Mein MacBook Pro

Wie der eine oder andere bei Twitter lesen konnte, wollte mein MacBook Pro nicht mehr so, wie ich wollte.

Zuerst hatte es Zicken gemacht, dass es die Audio Geräte nicht mehr finden wollte. Hier half ein SMC-Resett (Netzkabel ab, Akku raus, dann 5s den Einschaltknopf drücken, Akku wieder rein, Netzkabel ran und starten).

Ein paar Tage später hat es das Firmennetz nicht mehr gefunden. Auch hier half ein SMC-Resett. Es kam mir allerdings spanisch vor, sowas hatte ich bisher bei keinen meiner Macs.

Zur Sicherheit wollte ich noch einen Neustart machen. Hier streikte das MacBook Pro dann komplett. Es machte keinen Muks mehr, als ich den Einschaltknopf betätigt hatte. SMC-Resett brachte dann auch nichts mehr.

Nach einem Telefonat mit Apple, wurde ich an einen Servicepartner in Bremen verwiesen. Also dann am letzten Donnerstag ab zu M&M Trading in Bremen. Gestern vormittag kam die Fertigmeldung. Und es läuft wieder.

Vielen Dank an M6M für die zügige Hilfe

Neues von Leica

Neues von Leica

Es gibt für die Leica M ein neues Objektiv: LEICA SUPER-ELMAR-M 1:3,8/18 mm ASPH. mit dem passenden LEICA SPIEGELSUCHER M 18 mm.

Lt. Leica soll die Anfangsöffnung uneingeschränkt nutzbar sein, was ich auch glaube, da ich es von diesen Objektiven so gewohnt bin. An einer M8 entspricht es ein 24mm Objektiv. 

Es soll ohne dem Sucher 2.300,- Euro kosten und ab März 2009 verfügbar sein.

Weitere Infos auf der Leica-Webseite.

18mm_viewfinder_m82

 

Eine weitere Neuigkeit ist das Blitzgerät, welches sicher aufgrund der S2 rausgekommen ist. Es ist das LEICA SF 58.

Ein paar technische Daten:

  • Leitzahl von maximal 58 (ISO 100/21°)
  • dreh- und schwenkbarer Reflektor
  • integrierter, systemgesteuerter Zweitreflektor
  • geeignet für den Einsatz an den Leica M- und R-Kameras und Leica S-System
  • integrierte USB-Schnittstelle für Firmware-Updates
  • Zoom-Bereich von 24-105 mm, erweiterbar auf 18 mm durch integrierte Weitwinkelstreuscheibe
  • Automatische Steuerung der Blitzreflektorstellung abhängig Objektivbrennweite und Sensorformat
  • Es soll auch ab März 2009 verfügbar sein und 599,- Euro kosten.

    Weitere Infos auf der Leica-Webseite.

    sf58

    Zeiss vs. Nikon Teil 1

    Zeiss vs. Nikon Teil 1

    Wie der Eine oder Andere auf Twitter hat verfolgen können, habe ich mir ein Zeiss Planar T* 1,4/50 gegönnt. Es soll mein AF NIKKOR 50 mm 1:1,4D ablösen. Da ich dieses noch nicht verkauft habe, möchte ich einen kleinen Vergleichstest anstellen.

    Dieser hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und eine gehörige Portion Subjektivität ist selbst redend auch dabei 😉

    Dieser Vergleichstest wird mindestens aus zwei Teilen bestehen, da ich bisher nur mal ein paar Fotos von den Linsen angefertigt habe, aber noch nicht mit.

