Erster Kurztest der Nikon Df

Erster Kurztest der Nikon Df

Wie das immer so ist, man hat ein neues Spielzeug, aber nicht die Gelegenheit es zu testen.

Letztes Wochenende habe ich aber, trotz entweder schlechtem Wetter oder wenig Zeit, die Nikon beim Einkaufen mitgenommen.

Samstag bei schlechtem Wetter zum Wochenmarkt. Hier habe ich das eine oder andere bereits bekannte Motiv fotografiert – zumindest für die, die öfter mal bei mir bei Flickr vorbeischauen. 😉

Es hat sich das Gefühl bestätigt, was ich bereits geschrieben hatte, dass ich mich bei der Nikon Df absolut zu Hause fühle. Im Gegensatz zur Nikon D600 hat sie ja ein paar zusätzliche Schalter. U.a. sei hier der separate Knopf für den AF. Die bei der D600 kann man bei meiner Nutzung den AE-L/AF-L-Schalter zu eine AF-On-Schalter umprogrammieren. Das fällt bei der Df weg, da hier zwei Schalter vorhanden sind. Für mich ist der AF-On-Schalter insofern wichtig, dass ich den AF vom Auslöser entkoppelt habe.

Im übrigen ist mir bei der Df extrem aufgefallen, dass ich ohne mich an irgendetwas gewöhnen zu müssen, blind sämtliche Knöpfe, Drehräder und Schalter gefunden habe. Als wenn ich schon ewig mit dieser Kamera fotografiere. Auch habe ich sie so gut für mich angepasst, dass ich, bis auf den Zoomfaktor beim Betrachten des Bildes, nichts mehr verändern musste. Fast beängstigend. 😉

Phototwalk 50mmPhototwalk 50mmPhototwalk 50mmPhototwalk 50mm

Am Sonntag habe ich sie beim Einkaufen von Fisch mitgenommen und ein paar Bilder im Fischereihafen geknipst. Das Wetter war deutlich besser und ich brauchte nicht die Wasserfestigkeit der Df testen 😉

Hier ist mir aufgefallen, dass die Df zu einer knapperen Belichtung neigt, als die OM-D oder auch die Sony. Wobei ich das ganz gerne mag, weil ich im Zweifel lieber ein abgesoffenes Schwarz im Bild habe, als einen ausgerissenen Himmel. Wobei letzteres auch manchmal zur individuellen Bildwirkung beitragen kann. Auch eine Überstrahlung kann zu einem schönen und interessanten Bild beitragen. Bei der D700 und auch D600 hatte ich immer leicht unterbelichtet, was ich bei der Df nicht machen darf, da es sonst zu düster wird. Ich will ja auch hinterher in der Bildbearbeitung nicht zuviel machen 😉

Fisch kaufen
Fisch kaufen
Fisch kaufen
Fisch kaufen

Spaziergang mit 24mm

Spaziergang mit 24mm

Am Samstag habe ich mal den Gang zum Wochenmarkt genutzt, die A7 endlich mal bei Tageslicht auszuführen.

Hier wollte ich mal das Canon FD 24mm f/2.8 ausprobieren. Es sind aber eher Schnappschüsse, als gute Aufnahmen. Es war auch eher ein trüber Tag.

Wie schön es mit dem manuellen Fokussieren auch mit der Unterstützung von Fokispeaking und der Lupe auch geht, man merkt, dass diese Kamera eher was für Autofokus ist. Ich hoffe doch sehr, dass Sony was im Bereich 24mm und Festbrennweite nochwas rausbringt. Mit dem adaptierten „Altglas“ ist es eher ein Kompromiss. Wenn jemand einmal eine analoge SLR mit Schnittbildindikator oder auch eine Leica M manuell scharfgestellt hat, weiß wovon ich rede.

Bei den drei nachfolgenden Bildern habe ich leider nirgendwo einen Schärfepunkt. Ich weiß leider die Blende nicht mehr.

20131228-Spaziergang mit 24mm-0003
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Die nachfolgenden Bilder hat die Schärfe da, wo ich sie aus der Erinnerung auch gelegt habe. Im übrigen nicht nur rein mit dem Fokuspeaking, sondern auch in Verbindung mit der Lupe.

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Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass das Objektiv oder auch der Adapter (der soll eigentlich unendlich können) ein Problem zum oder im Unendlichbereich hat. Aber dazu muss ich nochmals testen, ob es wirklich in unendlich ist oder an etwas anderem liegt.

Im übrigen hat der Kollege vom Cetus-A Blog ein deutlich umfangreicheres Review rausgebracht, wie ich es bisher getan habe.

Nach Sylvester werde ich auf jeden Fall meinen Händler aufsuchen, da mir ein paar Dinge an der A7 aufgefallen sind, die mir bisher nicht oder nur teilweise bestätigt wurden.

  • der Löschknopf ist im Vgl. zu den anderen Knöpfen sehr weich und hat keinen Druckpunkt
  • die Objektive und auch die Adapter lassen sich im Bajonett mit nur sehr wenig Kraftaufwand ein wenig hoch- und runter und auch seitlich hin- und herbewegen. Die Möglichkeit mit etwas mehr Kraftaufwand ein Objektiv im Bajonett zu verdrehen, sehe ich als normal an. Ich konnte bisher leider hier in Bremerhaven mangels Geschäfte mit einer A7 (ja auch Saturn und Mediamarkt haben keine) noch keinen Vergleich anstellen. Ich habe mich mal in dem einen oder anderen Forum umgehört und dort wurde mir ein satter Sitz der Objektive bestätigt. Ich werde berichten.
Fisch kaufen

Fisch kaufen

Heute am heiligen Abend bricht bei vielen der Stress los, noch mal eben was einkaufen. Das habe ich Gott sei Dank weitestgehend noch gestern spät abends erledigt.

Nur noch etwas frischen Fisch für die Feiertage habe ich heute noch gekauft. Da das bei uns im Fischereihafen ist, habe ich die Sony mit dem 35er mitgenommen und ein paar schnelle Bilder geschossen.

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Leider keine Weihnachtliche Stimmung bei 11 Grad und leichter Sturm.

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest.

 

Mal Brötchen holen

Mal Brötchen holen

Naja, es soll natürlich kein Bericht für das Brötchholen sein, aber ich habe gestern und heute mal die Gunst der Stunde genossen und dabei meine A7 zum Brötchenholen mitzunehmen.

Ich bin bisher ja nur dazu gekommen, sie im Dunkeln zu probieren. Fotos vom letzten Wochenende in Stade wollte ich Euch nicht antun. Ich denke vom Bremer Weihnachtsmarkt reichen.

So gestern morgen habe ich bei grauen und trüben Wetter das Carl Zeiss Sonnar T* FE 35mm F2.8 draufgeschnallt. Der Weg zum Bäcker ist allerdings nicht so spannend, sodass ich nur zwei Bilder veröffentliche. Aufgrund des trüben Wetters habe ich sie aber in Nik Silver Efex Pro entwickelt.

Was mir in Sachen Zeiss.Objektiv aufgefallen ist, dass es gefühlt schneller und leiser als das Kitobjektiv ist.

 

20131214-Spaziergang 35mm-0002
20131214-Spaziergang 35mm-0001

 

So und am heutigen Tage habe ich mit einem Adapter ein Nikkor 50mm f/1.4 AIS draufgeschnallt. Hier ist wieder Handarbeit angesagt. Blende am Blendenring und den Fokus am Objektiv. Letzteres ging verhältnismäßig gut in Verbindung mit dem Focuspeaking. Allerdinga mit Blende 1.4 ist es besser, wenn man die Lupe mit hinzuzieht. Ich habe doch ein paar Bilder geschafft, wo der Schärfepunkt nicht dort sitzt, wo er sollte. Da muss ich ganz klar sagen, dass in der Hinsicht die Leica mit dem Mischbild ganz klar die Nase vorn hat.

Ich denke, dass ich mir wohl auch mal das Carl Zeiss Sonnar T* FE 55mm F1.8 mal genauer ansehen werde. Allerdings vorher mein Kontostand. Denn erstmal ist ein Sofa dran, sonst gibt´s Mecker zu Hause 😉

 

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Im übrigen sind die Vignetten aus der Kamera nicht so schlimm, wie hier. Bei schwarz-weiß mag ich es ganz gerne.

Ich hoffe ja nur, dass ich demnächst mal einen längeren Turn mit der A 7 machen kann.

 

Ein kleiner Spaziergang mit der OM-D und dem Sigma 30mm f/2.8

Ein kleiner Spaziergang mit der OM-D und dem Sigma 30mm f/2.8

Wie ich ja schonmal geschrieben habe, werde ich so nach und nach meine OM-D mit den entsprechenden Objektiven ausführen.

Bei meinen Spaziergängen werde ich auch immer nur ein bestimmtes Objektiv mitnehmen und mich dazu zwingen damit auszukommen. Was aber kein Problem darstellt, da ich ja keinen bestimmten Auftrag habe und  das schult auch die Kreativität.

Das Wetter war durchwachsen, was aber nicht schlimm war, denn so tragen oft die Wolken der Bildwirkung bei.

