RAW Festival Worpswede

RAW Festival Worpswede

Ja ich weiß, es ist schon lange her, dass ich das letzte Mal hier was geschrieben habe, aber ich bin derzeit sehr faul. Zwar nicht fotografisch, aber zum Schreiben. Aber das hat man ja mal.

Jetzt hatten wir hier im Norden mal ein Fotofestival und ich habe es zu spät registriert. Ich hatte es zwar in Fotozeitschriften gelesen und gedacht, ich könnte da mal hingehen, aber dabei ist es geblieben. Das Festival ging ja nur vom September bis Oktober 2016!

In dem Künstlerdorf Worpswede haben sich einige zusammengetan, um ein kleines aber feines Fotofestival aufzuziehen. Wie gesagt, ich habe es im Prinzip zu spät richtig war genommen, sodass ich es geschafft habe am letzten Tag mir wenigstens die Ausstellungen anzusehen. Diese waren in unterschiedlichen Lokationen untergebracht, die ich bei schönstem Herbstwetter fussläufig erreichen und so den Sonntag genießen konnte.

Es haben unterschiedlichste Fotografen etwas ausgestellt. Ob es Serien waren über Tankstellen, Street, Kriegsgebiete und alles in einer guten Darstellung. Die Ausstellungen kamen sicher nicht an die Präsentationen einer Leica-Gallerie oder den Hamburger Deichtorhallen heran, aber eben das natürliche machte seinen Reiz aus. Auch die unterschiedlichen  Lokationen, ob es eine ehemalige Tischlerei war oder andere Gewerberäume, empfand ich als sehr angenehm.

Im nächsten Jahr vom 17.09. – 17.10.2017 wird wieder ein Festival aufgezogen und dann alle zwei Jahre. Sie wollen immer im Jahr der „Nichtphotokina“ dieses Festival aufziehen und ich werde mit Sicherheit nicht nur am letzten Tag dabei sein, sondern auch an anderen Tagen, wo auch die Fotografen ihre Werke vorstellen oder auch an Workshop und Präsentationen teilnehmen. Ich fahre ja nichtmal eine halbe Stunde dorthin.

 

DASA Arbeitsweltausstellung

DASA Arbeitsweltausstellung

Am Anfang diesen Jahres war ja der 1. international Bildbeurteilungskongress in Essen. Da einige  und ich auch in Essen übernachtet hatten, wollten wir nicht gleich am nächsten Morgen nach Hause.

Stephan hatte den Vorschlag gemacht, dass wir uns ja mal die Arbeitswelten bei der DASA in Dortmund ansehen könnten. Ich konnte mir eigentlich da so ziemlich gar nichts darunter vorstellen und war Anfangs auch sehr skeptisch. Nun hatte ich mich der Mehrheit (Stephan) gebeugt 😉 .

Vor allem weil Stephan mir auch eine Leitz-Linse für die M9 leihen wollte.

Dort angekommen haben wir uns kurz gesammelt und dann sind wir in die sehr interessante Ausstellung gegangen. Was mich hier sehr faszinierte, es war eine Mischung aus vergangenen Technologien in Verbindung mit den dazugehörigen Berufen. Auch das Thema Arbeitssicherheit stand im Fokus dieser Ausstellung.

Es wurden auch Werkzeuge und deren Gefahrenquellen bzw. -Potentiale gezeigt. Hier habe ich leider kein Foto, was mich sehr ärgert, weil es auch eine Fetisch-Ausstellung hätte sein können 😉 , wenn man sich nur das Werkzeug angesehen hat und nicht die gegenüber dargestellte Gefahr bzw. dessen Ergebnis.

Es wurden auch das Resultat von schweren und sehr bekannten Unfällen gezeigt.

Irgendwann hatten wir allerdings Hunger, sodass wir uns sehr gesund ein CüPo reingetan haben und hinterher zu müde waren, um weiter zu gucken. 😉

Also wer mal in der Nähe von Dortmund ist, dem sei diese Ausstellung, wo Fotografen sehr Willkommen sind, ans Herz gelegt. Man  muss sich aber Zeit mitnehmen, denn wir haben bei weitem nicht alles gesehen.

Ein kleines Wort zur verwendeten Ausrüstung, es war eine Leica M9 und ein Summicron 50mm f/2. Hier war ich sehr verwirrt, als ich die Bilder zu Hause gesichtet habe, dass die meisten eher unscharf bis matschig waren. Ich hatte erst an meiner Fähigkeit scharf zustellen gezweifelt, dann an dem von Stephan geliehenen Objektiv, aber es stellte sich dann doch ein Sensor-Problem heraus. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob Leica nicht eine M9 aus dem Markt haben wollte. Nunja, das Ergebnis ist ja bekannt.

Hier noch ein paar Impressionen: