Hilfe für Nepal

Hilfe für Nepal

Obwohl ich noch nie in Nepal oder Tibet war, verbindet mich diese Region doch etwas und das hat was mit Freunden und guten Bekannten zu tun.

1997 sind Freunde von mir als Teilnehmer der Oldtimer-Ralley Peking-Paris mitgefahren und damals habe ich schon tolle Bilder von diesen Ländern zu sehen bekommen.

Chris und Moni fahren seit 2009 regelmäßig nach Nepal, um dort Fotoworkshops abzuhalten. Da ich bei denen schon häufiger an Workshops teilgenommen habe, habe ich auch schon viele Bilder von diesem Land und Menschen gesehen und auch sonst viel gehört. Daher ist es auch ein Wunsch dorthin zu fahren.

Als ich von dem schlimmen Erdbeben hörte, musste ich sofort an diese beiden Ereignisse denken, da bei solchen Reisen niemals nur Eindrücke und Bilder bleiben, sondern auch Freundschaften gebildet wurden. Und hier kenne ich auch die Sorgen, die einen dann befallen.

Mir geht es immer so, dass ich gerne den betroffenen Menschen helfen möchte. Nur leider habe ich hier immer das Problem, wo kann ich etwas spenden, wo auch viel dort ankommt, wo es benötigt wird.

Und hier kommen Chris und Moni wieder ins Spiel, denn die beiden haben ein tolles Ebook zum Verkauf, wo 100% die Erlöse dorthin kommen, wo es am meisten benötigt wird. Da ich beide kenne, habe ich auch das Vertrauen, dass das so ist. Daher habe ich mir das Ebook dort geshopped und freue mich, dass ich auf der einen Seite helfen konnte und auf der anderen Seite auch ein tolles Ebook mit tollen Bildern habe. Es stimmt mich allerdings auch ein bisschen nachdenklich, dass da sicher Bilder drin sind, wo die Landschaften so nicht mehr existieren und über die Schicksale von den abgelichteten Menschen möchte ich nicht weiter nachdenken und hoffe, dass es allen gut geht und vielen anderen Menschen dort auch.

Ich hoffe auch, dass Chris mir verzeiht, dass ich sein Bild als Beitragsbild genommen habe, aber es ist ja für einen guten Zweck 😉

Lightroom 6 vs. Capture One Pro 8

Lightroom 6 vs. Capture One Pro 8

Gestern wurde ja das langersehnte neue Lightroom herausgebracht und ich habe überlegt, ob auch ich da meinen Senf dazu geben soll. Im Prinzip werden ja auf vielen Seiten die neuen Features runtergebetet, getestet usw. und eigentlich alles gesagt und mit Sicherheit auch oft auch fundierter als von mir.

Aber warum soll ich nicht einfach mal meine Eindrücke und Meinung kundtun und das mache ich einfach mal.

Apple hat ja lange in Bezug auf die Weiterentwicklung von Aperture geschwiegen, daher war ich dann kurz mal bei Lightroom und bin dann aber bei Capture One Pro 8 gelandet. Mittlerweile hat Apple ja auch offiziell Aperture aufgekündigt und ersatzlos gestrichen. Man kann zwar sein Library in die neue Foto-App migrieren, aber das ist für mich kein Ersatz. In der letzten Lightroom 5 Version konnte man ja auch seine Aperture Bilder rüberbekommen, was allerdings bei Capture One schon vorher ging. Wobei ich davon keinen Gebrauch gemacht habe, sondern nur die Bilder alle importiert und die neuen entsprechend bearbeitet. Wenn ich dann mal auf ältere zurückgreife, bearbeite ich entweder neu oder ziehe sie mir aus Aperture raus. Das Programm läuft ja noch.

So nun aber zu dem Upgrade von Adobe und mal einen kleinen Kurzvergleich zu Capture One Pro. Nun will ich aber sagen, dass ich nur die stinknormale Bearbeitung verglichen habe, die ich den Großteil meiner Bildern zuteil kommen lasse. Weil für mich ist es wichtig, dass ich schnell zu den für mich richtigen Ergebnissen komme. Um mal einen Vorgeschmack zu geben habe ich hier mal so drei Bilder angefügt und Ihr könnt raten, mit welchem Programm die entwickelt wurden. Aus den Exifdaten könnt Ihr nichts rauslesen :D. Um die Verwirrung perfekt zu machen ist eines der Bilder auch noch mit Aperture entwickelt worden.

