Spaziergang mir der OM-D und dem Panasonic 20mm f/1.7

Spaziergang mir der OM-D und dem Panasonic 20mm f/1.7

Wie ich ja in dem vorherigen Post geschrieben hatte, will ich ja so nach und nach ein paar Erfahrungen mit der OM-D und den einzelnen Objektiven niederschreiben.

Als erstes habe ich das Panasonic 20mm f/1.7 probiert. Wieso eigentlich ein Panasonic-Objektiv auf einer Olympus? Das ist das schöne bei dem Fourthird/Microfourthird-System (FT/mFT). Hier sind maßgeblich Olympus und Panasonic sehr aktiv. Es handelt sich im Prinzip um einen Standard. Laienhaft bedeutet das, dass aufgrund des Standards Objektive zwischen den beiden Herstellern getauscht werden können und auch Fremdhersteller wie z.B. Sigma (wenn es ein mFT-Objektiv ist) auch bei beiden Herstellern verwendet werden können. Ich glaube sogar Biltze könnten untereinander getauscht werden.

Der FT/mFT-Standard hat ein Format 4:3 und eine Sensorgröße die einen Cropfaktor im Vgl. zum 35mm-Format von 2. D.h. ein z.B. 20mm mFT-Objektiv entspricht dem eines 40mm in Bezug auf 35mm.

Aber warum 20mm? Wie in meiner Fotoausrüstung ersichtlich habe ich bei den Festbrennweiten 12, 15, 20, 30, 45mm, was bezogen auf 35mm-Format eben 24, 30, 40, 60, 90mm entspricht. Das 15er sehe ich mal als Spezialobjektiv, da es sich um ein Lenscap handelt, wo ich eine Fixfokus bei einer festen Blende von 8 habe.

Meine Überlegung war, dass ich entweder ein 17mm und ein 25mm Objektiv nehme oder ein 20er. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Nun zu meiner Erfahrung. Ich bin letzten Samstag einfach mal Richtung Innenstadt gegangen und ein paar Fotos geschossen. Das Wetter war sehr gut. Das Objektiv empfinde ich als sehr angenehm und als ein schönes Allroundobjektiv. Schärfe empfinde ich als sehr gut. Nun ich gehöre nicht zu den Pixelbeeper, die auf 200% reinzoomen, sondern für mich ist der Eindruck entscheidend. Leider ist der Autofokus im Vergleich zu den Oly-Objektiven etwas langsamer, was sich aber bei der Art von Fotografie nicht soo negativ bemerkbar macht. Sicher, wenn man schnelle Sachen, wie z.B. Skater aufnehmen möchte, dann hinkt es hinterher.

Ich habe auch bemerkt, das aber unabhängig vom Objektiv, dass das Auslösen über den Touch der OM-D etwas Übung abverlangt. Bei der Oly ist es so, dass man bei entsprechender Einstellung über den Touch des Liveview auslösen kann, indem ich das Subjekt einfach antippe. Hier muss man aber aufpassen, dass man dabei nicht verwackelt. Vor allem, wenn man so wie ich den Antiwackel falsch eingestellt habe (IS3 heißt nicht die beste Stufe ;))

Alles in allem war der Spaziergang sehr angenehm und hat mir viel Spass gebracht. Nachfolgend einfach mal ein paar Bilder.

Im übrigen alle Bilder mit Aperture entwickelt.

Wieso OM-D?

Wieso OM-D?

Wie ja vielleicht der eine oder andere bei mir lesen konnte, hatte ich eine kleine Findungsphase bzgl. des zu nutzenden Kamerasystems. Von ursprünglich Nikon, Leica über Sony zur Olympus OM-D.

Warum habe ich das gemacht?

Eigentlich bin ich ja eingefleischter Nikonianer, aber ich habe immer mal zwischendurch etwas anderes probiert. Auch zur analogen Zeit hatte ich zwischendurch mal eine Leica M6.

Digital bin ich mit Olympus angefangen, bin aber dann aufgrund Bedienung und Gewohnheit zu Nikon zurück. Auch hatte ich mal eine Canon 5D, da mich Vollformat reizte und Nikon zu dem Zeitpunkt nichts bezahlbares hatte. Aber aufgrund des Bedienkonzeptes der Canon (u.a. Anordnung der Einstellräder) bin ich wieder zur Nikon D300 gewechselt. Als dann die D700 rauskam, war Vollformat wieder meins. Ich war mit der Kamera auch überaus glücklich, bis sie mir leider gestohlen wurde. Danach hatte ich die eine oder andere DSLR und auch mal eine Leica M8 und später auch mal eine M9. Aber so richtig waren das nicht meine Erfüllungen. Ich hab dann wieder mal geguckt, ob ich doch nicht wieder eine D700 nehmen soll, weil ich mit der sehr glücklich war und Nikon sich mit einem Nachfolger Zeit gelassen hat. Eigentlich gibt´s bis heute keine. Die D800 ist ein Pixelmonster, aber von der sonstigen Ausstattung, was ich gut finde (AF, Bedienelemente usw.) genau richtig und die D600 (die ich dann auch mal hatte) ist zwar Vollformat, hinkt aber von der Ausstattung und Bedienung der D700, D800 und D7100 hinterher. Eigentlich wäre eine D4 im kleinen Gehäuse genau richtig. Die D700 war ja nichts anderes, als eine an den richtigen Stellen abgespeckte D3.

Dann habe ich so nach und nach gemerkt, dass eigentlich für meine Belange eine DSLR viel zu groß und zu schwer ist. Kaum genutzt lag meine D600 eher zu Hause rum.

Ein kleiner Ausflug parallel mal wieder zur Leica M9 mit Erwartung irgendwann mal die neue M (240) zu kaufen, hat mich aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Schön wie das Fotografieren mit einer Leica auch ist und die Qualität der Objektive und die Ergebnisse über jeden Zweifel erhaben ist, ist es doch irgendwie komprimissbehaftet, was Bedienung, Naheinstellgrenze und einiges mehr angeht.

Also die M9 wieder weg und auch die D600 weg und mal gucken, was im spiegellosen Bereich so los ist. Ich war der Meinung eine Nex 6 könnte es sein. Sehr klein, ein paar gute Objektive und eine Bildqualität, die einer DSLR um nichts nachsteht. Nunja, die Ernüchterung kam. Ok, ich wurde schon zu Minoltazeiten nicht mit denen warm, warum sollte sich es unter Sony ändern? 😉 Aber ein Versuch war es wert.

Und nun nach vielen Recherchen, bin ich zu der Marke gekommen, mit der ich meine Laufbahn der digitalen Fotografie gestartet bin – zur Olympus und zwar die OM-D E-M5.

Nachdem ich sie jetzt so mehr oder weniger im Alltag testen, muss ich sagen, dass die Kamera ist, mit der ich mich seit der D700 wieder sehr wohl fühle. Nach einer kurzen Einarbeitung in das etwas verspielte, wenn auch für mich übersichtlicher als das der Nex 6, Menü, beschäftige ich mich derzeit mehr mit dem Subjekt, als mit der Technik und so muss es sein!

Ich werde jetzt mal so nach und nach die Objektive testen und auch entsprechend mal ein paar kurze Erfahrungsberichte und Gedanken dazu hier niederschreiben.

Also später mehr…

BTW.: Wie ich schonmal irgendwo geschrieben hatte, habe ich die meisten Kameraversuche mit gebrauchten Kameras nebst Objektive usw. gemacht, damit der Schmerz beim Verkauf nicht zu groß ist,

 

Impressionen Fotofestival Zingst

Impressionen Fotofestival Zingst

Wie ich bereits in diesem Beitrag u.a. erwähnt hatte, war ich in diesem Jahr das erste Mal beim Fotofestival Horizonte in Zingst.

Leider hatte ich nur zwei Tage eingeplant, wobei der erste Tag für den Workshop „WordPress für Fotografen“ draufging. Allerdings habe ich nicht bereut, dass ich an diesem teilgenommen habe.

Da ich die Tage Samstag und Sonntag gewählt hatte und ich wie gesagt den ganzen Tag bei schönstem Wetter im Workshopraum saß, konnte ich mir leider nicht die einzelnen Verkaufsstände anschauen, da diese am Sonntag bereits beim Abbauen waren. Allerdings hatte das den Vorteil, dass ich kein Geld ausgeben konnte und ich dafür die einzelnen Ausstellungen genießen durfte. Ich konnte mir dafür viel Zeit nehmen.

Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen wieder dabei zu sein. Allerdings an anderen Tagen, da ich ich auch einige andere interessante Veranstaltungen verpasst habe. Also nächstes Jahr besser planen 😉

Nachfolgend ein paar Impressionen von mir. Ich habe dort das erste Mal meine neue Olympus OM-D ausgeführt.

 

 

Verkaufe meine letzte Linse für Sony Nex

Verkaufe meine letzte Linse für Sony Nex

Nachdem ich mich von meiner Sony getrennt habe, biete hier ein SEL 1650, welches ich bei meiner Nex 6 genutzt hatte.

Ich selber habe es gebraucht gekauft. Da es aus einem Set stammt, habe ich keine OVP dafür. Auch ist der Rückdeckel nicht original, aber der Frontdeckel.

Technisch und optisch einwandfrei. Kein Staub innerhalb, ebenso kein Pilz oder Fungus.

VB: 170€ inkl. Versand in Deutschland ohne Inseln. Paypal gegen Übernahme der Gebühren möglich.

Es handelt sich hier um einen Privatverkauf, daher keine Garantie oder Gewährleistung meinerseits. Auch ein Widerrufsrecht besteht nicht.

Sony SEL-P 1650 OSS Sony SEL-P 1650 OSSSony SEL-P 1650 OSS

Ein kleiner Spaziergang an der Schlachte

Ein kleiner Spaziergang an der Schlachte

An diesem Tag hatte ich in Bremen zwischen zwei Terminen noch etwas Zeit, die ich u.a. zum Fotografieren genutzt habe.

Nachdem ich mir an der Bremer Schlachte einen Hugo gegönnt habe, bin ich etwas durch die Gegend gelaufen, um auch mal endlich die OM-D auszuführen. Zu der Kamera werde ich später mal einen ausführlichen Bericht abgeben.

In der Gallerie mal ein paar Bilder.

 

Neues Design

Neues Design

Nachdem ich am Wochenende auf dem Fotofestival Zingst war und dort einen Workshop in WordPress für Fotografen besucht habe, habe ich endlich WordPress einigermaßen verstanden.

Im ersten Schritt habe ich erstmal das Theme geändert und ich hoffe einigermaßen ansprechend. Bitte gebt mal einen kurzen Kommentar in zum Blog. Das würde mich echt freuen.

Der nächste Schritt wird sein, dass ich eine kleine Gallerie mit meinen wichtigsten Fotos bzw. Fotoprojekten einrichten möchte. Das wird aber noch etwas dauern. Ich glaube, ich werde aber als ersten mal schauen, ob ich nicht einen ansprechenden Link zur Flickr oder 500px hinbekomme.

Alles in allem möchte ich mich bei dem Trainer Martin Mertens bedanken, denn er hat wirklich sehr hilfreiche Tipps gegeben. Auch, wenn es Anfangs etwas langweilig war, weil ich ja bereits schon mit WordPress gearbeitet habe und er eben ganz am Anfang begonnen hat.

In dem Preis waren auch das ThemeBundle von Elmastudio enthalten. Hier habe ich mir entsprechend was herausgesucht, was meinem Geschmack entsprach. Für mich war es wichtig, dass es eher flach und übersichtlich ist.

Nunja, wahrscheinlich ist es ein Ansporn für mich, dass ich mal wieder häufiger einen kleine Blogeinträge schreiben.