Olympus OM-D Workshop

Olympus OM-D Workshop

Gestern habe ich einen Workshop von Olympus besucht. Wie Ihr wisst bin ich der Marke ja auch nicht ganz abgeneigt und daher habe ich mal die Gelegenheit genutzt unter Anleitung eines Profifotografen Pavel Kaplun die OM-D E-M1 ausführlich in Hannover testen zu können.

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Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns am Rathaus getroffen, wo wir die E-M1 mit einer Speicherkarte, die wir behalten durften, in Empfang genommen haben. Leider habe ich nur eine mit dem Kit-Objektiv 12-50mm f/3,5-6,3 bekommen, nicht das 12-40 f/2,8. Pavel sagte zwar, dass wir auch mal tauschen sollen, aber ich habe es irgendwie nicht gemacht.

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Wir sind dann so langsam um das Rathaus zum Maschteich, wo wir uns mit der Kamera und den Einstellmöglichkeiten vertraut machen konnten. Wobei, bei diesen vielen Möglichkeiten, war ich auch nach vier Stunden nicht vertraut. Und man darf nicht vergessen, ich hatte schonmal eine E-M5 😉

Aber dadurch konnte ich meine für mich wichtigen Einstellungen doch schnell finden.

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Wir sind dann langsam um den Teich, über eine Brücke zum Maschsee gewandert, wo wir den Sonnenuntergang genießen konnten. Wir hatten immer genug Zeit zum Fotografieren und Pavel hat uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und uns auch hilfreiche Tipps gegeben.

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Nun zur Kamera. Die E-M1 liegt deutlich besser in der Hand, als die E-M5, ist dabei aber auch spürbar größer. Vom Gewicht habe ich nicht soviel Unterschied gemerkt, muss aber sagen, dass ich eine E-M5 schon länger nicht in der Hand hatte.

Die Bedienung war sehr vertraut, auch wenn die Anordnung der Knöpfe im Vergleich etwas verändert wurden.Ferne habe ich mich, obwohl ich ja die Df mein eigen nenne, sofort wieder wohl gefühlt. Allerdings müsste man sich eigentlich erstmal ne Stunde hinsetzen, damit man sich die Kamera so hinprogrammiert, wie man sie für sich haben möchte. Man darf auch nicht vergessen, dass die Vormittagsgruppe die Kameras reell verkurbelt hatten.

Insgesamt hat mir die Oly sehr gut gefallen, den AF empfand ich nochmals eine Spur schneller und präziser, als der, der E-M5. Ein paar witzige Features, wie z.B. Colagen sind zu den anderen Art-Filtern dazu gekommen. Hier kann man seinen Spieltrieb freien Lauf lassen. Der Vorteil, wenn man in RAW fotografiert, dass zusätzlich zu den Filtern oder Colagen die RAWs gespeichert werden. D.h. man hat  die einzelnen RAWs gespeichert und die Collage als JPEG.

E-M1 Colage

Weil ich ja vorbereitet zum Workshop gegangen bin, hatte ich die App von Olympus bereits auf meinem iPhone, sodass ich die Wififunktion und deren Bedienung/Kopplungen probieren konnte. Ich muss sagen, dass es zwar nicht super intuitiv ist, man wird aber gut durch die App und der E-M1 geleitet, sodass ich nach recht kurzer Zeit aufgrund des QR-Codes die Oly mit dem iPhone koppeln konnte.  Da hat Oly echt gut gearbeitet. Mit meiner Sony A7 und dem Xperia Z1 und dem „tollen“ NFC-Chip hat es nicht geklappt. Oder ich bin zu doof für diese Technik. Auch die manuelle Kopplung war sehr instabil. Nicht so bei der Olympus, einmal gekoppelt stand die Verbindung super stabil. Pavel war so begeistert, dass er sich die App auch gleich runtergeladen und das auch probiert hat. Auch mit einem Android war es überhaupt kein Problem. OK für Landschaftsfotografie ohne Stativ ist es eher Spielerei, aber wenn ich mir vorstelle, dass die Kamera auf einem Stativ im Gebüsch steht und ich etwas abseits und kann mit der App u.a. auch die Kameraeinstellungen verändern und auslösen, finde ich das ja mal richtig hilfreich. Soweit ich weis, soll man auch mit den Powerzooms auch zoomen könen. Das habe ich aber mit dem Kitzoom nicht hinbekommen. Vielleicht fehlte da aber noch eine Firmwareupdate.

