Warum Fuji?

Warum Fuji?

Ich bin ja eigentlich ein Leica-Fan und bin in diesem Jahr zu Fuji gewechselt. Ich hatte ja schonmal Fuji-Kameras und bin damit im Prinzip zufrieden gewesen. Von daher habe ich auch immer mal in diese Richtung geschaut.

Der Grund, warum ich mir die X-T2 gekauft hatte, war, dass ich mal wieder mit einer Kamera mit Autofokus unterwegs sein wollte. Hier hat Fuji in den letzten Jahre stark aufgeholt und der AF ist schnell und sehr präzise geworden. Durch ein gutes Angebot bei Probis bin ich an die Fuji X-T2 mit dem Kit-Objektiv XF18-55mm F2.8-4 R LM OIS gekommen. So nach und nach sind dann auch noch ein paar Festbrennweiten von 16mm bis 35mm und ein Telezoom dazugekommen.

Dann war ich auf dem RAW-Festival in Worpswede und der X-Roadshow in Hamburg und konnte mit der X100F rumspielen. Die hat mir dann so gut gefallen, dass ich sie mir jetzt gebraucht gekauft habe.

Da es für mich keinen Sinn macht mit zwei Systemen zu fotografieren, habe ich mich von Leica getrennt, nachdem die Gebrauchtpreise wieder gestiegen sind.

Was mir außerdem an den Fujis gefällt ist bei der X-T2 auch das Klappdisplay, was auch im Hochformat funktioniert, Im übrigen neben der Pentax K1 und der Fujifilm GFX50s die einzige Kamera, wo das funktioniert. Klar bei Schwenkdisplays funktioniert das auch, aber man muss es eben immer erst rausschwenken und drehen, was mich nervt. Im übrigen finde ich es auf Youtube immer witzig, wenn der Tester bemängelt, dass eine Kamera „nur“ ein Klappdisplay hat. Das ist für mich kein Mangel, im Gegensatz zu einem Schwenkdisplay. Aber das ist nunmal meine Meinung.

Außerdem ist die Updatepolitik bei Fuji sehr gut, was man derzeit nur noch bei Olympus hat, dass über die Laufzeit nicht nur Fehler behoben werden, sondern auch Features dazukommen.

Und wenn man zwei aktuelle, aber unterschiedliche Fuji-Modelle hat, sie basieren auf der selben Technik. D.h. Sensor, Prozessor und Akku sind gleich. Im Bedienkonzept sehr ähnlich, sodass es zu keinen Überraschungen kommt. Sehr gut finde ich auch, dass man den, zumindest die X-T2 und X100F, in der Kamera laden kann. Als iPhone-Besitzer hat man auf längeren Touren eh eine Powerbank dabei und wenn mal alle Akkus der Kamera schlapp gemacht haben, kann man dann die Fujis mit nem Micro-USB-Kabel und einer Powerbank oder am 12V-Anschluss eines Autos laden. Das kommt mir sicher bei der Abenteuer Vietnam Tour im April zu Gute.

So das waren mal ein paar Gedanken, als ich meiner „Über mich“ Seite überarbeitet habe.

 

Fuji X-Roadshow

Fuji X-Roadshow

Am 26.11.2017 war in Hamburg der letzte Termin der Fuji X-Roadshow. Da ich derzeit zufriedener X-T2 Nutzer bin, habe ich das trübe Wetter genutzt und nach Hamburg gefahren.

In gemütlicher Atmosphäre konnte man u.a. seine Kamera mit Objektiv zum Clean&Check abgeben und auch die eine oder andere Kamera ausleihen. Ich habe mich für die X100F entschieden. Die GFX stand leider nicht zum Leihen zur Verfügung, aber man konnte sie an den Ständen ausprobieren. Aber dazu später mehr.

Die Veranstaltung wurde mit der Firma Hensel gemeinsam veranstaltet, aber aufgrund evtl. GAS habe ich mir die Produkte nicht näher angeschaut. 😉
Neben den Produkten von Fuji und Hensel wurden auch Vorträge gehalten. Peter Hawk hatte ein Live-Shooting abgehalten und ein wenig über die Besonderheiten der Fuji Kameras referiert, aber auch über die Vorgehensweise mit dem Umgang von Models.

