Geodaten in meinen Bildern

Geodaten in meinen Bildern

Ich hatte ja schonmal kurz beschrieben, dass ich i.d.R. meine Bilder mit Geodaten versehe. Die mache ich nicht mit einem GPS-Tracker in bzw. auf der Kamera, sondern ich nutze die App Geotag Photos 2, die Anfangs die Uhrzeit mit Sekunden anzeigt, was den Vorteil hat, dass man entweder gleich oder in der Software die Uhrzeit der Kamera stellt bzw. die Uhrzeit in den Fotos anpasst, sofern man ein Bild von der Uhr gemacht hat. Der Stromverbrauch der App hält sich auch in Grenzen und man kann auch die Abstände der Punkte einstellen, falls einem der Stromverbrauch doch zu groß sein sollte.

Bisher hatte ich erst die Bilder in Capture One Pro importiert und dann mit der Mac App MyTracks die Geo-Daten in die Exifs der DNGs geschrieben hatte. Die iPhone App lädt die Spur automatisch auf die iCloud Drive und von hier aus importiere ich mir die GPX-Datei in MyTracks als Spur und dann ziehe ich die Bilder per Drag&Drop in das Programm und schreibe die Daten in die Exifs.

Vor Kurzem habe ich aber den Workflow geändert, da ich mich gewundert hatte, dass einige Bilderserien neben den Geo-Koordinaten auch die Ortsbeschreibung in den ITPC-Daten hatte. Das bedeutet, dass nicht nur die reinen Geo-Daten als Zahlen drinstehen, sondern auch Aufnahmeort (meist der Stadtteil), der Ort und das Land.

Das fand ich sehr geil, aber wusste nicht warum das einige Bilder drin hatten und einige nicht. Ich hatte dann mal probiert, erst die Bilder von der Speicherkarte in das Dateisystem zu kopieren, die Geodaten reinzuschreiben und erst dann die Bilder in Capture One zu importieren ohne die Bilder zu verschieben, da sie schon da sind, wo sie sein sollen. Eigentlich nicht mehr Aufwand, aber dafür noch genauere Ergebnisse. Nur darf ich nicht vergessen, die App auf dem iPhone zu starten 😉

Inselworkshop

Inselworkshop

Ich stelle gerade fest, dass mich die Umstellung zurück zu WordPress mehr motiviert, wie das Neue (Jimdo), sodass ich jetzt mal so nach und nach das Eine oder Andere nachreiche.

Wie ich in meinem Bericht zum neuen Jahr schon erwähnt hatte, ist ja u.a. noch immer der Besuch beim Inselworkshop von Happy Shooting offen. Da die Location und der Workshop wirklich sehr gut war, will ich es jetzt mal nachholen.

Im September letzten Jahres wurde der Inselworkshop angeboten, der sich für mich sehr interessant anhörte, da man sich aufgrund dieser kleinen Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer zumindest von der Fläche her einschränkt und somit man/ich evtl. auch aus der Komfortzone rauskommen.

Wie so häufig haben Boris und Chris sich erstmal ein Bild von den Teilnehmern gemacht und wurden dann jeweils nach einer kleinen Einführung mit entsprechenden Aufgaben betraut, Nach erfolgter Aufgabenstellung wurden dann die Bilder besprochen, wo sich auch jeder einbringen konnte.

Bei der ersten Aufgabe ging es darum je ein Bild zu erstellen, was im Gegen- und im Mischlicht geschossen wurde. Bei letzteren war ich im Nachteil, denn ich hatte nur die Monochrom mit, sodass ich Mischlicht versuchen durfte in schwarzweiß darzulegen. Hier habe ich eine Glühlampe mit Fensterlicht gemischt.

Bei der zweiten Aufgaben hatten wir den „Eisernen Fotografen“, wobei ich allerdings nicht mehr die Kriterien weiß 😉

Die Dritte Aufgabe hatte die Pareilodie, wo es eben darum ging, dass man in den Bilder z.B. Gesichter o.ä. zu erkennen. Hier ein Gruppe mehr oder weniger gequält dreinschauende Baumstämme.

Bei der vierten Aufgabe ging es um das Thema Licht und Lichtführung. In dem Fall in Verbindung einer Person.

Und bei der letzten Aufgabe ging es um den Mensch und in dem Fall mit „Fensterlicht“, wobei es eher „Türlicht“ war.

