Ich hab´s getan – Sony A7

Ich hab´s getan – Sony A7

Nach meinem Beitrag, wo ich die OM-D, Leica M(240) und die A7 von Sony verglichen habe, bin ich ja eigentlich zu dem Entschluss gekommen, dass die A7(r) nichts für mich ist. Durch ein paar Umstände habe ich mich aber in letzter Zeit doch noch etwas intensiver mit der Kamera auseinandergesetzt. Diverse Reviews gesehen und gelesen und auch den einen oder anderen Beitrag in den entsprechenden Foren verfolgt.

Ich konnte letzte Woche die A7 mal bei Saturn in Bremen in die Hand nehme und rumprobieren. Ich muss sagen, sie sagte mir auf Anhieb zu, nachdem ich mich nach ganz kurzer Zeit an die Position des Auslösers gewöhnt habe. Nun hatten sie sie nicht im Kit mit dem 28-70mm da, sodass ich dann wieder weg bin.

Nachmittags bin ich dann zu Photo Dose im Ostertor-Steinviertel in Bremen gewesen, um zu gucken, ob die eine da haben. Das war leider nicht der Fall. Die andere Filiale in Bremen hatte auch nur den Body. Aber ein kurzes weiteres Telefonat hat die Erkenntnis gebracht, dass ein Kit am nächsten Tag aus einer Filiale in Lübeck in Bremen sein könnte. So war es dann auch, sodass ich jetzt Eigentümer einer A7 mit dem 28-70 Kitobjektiv bin. Eine kleine Randbemerkung noch, der Mitarbeiter bei Photo Dose war sehr aufmerksam und freundlich. Er hat im Gegensatz zu der Kollegin schnell gemerkt, dass die Frage, ob ich einen Schutzfilter für das Objektiv benötige, überflüssig bei mir war. 😉

Warum ich die A7 gekauft habe und nicht die A7r?

  1. „nur“ 24MP
  2. schnellere Blitzsynchronzeit
  3. schnellerer AF
  4. etwas besseres Rauschverhalten
  5. etwas leiser, sofern der elektronische 1. Verschlussvorhang eingeschaltet ist
  6. günstiger (im übrigen habe ich bei Photo Dose nicht die UVP bezahlt, sondern 50€ weniger)
  7. das Kit-Objektiv

Leider konnte ich sie noch nicht richtig probieren. Gestern Abend war in Bremen auf dem Weihnachtsmarkt, wo ich die ISO 6400 ausprobieren konnte. Bilder kann ich noch nicht zeigen, da ich sie gestern erstmal nur auf den Rechner gespielt habe. Da kommt also noch ein kleiner Erfahrungsbericht mit Bildern. Im übrigen darf ich jetzt mit Lightroom 5.3 beta arbeiten, da Aperture die A7 noch nicht unterstütz. Mal gucken, wer mit der finalen Version schneller ist…

Ich konnte mich allerdings mit der Bedienung und Einstellung auseinandersetzen. Da es noch keine deutsche Bedienungsanleitung (außer der beiliegenden Kurzbeschreibung) gibt, durfte ich mich da so durchhühnern. Leider fehlt im Gegensatz zur OM-D eine Möglichkeit, dass man eine Hilfe bzw. eine Erklärung im Menü einblenden kann. Allerdings sind >90% der Menüpunkte selbsterklärend oder durch probieren schnell zu erraten.

Ich muss sagen, dass Sony da einen guten Job gemacht hat, wenn ich an die Nex 6 zurückdenke. Auch im Vergleich zur OM-D bin ich mit dem Menü unwahrscheinlich schnell warm geworden, obwohl man noch sehr viel mehr an Möglichkeiten hat die Tasten einzustellen. Einzig die „DISP“-Taste des Vierwegeschalters ist fest belegt.

