Meine Erkenntnisse der unterschiedlichen Kamerasysteme

Meine Erkenntnisse der unterschiedlichen Kamerasysteme

Wer in letzter Zeit meinen Blog oder mich auf Twitter & Co. verfolgt hat, konnte mitbekommen, dass ich mit unterschiedlichen Kameras und auch Kamerasystemen unterwegs war.

Der Grund war nicht, dass ich den Zeitschriften Konkurrenz machen möchte, sondern eher, dass ich nach dem Diebstahl meiner Nikon D700 irgendwie nicht das Richtige für mich gefunden habe.

Vorab kann ich nur sagen, ich hätte mir wieder eine D700 kaufen sollen.

Da ich so einiges probiert habe, will ich auch jetzt mal was dazu schreiben. Warum soll ich meine persönlichen Eindrücke für mich behalten.

Vorab, es handelt sich nicht um einen professionellen Test, sondern „nur“ um meine Erfahrungen und meine persönlichen Eindrücke. Natürlich kann es bei jedem anderen anders ausfallen. Aber vielleicht hilft es ja dem Einen oder Anderen bei der Findung seiner Kameraausrüstung.

Die nachfolgenden Eindrücke sind nicht chronologisch aufgebaut, sondern nach den Herstellern.

Starten tue ich mal mit Sony:

Hier hatte ich die Nex 7, die Nex 6 und die A7.

Mit den beiden Nexen bin ich nicht warm geworden, da das Bedien- und Menükonzept nicht für mich geeignet war. Auch empfand ich das Kit-Objektiv als eine Zumutung, denn das kann man nur gebrauchen, wenn der RAW-Konverter über die entsprechenden Korrekturen verfügt, was bei Aperture nicht der Fall war. Sorry, nur noch über Software zu arbeiten ist m.E.n. der falsche Weg.

Auch empfand ich, dass das Rauschverhalten gegenüber Olympus etwas schlechter. Ich habe aber keinen direkten Vergleich gemacht, sondern es ist nur ein Bauchgefühl.

Ansonsten macht Sony schon einen guten Job, was die Größe (Kompaktheit) des Nex-Systems angeht. Auch dass ein elektronischer Sucher integriert ist empfinde ich als sehr gut.

Auch nannte ich nach Unterbrechung eine A7 mein Eigen, da ich gerne wieder eine Vollformat haben wollte.

Vom Prinzip her finde ich den Schritt von Sony mutig und sehr gut. Ich denke, dass auch die anderen spätestens jetzt mal über ein spiegelloses System nachdenken. Damit meinte ich vor allem Canikon.

Ich empfand die Kompaktheit für eine Vollformat sehr gut. Auch das Bedienkonzept hat bei mir gut funktioniert. Vor allem, weil man sich so ziemlich alle Knöpfe, Schalter und Drehräder für sich konfigurieren kann.

Leider hört die Kompaktheit bei den Objektiven auf. Das ist aber eben dem Sensor und nicht Sony anzulasten. Großer Sensor = große Objektive. 😉

Ich hatte den 70. Geburtstag meiner Mutter fotografiert und leider hatte ich hier Probleme mit einem unzuverlässigen Autofokus, Blitz und auch das Rauschverhalten empfand ich im Vergleich zu den Bildern, die ich mit der D750 mache nicht so doll.

Der Grund, warum ich mich von ihr wieder getrennt habe, lag darin, dass sich die Objektive im Bajonett seitlich verschieben ließen und auch beim leichten Druck von oben gesehen nach links ein leichter Spalt zwischen Kamera und Objektiv zu sehen war. Der Sony-Service hatte angeblich nichts gefunden und nach telefonischer Rückfrage lapidar gefragt, „was steht denn im Bericht?“ „Dann ist es so“! Eine Frage bei Sony ergab, was der Servicepartner sagt ist richtig. Irgendwie habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt. Daher ist Sony für mich gestorben.

 

Fuji

Hier hatte ich eine X-T1 und eine X-Pro1. Beide empfand ich als angenehme Kameras mit guten Objektiven. Die Bildqualität empfand ich als sehr gut, auch in Bezug auf das Rauschverhalten. Leider bin ich mit dem Bedienkonzept nicht zurecht gekommen. Auch war das Steuerkreuz bei der X-T1 hinten sehr weich mit wenig bis keine Rückmeldung. Hier hatte ich sie auch eingesandt und obwohl das Problem bei Fuji bekannt war, wurde auch hier keine Hand angelegt. Vor allem wenn man im Wechsel zur X-Pro1 gearbeitet hat, fiel das auf. Bei der X-Pro1 war der langsame Autofokus etwas nervig, aber ansonsten von der Verarbeitung her besser, als sie X-T1.

Was Fuji nicht kann/konnte ist blitzen. Da ich ehrenamtlich Veranstaltungen fotografiere, habe ich es schmerzlich bemerkt, denn einen vernünftigen Blitz wurde seitens Fuji nicht angeboten und Nissin den i40 noch nicht im Angebot.

 

Olympus

Hier muss ich sagen, dass Olympus derzeit alles richtig macht. Kompakte Bauweise, tolle Objektive und eine Klasse Bildqualität. Beim Rauschen bis 1600 sehr gut und bis 3200 noch brauchbar. Für meine Veranstaltungen nicht ganz so gut. Blitz war soweit auch gut. Nach der Einarbeitung in die Bedienung eine ganz tolles Konzept. Für mich besser als die A7. Autofokus schnell und zielsicher. Bei wenig Licht mit leichten Problemen. Aber m.E.n. besser als die A7 und mit Abstand besser als die Fujis. Und ich hatte nichtmal die E-M1!

Olympus hat ein gutes Konzept in Sachen Bedienung, Qualität, Zubehör. Ich würde sie immer wieder kaufen. Und auch nicht ausschließen, dass das passieren wird. Denn in der Summe der Eigenschaften finde ich sie wirklich toll. Kompakt, gute Bedienung, schneller AF (mit Gesichts- und Augenerkennung), gute Objektive.

Mehr kann ich gar nicht zu Olympus schreiben, außer dass das eine absolute Kaufempfehlung ist!

 

Nikon

Naja zu Nikon könnte ich Romane schreiben, da ich im Prinzip schon zur analogen Zeit mit Nikon fotografiert hatte. Meine erste SLR war zwar eine EOS 100, aber mein Händler hat mich schnell zu Nikon gebracht.

Und eigentlich hat sich seitdem bei Nikon nicht so viel verändert. OK man hat umfangreichere Menüs bei den Digitalen, als bei den Analogen ;). Was auf der einen Seite gut ist, denn man findet sich als Nikonfotograf schnell mit einer neuen Nikon DSLR zurecht, findet aber derzeit auf dem großen Markt der Systemkameras manchmal als wenig innovativ. Denn den spiegellosen Markt hat Nikon bisher verpennt. Die 1er sehe ich nicht als ernstzunehmenden Wettbewerb zu Olympus, Fuji und Sony. Canon kann das aber auch nicht.

Aber Nikon ist eben grundsolide. Ein Kollege auf app.net sagte, nachdem ich von der Sony A7 wieder zu Nikon (Df) gewechselt bin, dass meine Bilder lockerer aussehen würde, dass man ihnen ansieht, dass ich mich wieder wohl fühle. Das ist auch so.

Zur Nikon Df hatte ich schon was geschrieben, sodass ich es mir hier erspare, nochmals was zu schreiben, denn es hat sich im Prinzip nichts geändert.

Nikon scheint sich derzeit sehr auf den Vollformatsektor zu fixieren, denn sie haben hier ein sehr umfangreiches Angebot: D610, D750, D810, Df und die D4s. Ich kann im Prinzip alle empfehlen, denn hier ist m.E.n. der Geldbeutel der entscheidet (D610 als Einsteiger) oder aber auch vielviel Video (D750 und D810) möchte ich machen oder Sport (D4s) bzw. Fashion (D810). Die Df ist für mich ein für jemand der ein „Retrodesign“ mit einem guten Sensor benötigt.

Für ambitionierte Einsteiger, die kein Vollformat haben wollen, würde ich aber eher zur Olympus raten. Allerdings gilt hier immer, nimm die Kameras, die in Frage kommen in die Hand und entscheide, wie gut Du damit zurecht kommst. Ggf. was haben Deine Freunde und Bekannte für Marken, denn dann kann man sich besser austauschen.

Leica

Tja, was soll ich dazu schreiben. Wie der Eine oder Andere weiß, bin ich Leica-Fan und sehe auch manches durch die rosarote Leica-Brille. Finde ich aber nicht schlimm, dafür ist man ja Fan.

