Wie ja vielleicht der eine oder andere bei mir lesen konnte, hatte ich eine kleine Findungsphase bzgl. des zu nutzenden Kamerasystems. Von ursprünglich Nikon, Leica über Sony zur Olympus OM-D.

Warum habe ich das gemacht?

Eigentlich bin ich ja eingefleischter Nikonianer, aber ich habe immer mal zwischendurch etwas anderes probiert. Auch zur analogen Zeit hatte ich zwischendurch mal eine Leica M6.

Digital bin ich mit Olympus angefangen, bin aber dann aufgrund Bedienung und Gewohnheit zu Nikon zurück. Auch hatte ich mal eine Canon 5D, da mich Vollformat reizte und Nikon zu dem Zeitpunkt nichts bezahlbares hatte. Aber aufgrund des Bedienkonzeptes der Canon (u.a. Anordnung der Einstellräder) bin ich wieder zur Nikon D300 gewechselt. Als dann die D700 rauskam, war Vollformat wieder meins. Ich war mit der Kamera auch überaus glücklich, bis sie mir leider gestohlen wurde. Danach hatte ich die eine oder andere DSLR und auch mal eine Leica M8 und später auch mal eine M9. Aber so richtig waren das nicht meine Erfüllungen. Ich hab dann wieder mal geguckt, ob ich doch nicht wieder eine D700 nehmen soll, weil ich mit der sehr glücklich war und Nikon sich mit einem Nachfolger Zeit gelassen hat. Eigentlich gibt´s bis heute keine. Die D800 ist ein Pixelmonster, aber von der sonstigen Ausstattung, was ich gut finde (AF, Bedienelemente usw.) genau richtig und die D600 (die ich dann auch mal hatte) ist zwar Vollformat, hinkt aber von der Ausstattung und Bedienung der D700, D800 und D7100 hinterher. Eigentlich wäre eine D4 im kleinen Gehäuse genau richtig. Die D700 war ja nichts anderes, als eine an den richtigen Stellen abgespeckte D3.

Dann habe ich so nach und nach gemerkt, dass eigentlich für meine Belange eine DSLR viel zu groß und zu schwer ist. Kaum genutzt lag meine D600 eher zu Hause rum.

Ein kleiner Ausflug parallel mal wieder zur Leica M9 mit Erwartung irgendwann mal die neue M (240) zu kaufen, hat mich aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Schön wie das Fotografieren mit einer Leica auch ist und die Qualität der Objektive und die Ergebnisse über jeden Zweifel erhaben ist, ist es doch irgendwie komprimissbehaftet, was Bedienung, Naheinstellgrenze und einiges mehr angeht.

Also die M9 wieder weg und auch die D600 weg und mal gucken, was im spiegellosen Bereich so los ist. Ich war der Meinung eine Nex 6 könnte es sein. Sehr klein, ein paar gute Objektive und eine Bildqualität, die einer DSLR um nichts nachsteht. Nunja, die Ernüchterung kam. Ok, ich wurde schon zu Minoltazeiten nicht mit denen warm, warum sollte sich es unter Sony ändern? 😉 Aber ein Versuch war es wert.

Und nun nach vielen Recherchen, bin ich zu der Marke gekommen, mit der ich meine Laufbahn der digitalen Fotografie gestartet bin – zur Olympus und zwar die OM-D E-M5.

Nachdem ich sie jetzt so mehr oder weniger im Alltag testen, muss ich sagen, dass die Kamera ist, mit der ich mich seit der D700 wieder sehr wohl fühle. Nach einer kurzen Einarbeitung in das etwas verspielte, wenn auch für mich übersichtlicher als das der Nex 6, Menü, beschäftige ich mich derzeit mehr mit dem Subjekt, als mit der Technik und so muss es sein!

Ich werde jetzt mal so nach und nach die Objektive testen und auch entsprechend mal ein paar kurze Erfahrungsberichte und Gedanken dazu hier niederschreiben.

Also später mehr…

BTW.: Wie ich schonmal irgendwo geschrieben hatte, habe ich die meisten Kameraversuche mit gebrauchten Kameras nebst Objektive usw. gemacht, damit der Schmerz beim Verkauf nicht zu groß ist,