Insgesamt kann ich mir die Sony deutlich mehr an mich anpassen, als die OM-D. Und die war schon richtig gut. Jeder Knopf hatte das selbe Einstellungsmenü wie alle anderen auch. Das war bei der OM-D nicht der Fall. Auch ein individuell einzustellendes Schnellmenü ist zusätzlich vorhanden. Man muss sich schon Mühe geben, dass man nichts doppelt vergibt 😉

Einzig konnte ich die Drehrichtung der Räder nicht verändern, nur das vordere gegen das hintere Rad (also die Bedienung).

Nichtsdestotrotz hatte ich nach ganz kurzer Zeit die Bedienung inne, sodass ich dann gestern Abend zum Weihnachtsmarkt toben konnte und da noch kein Blitz eben mit ISO 6400 😉

Als erstes kurzes  Fazit muss ich sagen, bin ich trotz anfänglicher Skepsis sehr begeistert von der Kamera. Auch wenn ich das Micro Fourthird-System immer noch richtig gut finde, freue ich mich wieder eine Vollformatkamera zu besitzen. Die A7 ist zwar vom Body wie die OM-D E-M1 (die E-M 5, die ich besaß ist kleiner), aber aufgrund des Vollformats sind die Objektive leider größer. Aber einen Tod muss man halt sterben! 😉

Vgl OM-D A7

Ich werde mich, bis Sony ein paar mehr Gläser zur Verfügung hat (das ist der Nachteil der A7), erstmal mit etwas „Altglas“ eindecken. Da diese ohne AF auskommen, sind sie auch recht kompakt. Eigentlich.

 

Nikon Df

Nikon Df

Ich denke, die meisten haben bereits mitbekommen, dass Nikon eine neue Vollformatkamera rausgebracht hat.

Nikon ist hier auch auf den Zug der Retrokameras, wie Olympus mit der OM-D und Fuji mit der X-Reihe aufgesprungen, nur als DLSR, d.h. mit Spiegel. Ich erspare mir hier technische Details, denn die kann man besser der Nikon-Webseite entnehmen.

Ich möchte hier eigentlich nur mal meinen Senf in Form von meiner Meinung dazugeben, da ich ja alter Nikonianer bin.

Meine erste Reaktion, ohne dass ich weitere Kommentare im Internet gelesen habe war:

Nikon was hast Du Dir dabei gedacht?

  • warum einen Spiegel?
  • warum so groß? (weil Spiegel)
  • warum beim Sensor der D4 nur den AF der D600/D610?
  • warum nur 1/4000s als schnellste Zeit?

Dann habe ich mal etwas gelesen bzw. bei Youtube was angeschaut, aber mir (noch) nicht das Gelaber in den Foren angetan. Auch habe ich schon die eine oder andere Erwähnung in Podcast vernommen.

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Die Punkte, die mich stören habe ich ja schon oben in den Fragen geschrieben und die haben sich nachdem ersten Recherchen auch nicht geändert.

Komischerweise finden einige das Bedienkonzept unstrukturiert und genau das finde ich nicht:

Man hat eine Kamera, die ich bedienen kann, wie ich es von den DSLR Nikons das gewohnt bin, d.h. Blende und Zeit kann ich per Drehrad einstellen. Wenn ich ein Objektiv mit Blendenringe habe, kann oder muss ich diesen verwenden. Und wenn ich richtig Retro werden will, dann kann ich, aber nicht muss, zusätzlich auch das Zeitenrad oben verwenden. Wie es jedem beliebt. Auch kann ich, wie bisher auch,die Funktionen des vorderen gegen und hintere Rad tauschen.

Was ich richtig klasse finde ist die direkte Auswahlmöglichkeit der ISO, ohne irgendwelche Funktionstasten zu bemühen oder Tasten merken zu müssen. Auch die direkt Wahl der Belichtungskorrektur finde ich klasse. Allerdings scheint es so, dass man immer noch eine Entriegelungstaste dabei drücken muss. Mal gucken was die Praxis so ergibt und wie die Handhabung ist.

