2016

2016

Auch wenn ich in diesem Jahr nicht mit einer Rückblende und Aussicht gestartet bin, will ich das wenigstens mal nachholen.

Im letzten Jahr bin ich nicht großartig auf das Vorjahr eingegangen, was ich diesmal aber möchte, da ich mir ja was Vorgenommen hatte.

In 2015 war ich etwas ruhiger, was das Thema Kameraequipment anging, auch wenn ich mich nicht ganz an das gehalten habe, was ich mir vorgenommen hatte. Allerdings sieht man den Trend, da ich ich im Prinzip den Großteil der Bilder mit Leica (2.250) und Olympus (2.350) gemacht habe. In 2014 verteilten sich die Bilder auf Nikon, Olympus, Leica, Fuji, Sony, Ricoh….

Was sich aber ganz klar zeigt, dass ich mich mehr mit der Fotografie beschäftigt hatte, als mit um die Technik zu kümmern. Denn in 2014 habe ich noch 3971 Fotos gemacht und in 2015 waren es 5214 Fotos. Allerdings muss ich dazu sagen, dass hier auch der Brasilienurlaub mitverantwortlich war und ich auch an mehr Workshops teilgenommen hatte. Wobei es ja eigentlich egal ist, wie man seine Praxis und Erfahrungen sammelt.

Ich hatte zwar nicht im Lotto gewonnen, aber trotzdem war eine Leica M-P in meinem “Fuhrpark”. Das lag an dem Sensorproblem, was Leica bei der M9 hatte und ich durch ein Upgrade relativ günstig an die M-P gekommen bin.

Seit April habe ich allerdings eine Olympus OM-D E-M5 MKII, mit der ich die meiste Zeit unterwegs war. Leica hatte eigentlich nur einen so großen Anteil, weil ich sie in den Urlaub mitgenommen hatte.

Capture One Pro bin ich treu geblieben und werde es auch bleiben, weil die Dänen gute Arbeit leisten und das Programm immer weiter entwickeln, und das in die richtige Richtung. Schön ist auch, dass die Reaktionszeit des Supports sehr schnell ist.

Ich hatte mir ja vorgenommen regelmäßiger zu bloggen, sofern es was Interessantes gibt. Die Anzahl der Beiträge in 2015 (24) ist zum Vorjahr (35) zwar zurückgegangen, allerdings bin ich der Meinung, waren diese mit etwas besseren Inhalt. Das sieht man auch, dass ich zwar nicht ganz soviele Besucher in 2015 (23.791) wie in 2014 (25.294) wohl aber in 2015 42.225) mehr Aufrufe erhalten habe, als in 2014 (41.094). Wobei ich eigentlich mit beiden Ergebnissen nicht zufrieden bin. Es zeigt sich hier, dass da noch Luft nach oben ist.

Was sich allerdings bei der Auswertung schon klar abzeichnet, dass die Besucher – also Ihr – meiner Webseite schon eher Technikorientiert sind. Auf dem ersten Platz der Aufrufe ist der Vergleich zwischen Lightroom und Capture One Pro, der zweite Platz ist von meinem Ausflug mit der D750 und der dritte Platz ist der Beitrag mit dem Vergleich zwischen der Leica, Olympus und Sony. Ich denke wohl, dass ich dementsprechend in diese Richtung gehen werde. Es wird aber immer meine Meinung sein und meist eher nicht die 25 Einschätzung der z.B. Nikon D5, sondern eher praxis- und erfahrungsorientiert.

Auch zeitnaher hat eigentlich ganz gut geklappt, allerdings den Brasilienurlaub bin ich schuldig geblieben.

Mit dem Urlaub in Brasilien hat Gott sei Dank geklappt und er war super toll. Ich kann es jedem empfehlen und wer Tipps benötigt, kann sich gerne bei mir melden. Meine Erfahrungen belaufen sich schwerpunktmäßig auf die Nordostküste Ceará (Fortaleza) und Rio Grande do Norte (Natal), ein bisschen Rio und ein bisschen Salvador.

Mit dem Druck und Fotobücher hat leider nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Da ist mir leider einiges dazwischen gekommen. Mal gucken, ob ich es in 2016 besser hinbekomme.

Projekte habe ich nicht gemacht, sondern nur so losgezogen bzw. bei vielen Gelegenheiten einfach meine Kamera mitgenommen, was mit sowas wie die Oly eben geht. Im November haben ich aber ein Projekt mit mehreren befreundeten Fotografen begonnen. Ich habe auch einen kleinen Beitrag dazu geschrieben.

Da ich relativ wenig Zeit habe zwischendurch zu fotografieren, habe ich in 2015 einige Workshops besucht, was hiesig Spass gebracht hat. Hier kann man nicht nur was lernen, sondern man lernt neue Leute kennen, erweitert seinen Horizont und es ist dann auch für mich ein kleiner Urlaub vom Alltag. Ferner habe ich auch meinen inneren Schweinehund überwunden und mich mit dem Thema Porträt auseinander gesetzt. Hier habe ich einmal einen Workshop bei Paddy und einmal bei Boris/Happy Shooting teilgenommen. In 2016 werde ich mich wohl auch etwas mit Porträt, aber auch mit der Streetphotography beschäftigen. Beides bedeutet für mich eine gewisse Überwindung. Naja mal schauen.

Das mal ein kurzer Rückblick und kleiner Ausblick in 2016.

Weiß wie Schnee

Weiß wie Schnee

Ich hatte ja mal berichtet, dass ich bei einem Projekt teilnehme, wo ich alle 12 Tage mein Bild zu einem bestimmten Thema präsentieren darf.

Für den Januar ist das Thema “Weiß wie Schnee”.

Weiß wie Schnee

Ich hätte natürlich auch ein paar Tage vorher den schönen weißen Schnee aufnehmen können, allerdings hatte ich mir bei dem Thema auch gedacht, nicht nur die schönen Seiten des Winters und des Schnees einzufangen, sondern auch mal die nicht so schönen Seiten. Hierzu gehört nicht nur, dass der Schnee beim Tauen recht schmuddelig aussieht, sondern auch, dass im Winter mein Lieblingseisitaliener geschlossen hat 😉

Also, bis in 12 Tagen zu diesem Thema…

Photoauge bei der Bildbesprechung

Photoauge bei der Bildbesprechung

Also erstmal ein frohes neues und vor allem ein gesundes Jahr.

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr auch einen kleinen Rückblick machen und vor allem auf die Dinge eingehen, die ich in meinem letztjährigen ersten Blogbeitrag gesagt hatte. Im Kopf habe ich es auch weitestgehend schon soweit fertig, möchte es aber noch etwas verfeinern. Also habt Geduld.

Allerdings möchte ich trotzdem einen kleinen Beitrag schonmal in Ergänzung zu meinem Workshop in der Lüneburger Heide loswerden.

Frank hatte uns gebeten, wenn wir Lust haben, dass Bilder von uns bei seiner Bildbesprechung teilnehmen können, was jetzt auch geschehen ist. Leider haben nur vier Leute Bilder abgegeben.

Aber eines meiner Bilder war auch dabei und ist auch ganz gut weggekommen. Ich hatte eigentlich mit etwas mehr gerechnet, muss aber dazu sagen, dass es schon im Vorfeld dort vor Ort besprochen wurde. Ich habe allerdings nur den Zaun weggenommen und meine mehr oder weniger Standardbearbeitung durchgeführt habe.

Hier mal das Ursprungsbild unbearbeitet über Capture One in JPEG umgewandelt und das besprochene:

Wenn man sich das so ansieht, dann ist es schon Erstaunlich, wie man mit relativ wenig Aufwand eine andere Lichtstimmung hinbekommt. Und bis auf den Zaun, war es wirklich recht schnell. Aus heutige Sicht hätte ich es sogar noch etwas dezenter gemacht.

 

Welches ist besser?

So das nur mal ein kleiner Beitrag.

Die Blüte im Winter – Tag 059

Die Blüte im Winter – Tag 059

Ich hatte ja vor ein paar Tagen mal über das gemeinsame Projekt von www.365fotos.org berichtet. Nun wollte ich nicht jeden Tag auch hier berichten, aber zumindest alle 12 Tage, wenn ich dran bin.

Zu meinem Schrecken musste ich feststellen, dass ich noch einmal mit dem Dezember-Thema “Kontraste” dran bin. Denn Gedanklich war ich schon beim Januar-Thema.

Da ich Gott sei Dank den zweiten Weihnachtstag dazu genutzt habe, einen kleinen Spaziergang zu machen, war auch u.a. ein Bild dabei, was hier rein fällt.

Die Blüte im Winter

Der Gedanke war nicht der Kontrast zischen hell und dunkel, sondern auch der Kontrast zwischen den Blüten und dem Verblühten.