Ich fange mal mit der Leica X Reihe mal an. Leica hatte mit der X1 seinerzeit einen neuen Markt mit kompakten Kameras, mit Festbrennweite und großem (APS-C) Sensor rausgebracht. Fuji folgte mit der X100 kurz danach. Ich selber hatte die X1, X2 und auch kurz die X-Vario. Die X1 empfand ich zu der damaligen Zeit, dass sie absolut auf der Höhe war. Geringes Rauschen, einigermaßen guter AF, tolle Bedienung und auch eine tolle Bildqualiät. Bis auf den AF konnte Leica das X-Konzept immer wieder leicht verbessern. Mehr aber auch nicht. Denn der AF ist in der heutigen Zeit absolut nicht auf der Höhe der Zeit und man merkt, Leica kann kein AF. Wie die Aktuelle ist, weiß ich nicht, werde ich aber eher nicht ausprobieren, da sie mittlerweile ganz schön groß geworden ist.

Wo wir auch beim Thema Autofokus sind, warum ich die Leica T nur kurz hatte. Eine tolle Kamera, mit einem tollen Bedienkonzept, aber ein grottenschlechter Autofokus. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen langsam und trifft nicht. Leider kann sie auch kein Fokuspeaking, sodass ein manuelles Scharfstellen bei schlechtem Licht auch eher unmöglich ist. Ich werde aber noch einen gesonderten Bericht schreiben. Gott sei Dank konnte ich sie gebraucht erwerben und konnte sie wieder einigermaßen gut loswerden.

Warum bin ich aber Leica-Fan? Weil Leica kann eben Leica M – Messsucherkameras. Leica hat es geschafft, dass mittlerweile 60 Jahre alte Messsucherprinzip auch in der digitalen Welt zu etablieren. Für manchen ist Leica zwar auch eher ein überteuertes Retroobjekt, aber für ich ist eine M eben auch ein Präzisionsobjekt. Denn der Messsucher ist u.a. das, was die Kamera so teuer macht.

Wenn man sich darauf einlässt, dann fotografiert man sehr viel bewusster, da man sich deutlich mehr mit dem Bild beschäftigen kann und muss. Denn Autofokus gibt´s da eben nicht. Zur M werde ich wahrscheinlich aber noch einen gesonderten Bericht schreiben. Denn hier würde es zu lang werden.

Aber warum habe ich mich immer wieder von der M (M8, M9, M9P) getrennt? Anfangs konnte ich ich mich nicht damit arrangieren, dass die Naheinstellgrenze konstruktionsbedingt nur bei 70cm ist. Darunter geht es nur mit Macro-Adapter. Auch fotografiere ich öfter mal Veranstaltungen. Und hier war es auch ein Kopfthema. Denn wenn ich mir die Bilder mal ansehe, die ich bei Veranstaltungen angefertigt habe, kann ich nur sagen, es geht auch mit einer M bzw. es geht auch ohne Zoom und Powerblitz.

Seit der M (Typ 240) hat sich auch noch was geändert. Da sie mittlerweile einen CMOS-Sensor hat, kann sie auch Liveview und somit kann man sie auch mit anderen Objektiven betreiben. Die „alten“ R-Objektive erfahren gerade einen neuen Aufwind. Es werden für gebrauchte derzeit Höchstpreise gezahlt. Gefühlt würde ich sogar sagen, dass der eine oder andere „Geheimtipp“ gebraucht derzeit teurer ist, als damals neu.

Sie kann auch mittlerweile Video, was sie auch noch etwas „altagstauglicher“ macht. Sofern man Video braucht.

Fazit

Das war mal so ein kleiner Abriss meiner Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Sicherlich nicht komplett, weil ich gemerkt habe, je länger es her ist, dass ich die Kameras hatte, desto weniger ist hängen geblieben. Aber vielleicht ist es ja für jemanden, der gerade vor einer Entscheidung steht, eine kleine Hilfe worauf er achten sollte oder kann. Das Thema Kamerasystem ist eh ein sehr emotionales Thema. Das bekommt man auch in den Foren mit, wo man sich schon teilweise die Augen aussticht 😉

Rückblickend, was würde ich wieder kaufen?

Olympus, wenn es um eine alltagstaugliche und reisetaugliche, kompakte Kamera mit einem umfangreichen System dahinter und einer tollen Bildqualität geht. Sie ist aufgrund der Sensorgröße und des damit verbundenen Rauschverhalten nicht ganz für Veranstaltungen in schlechten Lichtverhältnissen geeignet. Wobei es darauf ankommt, wo die Bilder nachher veröffentlicht werden. Es ist aber auch ein Klagen auf sehr hohem Niveau. Es gibt auch Hochzeitsfotografen, die mit der OM-D E-M1 sehr glücklich sind.

Nikon, eine klares Ja, wenn die (Gehäuse) Größe keine Rolle spielt, wohl aber die Sensorgröße. Hier hat man alles, ein sehr umfangreiches System, tolle Bildqualität, tolle Objektive und vor allem für Veranstaltungen in schlechtem Licht ein top Rauschverhalten. Bzgl. meines Brasilienurlaubes habe ich leichte Bedenken, wobei ich 2009 auch schon mit einer D700 (die deutlich größer ist, als eine D750 oder Df) in Brasilien war.

Leica, hier ist derzeit die Leica M-P das Objekt der Begierde. Ich könnte mir vorstellen, dass ich mit der M-P einem 28mm, 50mm und einem 90mm Objektiv nach Brasilien fahre. Denn die Leica M ist nach der Olympus für mich eines der kompaktesten Systemkameras.

Sony kommt für mich nicht in Frage, weil das System noch nicht weit genug ausgebaut ist und auch der Kundendienst schlecht.

Fuji ist zwar ein gutes System, aber wir sind nicht miteinander warm geworden.

So und nun hoffe ich, dass ich nicht zuviel geschrieben habe und es Euch gefallen hat

 

Leider ist es doch passiert

Leider ist es doch passiert

Wie man gestern Abend u.a. auf Appleinsider  vernehmen konnte, stellt Apple die Entwicklung von Aperture und iPhoto aufgrund der neuen Photoverwaltung von OS X Yosemite ein. Das stimmt mich doch etwas traurig. Ich arbeite zwar schon seit längerem mit Lightroom, hatte aber eigentlich nie die Hoffnung aufgegeben, dass Apple doch noch eine neue Version rausbringt.

Der Plan soll wohl sein, dass Aperture noch auf Yosmite läuft und man ein Tool erhält, um seine Aperture-Daten in Lightroom migrieren zu können. Also erstmal muss man nicht in Panik verfallen.

Was mich aber auch noch weiter zum überlegen bringt, Lightroom hat jetzt keinen richtigen Gegenspieler mehr, der genug Nutzer hat, dass Adobe sich bei der Entwicklung seiner Software Mühe gibt. Ok das hat eigentlich Adobe auch bei Photoshop&Co auch nicht und diese Programme sollen ja auch recht gut sein. Nur habe ich meine Bedenken, dass man zukünftig Lightroom auch nur noch im Bundle mit Photoshop als Abo erhält.

Daher sollte man sich man die Alternativen angucken:

Capture One Pro

Lightzone

Darktable

DXO

AfterShots Pro

OnOne

Ich denke, die Liste ist sicher nicht vollständig, aber probieren sollte man es mal.

Ich selber habe mich mal mit Capture One beschäftigt und auch mit DXO. Bei beiden hatte ich mich schwergetan. Aber vielleicht sollte man sich jetzt mal wirklich mit den Alternativen befassen, weil Wettbewerb belebt halt das Geschäft 😉

Also ich werde da am Ball bleiben und wieder berichten

Lightroom Mobile wofür?

Lightroom Mobile wofür?

In den letzten Tagen kam Adobe mit Lightroom Mobile für das iPad raus. Da für mich ja das Thema Lightroom immer noch eine kleine Herzensangelegenheit ist, habe ich es mir natürlich installiert und ein bisschen rumprobiert. Allerdings kam bei mir die Frage auf, wofür oder für wen soll diese App sein?

Wie funktioniert LR-Mobile? Nachdem man sein LR auf die Version 5.4 gebracht und sich die App für das iPad aus dem App-Store geladen hat, muss man sich jeweils mit seiner Adobe ID anmelden. Die ersten 30 Tage kann man es testen ohne Creativ-Cloud-Abo, danach muss man sich entscheiden, ob man mit der „normalen“ Lightroom-Version und ohne Lightroom Mobile weitermacht oder sich das Abo shopped. Und ist m.E.n. auch der Haken, ich brauche z.B. kein Photoshop, weil ich zu fast 100% mit Lightroom bzw. Aperture arbeite.

Also nachdem man sich mit beiden angemeldet hat, kann man sich bei LR eine Sammlung anlegen, die man mit LR-Mobile synchronisieren kann. Im übrigen gehen Smartsammlungen bei der 1.0 noch nicht, aber vielleicht kommt das ja noch.

Wenn man dort Bilder drin hat, werden die sogenannten Smartpreviews mit der Cloud synchronisiert und wenig später hat man dann die Bilder auf seinem iPad. Hier kann man dann die Bilder flaggen, aber leider keine Sterne vergeben 🙁 . Ich denke, Adobe braucht ja auch noch was, um sich weiterzuentwickeln 😉 . Auch so die wichtigsten Bearbeitungen sind möglich, nicht aber, wenn man an den Farben drehen möchte. Ich habe es aber nur überflogen, vielleicht habe ich auch was übersehen. Die Bearbeitungen hat man dann wenig später auf dem Rechner, sofern man sich im WLAN befindet bzw. den Sync über mobile Daten aktiviert hat.

Soweit so gut. Aber was ist anders herum? Ich bin unterwegs und möchte die Bilder auf dem iPad sichern, in LR-Mobile importieren und im besten Fall über die CC auf den heimischen Rechner übertragen. Ja ok, RAWs über das mobile Datennetz zu übertragen birgt ein paar Probleme, aufgrund der vielleicht begrenzten Bandbreite und auch der Limitierung des mtl. Volumens. Das geht nicht. Wenn ich das Bild über das CameraConnection Kit in die Camera Roll vom iPad gebracht habe, kann man sich ein Bild in LR-Mobile importieren. Es kommt aber leider nur ein JPG (und ich gehe nicht davon aus, dass es sich um eine Smartpreview handelt) an, sodass mein Grundgedanke schonmal nicht funktioniert. Ich muss zu Hause meine Bilder eben doch in Lightroom importieren und ich wage zu Bezweifeln, dass es Lightroom schafft einen Bezug zwischen dem RAW und dem über die Cloud eingegangenen JPG hinbekommt.

Über app.net hat mir dann einer gesagt, dass er jetzt endlich auf leichte Art seine Bilder auf das iPad bekommt und er eben nicht immer sein Notebook dabei haben muss, um die Bilder bei Bedarf zu präsentieren. Naja, da würde ich mir einen Export auf die Festplatte einrichten und als Ziel einen Bilderordner auf die Dropbox konfigurieren und habe dann genauso die Bilder dabei, ohne, dass ich die Creative Cloud abonnieren muss. Wenn die Dropbox vom Platz her begrenzt ist, kann man auch seinen Flickr-Account nutzen. Allerdings fehlt dann die Möglichkeit der Bearbeitung. Aber mal ehrlich, will man wirklich auf dem iPad eine hochwertige Bildbearbeitung durchführen? Ich persönlich nicht. Aber es soll ja auch welche geben, die iMovie, iPhoto und/oder Garageband auf dem iPad nutzen.

Also wenn sich die Tage nicht irgendein triftiger Grund auftut, werde ich das nicht nutzen:

  1. wenn ich die Bilder schon in Lightroom importiert habe, dann gibt es andere Möglichkeiten, diese auf das iPad/iPhone zu bekommen
  2. wenn ich unterwegs meine Bilder sichern möchte, würde ich eher mein MacBook Pro mit einer richtigen Lightroom-Version verwenden
  3. wenn kein MacBook Pro zur Hand ist und nur mein iPad, dann würde ich die Bilder eher in Verbindung mit Photosmith verwenden. Weil ich dann auf dem iPad die wichtigsten Arbeiten, wie z.B. sortieren, verschlagworten, bewerten usw. durchführen und dann zu Hause auf den Rechner mit diesen Bearbeitungen übertragen kann

Alles in Allem ein interessanter Schritt von Adobe und man darf auch nicht vergessen, dass es sich um eine 1.0 Version handelt, aber der Grundgedanke geht zumindest an mir vorbei.

So und abschliessend könnte es für Apple mal die Chance sein, so ein Cloud-Konzept in Verbindung mit Aperture besser umzusetzen. (die Hoffnung stirbt zuletzt ;))

Leica oder nicht?

Leica oder nicht?

Ja ja immer wieder diese Änderungen…

Ich glaube ich muss da mal etwas ausholen. Ich bin eigentlich schon sehr lange auch ein Leica Fan. Zu analogen Zeiten hatte ich mir mal eine gebraucht Leica M6 mit ein paar Leicagläser gegönnt. Es hat mir viel Spaß gebracht. Warum ich sie verkauft habe weiß ich heute nicht mehr. Es kann sein, dass es was mit dem Wechsel zur Digitalfotografie zu tun hatte.

Als die M8 rauskam, musste ich sie auch unbedingt haben. Allerdings hatte mich der Crop gestört. Als Erfinder der Kleinbildfotografie passte eine Drop-Kamera irgendwie nicht.

Dann kam die M9. Auch hier war ich sofort wieder vom Fieber gepackt und ich hatte alles Ersparte (naja vielleicht nicht alles) in den Kauf einer Leica M9 gesteckt. Es war wirklich faszinierend, wie auch schon bei den anderen Ms, dass aus einer so kleinen Kamera so tolle Bilder rauskommen, sofern ich es richtig gemacht habe. Naja natürlich waren die hervorragenden Leica-Objektive auch nicht unerheblich daran beteiligt.

Leider hat das Messsucherprinzip u.a. eine gravierenden Nachteil, was meine Fotografie angeht. Die Leicas haben eine bescheidene Nacheinstellgrenze. Durchschnittlich 50-70cm. Einige sogar 1m. Ich gehe aber auch gerade bei Weitwinkel auch mal gerne nah ran. Daher habe ich die M9 nebst Linsen wieder verkauft.

Irgendwann Ende letzten Jahres hatte mich Stephan vom Fotopodcast in Sachen Leica interviewt und während dessen kam bei mir wieder der Wehmut hoch. Erst hatte ich mir überlegt, ich warte auf die neue M (240), aber es sollte dann doch eine gebrauchte M9-P werden.

Ich konnte mich diesmal aber der blöden Naheinstellgrenze erwehren und meine Fotografiegewohnheiten entsprechend angepasst. Aber irgendwie habe ich mal wieder festgestellt, wie cool so eine Leica auch ist und auch die Objektiv, die man wirklich bereits bei Offenbarende verwenden kann, ich aber doch eher ein DSLR-Fotograf bin. Also habe ich sie jetzt mal wieder verkauft.

Es ist zwischen mir und Leica immer ein hin und her. Mal gucken, wann mich das Fieber wieder packt und wie dann der Gebrauchtpreis der neuen M (240) sein wird. Weil wenn ich ein gelernt habe, neu wird sie nicht mehr sein, denn bei der Letzten habe ich fast keinen Verlust gemacht.

Firmware-Update für die Leica M9

Firmware-Update für die Leica M9

Leica hat jetzt auch endlich ihr Update rausgebracht, worauf viele schon gewartet haben.

Verbesserungen der M9 Firmware Version 1.116

1. Leistungsverbesserungen:

• Schnelleres zoomen in das zuletzt aufgenommene Bild.
• Geschwindigkeit beim Formatieren der Speicherkarte verbessert.
• Bildqualität der Monitordarstellung verbessert.
• SD-Karten Kompatibilität verbessert* (siehe auch Liste unten)
• Magenta Farbstich in linker Bildhälfte mit Verbindung mit folgenden Weitwinkelobjektiven verbessert:

o M3.8/18mmASPH.(11649)
o M2.8/21mmASPH.(11135)
o M3.8/24mmASPH.(11648)
o M2.0/28mmASPH.(11604)
o M2.8/28mmASPH.(11606)

• Neue, ISO-abhängige Vignettierungskorrektur: stärkste Korrektur bei ISO 160, schwächste ISO Korrektur bei ISO 2500, mit entsprechenden Zwischenstufen.

2. Fehlerbeseitigungen(sog.“BugFixes”):

• Übertragung großer Datenmengen im USB-Massenspeicher-Modus bei Verwendung eines Mac-Computers.
• Sensorreinigungsfunktion bei Batteriekapazität <50%.
• Funktion “Alle Bilder löschen” wenn ein Bild vergrößert (gezoomt) auf dem Monitor dargestellt ist.
• Funktion “Alle Bilder löschen” mit einer SD-Karte, auf der sich Bilder befinden, die nicht mit einer LEICA M9 aufgenommen wurden.
• Abbrechen einer Langzeitbelichtung durch Ausschalten der Kamera.
• Bilder vergrößert betrachten in Einstellung „Warmton-Schwarzweiß“.
• Korrekte Anzeige des “Max aperture value” in den EXIF Daten für folgende Objektive:

o M1.4/35mm (11869,11870,11860)
o M0.95/50mmASPH (11602)
o M1.2/50mm (11820)
o M3.4/135mmAPO (11889)
o M4/135mm (11851,11861)

• Orthografische Korrekturen in den englischen, japanischen und chinesischen Menüsprachen.
• Weitere kleinere Korrekturen und Funktionsverbesserungen.