Was ich aber auch komisch finde, dass es einen Liveview gibt, aber kein Video. Das finde ich auch sehr inkonsequent. Ich persönlich muss allerdings kein Video haben.

Auch hätte ich es gut gefunden, wenn Nikon schon ein 50mm 1.8 in für die Df rausbringt, warum denn nicht auch mit Blendenring?

Es ist zwar nicht ausschlaggebend, aber es zeigt auch hier die Inkonsequenz von Nikon, vorn haben sie den Schriftzug von früher verwendet und hinten unter dem Display das aktuell leicht kursive.

Mein Fazit:

Die Df hinterlässt bei mir einen gemischten Eindruck. Auf der einen Seite finde ich sie chic, aber auf der anderen Seite ist sie mir zu groß. Wenn Retro, dann auch die Größe. Eine F3 ist deutlich kleiner.

Das Bedienkonzept finde ich gut, weil man es sich aussuchen kann, aber warum zum Teufel nicht auch beim Kitobjektiv (fehlender Blendenring)?

Sensor der D4 mit 16MP ist m.E. ausreichend, da er ja dafür bekannt ist, ein „Restlichtverstärker“ zu sein. Aber warum nicht auch den AF der D4?

Also ich bin sehr gespannt…

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Leica M(240) vs. OM-D E-M1 vs. Sony A7(R)

Leica M(240) vs. OM-D E-M1 vs. Sony A7(R)

Viele werde sicher denken, was soll dieser Titel. Das sind doch Kameras, die man nur schwer vergleichen kann. Entweder der Preisunterschied oder die Sensorgröße oder oder oder.

Ja im Prinzip ist es so. Aber warum immer Vergleiche anstellen, die sich im Internet und in der Presse immer nur wiederholen? Und mindestens drei Sachen habe die Drei für mich gemeinsam.

  1. spiegellose Systemkameras
  2. kompakt
  3. mir sympathisch

Ich möchte hier eigentlich nicht die einzelnen Spezifikationen runterbeten, denn die wurden und werden im Internet derzeit – speziell bei der Sony – sehr strapaziert. Daher einfach  mal die hinterlegten Links anklicken.

Warum stelle ich den Vergleich noch an? Alle drei Kameras sind für mich sehr interessant und mit allen drei kann ich mich grundsätzlich anfreunden dauerhaft zu fotografieren. Ich will den Preis mal komplett außer acht lassen und auch, dass ich bereits die OM-D E-M5 besitze.

Was gefällt mir an der Leica?

  1. Vollformat
  2. kompakt
  3. hochwertige Verarbeitung
  4. sehr flexibel, da man entweder den Messsucher, Liveview am Display oder den optionalen elektronischen Aufstecksucher verwenden kann
  5. die besten Objektive der Welt, wo ich auch auf dem Gebrauchtmarkt diverse Schätzchen erhalte und auch sehr kompakte Objektive
  6. Adaption der tollen R-Objektive
  7. eine Bildqualität die über jeden Zweifel erhaben ist
  8. übersichtliches Menü
  9. sehr leise
  10. Fokuspeaking
  11. wasserfest

Was gefällt mir nicht?

  1. Naheinstellgrenze geht konstruktionsbedingt nicht unter 70cm
  2. kein Schwenkdisplay

Dass sie keinen Autofokus hat, stört mich bei dieser Art der Fotografie überhaupt nicht!

Was gefällt mir an der OM-D E-M1?

  1. sehr kompakt
  2. hochwertige Verarbeitung
  3. Liveview und integrierter Sucher (der beste elektronische Sucher derzeit)
  4. sehr schneller Autofokus, der auch neben der mFT-Objektive auch die Schätzchen der FT-Reihe (mit Adapter) super schnell unterstützt
  5. Touchdisplay, wo man u.a. auch mit dem Fingerzeig auf das Subjekt fokussiert und auslöst
  6. das Display ist schwenkbar
  7. man kann sich im Menü so ziemlich alles einstellen. Die Tasten sind nicht fest beschriftet und somit für seine Belange programmierbar
  8. tolle kompakte Objektive, auch bei den Kollegen Panansonic
  9. sehr leise
  10. Fokuspeaking
  11. wasserfest

Was gefällt mir nicht?