Der Workshop ging über zwei Tage, wobei wir schon am Freitag angereist sind und ich hatte u.a. das Glück, auf der Insel übernachten zu können, sodass ich Nachts nicht mehr mit dem Schiff übersetzen musste. Wobei die Fahrten waren sehr gut organisiert, dann wir hatten Sonderfahrten bekommen, sodass nicht so der Zeitdruck da war. Denn normaler Weise ist glaube ich für Nichtinselschläfer gegen 19Uhr Rückfahrt angesagt.

Wie gesagt am Freitag sind wir schon angereist und hier hatte jeder was zu Essen und zu Trinken mitgebracht. Hier war natürlich eine „leichte“ Überversorgung da. Es hätten noch deutlich mehr satt und betrunken werden können.

Am Samstag war dann Frühstück und Mittag angesagt und Abends hatte dann Jean-Robert für uns ein tolles Buffet gezaubert. Allerdings auch schon morgens mit Kaffee versorgt 🙂

Und natürlich haben wir in der Burg eine Podcastfolge aufgenommen.

Ich habe auch mal wieder gemerkt, wie schwer es ist, nach so langer Zeit den Workshop wieder zugeben und werde es nächstes Mal etwas zeitnaher und vielleicht auch ausführlicher machen. Weil mein Gedächtnis lässt etwas zu wünschen übrig.

Aber alles in allem hat es riesig Spass gebracht, auch mal wieder nette Leute kennengelernt und auch Leute wiedergetroffen, die wir uns schon von anderen Workshops kennen. Mal gucken, welche Workshops ich in 2017 besuche. Bisher ist nur der Klostergeister gebucht. Ich denke, dass ich in diesem Jahr weniger Workshops besuche und mir dafür lieber mal wieder einen größeren Urlaub gönne.

Meine Gedanken zur Leica M10

Meine Gedanken zur Leica M10

Es ist jetzt ca. 1,5 Wochen her, dass Leica mit der M10 den Nachfolger der Leica M Typ 240 herausgebracht hat und wieder zu ihrer „alten“ Typenbezeichnung zurückgegangen ist.

Leica hat es auch mal wieder geschafft mit dieser Kamera die Fotowelt zu polarisieren, es ist von „Meilenstein“ über veraltete Technik, die zu teuer ist so ziemlich alles dabei.

Ich habe viel verfolgt und mir als Leica-Fan natürlich auch eine Meinung gebildet. Ich wollte sie aber hier noch nicht veröffentlichen, solange ich die Kamera nur von Bildern her kenne. Gestern konnte ich sie mir das erste Mal bei Meister-Camera in Hamburg mal live ansehen und auch ausgibig befummeln. Mit dem sehr netten Verkäufer, der sich wahnsinnig viel Zeit genommen hatte, bin ich sehr ins Schnacken gekommen, sodass ich vergessen habe, mal ein paar Bilder von der Kamera zu machen, sodass das Titelbild von Leica entliehen ist. Ich denke und hoffe, dass das für Leica ok ist.

Nun will ich hier nicht mit technischen Daten langweilen, denn die sind ausgiebig woanders zu lesen. Nur soviel, als ich die ersten Daten gelesen habe, war ich am überlegen, ist da nur am Design geschraubt worden? Mitnichten, denn da ist deutlich mehr Entwicklung eingeflossen, als die Daten vermuten lassen.

Leica bleibt nicht nur dem Messsucher bei der M treu, sondern auch dem Design, denn im Prinzip sieht die Leica M von Anbeginn an immer gleich aus, nur Kleinigkeiten sind verändert worden, selbst das „hässliche“ Entlein die M5 erkennt man m.E.n. Als Leica. Die digitalen sind allerdings im Vgl. zu den analogen dicker geworden, was einigen gestört hatte. Ich hatte da weniger ein Problem mit, weil die Dinger dadurch auch gut in meinen Händen liegen. Die M10 ist jetzt wieder genauso schlank, wie eine M6 oder M7 oder MP. Wobei Leica sich hier auf die Dicke der Deckkappe bezieht, was etwas geschummelt ist, allerdings nicht in der optischen Wahrnehmung und das ist entscheidend. Wenn man genau drauf achtet, dann steht das Bajonett im Vgl. zu den anderen Ms etwas vor. Es fällt allerdings nur auf, wenn man darauf achtet (was Ihr ab jetzt macht) 😉