Ausnahmsweise habe ich die Bilder in Originalgröße hinterlegt und wie gesagt, mit meinem Standardworkflow bearbeitet. Ein bisschen Belichtung, Kontrast, Lichter, Schatten, Klarheit, Schwarz und Weißwert. Keine Sättigung, Dynamik oder andere farblichen Beeinflussung. Auch keine Schärfe. Mal gucken, wer drauf kommt 😉

Eins möchte ich noch erwähnen, der Unterschied von LR zu den anderen beiden wäre noch größer gewesen, wenn ich nicht 2x noch nachgebessert hätte!

So was kann Lightroom jetzt neu, was vielleicht wichtig scheint:

  1. HDR für mich (noch) nicht wichtig
  2. Panorama ebenso
  3. schneller, konnte ich nicht so nachvollziehen, da ich nicht meine ganzen Bilder reingezogen habe und ich es auch vorher nicht zu schlimm fand. Allerdings im Vgl. ist C1 beim Sichten und Bewerten schneller zu bedienen, wenn die Vorschauen erstmal gerechnet sind. Aber gut, LR 6 ist eine .0 Version und C1 hat eben mit der GPU-Unterstützung deutlich länger Erfahrung.
  4. Gesichter ist schick, aber leider auch nicht so viel besser, als bei Aperture und iPhoto. Jep das konnte Apple schon länger.
  5. und noch das Eine oder Andere, wo bereits der Kollege Sven Tetzlaff seinen Senf dazu abgegeben hat

Um was beneide ich LR 6? Nichts, was ich nicht auch schon bei LR 5 gut fand:

  1. leichtere Verwaltung, da habe ich mich mittlerweile arrangiert, ich war aber auch sehr von Aperture verwöhnt. Aperture war was die Verwaltung angeht m.E.n. auch besser als LR
  2. beim Kopieren von Stichwörtern eines Bildes auf viele andere, dass ich auch einzelne Stichwörter rausnehmen kann
  3. einfacher nachträglich die GPS-Daten einzufügen
  4. besser Workflow, wenn man von einem Notebook die Bilder mit Bearbeitungen in seinen Hauptkatalog rüberziehen möchte. Allerdings kommt hier LR auch nicht an Aperture ran.
  5. und dann wird es auch schon schwierig, was zu finden

Was finde ich denn bei Capture One besser?

  1. ich komme schneller zu meinen Ergebnissen
  2. neutralere und ehrlichere Farben, vor allem bei der Haut (wobei ich nicht so der Menschenfotograf bin)
  3. lokale Anpassungen auf Ebenen-Basis und ich kann auch den Weißabgleich lokal einfügen. D.h. der Haut im Vordergrund kann eine anderer WB zugeteilt werden, als z.B. dem Hintergrund. Sehr cool, wenn man z.b. vorn anderes Licht hat, als hinten
  4. individuelle Anpassung der Bearbeitungsoberfläche. Auch wenn es erstmal aufwändig erscheint, aber ich kann C1 an mich anpassen
  5. mehrere unterschiedlich Exporteinstellungen gleichzeitig
  6. ist nicht der Platzhirsch und Phase One hört auch noch auf seine Kunden

Bei längerem Überlegen würden mir bei den Vor-und Nachteilen sicher noch mehr einfallen, aber ich denke, das sind erstmal die wichtigsten Dinge.

Bis heute habe ich im übrigen auch den Radialfilter bei Capture One vermisst, aber bei Google+ kam heute eine Ersatzmöglichkeit, die auch fast genauso schnell funktioniert, wie die von LR.

Wenn man sich bei Phase One über C1 informiert, fällt einem der recht hohe Preis auf. Hier der Hinweis, dass es zwischendurch auch mal Angebote gibt und wenn einer, so wie ich, eine alte C1-Version hat, dann fällt der Preis auch entsprechend. Auf alle Fälle sollte jeder, der nicht weiß, mit was er zukünftig arbeiten möchte, sich mal die Testversion herunterladen. Es gibt auch auf deren Webseite gute Tutorials, die auch gut verständlich sind, wenn man so wie ich nicht gut im Englisch ist. Außerdem habe ich auch auf Youtube oder Flipboard mal das Eine oder Andere zu C1 gesammelt.

Wenn sich einer für Capture One entscheiden sollte und auch mal deutschsprachige Hilfe benötigt, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen oder mal bei der G+ Community vorbeischauen.