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Alles in Allem war es ein sehr gemütlicher Nachmittag und auch Pavel mit seiner Begleiterin Olga waren sehr angenehme Workshopleiter. Die Gruppe selber empfand ich auch als sehr angenehm.

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Abschließend möchte ich aber noch ein paar Plus- und Minuspunkte zur OM-D aufführen:

Positiv:

  • Autofokus ist super schnell und treffsicher. Ich konnte keinen Unterschied zu meiner Df ausmachen
  • der Sucher ist schön groß und klar und hat den Vorteil, ich sehe gleich das Ergebnis vor dem Schuss
  • Ergonomie
  • Geräusch ist schön leise
  • Bildqualität
  • Handhabung insgesamt
  • Art-Filter und Photostory
  • Wifi-Anbindung ans Smartphone
  • individuelle Einstellmöglichkeiten die Kamera seinen Bedürfnissen anzupassen
  • Eine Objektivpalette, die kaum Wünsche offen lässt. Auch die Möglichkeit die FourThird-Objektive mit schnellem AF zu adaptieren macht Lust auf mehr
  • mehr Schärfentiefe bei Offenblende

Negativ:

  • sehr verspieltes Menü
  • etwas Rauschanfällig aufgrund des kleinen Sensors
  • etwas eingeschränkte Freistellmöglichkeit

Die Aufstellung hat sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber das ist eben mein Empfinden.

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Alles in Allem kann ich nur sagen, dass Olympus auch mit diesen Aktionen sicher einige Kunden überzeugen kann, dass die sich die Kamera zulegen werden. Ich hatte mit GAS (Gear Acquisition Syndrome) sehr zu kämpfen, hatte aber wohlweislich meine Df dabei und habe auf dem Rückweg zum Auto auch noch ein paar Bilder gemacht. 😉

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Sony A7 doch mit Problemen am Bajonett?

Sony A7 doch mit Problemen am Bajonett?

Ich hatte ja in meinem Bericht über den Kauf der Df  ja schon den Grund für den Verkauf geschrieben.

Nun scheint es wohl entgegen dem Sony-Service Partner und dem Sony-Support doch ein größeres Problem mit dem Bajonett an der Sony A7 zu geben.

Petapixel

ThePhotographer

Gut, ich konnte zwar das Problem nicht feststellen, aber ich hatte sie auch nicht lang genug.

Ich will aber nochmals mein Beanstandung aufzeigen, da es in dem o.g. Bericht vielleicht auch untergegangen ist.

Nach kurzer Zeit beim Benutzen der A7 musste ich feststellen, dass ich das Objektiv im Bajonett vertikal und horizontal verschieben konnte. Damit bin ich dann nach der Weihnachtszeit direkt zum Händler, wo ich erstmal ohne dass er sich das angeguckt hat, die Aussage bekomme habe, dass eine Toleranz normal sei. Allerdings hat er das nach dem Prüfen schnell revidiert. Er hatte dann sogar festgestellt, dass man bei leichtem Druck vorn am Objektiv, von oben gesehen nach links, einen kleinen Spalt zwischen Objektiv und Bajonett sehen konnte. Hier kam nur die Aussage, „und sowas gilt als wasser- und staubfest?“

Er hat dann die Kamera nebst Objektiv eingeschickt. Nach ca. drei Wochen kam dann die A7 vom Sony-Service zurück. Die eine Beanstandung mit dem laschen Druckpunkt des Löschenknopfes wurde beseitigt und die mit dem losen Bajonett wurde mit der lapidaren Aussage, dass es im Toleranzbereich wäre, abgetan.