Aufgenommen mit einer Leica M Monochrom und einem Summarit 50mm f/2.5

Warum ich mir die Leica Q nicht kaufen würde und werde

Warum ich mir die Leica Q nicht kaufen würde und werde

In letzter Zeit liest man relativ viel über die Leica Q und alle, die sie haben oder testen konnten, loben sie über alles. Natürlich bin ich als Leica-Fanboy stark interessiert und konnte sie vor kurzem mal in die Hand nehmen und auch mal ein paar Fotos auf meine Speicherkarte schießen.

Ich finde sie sehr schick und sie ist eben auch sehr gut verarbeitet. Leica eben. Aber letzteres ist aber auch ein Handycap, denn sie ist durch den 35mm-Sensor und dem hochaufgelösten Objektiv auch recht schwer und groß. Wie Ihr dem Beitragsbild entnehmen könnt, ist sie nur etwas kleiner, als eine Leica M. Fairerweise muss ich aber sagen, da das Bild mit meiner Ricoh GR aufgenommen wurde und da sie ein Kleinbildäquivalent von ebenfalls 28mm hat, wirkt die Leica Q größer. Nichtsdestotrotz ist die Leica Q genausowenig hosentaschentauglich, wie eine Leica M und nur bedingt für die Jackentasche. Ok, eigentlich soll sie ja auch immer zur Hand sein 😉

Dann lese ich auch immer mal wieder, dass man mit der Leica Q ein 28mm Summilux bekommt, was für die Leica M alleine schon 6.000€ kostet und mit der Leica Q bekommt man sogar noch eine Kamera dazu und das kostet zusammen knapp 4.000€. Ein Schnäppchen? Dazu später mehr.

Bevor ich zu meinem Kontra komme, will ich erstmals neben der tollen Verarbeitung auch noch ein paar weitere positive Dinge hervorheben. Der integrierte Sucher ist eine Wucht und der Autofokus ist endlich mal auf der Höhe der Zeit, was das Thema Schnelligkeit und Treffsicherheit angeht. Das war bei Leica in der Vergangenheit ein Manko (der Grund, warum ich mich von der Leica T getrennt habe), vor allem, wenn man die Autofokus einer Olympus OM-D kennt und gewohnt ist. Dass das gute Display nicht klappbar ist, kann ich als Zugeständnis des Design verschmerzen, vor allem, weil es auch einen guten Betrachtungswinkel hat.

Die Bedienung ist wie immer bei Leica einfach und übersichtlich. Bei Leica bedarf es weder eine Bedienungsanleitung noch ein Videotutorial, wie man es als Neuling bei Olympus benötigt. Das will ich hier auch nochmals betonen. Auch hier ist Leica groß.

Alles in Allem eigentlich eine tolle Kamera, die auch kurzzeitig einen gewissen Reflex bei mir ausgelöst hat, bis ich die Bilder von der Speicherkarte in Capture One geladen habe. Ich muss dazu sagen, dass ich bei Capture One standardmäßig die Objektivkorrekturen abgeschaltet habe, da mir oft die nichtkorrigierten Bilder besser gefallen.

Was ich aber jetzt gesehen habe, hat mich doch geschockt und daher kann ich nur sagen, dass das Summilux der Leica Q nicht nur nicht ganz so lichtstark (1:1.7 statt 1:1.4) ist, wie das der M, sondern auch im Zeitalter der digitalen Objektive angekommen ist. Hier laufen viele Korrekturen digital ab, die man bei z.B. Lightroom offensichtlich nicht sieht. Denn keines der Berichte, die ich bisher gelesen habe, hat hierüber berichtet.

Ok in eines der letzten LFI konnte man nachlesen, dass mechanische Objektivkorrekturen nicht nur sehr aufwändig seien, sondern manchmal auch kompromissbehaftet und die elektronische Zuhilfenahme diese ausgleichen kann.

Aber macht Euch selber mal ein Bild. Die Bilder haben nur meinen Standardprozess durchlaufen und unterscheiden sich nur um die eingeschaltete Objektivkorrektur. Am Besten die Bilder anklicken.

Hier sieht man noch nicht soviel, außer, dass der Busch bauchiger wirkt und eine Vignettierung zu sehen ist.

Hier sieht man es schon deutlicher. Fairerweise muss ich auch zugegeben, dass ich das korrigierte Bild auch zusätzlich von meinem Fehler, dass ich die Kamera nicht gerade gehalten habe, befreit habe. Aber man kann schon deutlich die Verzerrung und die Vignettierung erkennen.