So im Prinzip habe ich mein Fazit schon fast vorabgenommen, das neue Lightroom ist für mich weit davon entfernt mir Capture One madig zu machen. Wenn mir was bei C1 fehlen sollte, dann bin ich zuversichtlich, dass das irgendwann kommt. Ich bin auch der Meinung, dass die meisten angepriesenen Neuigkeiten keinen Versionssprung rechtfertigen. Ich finde es eher peinlich, dass Adobe auch den Geschwindigkeitszuwachs bewirbt, der ja m.W.n. schon bei der 5er Version kommen sollte. Und was ich so gehört habe, ist das Ergebnis wohl auch ernüchternd. Was ich bei der Gesichtserkennung gut finde, dass der Name auch in die Stichwörter geschrieben werden, sodass man auch nach dem Export aus LR auf diese Daten zurückgreifen kann (man kann es beim Export aber auch rausnehmen).

Von Capture One würde ich mir noch eine bessere GPS-Pflege wünschen, das ist mir derzeit mit dem Umweg über z.B. myTracks etwas umständlich, aber machbar.

Ich werde bei Capture One Pro bleiben!

Und welches Programm das Bessere ist, das ist genau wie der „Glaubenskrieg“ der Kameramarken, vieles ist Geschmacksache und man muss sich eben wohlfühlen.

 

Die Leica für Veranstaltungen

Die Leica für Veranstaltungen

Wie ich in meinem Beitrag über die Entscheidung für die Leica M-P geschrieben hatte, kann man sie auch bei der Art der Veranstaltungen nutzen, die ich von Zeit zu Zeit dokumentieren darf.

Vor Kurzem hatte ich dann mal den ersten Einsatz. Das war eine Infoveranstaltung der MIT-Bremerhaven und der CDU-Bremerhaven zum Wahlkampf für die Kommunalwahl im Lande Bremen im Mai diesen Jahres.

Es fehlt zwar der Luxus eines Zooms und auch der Luxus der hohen ISO im Vgl. zur Nikon D750 bzw. Df, allerdings hat sie sich m.E.n. bis ISO 3200 gut geschlagen. Die Nikons hatte ich nicht mehr wie 6400 genutzt. Die theoretisch höhere Lichtstärke der Festbrennweiten konnte ich nicht ausnutzen, da ich aufgrund der benötigten Schärfentiefe eh auf mindestens f/5.6 abgeblendet habe.

Der Zoom hat mir schon manchmal gefehlt, allerdings die Strategie, zuerst mit 28mm die „Weite“ und die Besucher einzufangen und dann mit 50mm die Redner, funktioniert gut. Wobei es kein Problem ist, zwischendurch auch mal das Objektiv zu wechseln. Die Leica hat ja den Vorteil, dass man die Linsen in der Sakkotasche tragen kann und sie daher schnell griffbereit.

Manchmal hatte ich überlegt, etwas näher dran wäre ganz gut, aber ich habe es gelassen, da es aufgrund der Lichtsituation mit 90mm eher zu verwackelten Bilder gekommen wäre. In dem Falle wäre vielleicht ein 75er auch ganz gut gewesen, aber bei 24MP kann man ja ganz gut croppen. Denn ich brauch hinterher eh nicht mehr wie 1200px Kantenlänge. Also alles gut.

Allerdings werde ich mir wohl doch noch einen kleinen Blitz zur Unterstützung anschaffen. Diesen hatte ich bei den Nikon auch dabei.

Die Leica hat sich allerdings etwas schwer getan mit dem automatischen Weißabgleich. Da ich in RAW fotografiere kein Problem, aber es kostet etwas Zeit in der Nachbearbeitung. Daher hatte ich bei einer kürzlichen Veranstaltung in den selben Räumen gleich den WB entsprechend voreingestellt.

Allerdings muss ich sagen, dass man sich schon daran gewöhnen muss, wenn man bei Veranstaltungen fotografiert und an fast einer Stelle festgemeißelt ist, nur mit Festbrennweiten zu arbeiten. Das ist aber egal, ob Leica oder andere Kamerahersteller.

Freizeitmesse in Bremen

Freizeitmesse in Bremen

Vor ein paar Wochen war ich auf einer kleinen Freizeitmesse in Bremen. Hier wurden neben vielen Outdoor-, Freizeit- und auch Fahrradaktivitäten auch eine kleine Fotomesse gezeigt. Ich glaube die Messe ist alle zwei Jahre und in Bezug auf die Fotomesse ist Foto Bischoff aus Bremen der Initiator.