    Vorab erstmal ein paar technische Daten:

    Zeiss:

    Brennweite 50 mm
    Blendenbereich f/1,4 – f/16 (halbe Stufen)
    Fokussierbereich 0,45 m – unendlich
    Anzahl Elemente /Glieder 7/6
    Bildwinkel diag./horiz. 45°/38°
    Objektfeld bei kleinster Naheinstellung 24 x 16 cm
    Filter-Gewinde M 58 x 0,75
    Maße (mit Deckeln) ø 66 mm, Länge 69 mm
    Gewicht 350 g

    Nikon:

    Brennweite 50 mm
    Blendenbereich f/1,4 – f/16 (halbe Stufen)
    Fokussierbereich 0,45 m – unendlich
    Anzahl Elemente /Glieder 7/6
    Bildwinkel diag./horiz. 45°/38°
    Objektfeld bei kleinster Naheinstellung keine Angabe
    Filter-Gewinde M 52
    Maße ø 64,5 mm, Länge 42,5 mm
    Gewicht 230 g

    Nicht an nur den Daten kann man erkennen, dass das Zeiss größer ist, sondern auch auf den Bildern ist es deutlich zu sehen. Insgesamt lässt es sich auch besser anfassen – die so genannte Haptik ist die des Nikkors deutlich überlegen. Allerdings hatte ich bisher bei dem Nikkor nichts vermisst, es ist ja immer so im direkten Vergleich.

    Den Bildern kann man auch entnehmen, dass das Zeiss eine nahezu kreisrunde Blende hat. Es sind halt statt 7 eben 9 Lamellen. Da bin ich ja mal auf das Bokeh gespannt.

    Das Zeiss ist im übrigen kein Autofokus Objektiv. Hier ist das eigene Auge gefordert. Bei den ersten Tests  muss ich aber sagen, dass das aufgrund des hellen Suchers der D700 kein Problem darstellt.

    Als ich das Objektiv das erste mal angesetzt habe, konnte ich zwar fotografieren, hatte aber keine Blendenanzeige im Sucher bzw. auf dem oberen Display. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung der D700 und siehe da, man kann die Daten eingeben und auch speichern. Danach wird alles angezeigt. Blendenautomatik ist nicht möglich, da die Blende am Objektiv eingestellt wird. Es gibt keine elektronische Verbindung. Jaja für weniger bezahlt man eben mehr.

    Noch ein kleiner Preisvergleich:

    Zeiss, gekauft bei Foto-Köster: 528,- Euro (UVP: 549,- Euro)
    Nikon, bei Foto-Köster: 271,91 Euro (UVP habe ich nicht gefunden, müsste aber um die 320,- Euro liegen)

    So, ich denke, das soll´s erstmal für den ersten Teil gewesen sein.

    Um die Bilder in voller Größe sehen zu können, muss man bei Flickr angemeldet sein.

    Meine M8

    Na Gott sei Dank, ich habe soeben die Nachricht erhalten, dass die Reparaturen abgeschlossen sind und morgen meine Leica nach Hause kommt.

    Wenn man dem Bericht Glauben schenken darf, dann wurden nicht nur die Garantiearbeiten durchgeführt, sondern auch Sensor gereinigt und justiert (zum. kontrolliert) und ebenso der Belichtungsmesser.

    Ich freu mich. Dann könnte es mit meinem Projekt ja wieder weiter gehen.

    Leica Camera Infotag

    Am Freitag den 13.02.1009 hatte ich eine Einladung von Meister Camera für das oben genannte Event in Hamburg im Empire Riverside Hotel erhalten. Hierfür recht vielen Dank.

    Hier sollten die neusten Produkte präsentiert werden, u.a.:

    Leica S2
    Pradovit D1200
    und weitere Photokina Neuigkeiten (Leica 8.2 und diverse M-Objektive).

    Das Ambiente war sehr schön und ich hatte Gelegenheit die S2 mal in die Hand zu nehmen und zu probieren. Eine eigene Speicherkarte durfte ich nicht reinstecken, das es sich um einen Prototypen handelte, welches wohl der versprochenen Bildqualität noch nicht gerecht wird. Im Nachhinein  denke ich die richtige Entscheidung, denn ich konnte im Menü u.a. ISO 3200 einstellen, aber im Vortrag hatte es geheißen, dass eine endgültige Entscheidung, ob ISO 1600 oder 3200 noch nicht getroffen wurde. Daher gebe ich auch keine Meinung zu dem ab, was ich auf dem Monitor gesehen habe. 

    Daher beschränke ich mich auch auf die „Hardware“.  Diese machte auf mich einen sehr hochwertigen Eindruck. Mich hatte auch beeindruckt, dass die Bedienung und das Menü sehr übersichtlich war (kenne ich eigentlich auch schon von der M8). Ich hatte nicht das Bedürfnis eine Bedienungsanleitung in die Hand nehmen zu müssen. 

    Die S2 wird mit CF- und auch SD-Karten bestückt. Der Leica Produktmanager war leider etwas neben der Kappe, da der Raum nach seinem Vortrag (der im übrigen sehr trocken war), nicht die Helligkeit hatte, die er sich wohl gewünscht hätte. Ich konnte ihm aber aus den Rippen leiern, dass wohl ein Speichern von RAW (DNG) auf der einen und JPEG auf der anderen Speicherkarte möglich ist. Ich gehe auch davon aus, dass wenn die ein voll ist, auf der anderen weiter gespeichert wird. Was nicht möglich sein wird, dass je ein DNG pro Speicherkarte gespeichert wird, so wie es bei der D3(x) von Nikon möglich ist.

    Die S2 ist nicht so groß, wie sie von den Bildern erscheinen mag. Ich würde sagen, etwas größer als meine D700 ohne Griff. Kleiner als eine Nikon D3(x). Es wird die S2 aber auch mit Griff geben. Hier wurden aber keine Vergleiche gezeigt und auch nicht in live. Die S2 lag mir sehr gut in der Hand und die Bedienelemente konnte ich sofort finden und bedienen. Der Sucher ist eine Wucht.

    Dem Produktmanager war ein Preis nicht zu entlocken. Er sagte lediglich, dass dieser im Bereich vergleichbarer Mittelformatkamera im 39 MP-Bereich liegen soll.

    Es wird zum Start im September zwei Objektive geben. Einmal das LEICA SUMMARIT-S 1:2.5 / 70 MM ASPH. CS, was der Normalbrennweite bezogen auf das KP-Format entspricht und das LEICA APO-ELMAR-S 1:3.5/180 MM CS, was dem 120er Format entspricht. CS heißt im übrigen, dass das Objektiv einen Verschluss integriert hat, was für das Fotostudio interessant sein wird. Weitere Obektive sollen bis Ende des Jahres folgen und insgesamt sollen in 2010 bis auf zwei Sondergläsern (ein TS und das 350er Tele) das gesamt Spektrum der Objektive verfügbar sein. Muss m.E. auch, wenn sie im Profibereich Fuss fassen möchten.

    Fazit: Ich denke, wenn Leica seinen Fahrplan einhält (nicht wie seinerzeit beim Digital-Modul) und auch seine Händlernetz entsprechend der Zielgruppe erweitert, dann haben sie eine schlagkräftige Alternative. Denn es ist wirklich so, dass die handlicher ist, als eine z.B. Hasselblad und eben mehr Format bietet, als eine z.B. D3x bzw. 1Ds MKIII. Sicher nicht für schnellen Sport geeignet, aber eben für hohe Auflösung für unterwegs und eben auch für´s Studio)

    Da ich leider aufgrund des Schneefalls früher los musste (ich wollte zeitig zu Hause sein), konnte ich den Vortrag zu dem „Beamer“ nicht mehr beiwohnen. Allerdings, dass was ich dort gesehen habe, macht das Teil süchtig.

    Eine kleine Anmerkung zu der Veranstaltung. Tolles Ambiente, Herr Meister und seine Mitarbeiter, zeigten großes Interesse, ihren Kunden was Tolles zu präsentieren. Leider hatte ich von Leica den Eindruck, dass die noch Potential haben, solche Veranstaltungen für den Endkunden spannender zu präsentieren. Ich denke, für die Presse war es gut, die waren aber vor „uns“ schon dran.

    AF NIKKOR 50 mm 1:1,4D

    AF NIKKOR 50 mm 1:1,4D

    Das Objektiv habe ich im letzten Jahr auch gebraucht gekauft. Es befindet sich in einem sehr guten Zustand (siehe auch die Bilder).

    Leider habe ich keine OVP mehr, dafür aber eine original Streulichtblende.

    Preis ist VB 219,- zzgl. Versand.

    50-950-850-550-6