Ein Anruf bei dem Serivcepartner hat mir dann den Rest gegeben. Bei der Frage bzgl. des Bajonetts kam als Gegenfrage, „was steht denn im Bericht?“ „wenn das das steht, dann ist das so“. Bei meiner Aussage, dass es auch bei anderen Objektiven von Sony sei, kam die Aussage, „das wissen wir doch nicht“. Äh, bei so einer Beanstandung prüfen die nicht mal ein anderes Objektiv? Sowas nennt sich Fachwerkstatt?

Das Gespräch mit dem vor Arroganz strotzenden Techniker war mir dann zu dumm und ich habe mich dann direkt an Sony gewandt. Hier kam dann die auch im sehr arroganten Stil verfasste Antwort, „was der Servicepartner aussagt ist richtig“. Kein Angebot der erneuten Prüfung oder andere Lösung wurde vorgeschlagen.

Zwischenzeitlich hatte ich mir die eine oder andere A7 mal bei Saturn & Co. angeschaut und konnte dort das gleiche Phänomen feststellen. Ich hatte dann schon an mir gezweifelt. Allerdings konnte ich auch dort mal eine Nikon Df mal testen und an ihr saß das Objektiv sehr stramm. Nichtmal ein leichtes Verdrehen, ohne den Knopf zu drücken war möglich.

Auch wenn ich auf den Fotos der keine keine Nachteile sehen konnte, habe ich mich aber trotzdem von der Kamera getrennt, da ich immer diesen Hintergedanken mit dem „wackelnden“ Objektiv hatte. Wenn ich aber auch die o.g. Berichte lese, bin ich über meine  Entscheidung doppelt froh, dass ich nicht nur der Sony A7, sondern auch diesem Unternehmen Sony den Rücken gekehrt habe.

Ich kann nur dazu ermutigen, bei „wackelndem“ Objektiv das mit Nachdruck bei Sony zu beanstanden. Vielleicht kommen sie von ihrem hohen Ross mal wieder runter.

So Mädels, wenn Ihr Eure Haarbänder sucht und Euer Partner eine A7 sein Eigen nennt, dann wisst Ihr, wo Ihr suchen müsst 😉

Erfahrungen mit der Df

Erfahrungen mit der Df

Nun habe ich die Df ja schon einige Zeit und ich hatte ja auch schonmal einen „Kurztest“ geschrieben. Nun will ich nicht immer langweilen und über die Df schreiben, daher jetzt mal nach ein paar Wochen Praxis ein kleiner Abschlussbericht.

Also eigentlich hat sich das aus dem ersten Bericht bestätigt, dass ich aufgrund der zusätzlichen hinteren Tasten besser mit ihr zurecht komme und ich seit meiner D700 wieder eine Kamera habe, mit der ich mich wohlfühle.

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In der Praxis hat sich gezeigt, dass ich die Belegung der Tasten noch etwas ändern musste, damit ich sie 100% blind bedienen kann.

  1. auf die untere FN-Taste habe ich die Ablendtaste gelegt, da ich sie dann mit dem linken Mittelfinger bedienen kann. Auf meiner linken Hand „ruht“ das Objektiv und daher kann ich die Taste gut erreichen
  2. auf der Abblendtaste habe ich die Aktivierung von „Mein Menü“ gelegt. In „Mein Menü“ kann meine wichtigsten Menüpunkte hinterlegen, wo ich zwischendurch mal ran muss. Was ich da drin habe und auch weitere Einstellungen weiter unten
  3. auf AE-L/AF-L- Taste habe ich den Menüpunkt für die Aktvierung/Deaktivierung der Auto-ISO gelegt. Das ist leider bei der Df nicht so gut gelöst. Ich habe ja oben links das Rad um die ISO einzustellen, aber leider hat Nikon dort den Punkt Auto-ISO vergessen

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Wie habe ich sonst meine Df eingestellt? Hier mal meine wichtigsten Einstellungen:

In „Mein Menu“ habe ich gelegt:

  1. Löschen
  2. Virtueller Horizont
  3. Blendeneinstellung (hier kann ich wählen, ob ich die Blende über eines der Räder – in meinem Fall das hintere – oder – falls vorhanden – der Blendenring des Objektivs
  4. Objektivdaten (hier kann ich die Objektive hinterlegen, die keinen Chip haben, damit die Exifs stimmen)
  5. Bildqualität (falls ich doch mal was anderes oder zusätzliches als RAW wählen möchte)
  6. Picture Control (falls ich mal was voreinstellen möchte z.B. Schwarz-Weiss)
  7. Intervallaufnahmen
  8. Positiondaten (damit ich mal schnell gucken kann, ob GPS läuft, wenn angeschlossen)

Zoo am Meer

Was habe ich in den Individalfunktionen gegenüber Werksauslieferung verändert? Auf die Schnelle kann man im übrigen erkennen, wenn eine verändert wurde, wenn ein Sternchen davor ist.

  • *a4 auf Nur AF-ON-Taste
  • *a5Messfeld-LED auf On
  • *a6 Scrollen bei Messfeldauswahl auf umlaufend
  • *d2 Gitterlinien on
  • *d3 ISO-Anzeige auf on – hier wird statt des Bildzählers die ISO-Anzeige im Sucher angezeigt
  • *f5 Belegung der Abblendtaste wie oben schon beschrieben mit „Mein Menü“
  • *f6 Belegung der AE-L/AF-L-Taste mit Aktivierung der ISO-Automatik
  • *f7 Einstellräder auf (Drehrichtung) Umgekehr, vorn und hinten vertauscht, Blendeneinstellung mit Einstellrad (kann ich aber über „Mein Menü“ schnell ändern), Menüs und Wiedergabe (hiermit kann ich mit den Einstellrädern durchs Menü toben)

Und das war es auch schon an Einstellungen.

Hamburg meine Perle

Was mir bei der Df fehlt ist ein Schnittbildindikator, wenn ich mal manuelle Objektive dran habe. Da fällt mir es so etwas schwer scharf zu stellen. Der Schärfeindikator ist mir zu ungenaue, denn man er leuchte immer noch, auch wenn ich etwas hin- und herdrehe. Das ist bei offener Blende nunmal eher suboptimal.

Auch nervt es, dass die oberen Taste nur mit den Entsperrtasten zu nutzen sind. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man die auch fest entsperren könnte. Weil mal eben eine Belichtungskorrektur oder ISO verstellen ist etwas fummelig. Wenn man die Belichtungszeiten ausversehen mal in ⅓ Step gedreht hat, dann kommt man dort auch nur raus, wenn man die Entsperrtaste gedrückt hat.

Auch würde ich mir wünschen, wenn man sich das Menü, was hinter der i-Taste liegt, selber zusammenstellen könnte. Es kann natürlich sein, dass ich diesen Punkt noch nicht gefunden habe, daher wäre ich, falls man es doch kann, dankbar für einen Kommentar.

Und was auch noch nervig ist, dass die Gurtösen vorn angebracht sind. Wenn man einen Gurt dran hat, muss man in bei der rechten Hand zwischen Zeig-und Mittelfinger nehmen.

Es gibt einige, die bemängeln, dass man die Kamera nicht mit einer Hand ein- bzw. ausschalten kann. Das kann ich nicht bestätigen, ich kann es mit dem Zeigefinger sehr gut, auch wenn das Rad recht stramm läuft. Mit Handschuhe habe ich es allerdings noch nicht probiert.

Dass man an die Speicherkarte nur über das Akkufach drankommt, ist für mich kein Problem, das war/ist bei Leica noch etwas umständlicher.

Akkulaufzeit – hier kann ich nur sagen, gefühlt sehr lange. Ich habe noch nicht gezählt, wieviele Bilder ich mit einem Akku machen kann, aber ich brauche halt nicht soviel tauschen, wie bei der OM-D oder Sony A7. Bei den beiden letztgenannten bin ich nie ohne zweiten Akku rausgegangen und ich habe ihn auch das eine oder andere Mal benötigt.

Fazit:
Mit der Df hat Nikon für mich eine sehr gute Kamera rausgebracht, mit der ich mich sehr wohl fühle und die wohl diesmal auch länger an meiner Seite bleibt.

Bedienung ist topp, Bildqualität (Auflösung, Dynamikumfang, Rauschunempfindlichkeit usw.) topp.

Auf Preisdiskussionen lasse ich mich einfach nicht ein, weil es sich bei mir um ein Hobby handelt und da brauche ich keine Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Hobby ist meist irrational. Und so muss es auch sein!

Alles in allem für mich eine geile Kamera.

Hamburg meine Perle
Hamburg meine Perle
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Verkaufe Nikkor 50mm AiS

Verkaufe Nikkor 50mm AiS

Da bei meiner Df ein 50mm dabei war und ich nicht so der manuelle bin, möchte ich das Nikkor 50mm 1.4 AIS wieder verkaufen.

Der Zustand ist technisch und optisch gut. Die Gläser sind klar, ganz wenig Staub und kein Fungus innen zu sehen und die Blendenlamellen sind nicht verölt.

Der Fokus-und Blendenring sind spielfrei und laufen sauber.

VHB 129,-€ inkl. Versand innerhalb Deutschlands. PayPal gegen Übernahme der Gebühr möglich.

Bei Interesse einfach per E-Mail.

Es handelt sich hier um einen Privatverkauf, daher keine Garantie oder Gewährleistung meinerseits. Auch ein Widerrufsrecht besteht nicht.

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Erster Kurztest der Nikon Df

Erster Kurztest der Nikon Df

Wie das immer so ist, man hat ein neues Spielzeug, aber nicht die Gelegenheit es zu testen.

Letztes Wochenende habe ich aber, trotz entweder schlechtem Wetter oder wenig Zeit, die Nikon beim Einkaufen mitgenommen.

Samstag bei schlechtem Wetter zum Wochenmarkt. Hier habe ich das eine oder andere bereits bekannte Motiv fotografiert – zumindest für die, die öfter mal bei mir bei Flickr vorbeischauen. 😉

Es hat sich das Gefühl bestätigt, was ich bereits geschrieben hatte, dass ich mich bei der Nikon Df absolut zu Hause fühle. Im Gegensatz zur Nikon D600 hat sie ja ein paar zusätzliche Schalter. U.a. sei hier der separate Knopf für den AF. Die bei der D600 kann man bei meiner Nutzung den AE-L/AF-L-Schalter zu eine AF-On-Schalter umprogrammieren. Das fällt bei der Df weg, da hier zwei Schalter vorhanden sind. Für mich ist der AF-On-Schalter insofern wichtig, dass ich den AF vom Auslöser entkoppelt habe.

Im übrigen ist mir bei der Df extrem aufgefallen, dass ich ohne mich an irgendetwas gewöhnen zu müssen, blind sämtliche Knöpfe, Drehräder und Schalter gefunden habe. Als wenn ich schon ewig mit dieser Kamera fotografiere. Auch habe ich sie so gut für mich angepasst, dass ich, bis auf den Zoomfaktor beim Betrachten des Bildes, nichts mehr verändern musste. Fast beängstigend. 😉

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Am Sonntag habe ich sie beim Einkaufen von Fisch mitgenommen und ein paar Bilder im Fischereihafen geknipst. Das Wetter war deutlich besser und ich brauchte nicht die Wasserfestigkeit der Df testen 😉

Hier ist mir aufgefallen, dass die Df zu einer knapperen Belichtung neigt, als die OM-D oder auch die Sony. Wobei ich das ganz gerne mag, weil ich im Zweifel lieber ein abgesoffenes Schwarz im Bild habe, als einen ausgerissenen Himmel. Wobei letzteres auch manchmal zur individuellen Bildwirkung beitragen kann. Auch eine Überstrahlung kann zu einem schönen und interessanten Bild beitragen. Bei der D700 und auch D600 hatte ich immer leicht unterbelichtet, was ich bei der Df nicht machen darf, da es sonst zu düster wird. Ich will ja auch hinterher in der Bildbearbeitung nicht zuviel machen 😉

Fisch kaufen
Fisch kaufen
Fisch kaufen
Fisch kaufen

Nikon Df nun doch

Nikon Df nun doch

Ich glaube, wenn Ihr den Bericht jetzt lest, dann werdet Ihr sagen, dass ich lieber mal fotografieren gehen und mich nicht nur mit Technik beschäftigen soll.

Ja, ich habe jetzt die Nikon Df

Warum zum Teufel?

Erst die OM-D, dann die Sony A7 und jetzt die Nikon Df – hat der nichts besseres zu tun?

Doch eigentlich schon. Ich hatte ja in meinem Bericht zur OM-D geschrieben, war ja der Grund hauptsächlich in dem kompakten Format des Micro Four Third System begründet. Auch war die Bedienung sehr intuitiv und der Autofokus empfand ich als recht zügig und genau. Auch wenn er mal etwas enttäuschte, fand und finde ich immer noch die OM-D sehr gut.

Dann kam ja die A7 raus und ich musste sie eigentlich nicht haben, was ich in einem kleinen Vergleich geschrieben hatte. Und auch als die Nikon Df rauskam, haben sich nicht unbedingt Begehrlichkeiten geweckt.

Auslöser dafür war, dass mir bei der Sony aufgefallen ist, dass ich ich jedes Objektiv oder Adapter an der A7 ohne großen Kraftaufwand im Bajonett nach oben oder unten sowie auch seitlich verschieben konnte und ich meine nicht das leichte Verdrehen. Das ist mir bisher bei keiner Kamera in meiner Laufbahn aufgefallen.

Ich hatte mich etwas umgehört und leider sehr viele unterschiedliche Aussagen gehört. Da die Händler und Fachmärkte in Bremerhaven keine keine A7 haben, konnte ich auch nicht live vergleichen, sodass ich beschloss, dass die Kamera im neuen Jahr zum Händler und somit zum Service geht, wo sie jetzt auch ist. Da ich aber auch in Bremen war, bin noch kurz zu Saturn gefahren, da ich wusste, dass sie die A7 da haben.

Naaa Klasse, die A7 beim Saturn war genauso, wie meine. Also ist es ein generelles Probleme! 🙁

Dann hatten die auch noch eine silberne Nikon Df in der Ausstellung und somit auch zum Rumspielen. Auch hat der Verkäufer auch noch eine schwarze zum Vergleich geholt. Oh weh, ich hab mich sofort zu Hause gefühlt. Alles an seinem Platz, wie ich es von Nikon so gewohnt war. Dann auch noch die zusätzlichen Rädchen, die dem Retro geschuldet sind und das Design – ich war verliebt. Ein bisschen hatte ich gehofft, dass ich mich beruhige, aber die nächsten Tage drehten sich darum und dann noch das zusätzliche Bauchwehgefühl bei der Sony.

Dann habe ich mich etwas mit der Df beschäftigt und obwohl die Sony noch nicht wieder da war und das Ergebnis noch nicht feststand, beschloss ich, dass es die Df sein soll. Aber nicht neu, weil ich wollte nicht zuviel Geld verbrennen, sodass ich dann eine gefunden habe, die von dem Vorbesitzer richtig gepflegt wurde. Man kann keine Gebrauchspuren erkennen.

Leider konnte ich aber bis auf ein paar Produktbilder des zu verkaufenden Sonyzubehörs noch nicht viel mit ihr machen. Ich hoffe aber, dass ich morgen mal einen kleinen Photowalk damit unternehmen kann.

Aber meinen ersten Eindruck will ich Euch nicht vorenthalten.

  • das Design finde ich klasse
  • Ergonomie ist nicht so gut, wie bei den anderen Nikons, aber besser als bei der OM-D und den oben aufgesetzten Auslöser bin ich von der Sony gewohnt.
  • im Menü konnte ich mich sofort zurechtfinden, da es Nikon typisch ist
  • die Knöpfe hinten sind besser angeordnet, als bei der D600, weil auch endlich wieder die AE-L/AF-L Taste und die AF-on Taste wieder getrennt.
  • ich kann bei der Bildwiedergabe durch Druck auf die OK-Taste wieder reinzoomen. Den Zoomfaktor kann ich im Menü einstellen. Das ging ja bei der D600 nicht mehr, ich war es aber von der D700 gewohnt
  • die Objektive sitzen bombenfest im Bajonett. Selbst für das leichte Verdrehen muss ich deutlich mehr Kraft aufwenden, als bei der Sony.
  • das vordere Drehrad ist etwas gewöhnungsbedürftig
  • die SD-Card ist im Batteriefach untergebracht und muss etwas umständlicher getauscht werden, als bei anderen Kameras. Aber wer, wie ich, eine Leica hatte, kennt das. Hier finde ich, Design vor Praktikabilität 😉
  • die rechte Gurtöse stört etwas, weil sie liegt zwischen Zeige- und Mittelfinger und da ich keinen Gurt dran habe, drückt das Ding am Mittelfinger. Die werde ich wohl entfernen – allerdings weiss ich noch nicht, ob ich bei der Df von meinem Sun-Sniper abweiche und einen klassischen Leder-Nackenstrappen nehmen soll. Würde ja besser zum Retrodesign passen…
  • ich habe da noch zwei AIS-Nikkore rumliegen, die gut zu ihr passen
  • ich kann so richtig auf Objektive von Nikon zurückgreifen, ohne mich um irgendwelche Adapterlösungen zu kümmern. Dazu ist die Vielfalt einfach zu groß
  • ich kann „native“ Weitwinkel-Objektive ohne zu Adaptieren und ohne Probleme (übermäßige Vignettierung, übermäßige Randunschärfe und die Rosa Ecken), die sich aufgrund des geringen Auflagemaßes bei bei den Spiegellosen ergeben, zu haben verwenden.
  • und sicher noch einiges mehr, was mir derzeit noch nicht aufgefallen ist, aber hier werde ich sicher nochmals zu einem späteren Zeitpunkt drauf eingehen

Ich denke, das soll es erstmal für den Grund und dem ersten Eindruck gewesen sein und ich werde morgen damit mal losziehen und berichten.

Aber eines möchte ich noch loswerden. Ich habe ja irgendwie nach dem Diebstahl meiner D700 irgendwie nicht wieder die richtige Kamera gefunden. Zwischendurch habe ich sogar mal nach einer D700 gesucht, weil sie für mich genau die richtige Kamera war. Die D700 war ja im Prinzip eine abgespeckte D3. Gleicher Sensor, gleiches AF-Modul, kleineres Gehäuse, langsamere Bildfrequenz, keinen 100% Sucher, günstiger und einfach geil. Einen Nachfolger der D700 gibt es nicht. Die D800 ist mit ihren 36MP ein Pixelmonster und die D600/610 ist zu weit von der D4 weg, Bedienelemente, AF-Modul usw. – ich bin mit ihr nie richtig warm geworden.

Ein bisschen kam nach ein paar Stunden rumtüddeln mit der Df Erinnerungen an die D700 auf. Das hatte ich nach dem Diebstahl nie wieder. Sensor der D4, langsamere Bildfrequenz, professionelle Bedienelemente, Zoom ins Bild, kleiner, leichter und günsitger, nur das AF-Modul ist nicht das der D4. Das ist natürlich ein reiner subjektiver und emotionaler Eindruck.

So Bilder gibt´s die Tage…