Der AF des Sigma ist etwas schneller, als das des Panasonic. Leider nicht so treffsicher, ich musste häufig manuell nachkorrigieren. Das ist mir extrem beim ersten Bild aufgefallen, da ich nicht die Zacken scharf bekommen habe. Der AF war immer daneben, egal wie auch immer ich dies Zacken anvisiert habe.

Der manuelle Fokus gestaltet sich allerdings auch etwas schwierig, da der AF-Ring nicht als leichtgängig zu bezeichnen ist. Es hat immer einen gewissen Losbrechmoment. Nun weiß ich leider nicht, liegt es an meiner Ausführung oder ist es normal.

Insgesamt empfinde ich das Objektiv auch nicht als soo scharf. Ich musste im Prinzip alle Bilder nachschärfen und ich bin eigentlich keiner, der das generell macht. Mir reicht die Schärfe eigentlich immer aus. Lediglich bei Personen schärfe ich schonmal die Augen nebst Augenbrauen nach.

Nunja, das Sigma hat bei mir einen eher negativen Eindruck im Vergleich meiner bisherig getesteten Objektive (Oly 12-50, Oly 12, Pana 20) gemacht. Allerdings fällt mir gerade auf, dass ich zu den anderen beiden noch gar nichts geschrieben habe. Das werde ich dann mal später nachholen.

Spaziergang mir der OM-D und dem Panasonic 20mm f/1.7

Spaziergang mir der OM-D und dem Panasonic 20mm f/1.7

Wie ich ja in dem vorherigen Post geschrieben hatte, will ich ja so nach und nach ein paar Erfahrungen mit der OM-D und den einzelnen Objektiven niederschreiben.

Als erstes habe ich das Panasonic 20mm f/1.7 probiert. Wieso eigentlich ein Panasonic-Objektiv auf einer Olympus? Das ist das schöne bei dem Fourthird/Microfourthird-System (FT/mFT). Hier sind maßgeblich Olympus und Panasonic sehr aktiv. Es handelt sich im Prinzip um einen Standard. Laienhaft bedeutet das, dass aufgrund des Standards Objektive zwischen den beiden Herstellern getauscht werden können und auch Fremdhersteller wie z.B. Sigma (wenn es ein mFT-Objektiv ist) auch bei beiden Herstellern verwendet werden können. Ich glaube sogar Biltze könnten untereinander getauscht werden.

Der FT/mFT-Standard hat ein Format 4:3 und eine Sensorgröße die einen Cropfaktor im Vgl. zum 35mm-Format von 2. D.h. ein z.B. 20mm mFT-Objektiv entspricht dem eines 40mm in Bezug auf 35mm.

Aber warum 20mm? Wie in meiner Fotoausrüstung ersichtlich habe ich bei den Festbrennweiten 12, 15, 20, 30, 45mm, was bezogen auf 35mm-Format eben 24, 30, 40, 60, 90mm entspricht. Das 15er sehe ich mal als Spezialobjektiv, da es sich um ein Lenscap handelt, wo ich eine Fixfokus bei einer festen Blende von 8 habe.

Meine Überlegung war, dass ich entweder ein 17mm und ein 25mm Objektiv nehme oder ein 20er. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Nun zu meiner Erfahrung. Ich bin letzten Samstag einfach mal Richtung Innenstadt gegangen und ein paar Fotos geschossen. Das Wetter war sehr gut. Das Objektiv empfinde ich als sehr angenehm und als ein schönes Allroundobjektiv. Schärfe empfinde ich als sehr gut. Nun ich gehöre nicht zu den Pixelbeeper, die auf 200% reinzoomen, sondern für mich ist der Eindruck entscheidend. Leider ist der Autofokus im Vergleich zu den Oly-Objektiven etwas langsamer, was sich aber bei der Art von Fotografie nicht soo negativ bemerkbar macht. Sicher, wenn man schnelle Sachen, wie z.B. Skater aufnehmen möchte, dann hinkt es hinterher.

Ich habe auch bemerkt, das aber unabhängig vom Objektiv, dass das Auslösen über den Touch der OM-D etwas Übung abverlangt. Bei der Oly ist es so, dass man bei entsprechender Einstellung über den Touch des Liveview auslösen kann, indem ich das Subjekt einfach antippe. Hier muss man aber aufpassen, dass man dabei nicht verwackelt. Vor allem, wenn man so wie ich den Antiwackel falsch eingestellt habe (IS3 heißt nicht die beste Stufe ;))

Alles in allem war der Spaziergang sehr angenehm und hat mir viel Spass gebracht. Nachfolgend einfach mal ein paar Bilder.

Im übrigen alle Bilder mit Aperture entwickelt.