, aber zumindest etwas.

Morgen geht´s zum Stader Weihnachtsmarkt und ich hoffe, dass wir bei etwas mehr Licht ankommen. Zumindest wird sie ihre Wassertauglichkeit unter Beweis stellen dürfen.

20131201-Weihnachtsmarkt Bremen-0014
20131201-Weihnachtsmarkt Bremen-0020
20131201-Weihnachtsmarkt Bremen-0019
20131201-Weihnachtsmarkt Bremen-0018
20131201-Weihnachtsmarkt Bremen-0017
20131201-Weihnachtsmarkt Bremen-0016Die restlichen Bilder findet Ihr auf Flickr