Meine Erfahrungen mit Jimdo

Meine Erfahrungen mit Jimdo

Jetzt nach ca. einem halben Jahr Nutzung von Jimdo möchte ich mal meine Erfahrungen niederschreiben und ob ich es nochmal machen würde.

Ich bin ja seinerzeit von WordPress zu Jimdo gewechselt, da ich immer mal mit Ausfällen zu kämpfen und mein Provider keine Lösung dafür hatte. Ok, ich hätte auch einfach den Provider wechseln können und die bestehende WordPressinstallation weiter nutzen können. Aber es ist auch immer mal der Spieltrieb bei mir und nach einer kurzen Testphase empfand ich Jimdo als recht angenehm für einen Laien im Internet.

Bisher habe ich alle relevanten Artikel ab 2015 rübergeholt und die „alten“ Artikel sind im Archiv

Wurden denn meine Erwartungen erfüllt? Da muss ich sagen ein klaren Jein.

Ich fange mal mit den positiven Dingen an:

  1. die Seite war einfach eingerichtet
  2. gute Unterstützung beim Umzug
  3. die Seite ist ebenso einfach zu bedienen und zu pflegen
  4. alle Seiten sind responsive
  5. mittlerweile auch httpund mal gucken, ob sich das in der Google Suche bemerkbar macht
  6. Angenehme Layouts und Galeriefunktion
  7. Jimdo ist stark bemüht am Ball zu bleiben und kommt immer mal mit neuen Dingen, zuletzt die https-Geschichte
  8. die SEO-Unterstützung empfinde ich auch als sehr angenehm

Jetzt mal ein paar Dinge, die mir nicht gefallen:

  1. man merkt, dass es ein Baukastensystem ist, so gibt es keine Möglichkeit, dass man im Blog sagen kann, nur fünf Beiträge pro Seite und dann auf die vorherige Seite zu blättern, wie man es von WordPress kennt. Man muss um Prinzip eine Extraseite einrichten, wo man komplett durchscrollen kann, da man ansonsten auf der Bloghauptseite nach den z.B. fünf Berichten nur noch über die Suche zu den älteren Beiträgen kommt. Hier wird es wohl keine Abhilfe geben, da wohl im Baukastensystem diese Möglichkeit nach Rückfrage nicht gibt.
  2. man kann nicht auf Kommentare antworten, sondern nur, wie ein „normaler“ Nutzer. Ob der der einen Kommentar gegeben hat eine Nachricht erhält, entzieht sich meiner Kenntnis. Ob es mal irgendwann möglich sein wird, habe ich seitens des Supports noch nicht in Erfahrung bringen können.
  3. wenn man mit der Jmdo-App im Querformat arbeitet und dann Bilder einfügen möchte, springt die App dann in Hochformat. Man kann es zwar korrigieren, aber man dreht dann Andauernd am iPad rum, was nervig ist. Hier soll es aber bald lt. Support eine Abhilfe geben.
  4. in Moment ist der Support recht langsam. Nun waren die Fragen nach der Kommentar-Funktion und der App nicht so dringend, aber vier bzw. fünf Tage empfinde ich als zu lang. Ok, ich hatte eine Zwischenmeldung erhalten, aber trotzdem. In dringenden Fällen würde ich wohl eher mal über Twitter anfragen.
  5. ich binde im Blog immer mal ganz gerne mehrere Bilder ein und da kann man auch die „Galerie“ nutzen. Im Blog ist sie aber nicht so schön und auch die Anordnung, wenn man unterschiedliche Formate hat ist bei WordPress deutlich besser.
  6. man kann nicht den Erscheinungszeitpunkt vorgeben.

Mein Fazit:

Mit Jimdo hat man eine leichte und tolle Möglichkeit seine Internetseite zu gestalten und zu pflegen und das auch normaler Weise mit einem guten und kompetenten Support. Bei den Vorlagen würde ich einfach mal behaupten ist für jeden was dabei und sogar einen Shop ist vorhanden.