Es ist immer interessant, weil so ziemlich alle Marken der Kamera- und Zubehörhersteller dort vertreten sind. Das Schöne gegenüber der Photokina ist, dass man viel besser mit den Ansprechpartnern ins Gespräch kommt und auch i.d.R. fachkundiger sind, weil kein kurzfristig angelerntes Standpersonal.

Es war neben der Messe auch eine kleine Fotoausstellung. Leider hatte ich insgesamt wenig Zeit, weil meine Begleitung nach recht kurzer Zeit aufgrund der Völle und sehr genervt war, sodass ich dann auch keine Lust mehr hatte. Das sieht man auch an der Ausbeute der Bilder. Leider war ich nicht schlau genug, dass ich mir am Ausgang einen Stempel hab geben lassen, dann hätte ich etwas später nochmals in Ruhe kommen können. Nunja in zwei Jahren gibt´s wieder eine.

Was ich aber empfehlen kann, wenn Ihr bei Euch in der Region so eine kleine Messe habt, geht da ruhig hin, denn es ist i.d.R. deutlich entspannter, als bei einer großen Messe. Ich war bei der Bremer jetzt schon zum dritten Mal.

DASA Arbeitsweltausstellung

DASA Arbeitsweltausstellung

Am Anfang diesen Jahres war ja der 1. international Bildbeurteilungskongress in Essen. Da einige  und ich auch in Essen übernachtet hatten, wollten wir nicht gleich am nächsten Morgen nach Hause.

Stephan hatte den Vorschlag gemacht, dass wir uns ja mal die Arbeitswelten bei der DASA in Dortmund ansehen könnten. Ich konnte mir eigentlich da so ziemlich gar nichts darunter vorstellen und war Anfangs auch sehr skeptisch. Nun hatte ich mich der Mehrheit (Stephan) gebeugt 😉 .

Vor allem weil Stephan mir auch eine Leitz-Linse für die M9 leihen wollte.

Dort angekommen haben wir uns kurz gesammelt und dann sind wir in die sehr interessante Ausstellung gegangen. Was mich hier sehr faszinierte, es war eine Mischung aus vergangenen Technologien in Verbindung mit den dazugehörigen Berufen. Auch das Thema Arbeitssicherheit stand im Fokus dieser Ausstellung.

Es wurden auch Werkzeuge und deren Gefahrenquellen bzw. -Potentiale gezeigt. Hier habe ich leider kein Foto, was mich sehr ärgert, weil es auch eine Fetisch-Ausstellung hätte sein können 😉 , wenn man sich nur das Werkzeug angesehen hat und nicht die gegenüber dargestellte Gefahr bzw. dessen Ergebnis.

Es wurden auch das Resultat von schweren und sehr bekannten Unfällen gezeigt.

Irgendwann hatten wir allerdings Hunger, sodass wir uns sehr gesund ein CüPo reingetan haben und hinterher zu müde waren, um weiter zu gucken. 😉

Also wer mal in der Nähe von Dortmund ist, dem sei diese Ausstellung, wo Fotografen sehr Willkommen sind, ans Herz gelegt. Man  muss sich aber Zeit mitnehmen, denn wir haben bei weitem nicht alles gesehen.

Ein kleines Wort zur verwendeten Ausrüstung, es war eine Leica M9 und ein Summicron 50mm f/2. Hier war ich sehr verwirrt, als ich die Bilder zu Hause gesichtet habe, dass die meisten eher unscharf bis matschig waren. Ich hatte erst an meiner Fähigkeit scharf zustellen gezweifelt, dann an dem von Stephan geliehenen Objektiv, aber es stellte sich dann doch ein Sensor-Problem heraus. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob Leica nicht eine M9 aus dem Markt haben wollte. Nunja, das Ergebnis ist ja bekannt.

Hier noch ein paar Impressionen:

 

Erster internationaler Bildbeurteilungs-Kongress

Erster internationaler Bildbeurteilungs-Kongress

Unter diesem Motto wurde von dem Blog und Podcast Bildbeurteilung ein gemeinsames Treffen mit den Hörern im Zeche Zollverein in Essen organisiert.

Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten somit eine tolle Führung mitmachen. Da wir unter uns waren, hatten wir an den Standorten genügend Zeit zum Fotografieren. Der Führende hatte uns vorher gefragt, ob wir lieber fotografieren wollen oder er uns, wie bei normalen Führungen, etwas über das, was wir zu sehen bekommen, erzählen soll. Wir einigten uns darauf, dass wir fragen, wenn wir was wissen wollten. Dadurch konnten wir in Ruhe unserem Hobby nachkommen und jeder konnte selber seinen Wissenshunger stillen.

Wie man sich vorstellen kann, ist es in solchen Industriegebäuden recht dunkel, sodass man entweder mit hohen ISO arbeiten muss oder mit Stativ. Da ich keine Lust auf Stativ hatte, entschied ich mich für höhere ISO und habe das Rauschen in Kauf genommen. Am Meisten habe ich mit ISO3200 gearbeitet.

Entgegen dem LaPaDu, spielt sich in Essen das Meiste drinnen ab. Zumindest an dem Tag.

Wie in den meisten anderen Berichten möchte ich auch hier etwas über meine Erfahrungen mit dem Equipment berichten, was ich dabei hatte. Vorab möchte ich noch erwähnen, dass der Termin am ersten Januar-Wochenende diesen Jahres war.

Ich hatte eine Leica T mit dem Kit-Objektiv 18-56mm f/3.5-5.6 dabei. Die Kamera finde ich vom Design und Bedienkonzept immer noch sehr gut und die Touchbedienung ließ wirklich keine Fragen offen. Ich konnte (fast) alle Einstellungen sehr schnell erreichen. Vor allem, wenn man sich sein persönliches Menü zurechtgebaut hat. Auch die ISO-Perfomance empfand ich als sehr annehmbar. Auch bei der Sichtung am Rechner fand ich die Entscheidung ohne Stativ zu fotografieren und ISO 1600-6400 zu wählen, als OK. Gut sie kommt nicht an eine Nikon Df oder Nikon D750 heran, aber sie hat sich gut geschlagen. Gefühlt würde ich sagen, besser als einen Nex6 oder OM-D.

Was sich aber als echter Motivverhinderer herausgestellt hatte, war der Autofokus. Trotz des aktuellen Firmwarupdate, wo die AF-Leistung verbessert worden sein soll, war der AF bei den dunklen Räumen eher am Suchen, als am Finden. Selbst die Tricks, die ich mit einer OM-D angewendet habe (einen kontrastreicheren Punkt suchen, der ungefähr auf Höhe des eigentlichen Fokuspunk liegt anvisieren), hatte nicht geklappt. Echt übel. Das manuelle Fokussieren hatte sich aber auch als nicht so gut dargestellt, da durch das dunkle Umfeld das Sucherbild in der Fokusvergrößerung sehr stark gerauscht hatte. Ohne Fokusvergrößerung geht es bei der T aber nicht, da kein Fokuspeaking existiert. Sorry Leica, gerne wie ich die Kamera und das Konzept toll finde, der AF ist echt schlecht und nur bei schönem Wetter zu gebrauchen. Dann lieber gleich eine Kamera, die von Hause aus auf manuelles Fokussieren ausgerichtet ist. Naja das Ergebnis kennt Ihr ja 😉 .

Genug geschimpft, wir hatten und dann Abends im Unperfekthaus in Essen getroffen, wo wir dann in einer etwas „anderen“ aber tollen Atmosphäre, den tollen Tag bei leckerem Essen und leckerem Bier haben ausklingen lassen. Gott sei Dank, war mein Hotel ganz in der Nähe, sodass ich zu Fuss laufen konnte, denn Fahren hätte ich nicht mehr gedurft.

Im übrigen habe ich mich bei der Bearbeitung bewusst gegen Schwarz-Weiß entschieden, allerdings etwas entsättigt.

Am nächsten Tag haben wir uns noch mit ein paar Leuten getroffen, um eine weiter Besichtigung durchzuführen, aber dazu später mehr.

Alles in Allem war es ein tolles Wochenende, wo man auch mal die Leute persönlich kennenlernen konnte, die man sonst nur durch den Podcast oder Twitter&Co. kennt.

An dem Wochenende ist auch die Idee zwischen Thomas Weller und mir gereift, uns die Ausstellung 100 Jahre Leica in Hamburg anzusehen.

Ich hoffe, dass der internationale Kongress nochmals wiederholt wird und das vielleicht bei etwas wärmeren Wetter.

Nachfolgend noch ein paar Ergebnisse: