Olympus 15mm Body Cap

Olympus 15mm Body Cap

Ich hatte es bei meiner letzten Olympus auch schon, weil es ein günstiges 15mm Objektiv ist. Gebraucht für unter 60€ zu bekommen. Eigentlich ein sogenannter „Nobrainer“, wenn man sich mit den Eigenheiten des Objektiv arrangiert.

Vorab erstmal ein paar technische Details:

  • Brennweite 15mm
  • fixe Blende von f/8
  • Fixfokus, einstellbar 0,3m bis unendlich
  • sieht aus wie die Gehäuseschutzkappe

Aufgrund der Blende 8 und dem mFT-Sensor ist es von vorn bis hinten mehr oder weniger scharf. Allerdings kann man sich von einer knackscharfen Abbildung, die man sonst so gewohnt ist, verabschieden. Ist aber bei der Art von Objektiv m.E.n. auch nicht erwünscht, sondern man will ja diesen bestimmten Look.

Im Prinzip schraubt man die Linse wie jede andere auch an die Kamera und mit einem kleinen Hebel öffnet man das Objektiv und man muss sich entscheiden, fotografiere ich im Nahbereich (0,3m) oder weiter (∞). Dann kann es auch schon losgehen.

15mm Body Cap

Die Kamera habe ich auf A und die Belichtung steuere ich mit der Belichtungskorrektur.

15mm Body Cap

Die Bilder sind sehr eigensinnig, da sie eigentlich nicht richtig scharf sind, aber auch nicht unscharf:

15mm Body Cap

Mit dem Bild habe ich mal versucht einen etwas älteren Look reinzubringen, indem ich etwas Färbung, Vignette und Korn reingebracht habe:

15mm Body Cap

Was mich gewundert hat, wie gut das Objektiv mit Gegenlicht umgehen kann:

15mm Body Cap

Und auch mit fiesen Lichtverhältnissen:

15mm Body Cap

Das soll es auch schon gewesen sein.

Noch schöne Ostertage.

Ein kleiner Spaziergang mit der OM-D und dem Sigma 30mm f/2.8

Ein kleiner Spaziergang mit der OM-D und dem Sigma 30mm f/2.8

Wie ich ja schonmal geschrieben habe, werde ich so nach und nach meine OM-D mit den entsprechenden Objektiven ausführen.

Bei meinen Spaziergängen werde ich auch immer nur ein bestimmtes Objektiv mitnehmen und mich dazu zwingen damit auszukommen. Was aber kein Problem darstellt, da ich ja keinen bestimmten Auftrag habe und  das schult auch die Kreativität.

Das Wetter war durchwachsen, was aber nicht schlimm war, denn so tragen oft die Wolken der Bildwirkung bei.

Der AF des Sigma ist etwas schneller, als das des Panasonic. Leider nicht so treffsicher, ich musste häufig manuell nachkorrigieren. Das ist mir extrem beim ersten Bild aufgefallen, da ich nicht die Zacken scharf bekommen habe. Der AF war immer daneben, egal wie auch immer ich dies Zacken anvisiert habe.

Der manuelle Fokus gestaltet sich allerdings auch etwas schwierig, da der AF-Ring nicht als leichtgängig zu bezeichnen ist. Es hat immer einen gewissen Losbrechmoment. Nun weiß ich leider nicht, liegt es an meiner Ausführung oder ist es normal.

Insgesamt empfinde ich das Objektiv auch nicht als soo scharf. Ich musste im Prinzip alle Bilder nachschärfen und ich bin eigentlich keiner, der das generell macht. Mir reicht die Schärfe eigentlich immer aus. Lediglich bei Personen schärfe ich schonmal die Augen nebst Augenbrauen nach.

Nunja, das Sigma hat bei mir einen eher negativen Eindruck im Vergleich meiner bisherig getesteten Objektive (Oly 12-50, Oly 12, Pana 20) gemacht. Allerdings fällt mir gerade auf, dass ich zu den anderen beiden noch gar nichts geschrieben habe. Das werde ich dann mal später nachholen.