Ich denke für eine Portfolioseite mit Galerie eine tolle Möglichkeit schnell eine ansprechende Seite zu erstellen ein tolles System, aber für einen reinen Blog eher ungeeignet, da man das Baukastensystem an vielen Ecken deutlich merkt. Da ich ja nunmal keinen Hauptamtlichen Blog betreibe und ja nur bei Gelegentlich mal ein Artikel schreibe, ist es derzeit kein Grund wieder zurückzuwechseln – auch wenn ich da schon manchmal drüber nachgedacht habe.

Ich habe mit dem Umzug zwar viele Leser und Klicks verloren, allerdings wäre es sicher auch beim Umzug zu einem anderen Provider passiert, weil sicher auch hier die RSS-Feeds verloren gegangen und die Google-Suche wahrscheinlich auch durcheinander geraten wäre.

 

 

 

Capture One und die D750

Capture One und die D750

Ja ich lebe noch. Ich war ziemlich mit einem Umzug beschäftigt und zwischen durch auch nicht so viel Motivation.

Ich habe den einen oder anderen Blogpost in Vorbereitung, aber ich brauch da noch was dafür.

Aber ich will mich zumindest mal mit einem kurzen Tipp melden.

Ich habe jetzt komplett zu Capture One 8 gewechselt. Hintergründe hierzu zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Derzeit wird die Nikon D750 nicht von Apple, Adobe Lightroom oder auch nicht von Capture One 8 unterstützt. Letzteres kommt aber, leider habe ich von Phase One keinen Zeitpunkt genannt bekommen.

Damit man aber trotzdem mit RAW fotografieren kann und  nicht wieder zwischendurch den RAW-Converter wechseln muss, kann man sich bei Adobe Labs den DNG-Converter als Beta runterladen. Hier kann man sich dann die NEFs der D750 in den entsprechenden Ordner konvertieren. Das klappt auch gut. Ich selber habe mir aber noch eingestellt, dass das Original RAW mit eingebettet wird. Man weiß ja nie.

Ich hatte dann das Problem, dass die Bilder in C1 irgendwie sehr flach und ohne Farbe wirkten und ich musste immer irgendwie am Weißabgleich und an der Sättigung drehen. Das kannte ich eigentlich von C1 überhaupt nicht, denn eigentlich muss ich dort weniger an den Reglern drehen, wie bei LR oder Aperture.

Ich kenne mich aber noch nicht so 100% mit C1 aus, also bin ich mal auf die Suche gegangen und bei den ICC-Profilen in den Basismermalen fündig geworden. Hier ist standardmäßig „DNG-neutral“ eingestellt und das ist wirklich neutral. Man kann sich dort aber auch andere Kameraprofile aussuchen und probieren und ich bin beim Profil der D810 und der D600 hängen geblieben. Das werde ich erstmal nutzen, bis das der D750 draußen ist.

So das war´s erstmal und bis zum nächsten Mal.

Bildschirmfoto 2014-11-13 um 15.34.36

Bildschirmfoto 2014-11-13 um 15.31.15

 

Leider ist es doch passiert

Leider ist es doch passiert

Wie man gestern Abend u.a. auf Appleinsider  vernehmen konnte, stellt Apple die Entwicklung von Aperture und iPhoto aufgrund der neuen Photoverwaltung von OS X Yosemite ein. Das stimmt mich doch etwas traurig. Ich arbeite zwar schon seit längerem mit Lightroom, hatte aber eigentlich nie die Hoffnung aufgegeben, dass Apple doch noch eine neue Version rausbringt.

Der Plan soll wohl sein, dass Aperture noch auf Yosmite läuft und man ein Tool erhält, um seine Aperture-Daten in Lightroom migrieren zu können. Also erstmal muss man nicht in Panik verfallen.

Was mich aber auch noch weiter zum überlegen bringt, Lightroom hat jetzt keinen richtigen Gegenspieler mehr, der genug Nutzer hat, dass Adobe sich bei der Entwicklung seiner Software Mühe gibt. Ok das hat eigentlich Adobe auch bei Photoshop&Co auch nicht und diese Programme sollen ja auch recht gut sein. Nur habe ich meine Bedenken, dass man zukünftig Lightroom auch nur noch im Bundle mit Photoshop als Abo erhält.

Daher sollte man sich man die Alternativen angucken:

Capture One Pro

Lightzone

Darktable

DXO

AfterShots Pro

OnOne

Ich denke, die Liste ist sicher nicht vollständig, aber probieren sollte man es mal.

