Ich weiß ich hänge mit meinem Blog immer wieder hinterher. Soviel Neues passiert. Neue Macs, neues iPhone, neue iPhone Software, Snow Leopard steht in den Startlöchern und hier ist es ruhig.

Ich gelobe keine Besserung, da ich in Moment nichts versprechen möchte, was ich nachher nicht einhalten kann.

Nun aber zum Thema.

Ich hatte am letzten Wochenende die Ehre eine Hochzeit fotografieren zu dürfen. Es war für mich das erste Mal, dass ich einen Auftrag erhalten habe. Es ist zwar Verwandschaft, aber eben offiziell. Daher ist der Stressfaktor etwas höher.

Ich möchte einfach mal ein paar Erfahrungen Preis geben. Auch wenn es sich vielleicht wiederholt. Wobei ich eigentlich eher bzgl. der Dinge, die trotz guter Vorbereitung, doch nicht so toll gelaufen sind. Wobei ich nicht genau weiß, ob es überhaupt jemand merkt.

Im Prinzip habe ich mich an die Tipps, die in diversen Foren gegeben werden gehalten. Sehr frühzeitig mit dem Brautpaar zusammen gesessen, um über Ihre schönsten Tage im Leben zu sprechen.

Ich hatte den Auftrag, Polterabend, Standesamt, Kirche und Feier zu fotografieren. Wobei, bei dem Ersten und Letzten auch den Auftrag hatte mit zu feiern. Was die Sache nicht unbedingt einfacher gemacht hat.

Also, ich hatte mit dem Brautpaar, die Termine, Location, Ansprechpartner besprochen und die Locations sogar gemeinsam besichtigt. Schön war auch, dass sie beschlossen hatten, das Fotoshooting vor der Kirche zu machen, sodass das schön stressfrei war. Na OK stressfreier, als wenn es zwischen Kirche und Empfang wäre.

Die Abläufe hatten gut geklappt und das Paar war an den Tagen auch relativ gelassen. Allerdings brauchten die sich auch keine Gedanken bzgl. meiner Tätigkeiten machen, da ich auch kurz vorher nochmals alle Dinge mit denen durchgegangen bin und auch an den Tagen eigentlich alles im Griff hatte. Die Standesbeamtin wusste Bescheid, ebenso der Pastor und auch die die für die kleinen Spielchen verantwortlich waren.

Es hat riesigen Spass gebracht und ich bin derzeit dabei etwas über 2.000 Bilder zu sichten und auszuwählen. Irgendwann wollen sie ja schließlich auch mal ihr Album in den Händen halten.

Was gut ist, dass die wirklich recht gelassen sind, weil ich ihnen auch gesagt hatte, dass das für mich das erste Mal war und mein Hauptjob auch recht zeit intensiv ist, sodass das mit der Fertigstellung schon etwas dauern kann.

Nun zu den Dingen, die ich nächstes Mal besser machen bzw. noch mehr darauf achten würde.

Mir ist es einmal passiert, dass einer meiner beiden Blitze total verstellt war, was ich recht spät erst gemerkt hatte. Das war beim Fotoshooting, als er zu leichten Schattenaufhellung helfen sollte. Leider hatte ich es zu spät gemerkt. Was allerdings nicht heißt, dass die Bilder nichts geworden sind, aber ich muss wahrscheinlich bei dem Einen oder Anderen in der EBV noch was retten.

Dann ist es mir passiert, dass ich beim Durchscrollen der Bilder auf dem Kamerabildschirm ausversehen auf eine Taste an der Kamera gekommen bin und dadurch von NEF auf JPEG Normal umgestellt habe. Gott sei Dank habe ich es bereits nach 10 nicht so wichtigen Bildern gemerkt. Aber kurzzeitig hatte ich eine gewaltige innere Unruhe, weil ich nicht wusste, seit wann es schon war.

Der Rest war denn eigentlich eher Kleinkram, wo wahrscheinlich immer wieder was passiert. Z.B. ich wollte die Gäste bei der Ankunft alle so nach und nach fotografieren. Leider konnte es nicht direkt am Eingang sein, sondern ein Nebenraum. Die Idee ein Schild hinzustellen kam mir zu spät, sodass ich nicht alle Gäste erwischt habe. Aber ich denke, von den 160 dürfte ich 140-150 erwischt haben. Allerdings hatten sich auch einige geweigert. Und das war auch noch Verwandschaft. Naja Freunde kann man sich halt aussuchen, Verwandte nicht 😉

So das soll´s erstmal gewesen sein. Bilder werde ich nach Fertigstellung und Absprache mit dem Brautpaar noch nachreichen.