Zuerst hatte ich gedacht, ok sie ist schlanker, wird sie aber dadurch nicht auch unhandlicher? Ich kann sagen nein, denn der Thumbs up (Daumenstütze) ist noch etwas ausgeprägter, als bei der 240&Co. ohne, dass man das Daumenrad schlechter bedienen kann. Das ist der Fall, wenn man die Zubehör Thumbies verwenden, die dann auch noch den Blitzschuh blockieren. Daher habe ich welche zum Aufkleben, von einem lustigen Engländer. Die stehen nicht so doll hervor und blockieren nicht den Blitzschuh. Also hier hat Leica alles richtig gemacht. Schickes Design ohne auf Kosten der Handlichkeit gegangen zu sein.

Dann hat Leica oben links noch ein ISO-Rad angebracht, was als Anlehnung des Rückspulknopfes  der M3 und MP gedacht ist. Sehr cool, wie ich finde, denn die M10 ist nunmehr neben der M-D die einzige digitale Kamera (soweit mir bekannt ist) Anmerkung: die Fuji X-T1 und X-t2 sowie die X-Pro 2 können es auch, wo ich alle wichtigen Parameter zur Belichtung einstellen kann, ohne die Kamera einzuschalten bzw. ich sehe alle auf einen Blick. Den Knopf muss man anheben, um in zu verstellen und man kann ihn aber dort lassen, sodass man die ISO auch verstellen kann, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen. Ob das alles für eine Kamera ausschlaggebend ist, weiss ich nicht, aber ich finde es sehr gut.

Achja ISO, der ISO-Bereich ist zwischen 100 und 50.000, wobei auf dem Rad sind 100 – 6.400. Dann habe ich am Rad noch A(utomatik) und M(anuell), wo dann der Wert genommen wird, den man im Menü eingestellt hat bzw. wenn man lieber über das Menü geht, um die ISO einzustellen. Also auch an die hat Leica gedacht. Ich hatte mir mal ein paar DNG-Bilder aus dem Internet geholt und muss sagen, dass m.E.n. Leica nun endlich in Sachen ISO-Performance Anschluss gefunden hat.

Aprospos Menü und restliche Bedienung. In Zeiten von DLSM, wo man so ziemlich alles im Menü ver- äh einstellen kann, hat Leica es geschafft, die Bedienung noch aufgeräumter und übersichtlicher gestalten, wie es schon bei den Vorgängern war. Und mit drei Knöpfen (Liveview, Play und Menü) vermutet man es nicht. Gerade im Play-Modus hatte ich gedacht, dann wird das Löschen aber ganz schön umständlich. Nö sogar noch einfacher, denn mit einem Knopfdruck auf Menü, habe ich dann die Wahl zwischen, löschen (einzeln oder alle), Schützen (einzeln oder alle) und Bewerten. Letzteres wird sogar in den Exifs verewigt und somit im RAW-Converter der Wahl übernommen. Das finde ich mal ganz cool. Soweit ich weiss machen das nicht allzuviele Kamerahersteller.

Bei ersten Druck auf die Menütaste kommt man in ein selbst zu konfigurierende Favoritenmenü und mit einem zweiten Druck ins Hauptmenü. Das Favoritenmenü habe ich schon bei Fuji zu schätzen gelernt. Gut gemacht Leica!

Übrigens Play, auch hier hat Leica mal überlegt. Ich bin ein Freund von Histogramm und hier war es bisher so, dass es so groß war/ist, dass es so dominant war, dass man entweder das Histgramm beurteilt oder das Bild. Man musste dann immer über die Info-Taste durch die Ansichten blättern und das waren vier Seiten. Bei der M10 zwei. Zumindest war es gestern so eingestellt. Entweder komplettes Bild oder alle Infos. Wobei diese alle am Rand sind, wie auch das Histogramm, was oben link deutlich kleiner ist. Hier würde ich mir wünschen, dass Leica das per Firmware-update nachrüstet. Abei leider ist Leica für eine nachhaltige Firmware-Politik bei bestehenden Kameras nicht unbedingt bekannt.

Durch den neuen Prozessor ist die M10 auch deutlich flinker beim Einschalten oder Aufwachen geworden. Den Trick, dass man beim hochnehmen zum Auge schonmal kurz den Auslöser zum Aufwachen antippe braucht man nicht mehr anwenden. Im übrigen, hatte ich den schon aus Zeiten der OM-D E-M5II übernommen. Und mit 5 Bilder/s ist sie auch noch flotter geworden. Ok sie ist dadurch keine Sportkamera geworden, was sie aber nicht sein will und soll.

Die M10 hat keinen (von vielen erhofften) integrierten Hybrid-EVF bekommen, sondern man kann einen externen verwenden. Hier ist aber nicht mehr der eher schlechte des Vorgängers, sondern der der Leica T/TL. Dieser ist zwar nicht auf Höhe des EVF der SL oder Q, aber soweit OK. Er sogar GPS, was aber eher unbrauchbar ist, was ich bei der T schon feststellen durfte.

Sie hat auch immer noch nur einen SD-Karten-Slot, was mich persönlich nicht stört, aber da gibt es ja auch Auseinandersetzungen im Netz, die teilweise schon bis aufs Messer geführt werden.

Die M10 hat zwar Liveview, aber kein Video. Das Feld überlässt Leica der SL. Wohl nach dem Motto entweder richtig oder gar nicht. Und mein Empfinden, das ist eines der wenigen Dinge, die in der Leica-Gemeinschaft sehr unproblematisch ist.

Die Schlankheitkur hat leider auch zur Folge, dass der Akku dünner geworden ist und somit an Kapzität eingebüßt hat. Die M ist ja was Akku-Leistung angeht für mich ein Monster. Eine Wochenende mit nur einem Akku ist mit der „alten“ M kein Problem. Hier wird die Praxis zeigen, wie es mit dem neuen Akku funktionieren wird. Mein Gefühl sagt mir, dass es für mich wohl auch kaum bemerkbar sein wird, da ich Liveview eh selten nutze (Ok, mangels Liveview bei der 262 kein Wunder). Ob ich mit 45% Restakku nach Hause komme oder 35% ist eher uninteressant. Hier bin ich aber mal auf die ersten richtigen Praxiserfahrungen gespannt.

Beim Preis hatte ich eigentlich mit einer 7 vorne gerechnet und mit 6.500€ ist sie sogar 20€ günstiger, als die noch erhältliche Typ 240 😉

Mein Fazit:
Mit der M10 kommt Leica dem Meilenstein schon recht nahe. Sie haben es geschafft, wieder an das alte Design anzuknüpfen ohne an der Handlichkeit einzubüssen. Mit der kompromisslosen Einstellbarkeit der Belichtungsparameter im ausgeschalteten Zustand hat sie meinen Nerv getroffen. Mit der ISO-Performance hat Leica nach der Monochrom nun endlich mal aufgeschlossen und diese vielleicht auch überholt, allerdings muss ich sagen, dass ich mit meiner M Typ 262 selten Probleme hatte, aber haben ist besser als brauchen 😉

Ob sich der kleiner Akkus stark bemerkbar machen wird, wird sich zeigen, allerdings wird sie immer noch besser sein, als die DSLMs, da der EVF ja fehlt.

Nun zur Frage, ob ich mir die M10 kaufe oder kaufen würde. Letzteres eindeutig ja, nur werde ich es derzeit nicht tun, da mein Konto etwas anderes sagt 😉 Ein Verkauf meiner 262 lohnt sich nicht, denn derzeit ist der Gebrauchtmarkt mit Typ 240 und 262 ziemlich voll und er Gebrauchtpreis dementsprechend niedrig.

So dass soll es erstmal gewesen sein, mehr fällt mir nicht ein. Ich habe noch ein paar Bilder beigefügt, damit es hier nicht nur mit Text ist, die sind aber leider nicht wirklich aussagefähig.

 

Danke Jimdo hallo WordPress

Danke Jimdo hallo WordPress

Während bzw. kurz nachdem ich meine Erfahrung mit Jimdo niedergeschrieben und veröffentlicht hatte, kamen immer mehr Zweifel auf, ob ich wirklich auf Dauer damit Leben kann, da die Erleichterung im Bereich des Blogs eher nicht vorhanden war. Das ist nunmal dem „Baukasten“ geschuldet und ich habe eben gemerkt, dass da WordPress eben doch besser aufgestellt ist.

Sicher ist WordPress mit mehr Aufwand bei der Erstellung und vielleicht auch mal mit der Pflege verbunden, aber wenn ich so zurückblicke ist ja eher da „tagtägliche“ entscheidend und da ist Jimdo für mich nicht richtig.

Ich habe mir dann mal angeguckt, was von meinem „alten“ Blog, also das Archiv noch da ist und hatte Glück, da ich die bisher übertragenen Einträge nur ausgeblendet habe und somit nur wieder aktivieren musste. Also brauchte ich nur die Beiträge „nachholen“, die ich mit Jimdo geschrieben hatte, was Gott sei Dank nicht sooo viel war.

Nun war aber das Archiv nicht mehr unter meiner Domain, da die nunmal von meinem Jindo-Blog blockiert war, also musste ich mir meine Domains wieder zu one.com holen, wo ich auch nur mein altes Abo, was noch nicht beendet war, aktivieren.

Ich muss sagen, dass sich hier Jimdo sehr vorbildlich verhalten und ohne Verzögerungstaktik mich unterstützt hat. Dafür auch nochmals vielen Dank.

Dann musste ich „nur“ noch die WordPress-Installation von mdphotoauge.de zu photoauge.de rüberholen, was nicht ganz trivial ist und ich mir auch wieder die Hilfe von René Dasbeck geholt habe. Er hatte mir auch beim vorherigen Umzug geholfen. Auch hier für die problemlose und schnelle Hilfe vielen Dank. Es ist immer schön mit Profis zusammen zu arbeiten.

Alles in allem bin ich wieder froh und im gröbsten steht die Seite auch, nur werde ich hier und da noch etwas feilen. Was sein kann, dass Links in den Beiträgen, die ich mit Jimdo geschrieben habe, vielleicht eher nicht mehr funktionieren, aber diese werde ich so nach und nach erneuern und bin über Hinweise dankbar, falls ich mal einen übersehen habe.

So das war es erstmal bzgl. Blog und ich verspreche, dass ich mich jetzt auch wieder um „normale“ Beiträge kümmern werden.

 

Mein Jahr mit Leica M

Mein Jahr mit Leica M

Ich habe mal überlegt, wann ich das letzte Mal eine Kamera längere Zeit hatte. Die Olympus E-M5 MKII war, glaube ich, nach der gestohlenen D700 am längsten bei mir, aber nicht ganz ein Jahr geschafft. Allerdings war die D700 ziemlich lange meine Begleiterin und nach dem Diebstahl war ich eher am Suchen.

Es war natürlich auch dem G-A-S geschuldet und diesmal hatte ich mir geschworen, dass die Leica bleibt. Ok, wer meinen Beitrag zum Jahresanfang gelesen hat, konnte vernehmen, dass ich trotzdem auch mit anderen Systemen fotografiert hatte, aber diesmal wirklich erstmal testen und dann entscheiden.

Bisher hatte ich immer den „Fehler“ gemacht, dass ich Interesse an einer neuen Kamera und die „alte“ verkauft hatte usw. Da das i.d.R. mit gebrauchten war, auch ohne oder nur mit geringen Verlust, aber eben mit Aufwand. Das hatte im Prinzip auch zur Folge, dass ich häufig eher mit der Technik der Kamera als mit dem Fotografieren beschäftigt war. Das mich auch einmal richtig abgenervt hatte.

Aber wieso habe ich überhaupt wieder eine Leica M gekauft? Tja da ist mein Händler Schuld, der mich zum V.I.P.- Abend zur Vorstellung der Leica SL eingeladen hatte. Neben netten Gesprächen konnte ich auch ein paar neue und nette Leute kennenlernen, die z.B. eine Monochrom und Leica Q hatten. Ich fand zwar die Leica SL toll, allerdings sind die nativen Objektive schwer und groß, aber dazu später mehr.

Und durch diesen Abend hatte ich wieder Blut geleckt und es kam so ziemlich zeitgleich die um Video und Liveview abgespeckte Leica M heraus. Da ich beides bei der M-P nur selten genutzt hatte und auch die 262 wieder diese Kante der M9 oben hat, war es um mich geschehen und habe zugeschlagen. Nach einer Wartezeit konnte ich dann die M am 04.01.2016 in Empfang nehmen.

Wie gesagt, beim Kauf der Leica hatte ich mir geschworen, die bleibt. Und wie ist es mir ergangen?

Nachdem ich mich auf das System jetzt mal richtig eingelassen habe und auch durch sehr hilfreiche Tipps von Thomas und von Heinz, was die Tricks beim Fokus und Schärfentiefenscala (damit hatte ich mich bisher auch zu Analogzeiten kaum auseinandergesetzt) angeht, muss ich sagen, dass mit das Fotografieren mit der M am Meisten Spass gebracht hat und auch immer noch bringt. Zu den beiden „Tricks“ werde ich mal bei Gelegenheit etwas schreiben.

Ich kann sehr unbeschwert fotografieren, da mich die Technik nicht mehr ablenkt und durch die Übersichtlichkeit der Kamera und des Menüs ist alles mittlerweile richtig ins Rückenmark übergegangen. Nach meinem Brasilienurlaub in 2015 war ich nicht 100%ig überzeugt, sodass ich dann doch leider die M-P verkauft hatte. Ich hätte sie zwar mit nur sehr wenig mehr Auslösungen zurückkaufen können, habe mich aber dann doch für die „abgespeckte“ Version entschieden.

Die X-Pro 2, die X70 und Ricoh GRII konnte ich auch testen und auch sogar ein Wochenende mal wieder eine Nikon D750, aber ich habe immer wieder sehr gerne im Zweifel zur M gegriffen. Ein richtiges Licht ging mir durch die Miesere mit der X-Pro 2 auf, was aber nicht die Schuld der Kamera war, sondern eben, dass sie zu neu für mich war.

Also war und ist die Leica immer dabei, wenn ich irgendwie unterwegs war/bin.

Nun war und bin ich zwar kuriert von anderen Systemen (mich reizt derzeit nicht wirklich was auf dem Markt ist von anderen Herstellern), aber wer mich kennt, bin ich doch ein Spielkalb und durch einen „Zufall“ habe ich in Berlin eine relativ günstige gebraucht Leica SL mit dem 24-90mm Objektiv gefunden und hatte zugeschlagen. Aber trotzdem die M, Gott sei Dank, behalten. Die SL ist eine wirklich tolle Kamera und sie hatte mich eigentlich überzeugt, aber leider nicht die Objektive und auch die Aussichten auf zukünftige Objektive. Die sind einfach zu groß und schwer und die nicht kleine SL wird entsprechend kopflastig. Ein Adaptieren von M- oder R- Linsen kam für mich nur für die Linsen in Frage, wo es keine Autofokus-Alternative gab. Also habe ich die SL gegen die Monochrom getauscht, die mich auch schon immer interessiert hatte und mir auch hier ein sehr gutes Angebot über den Weg gelaufen ist – es passte.

Tja und nun habe ich die M262 seit einem Jahr und die M246 seit einem halben Jahr und beide sind zu meinen treuen Begleiterinnen geworden. Von meinen acht Amsterdam-Besuchen habe ich sechs mit der 262 und zwei mit der Monochrom gemacht und immer mit Begeisterung. Wer meinen Instagram und meinen 500px-Account verfolgt kann hier deutlich sehen, das die beiden mir richtig Spass bringen.

Wenn ich mir 2016 so betrachte und auch meine beiden Schätzchen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich dies Jahr die 100% Leica M schaffen werde. Wie schon hier gesagt, ausgenommen iPhone und Sofortbilder.

2017

2017

Zum Jahresstart ist dies mein erster Beitrag, den ich über die Jimdo-App auf dem iPad Pro erstelle. Mal sehen, wie gut es funktioniert und ob es mich motiviert, öfter zu schreiben.
Aber erst möchte ich das Jahr 2016 Revue passieren lassen. Was ist so alles bei mir fotografisch passiert?
Als größte Umstellung, die ich gemacht habe, ist der Umzug meiner Webseite von WordPress zu Jimdo. Hier hatte ich mir versprochen, dass ich aktiver werde, da Jimdo recht einfach ist und auch eine gute iOS-App hat, sodass man auch mal eben schnell einen Blogpost schreiben kann. Gefühlt ist es aber nicht unbedingt mehr geworden. Allerdings sind es immerhin drei mehr als noch im Jahre 2015. Wobei ich ehrlicher Weise sagen muss, dass das eher dem Umzug geschuldet ist, als dass ich mehr über die „normalen“ Themen geschrieben habe. Leider hat mich das Klickzahlen gekostet, was aber vielleicht nicht nur dem Umzug geschuldet ist, sondern auch meiner Faulheit.
Aber was ist sonst noch so passiert? Ich glaube das Jahr 2016 war das Jahr der Workshops bei mir. Da ich nicht viel zusammenhängenden Urlaub machen konnte, habe ich viele Wochenende mit Workshops verbracht, was ja dann wie ein Aktivurlaub ist. Mal ein paar Workshops zu denen ich auch was geschrieben habe:
Inselworkshophier habe ich noch gar nichts dazu geschrieben. Das muss ich wohl noch nachholen
Ansonsten habe ich auch noch an einem Fotomarathon in Hamburg mitgemacht. Ein großartige Erfahrung, die ich jedem mal ans Herz legen kann. Mein Fazit hier ist, sich nicht zu sehr auf das Thema versteifen.
Ansonsten habe ich die eine oder andere Ausstellung besucht, natürlich auch die Photokina, die ich persönlich sehr interessant fand. Nicht aus Sicht für neue Kameras, sondern alles um die Fotografie herum. Hier sein nur das Thema Drucken genannt.
Auch habe ich mir einige Fotobücher gekauft, die ich mir noch gar nicht alle angesehen habe.
Ja und nun das Thema Technik. Hier musste ich mir das Eine oder Andere Mal anhören müssen, ich würde mich zu sehr um die Technik kümmern und nicht so um das Fotografieren.
Nun das Jahr 2016 ist von der Gesamtzahl der Bilder auf dem Niveu von 2015, also so um die 5.200 Bilder. Allerdings nicht durch einen längeren Urlaub beeinflusst.
Was sich allerdings stark bemerkbar gemacht hat, dass ich deutlich weniger meine Kameras gewechselt habe. Um nicht zu sagen, ich habe meine Leica M 262 nun schon ein Jahr und nur mal die eine oder andere Kamera getestet. In 2016 habe ich zu fast 80% mit Leica fotografiert, was sich allerdings auf die besagte M, SL und jetzt Monochrom, die ich gegen die SL getauscht habe verteilt. Der Rest verteilt sich weitestgehend auf Fuji und Olympus. In 2015 verteilten sich die Fotos noch auf Leica und Olympus. In 2014 war Leica mit knapp 5% noch sehr wenig vertreten. Hier war noch Nikon mit 60% am meisten vertreten, aber auch Oly und Fuji haben noch einen Anteil genommen.
Ja und dann war ich auch noch an einem Langzeitprojekt 365fotos beteiligt. Das war sehr interessant und ich bin ein wenig stolz, dass ich das durchgehalten haben.
Ja und dann war ich ca. achtmal in Amsterdam, wo ich auch noch ein wenig zu schreiben will, aber da muss ich noch gucken was und wie.
Ansonsten habe ich recht viel bei Instagram und 500px gemacht und auch Tumblr rückt immer mehr in den Fokus. Flickr habe ich zwar noch, aber hier wird es ruhiger werden, vielleicht lösche ich den Account auch komplett – mal schauen.
So und nun zu meinen Planungen 2017
Ob ich mehr bloggen werde weiß ich nicht, da ich derzeit das „schnelle“ Geschäft mag. Als Instagram, 500px und Tumblr. Letzteres finde ich ein sehr gute und schnelle Möglichkeit zum bloggen. Den Account habe ich zwar schon länger, aber nie richtig mit beschäftigt. Hätte ich mal eher machen sollen, da man hier auch seine URL nutzen kann, wäre ich wahrscheinlich gar nicht zu Jimdo gewechselt. Wenn dann blogge ich ja nur, aber Galerien usw. nutze ich ja eher nicht. Naja, man kann nicht alles haben.
Ansonsten habe ich mit drei weiteren Kollegen, die u.a. auch bei 365fotos dabei waren ein neues 365Tage Projekt gestartet. Hier werden wir jeden Tag ein Bild veröffentlichen, was mit einer Sofortbildkamera aufgenommen wurde und dann durch das Smartphone etwas in Szene gesetzt wird. Hier sind wir bei InstagramTumblr und Twitter vertreten. Guckt einfach mal rein.
Kameraseitig wird das Ziel sein, die 100% mit Leica zu erfüllen. Hier nehme ich aber mal die Sofortbilder (die ich derzeit mit der Fuji-Instax mache) und die iPhone-Bilder außen vor.
So das soll es erstmal gewesen sein, man liest sich.