  1. etwas unübersichtliches Menü
  2. Sensor „nur“ Micro-FourThird (Verlängerungsfaktor 2)

Was gefällt mir an der Sony A7(R)?

  1. Vollformat
  2. kompakt (Größe der OM-D)
  3. hochwertige Verarbeitung
  4. Klappdisplay
  5. Liveview und integrierter Sucher
  6. individuell anpassbar
  7. Fokuspeaking
  8. wasserfest

Was gefällt mir nicht?

  1. die Objektivpalette ist derzeit noch übersichtlich
  2. bis auf ein paar Ausnahmen sind die Objektive sehr groß, was die Kompaktheit der Kamera relativiert
  3. Auslösegeräusch scheint recht laut zu sein
  4. kein Touchdisplay

Wie Ihr seht, sind die Punkte bei der Sony etwas verhaltener gewählt. Das liegt einfach daran, dass ich diese Kamera derzeit noch nicht testen konnte. Die Leica durfte ich schonmal testen und das Eine oder Andere (z.B. die Objektivqualität) kenne ich von dem Vorgänger der M9, die ich selber mal besaß. Die OM-D E-M1 konnte ich auch schonmal testen und auch viele Dinge kenne ich schon durch meine OM-D E-M5.

Was ist mein Fazit?

Als die Sony gestern vorgestellt wurde, war mein erster Gedanke: wow, das ist die Überkamera. Sie hat die Größe der OM-D mit Vollformatsensor vereint. Dann noch wählbar 24MP- oder 36MP-Sensor (also zwei Kameras wählbar). Da wird auch Leica ein Problem bekommen. Nachdem ich mich etwas damit beschäftigt, mir auch die ersten Reviews angesehen und auch die eine oder andere Meinung in den Foren gelesen habe, hat es sich relativiert. Der erste Kaufreflex ist vorüber. Warum? Ich schreibe nachfolgend einfach mal auf, warum ich von der Nikon D600 konsequent auf die OM-D gewechselt bin. Ich denke, dann wird es klarer:

  1. die beste Kamera ist die, die ich dabei habe. Die D600 war einfach zu groß und die OM-D habe ich sehr oft dabei
  2. individuell personalisierbar (welches Rad bzw. welcher Knopf macht was)
  3. Schwenkdisplay
  4. über Touchdisplay auslösbar
  5. gute Objektivpalette, ohne dass ich auf Fremdobjektive ausweichen muss
  6. leise und unauffällig

Merkt Ihr was? Die Sony fällt aufgrund der Punkte 1 (wegen der großen Objektive), 4, 5 und 6 raus. Die Leica im Prinzip nur aufgrund Punkt 3 (das habe ich echt zu schätzen gelernt). Punkt 2 ist für die Leica nicht relevant, da für mich alles genau richtig ist. Auch muss ich gestehen, wenn ich das Geld hätte (Ok, jetzt kommt doch der Preis ins Spiel), könnte ich das Schwenkdisplay mit dem schwenkbaren Sucher ausgleichen 😉

In der Summe der Eigenschaften ist die OM-D für mich die beste Kamera, auch wenn sie keinen Vollformatsensor hat: Wie Paddy von neunzehn72.de auch schon festgestellt hat, hat der kleine Sensor nicht nur Nachteile. Auch haben die Objektive von Oly den Riesenvorteil, wie Leica, sie sind offenblendtauglich!

Hier sind mal ein paar gesammelte Bilder, um die Größen mal zu vergleichen:

A7 vs. Leica MOM-D vs. Leica M

Sony a7 vs. OM-D

 Sony A7 vs. OM-DSony a7 vs. Leica M OMD_vs_A7 Leica-M-R-lens-adapter

 

 

Olympus OM-D E-M1 Roadshow

Olympus OM-D E-M1 Roadshow

Am Samstag den 28.09.2013 war ich auf der u.a. von Foto TV präsentierten Roadshow zur OM-D E-M1  von Olympus in der Magnus Hall in Hamburg.

Wie ich ja hier u.a. geschrieben hatte, bin ich ja von der Nikon D600 zur Olympus OM-D E-M5 gewechselt und hatte daher Interesse an der „Neuen“. Wobei offiziell wird die E-M5 noch angeboten, weil die E-M1 der offizielle Nachfolger der E5 sein soll. Somit wird es keine FourThird (FT) Kamera in Zukunft angeboten, sondern nur noch MicroFourThird (mFT).

Mit der E-M1 hat Olympus den sogenannten Dual Fast Autofokus ins Rennen geschickt, der einmal mit dem Kontrast-AF mit den aktuellen mFT-Objektiven super schnell arbeitet und auf den Phasen-AF umschaltet, sobald an der E-M1 ein FT-Objektiv adaptiert wird. Die als gerne „alte“ Objektive bezeichneten FT-Objkeitve werden im übrigen noch heute gefertigt, da es hierfür bei mFT oft noch keine Alternative gibt.

So nun genug der Hintergründe, nun zu meinen Eindrücken.

Die Magnus Hall präsentierte sich in einem festlichen und schummerigen Licht. Fand ich interessant, da man ja sagt, dass mFT ja schnell zum Rauschen neigt. Nun war an den einzelnen Ständen genug Licht, aber ich kann mich bei meinen eigenen Bildern nicht beschweren. Man muss auch dazu sagen, dass die Rauschreduzierung bei Apterure auch nicht unbedingt gut ist.

Am Stand 1 wurde die AF-Geschwindigkeit präsentiert. Das hatte ich mir aber nicht genau angesehen, da hier eine Ballerina auf einem Trampolin gesprungen ist. War für mich nicht so praxisnahe, da für mich eher eine Bewegung auf mich zu interessanter gewesen wäre. Nun bin ich aber auch nicht so der Action-Fotograf. Allerdings konnte ich es selber testen, da man auch die Kameras zum Anfassen und probieren vor Ort hatte.

Hier kann ich sagen, dass die gefühlte Geschwindigkeit im Vgl. zu meiner E-M5 mit den mFT-Objektiven leicht zugelegt hat. Wo es sich sehr stark bemerkbar macht, wenn man FT-Objektive adaptiert. Hier ist die gefühlte Geschwindigkeit bei der E-M1deutlich schneller, als bei meiner E-M5. Allerdings hätte ich gedacht, dass sie noch schneller ist. Wobei der Test den ich durchgeführt habe, war unter den echt düsteren Voraussetzungen vor Ort.

Am Stand 2 wurde die Bildqualität präsentiert. Auch hier hatte ich nur kurz geguckt, da Testcharts nicht so mein Ding sind. Ich gehe aber davon aus, dass die Qualität mindestens so gut ist, wir bei der E-M5 und aufgrund des Wegfalls des Anti-Aliasingfilter sicher etwas schärfer.

Am Stand 3 wurde Lightpainting mit Live-Bulb (hier sieht man auf dem Display, wie sich das Bild langsam „entwickelt“, bis man den Auslöser nochmals drückt) gezeigt. Das fand ich in sofern interessant, weil das die E-M5 auch kann.

Am Stand 4 wurde Drop-on-Drop / Speed gezeigt. Hier war die E-M1 ca. 5mm über einer Wasseroberfläche und es wurden Wassertropfen ins Wasser getropft, hierbei mit 10 Bilder/s und entsprechenden Blitzen gefeuert. Da waren echt beeindruckende Bilder von eingefrorenen Wassertropfen dabei. Im übrigen war die OM-D nachher  richtig schön nass, was ihr nichts ausgemacht hatte. Voraussetzung für die Wasserfestigkeit sind derzeit aber die Verwendung des Kit-Objektives (12-50) und des 60er Macros von Olympus. Andere sind derzeit noch nicht abgedichtet.

Ansonsten konnte man sich an zwei weiteren Ständen die E-M1 entweder mit mFT- Objektiven oder mit FT- Objektiven testen. Was ich auch tat. Allerdings aufgrund des Ansturms leider nicht in Ruhe.

Die E-M1 ist hat etwas an Größe zugelegt. Weniger als die Fotos und Videos im Internet vermuten lassen. Sie wirkt aber aufgrund des größeren Griffs etwas größer. Sie liegt deutlich besser in der Hand und ist aber von der Bedienung so wie die E-M5. Auch das Menü ist genauso.

Dann war auch noch Marc Ludwig von Foto TV da, der auf der Bühne Ralf Man interviewt hatte. Der hat im übrigen dann auf der Bühne auch ein Liveshooting mit Dauerlicht präsentiert.

Was ich sehr interessant fand, war seine Aussage, dass er im Studio die Phase One nutzt und auch Outdoor, wenn er mit einem Lichtaufbau arbeitet und nicht soviel Action hat. Wenn er mit vorhandenem Licht mit viel Bewegung arbeitet, nimmt er die Oly. Ich hatte ihn in der Pause nochmals gefragt und er hatte nochmals bestätigt, dass er die Canon 5d MKII nicht mehr nutzt, da er von der Qualität der Oly sehr überzeugt ist. Im übrigen nutzt auch er die Gesichtserkennung.

Alles in Allem fand ich die Veranstaltung sehr gut gemacht. Ich hätte gerne noch mehr mit der Oly rumgespielt, aber es war recht viel los und ich wollte bei dem guten Wetter auch aus den Hallen raus.

Mir hat die E-M1 sehr gut gefallen. Sie liegt etwas besser in der Hand und aufgrund Wegfall des Anti Aliasing Filters gehe ich auch davon aus, dass die Bildqualität noch etwas besser sein wird. Wobei interessant wäre sie für mich aus ein paar wenigen Gründen:

  1. liegt besser in der Hand
  2. schnellste Verschlusszeit ist statt 1/4000s 1/8000s
  3. Fokuspeaking (vielleicht wird das ja noch bei der E-M5 per Firmware nachgerüstet)

Nachtrag:
Ich hatte ganz vergessen etwas zum Sucher zu erwähnen. Der ist so gut, dass er gar nicht auffällt. Will heißen, es stört einfach nichts. Er ist schön groß und im Prinzip pixelfrei (was bei der E-M5 auch schon fast ist). Ich hatte mal den VF-4 Aufstecksucher (soll die selbe Technik sein) mal auf meine gesteckt und ich wollte ihn nicht wieder zurückgeben. Nur sieht es etwas dämlich aus, wenn man auf der OM-D noch einen Aufstecksucher hat 😉

Hier noch ein paar Impressionen:

OM-D E-M1Ralf Man und Mac Ludwig mit dem 60mm f/2.8 Macro

OM-D E-M1Ralf Man und Mac Ludwig mit dem 12-50mm Kit-Objektiv

OM-D E-M1Ralf Mans meistbenutzte Haltung mit dem 12-50mm Kit-Objektiv

OM-D E-M1

OM-D E-M1Ralf Man mal am Auge mit dem 12-50mm Kit-Objektiv

OM-D E-M1

OM-D E-M1Zuiko 7-14mm f/4

OM-D E-M1Zuiko 7-14mm f/4

OM-D E-M1Zuiko 7-14mm f/4

OM-D E-M1mZuiko 60mm f/2.8 Macro

OM-D E-M1

OM-D E-M1

OM-D E-M1

OM-D E-M1ISO 12500

OM-D E-M1

OM-D E-M1

OM-D E-M1

OM-D E-M1

OM-D E-M1

Workshop 24mm

Workshop 24mm

Am Wochenende 07.09.+08.09.2013 war ich auf einen für mich sehr interessanten Workshop von Chris Marquardt. Chris ist ja die eine Hälfte von Happy Shooting.

Er hatte einen Versuch gestartet, ob ein Workshop mit einem Spezialthema Anklang findet. Und ich muss sagen, es hat m.E. funktioniert. Vorweg, es wird in dieser Art wohl im nächsten Jahr weitere Workshops geben, die unter dem Motto „Workshopreihe REWIND“ laufen wird.

Aber nun zu dem Eingangs erwähnten. Hier ging es um das Thema 24mm (bezogen auf das Vollformat) und seine Eigenarten und Tücken.

Der Workshop fand in Chris´ Heimatstadt Tübingen im sogenannten „Französischen Viertel“ statt.

Es galt die Eigenarten und Herausforderungen eines Weitwinkelobjektivs in Form von unterschiedlichen Aufgaben zu erarbeiten.

Die erste Aufgabe galt fotografisch festzuhalten, wie sich die Linien im Bild verändern, wenn man seinen Standort ändert. Hier sollten wir alleine auf die Pirsch gehen. In meinem Fall hatte ich einfach nur nur Veränderung der Kamera aus Froschperspektive und auf „Augenhöhe“ des Subjekts. Bei Gebäuden wäre es dann eher nahe dran mit stürzenden Linien oder weiter weg.

Aufgaben 1 Linien

 

Aufgabe 1 Linien

 

Bei der zweiten Aufgabe haben wir uns in Gruppen aufgeteilt.

Eine Gruppe sollte sich mit dem Thema Portrait beschäftigen, was eine Herausforderung darstellt, um keine zu großen Körperteile im Nahbereich zu produzieren.

Die nächste Gruppe sollte sich mit dem Thema Linien beschäftigen, mit der Erkenntnis, dass Linien, die schon schräg verlaufen nicht so auffällig sind, wie die, die eigentlich Waage- bzw. Senkrecht verlaufen.

Auch war eine Gruppe damit beschäftigt sich dem Thema Perspektive anzunehmen, da man im WW-Bereich nunmal eine extreme Perspektive haben können.

Eine weitere Gruppe durfte sich dem Thema Tiefe annehmen und kamen zu der Erkenntnis, dass man immer was im Vordergrund haben sollte, um die Tiefe zu dokumentieren. Hier spielt aber auch das Thema Schärfentiefe rein. Hier haben sich auch einige gewundert, dass man auch mit einem WW-Objektiv eine geringe Schärfentiefe hinbekommen kann, wenn das Subjekt nur nahe genug dran ist.

In meiner Gruppe durften wir uns um das Thema Belichtung kümmern. Hier ist die Herausforderung, dass man eben mehr im Bild hat und es bei z.B. extremen Sonnenschein zu extremen Kontrastumfängen kommt. Hier muss man sich dann entscheiden, was einem das Wichtigste im Bild ist. Sicher kann man einiges bei RAW-Fotogrfie in der Nachbearbeitung wieder geraderücken, aber eben nur bedingt.

Aufgabe Belichtung Aufgabe Belichtung Aufgabe Belichtung

 

Dann sollten wir wieder alleine losziehen und mit den Erkenntnissen des Tages auf Motivfang gehen. Aber wir sollten nur ein Bild präsentieren. Hier aber trotzdem mal zwei und das zweite hatte ich gezeigt.