Ich selber habe mich mal mit Capture One beschäftigt und auch mit DXO. Bei beiden hatte ich mich schwergetan. Aber vielleicht sollte man sich jetzt mal wirklich mit den Alternativen befassen, weil Wettbewerb belebt halt das Geschäft 😉

Also ich werde da am Ball bleiben und wieder berichten

Digital Camera RAW Compatibility Update 5.02

Digital Camera RAW Compatibility Update 5.02

Eigentlich ist es ja nicht so spannend, wenn man über Updates berichtet, die normalerweise schon überall verbreitet wurden. In diesem Fall will ich trotzdem ein paar Bemerkungen dazu abgeben.

In letzter Zeit hat sich Apple nicht gerade einen Ruf gemacht, die RAW-Unterstützung relativ zeitnahe zu updaten. Ich muss mich wundern, dass es Apple geschafft hat innerhalb von einem Monat zwei Updates rauszubringen.

Mir ist es aufgefallen, da ich aufgrund meiner Sony wieder Lightroom benutzen musste, da Adobe schneller war. Ich hatte mich aber auf eine längere Wartezeit bei Apple eingestellt, da sich Apple in letzter Zeit nicht gerade damit gerühmt hat, sich um seine Fotokunden zu kümmern.

Nun nachdem auch der Mac Pro neu rausgekommen ist, Final Cut und Logic Pro für den „Großen“ fit gemacht wurde und auch Aperture erstmal für Mavericks, habe ich mal wieder die Hoffnung, dass sich vielleicht doch kurzfristig in Sachen eines neuen ganz tollen Aperture etwas tun wird. Ja ja ich weiß es ist eine Hoffnung ;), aber nachdem ich wieder mal mit Lightroom arbeiten durfte, sind mir mal wieder die Vorteile in Sachen Bedienbarkeit für mich von Aperture bewusst geworden. Ich muss aber zugeben, dass Lightroom in Sachen z.B. Entrauschung ganz klar die Nase vorn hat. Da ich meine bisherigen Bilder der A7 mit hohen ISO-Zahlen gemacht habe, ist mir das ganz klar aufgefallen.

Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber irgendwann muss ich mich mal entscheiden, denn sonst komme ich durcheinander, was die Bilder und deren Bearbeitung angeht. Schön ist aber eben die Möglichkeit, dass ich mit beiden Programmen auf einen Bilderordner zugreifen kann. Da ist Aperture so schön flexibel.

Nun denn wünsche ich noch einen schönen 4. Advent

Aperture oder Lightroom?

Aperture oder Lightroom?

ja das ist immer wieder eine Frage, die sich einige im Netz oder auch sonst fragen. Ich auch.

Ich konnte jetzt mal mehr oder weniger vergleichen und möchte mal ein paar Gedanken hierzu loswerden.

Wie vielleicht der Eine oder Andere weiß, bin ich Aperture-Anwender der ersten Stunde. D.h. ich bin leidensfähig. Wer die 1.0 kennt weiß was ich meine 😉

Da ich (mal wieder) eine Leica mein Eigen nannte, hatte ich die Möglichkeit Lightroom ausgiebig testen zu können. Unter Zuhilfenahme von einigen der vielen Tutorials im Netz konnte ich mich da einigermaßen schnell einarbeiten.

Was meinen Workflow angeht muss ich sagen, LR kommt an Aperture trotz der Version 4 oder auch mittlerweile 5 beta nicht ran. Mir gefällt halt, dass die gesamte Verwaltung der Dateien auf Wunsch Aperture übernimmt. Ich muss mir über Dateistruktur überhaupt keine Gedanken machen, aber ich kann, wenn ich will. Ich ordne in Aperture nur nach Hauptordnern (z.B. Workshops, Photowalk, Veranstaltungen usw.), hier drin dann nach Projekten und innerhalb der Projekte vielleicht noch Alben. Ferner liebe ich es, dass man egal wo man ist (z.B. Diashow, Druck, Fotobuch usw. immer dort auch die Bilder bearbeiten kann, ohne dass ich in das Bearbeitenmodul muss. Auch finde ich es einfacher Projekte, die ich z.B. auf meinem MacBook Pro angelegt, teilweise bearbeitet habe zu exportieren und zum iMac zu importieren. Hier finde ich LR etwas komplizierter, da ich mir hier vorher Gedanken machen muss, ob ich einen Katalog exportiere oder eine Sammlung. Hier muss ich dann auf dem anderen Rechner dann auch einen leichten Eingriff in meine Dateistruktur machen. Es ist nicht soooo schlimm, aber eben m.E. etwas umständlicher.