Der Vortrag von Philip Rathmer fand ich noch interessanter, weil er einen Auszug seiner Fotografie gezeigt hat. Hier eher seine freien Arbeiten, nämlich seine Reise-Fotografie. Und auch seine „Arbeit“ – Fashion und People kam nicht zu kurz. Dem Vortrag fand ich persönlich sehr interessant und mit tollen Bildern hinterlegt. Natürlich kamen die Informationen mit welcher Fuji-Kamera was geschossen wurde nicht zu kurz. Er hat aber nicht nur Bilder von aktuellen Kameras gezeigt, sondern auch von älteren Fujis, was mal wieder gezeigt hat, dass die Bilder nicht schlechter werden, nur weil ein neues Model rausgekommen ist.

Bernd Ritschel habe ich nicht mehr mitbekommen, weil ich dann doch irgendwann wieder nach Hause wollte. OK, ich hätte mir noch eine andere Kamera leihen können und draußen noch mehr Bilder von der m.E.n. tollen Gegend einfangen können, aber die X100F hat schon für genug GAS gesorgt. 😉

Auch die GFX hat für leichten GAS gesorgt, was aber aufgrund des Preises schnell wieder erloschen ist. Die Kamera liegt super in der Hand, ist im Verhältnis zu einer D850 sehr leicht und macht vom Handling her Spass. Sie funktioniert einfach. Ich finde sie aber im Vgl. zur Hasselblad X1D doch recht dick. Das nächste „Problem“ ist in meinem Fall auch der von mir verwendete RAW-Converter, denn Capture One Pro unterstützt keine anderen Mittelfomatkameras, sodass mir der Aufwand der Entwicklung zu groß ist und ich im Prinzip auch keine 50MP brauche.

Alles in Allem fand ich die Veranstaltung sehr gut, auch wenn sie nicht an ein Olympus Playground herankommt. Und man kommt auch schön mit Gleichgesinnten (oder Gleichbekoppten) zusammen und zum Schnacken.

Berlin Street Day

Berlin Street Day

Eigentlich ist der komplette Name Berlin Street Photography Day & Photowalk mit Marco Larousse, der war mir aber zu lang für den Titel.

 

Zu diesem Tag hatten Probis und Thomas Ludwig von Cosyspeed eingeladen und ich hatte von dem Termin gelesen und mich spontan angemeldet, nachdem mich das Thema Street sehr interessiert und Marco Larousse recht bekannt in der Szene ist.

Nachdem Marco in den Räumen von Probis in Berlin einen kleinen Einführungsvortag gehalten hat, ging es nach einer kleinen Stärkung auch schon auf die Straße. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt und Marco hat sich pro Gruppe immer viel Zeit für Tipps genommen. OK, für Street finde ich es eigentlich gar nicht so gut mit mehr als zwei/frei Leuten loszuziehen, aber es geht mir bei solchen Veranstaltung auch um die Gespräche mit den anderen Teilnehmern und Spass. Beides war gegeben und ich habe auch sonst einiges gelernt und mitgenommen.

Wir konnten uns auch Equipment von Fuji ausleihen, welches extra von der Hauptstelle „eingeflogen“ wurde. Da ich leider zu langsam war und alle X-Pro 2 bereits verliehen waren, musste ich mit meine Leica M Vorlieb nehmen, was aber überhaupt nicht weh tat. Im Prinzip hatte das auch den Vorteil, dass ich mich nicht mit die Technik der Kamera auseinander setzen musste, sondern voll auf die Motive. Und das war schon schwer genug.

Nachdem wir ca. 7km gelaufen sind, hat Probis auch noch zu einem kleines Bierchen eingeladen, was wir mit einem gemeinsamen Abendessen verbunden haben. Wobei es wurden insgesamt ein paar mehr Bierchen 😉

Am nächsten Tag haben Marco und ich uns noch getroffen und uns die Ausstellung von Lee Miller anzusehen, die von den Bildern her sehr interessant war, allerdings fand ich die manchmal recht klein, sodass sie etwas an Wirkung verloren haben.

Also insgesamt hat mir das Wochenende in Berlin riesig Spass gebracht und möchte mich daher bei der Organisatoren und Helfern namentlich bei Marco Larousse, Thomas Ludwig, Thomas Pollack, Martin Beck, Benjamin Schmitt, Michael Schön, der extra aus Hamburg angereist ist und natürlich allen anderen, die im Hintergrund auch unterstützt haben.

Und ich ich habe auch wieder neue und vor allem auch nette Leute kennen gelernt. Mal gucken, wann man sich mal wieder trifft.