Hier sieht man schon recht deutlich, wie gebogen der rechte Baum ist und auch die starke Vignettierung sieht man.

Hier sieht man es schon deutlich.

Hier kann man wieder erkennen, dass man ohne der Korrektur mehr auf dem Bild hat. Ich gehe auch davon aus, dass die korrigierte Variante auch die versprochenen 28mm sind.

Ich habe mir im Vgl. mal Bilder von Leica M Objektiven angesehen und sieht man zwischen Korrektur und Nichtkorrektur meist eher nichts. Ebenso bei der Ricoh GR. Nur beim 12mm Olympus-Objektive konnte ich ähnliches beobachten.

Gut ich muss zugeben, dass trotzdem die Qualität der Bilder, die die Leica Q produziert sehr sehr gut ist und der limitierende Faktor eher der Fotograf ist, aber nichtsdestotrotz irritiert mich das und es ist auch bei mir so eine Kopfsache.

OK, ich könnte natürlich die Korrektur auch standardmäßig wieder einschalten, aber spätestens, wenn ich das Bild ausrichten will, dann sehe ich es, weil Capture One dann den “Speck” drumherum einblendet.

Ich hatte mich mit dem, der mir die Leica Q mal in die Hand gedrückt hat darüber unterhalten, aber der sieht es deutlich entspannter als ich. Vielleicht bin ich ja doch noch nicht ganz im digitalen Zeitalter angekommen 😉

365fotos.org

365fotos.org

Nein keine Angst, nicht schon wieder ein Projekt von vielen, die jeden Tag ein Foto hochladen und nach kurzer Zeit wieder eingestellt wird.

Auch ich hatte mal so ein Projekt angefangen, nicht nur jeden Tag ein Foto hochzuladen, sondern auch dieses an dem Tag gemacht zu haben. Leider musste ich feststellen, dass das schon sehr anspruchsvoll ist, wenn man auch noch berufstätig ist.

Das jetzige Projekt ist im Prinzip bei Twitter entstanden, wo jemand auch mit dem Projekt begonnen hat und auch leider kurz davor war, dieses als gescheitert zu beenden. Da hatte sich dann relativ schnell die Idee entwickelt, die “Last” auf mehrere Schultern zu verteilen. Mittlerweile sind wir zu 12. und wir sind abwechseln jeden Tag einer dran.

Das Projekt 365fotos.org ist außerdem auch bei Flickr vertreten und wir haben folgende Regeln:

  1. das Foto sollte in der Woche gemacht worden sein, wo derjenige dran ist.
  2. außer den ersten Monat (November) haben wir auch zusätzlich ein Monatsthema. Im Dezember ist es “Kontraste” und der Januar “Schnee/Eis – Weiß wie Schnee”
  3. es soll erstmal für 24h in der Flickr-Gruppe ruhen und kann dann auf andere Gruppen und Kanäle verteilt werden. Wobei der Link zum Bild wird durch die Teilnehmer schon entsprechend verteilt

Was bei unserer Truppe richtig genial ist, dass jeder irgendwas macht, ohne dass lange rumgezappelt wird.

Das Projekt hat am 01. November 2015 begonnen und nachfolgend mal meine bisherigen Bilder. Bitte aber auch mal die Bilder der anderen Kollegen betrachten.

Der Himmel brennt

Hier noch ohne Thema und ursprünglich ohne Idee. Da ich seitdem meine Ricoh GR immer im Auto habe, konnte ich nach Ende einer Veranstaltung in Bremerhaven, die GR auf einen Poller legen und diese Aufnahme machen

Einsame Blätter

Auch dieses Bild noch ohne Thema. Hier bin ich mit der D750 und einer “Holga”-Linse los

Lampe

Hier das erste Thema “Kontraste”. Hier hatte ich erst nur wenige Ideen und diese ist zu Hause auf dem Sofa entstanden, als ich mit der Ricoh durch die Wohnung gelaufen bin

Sonne

Auch nochmal das Thema “Kontraste”. Und auch hier erst ohne Idee am selben Tag mit Vorwarnung, dass mein Bild später kommt und den Block meiner Arbeitsstelle gelaufen. Ausserdem konnte ich hier mal die Leica Monochrom testen

Im übrigen haben auch einige der Teilnehmer in die In Explore Gruppe geschafft. Hier kennt allerdings keiner, nach welchen Parametern man dazu kommt.