Was ich an LR deutlich besser finde, allerdings erst ab der Version 4, dass sind die Themen, Lichter, Tiefen, Weiß und Schwarz und nicht zu vergessen Klarheit. Auch Verläufe erleichtert einen das Leben ungemein, wenn man es nutzt. Leider konnte man bei der 4er Version nur Staub, Pickel usw. nur Wegstempeln, was sich allerdings bei der 5er geändert hat. Hier kann ich jetzt auch endlich mal eine Narbe wegbekommen oder auch mal einen Baum usw.. Das geht auch bereits mir Aperture, aber im Vgl. nicht so gut, wie mit LR5. Alle anderen Bearbeitungen sind m.E. bei den beiden Programmen auf Augenhöhe.

Nik-Filter oder auch andere lassen sich bei beiden Programmen integrieren und auch der Export zu Flickr, Facebook & Co. ist bei beiden möglich. Orte kann LR mittlerweile auch, nur Gesichter noch nicht.

Warum habe ich jetzt seit Anfang des Jahres LR nicht nur probiert, sondern auch aktiv genutzt?

Ganz einfach, ich habe die Ergebnisse von LR der DNGs der Leica mit Aperture nicht nachbilden können. Oder ich habe die entsprechenden Regler nicht gefunden 😉

Aber warum stelle ich diesen Vergleich jetzt an und LR wieder in Frage?

Naja, nun bin ich die ganze Zeit mit der Bedienung nicht ganz warm geworden. Ferner fotografiere ich derzeit wieder mit der D600 und nicht mehr mit der Leica (sie wird wieder verkauft – die Gründe hierfür werde ich bei Gelegenheit auch mal niederschreiben) und hatte mir gestern mal den Spass gemacht und ein paar Bilder sowohl mit LR entwickelt, wie auch mit Aperture und da konnte ich kaum Unterschiede ausmachen, aber mal wieder im Workflow. Hier ist für mich Aperture einfach besser.

Was ich aber auch feststellen musste, LR hat auch Kamera- und Objektivkorrekturprofile integriert, die ich aber bei Leica aufgrund der Top Objektive nunmal nicht benötige, bei dem 24-120 von Nikon eigentlich schon. Das aber nur im direkten Vergleich. Mal gucken, wie sich die Festbrennweiten von Nikon so schlagen.

So was tun? Ich bin hin- und hergerissen. Wenn ich wüsste, was Apple nun mit Aperture macht. Lassen sie es sterben oder kommt da noch was? Wenn letzteres, dann würde ich Aperture auf jeden Fall weiter nutzen. Wenn der erste Fall eintritt, dann natürlich mit LR. Denn mit der 5er Version wird auf jeden Fall Aperture Adobe davonziehen.

 

Aperture und Flickr

Aperture und Flickr

Heute möchte ich mal wieder was für Aperture vorstellen. Ich könnte zwar schwören, dass ich das bereits schonmal gemacht habe, aber es könnte sein, dass es bei meinen mehrmaligen Versuchen (mal über iWeb mal über WordPress) einen Blog eizuführen, wahrscheinlich untergegangen ist.

Also manchmal ist es ja nervig, dass man nach der Bearbeitung erstmal exportieren muss, um dann das Foto auf Flickr hoch zu laden. Aufgrund der Plug In Möglichkeiten von Aperture und auch iPhoto, gibt es hier Plug ins, die das erledigen. D.h. man kann direkt auf Flickr exportieren.

Man kann mit der kostenpflichtigen Version auch die Metadaten eingeben bzw. verändern.

Ich habe mir das Plug in für Aperture gegönnt, da es mir die Arbeit um einiges erleichtert.

flickrexportapertureplugin