Mein Sizilien

Mein Sizilien

Heute möchte ich mal einen etwas anderen Reisebericht schreiben. Bisher habe ich immer nur von Reisen oder Kurztripps geschrieben, die ich privat vorgenommen habe, aber diesmal hatte ich eine Incentivetour gewonnen, die von unserem Distributor in Zusammenarbeit von Samsung und Telekom ausgelobt wurde.
Daher konnte ich in der Zeit vom 08.09.2017 – 11.09.2017 nach Sizilien reisen. Es war zwar eine Reise mit kaum Freizeit (max. vor dem Abendessen zwei Stunden), aber mit viel Erleben.

Die haben keine Kosten und Mühen gescheut und eine sehr professionelle Eventagentur beauftragt für unser Vergnügen zu sorgen, was sehr gut gelungen ist.
Die Reise ging Freitags morgens am Münchener Flughafen los, was für mich bedeutete, dass ich individuell von Bremen aus angereist bin. Aufgrund des weiten Weges bin ich auch geflogen. Da es alles mit der Lufthansa bzw. Partnerfluggesellschaften ging, konnte man auch das Gepäck durchchecken. Im übrigen spart es deutlich Zeit und Nerven, wenn man schon 24h vorher online oder per Lufthansa-App eingecheckt hat, sodass man nur das Gepäck abgeben musste. In den Flieger ging es denn mit der App, die auch auf der Watch läuft, aber beim Einchecken zu einer doofen Verrenkung sorgt, sodass es besser ist, das iPhone zu nutzen. In Sizilien war ich mal kurz am Zweifeln, ob das papierlose Einchecken eine gute Idee war, da der Scanner des Sicherheitspersonals nicht bei jedem funktioniert hatte. Bei mir aber ja.
In Catania angekommen sind wir in einen kleinen gemütlichen Bus eingestiegen, um nach Taormina zu fahren. Die Stunde Fahrt wurde uns von und mit einer Reiseleiterin versüßt, die uns etwas über Sizilien und Taormina erzählt hat.

Dort angekommen ging es erstmal an den Strand zum Mittag essen. Der Strand dort war kein Sandstrand, sondern mit Steinen belegt und Schuhe sind notwendig.
Da es leider an dem Tage regnete sind wir erstmal dort geblieben, weil die Besichtigung des Amphitheater im Regen nur wenig Spaß gemacht hätte.

Nachdem wir dann im Hotel eingecheckt haben, konnten wir noch etwas ausruhen und sind dann zum „Welcome-Dinner“ ind „La Cambusa“ in Giardini Naxos gefahren. Hier musste ich mich richtig ärgern, da ich leider die Kamera im Hotel gelassen habe, sodass ein paar Fotos mit dem iPhone ausreichen müssen. In dem Restaurant hatten wir dann gemerkt, dass das Essengehen in Italien deutlich später passiert, denn wir waren erst ziemlich allein dort und erst gegen 21 Uhr fing sich langsam an, das Restaurant zu füllen.

Der nächste Tag begann mit einer Geländewagentour Richtung Ätna. Nachdem wir aus dem Verkehr von Taormina gefahren wurden, durften wir auch selber das Steuer übernehmen, was ich allerdings nicht gemacht habe, da ich lieber die Gegend genießen wollte. Das Schöne war im übrigen, dass unser „Reiseleiter“ Hauptberuflich Vulkanologe ist und wir sehr viel über Vulkane und vor allem dem Ätna erfahren haben. Ganz bis zum Krater sind wir nicht gefahren, da es touristisch sehr überlaufen ist und wir aber eben viel von der Gegend und erloschene Magmaströme sehen und erfahren haben.

Unser Mittagessen haben wir dann auf dem Weingut & Restaurant „Gambino“ genießen können. Selbstverständlich war es auch eine kleine Weinprobe. Im übrigen alles sehr lecker.

Nach der Rückkehr in Taormina hatten wir dann mal kurz Zeit für uns und eigene Erkundungen und dann ging es auch wieder zum Abendessen in „Villa Zuccaro„, wo wir unsere eigene Pizza machen durften. Die Pizza war zwar saulecker, aber lag sehr schwer im Magen. Ich hatte auf einen kleinen Verdauungsspaziergang gehofft, wir sind aber leider nicht weit gekommen und konnten aber die laue Spätsommernacht bei einem Cocktail genießen. Auch ein Clubbesuch war dann auch noch dabei und irgendwann in der Nacht konnte ich dann ins Bettchen.

Der nächste Tag ging dann auf ein typisch sizilianisches Segelboot, der „Caicco“, was vor der Küste vor Anker ging. Hier konnten wir dann den Tag genießen und mit einem kühnen Strung ins Wasser habe ich das Baden eröffnet. Leider war etwas Strömung da, sodass es in Arbeit ausartete. Also wieder an Bord und relaxen. Da der Seegang immer stärker wurde hat unsere liebe Annika „mal eben schnell“ unser Mittagessen an Land organisiert, was sehr gut war, denn auf der Rückfahrt konnte ich dann merken, dass auch der Vorabend noch etwas für Unruhe in der Magengegend gesorgt hat 😉

Nach dem Mittagessen sind wir dann mit der Seilbahn wieder hoch und das Amphitheater besucht. In dieser Kulisse würde ich gerne mal ein kleines Konzert erleben. Sehr beeindruckend. Ebenso beeindruckend war zu sehen, wie die einzelnen Epochen das Amphitheater geprägt hat.

Danach war wieder ausruhen angesagt und ich habe dann endlich mal Taormina auf eigene Faust erkundet. Hier ist mir aufgefallen, dass es zwar sehr voll war (die Geschäfte haben nicht nur bis spät abends geöffnet, sondern auch Sonntags), aber richtig hektisch oder stressig war es nicht. Da habe ich schon andere Städte kennenlernen dürfen.

Später ging es dann zu unserem letzten Abendessen zum „La Baronessa„, wo wir vom Dach aus mit Blick auf den „Piazza XIV Aprile“ unser leckeres Abendessen genießen konnten. Den Abend haben wir in Ruhe ausklingen lassen.

Ja und dann war auch schon wieder Montag und es ging zurück zum Flughafen und Richtung Heimat. Dreieinhalb stressige aber sehr schöne Tage sind wie im Fluge vergangen und bei meinem erstes Mal Italien hat sich Italien von seiner besten Seite gezeigt. Sehr angenehme Menschen, tolle Landschaften und Örtchen. Was die Italiener nicht können, sind kleine Portionen Essen und Trinken 😉
Nicht unerwähnt möchte ich die tolle Organisation durch „Creative Travel“ und namentlich Annika lassen, denn hier wurde mal wieder klar, wenn jemand mit Herzblut seinen Job macht, dann bekommt man als Gast nichts von eventuellen Planänderungen während der Tour nicht mit.

Und zu guter Letzt, bis auf die Bilder vom ersten Abend im Restaurant sind alle mit der Fuji X-T2 und dem XF16mm f/1.4 entstanden. Ich hatte zwar auch das 23er und 35er dabei, aber keine Lust zu wechseln und irgendwie habe ich maximal zwischendurch mal an ein Telezoom gedacht. Aber es ging auch so sehr gut.