Aufgabe Nr. 3 zweite Wahl Aufgabe Nr. 3

 

Am nächsten Tag kam das Thema Tilt/Shift. Ich persönlich kann mich damit nicht so wahnsinnig begeistern, nichtsdestotrotz war es aber interessant. Vor allem sind wir in Gruppen wieder losgezogen, da wir insgesamt ich glaube drei oder vier Tilt-/Shift-Objektive zur Verfügung hatte. Hier sollten wir entsprechende Bilder mitbringen, die keine stürzenden Linien, eine durchgehende Schärfe oder einen Miniatureffekt hatten. Es war aber auch hier eine Herausforderung. Da das Objektiv nicht bei mir drauf war, nur ein paar Making of Bilder.

Making of Tilt/Shift Making of Tilt/Shift

 

Zum Schluss sollten wir in Zweiergruppen los, um ein „Hammerbild“ mitzubringen. Hier hatten wir uns in meiner Gruppe mit einem von meinen entschieden. Es war das mit dem Totenkopf.

Hammerbild die zweite Wahl Das Hammerbild

 

Und zu guter Letzt ein paar Bilder vom Making of des Gruppenbildes.

Making of Gruppenbild Wenn Fotografen Fotografen fotografieren Gruppenbild Making of

 

Weitere Bilder findet Ihr auch in der Google+ Gruppe.

Alles in Allem war ein schönes Wochenende, es war eine tolle Truppe und ich bin gespannt auf die weiteren Workshops.

 

Eine kleine Enttäuschung mit der OM-D

Eine kleine Enttäuschung mit der OM-D

Ich war am Wochenende bei einem befreundeten Ehepaar auf einer Sommerparty in deren Garten eingeladen. Der Gastgeber hatte mich gefragt, ob ich meine Kamera mitbringe, um ein paar lockere Bilder zu machen. Also ohne Zwang und Auftrag.

Nun war es das erste Mal, dass ich die Oly in der Dämmerung und Nacht mit Blitz benutzt habe. Ich hatte mich vorher überhaupt nicht damit auseinandergesetzt. Was soll da anders sein, als bei einer Nikon?

Nunja, ziemlich viel.

Der Sucher im dunkeln. Hier hatte ich gedacht, dass er das Bild etwas heller macht. Weit gefehlt, selbst das Zurücksetzen auf Werkseinstellung hatte nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Er war gefühlt dunkler, als ein DSLR-Sucher. Da kann ich mich aber auch täuschen, da ja das Sucherbild bei der OM-D schon kleiner ist, als bei einer D600.

Dann hatte ich gedacht, dass es vielleicht am aufgesetzten Blitz lag und der damit verbundenen Belichtungszeit. Ich hatte erst in „A“ fotografiert. Aber auch „P“ hatte nichts gebracht.

Also ich werde mich damit wohl nochmals damit beschäftigen, damit mir das nicht nochmals passiert.

Dann zum zweiten „Problem“

Ich bin ja begeistert von dem Autofokus der OM-D, der m.E.n. dem der D600 um nichts nachsteht. Es ist zwar abhängig, welches Objektiv dran hängt, aber gerade das von mir genutzte Kitobjektiv 12-50 gilt eigentlich als treffsicher und schnell. Leider nicht an dem Abend. Der AF hatte schon starke Problem mit der Dämmerung.

Nun war das AF-Hilfslicht der Oly meist von meiner linken Hand verdeckt, da ich mit ihr ja am Objektiv gekurbelt hatte. Und offensichtlich ging das Hilfslicht vom Blitz nicht oder nicht richtig.

Als Fazit von dem Abend möchte ich sagen, dass es sich mal wieder zeigt, dass man sich mit seiner Ausrüstung beschäftigen muss, vor allem, wenn man doch eine so grundsätzlich andere Ausrüstung hat, wie eine DSLR.

Und ich werde mich jetzt mal wieder mit den Einstellungen auseinandersetzen, da ich sie ja wieder nach meinen Bedürfnissen einstellen muss, nachdem ich sie ja komplett verkurbelt hatte 😉