Workshop bei der Triennale

Workshop bei der Triennale

Ich weiss, es ist schon lange her, dass ich hier aktiv war und ich will mich gar nicht rausreden, dass ich in letzter Zeit recht faul war. Nicht dass ich nicht fotografiert habe, nein ich war zu faul zum Sichten und Bearbeiten der Bilder. Es gibt auch noch den einen oder anderen Grund, den werde ich vielleicht mal in einem gesonderten Beitrag niederschreiben.

Erst habe ich gedacht, dass ich mich von meinen jüngsten Fotoerlebnissen zu den älteren durcharbeite, aber ich will es doch lieber anders herum machen, denn die Erinnerungen werden ja nicht besser 😉

Im Zuge der Triennale in Hamburg haben Olympus in Zusammenarbeit mit der FF-Fotoschule einen Workshop nach dem Motto „THE DAY WILL COME“ durchgeführt.

Vorab will ich sagen, dass ich es bereue nicht mehrere Tage dort gewesen zu sein, um die gesamte Veranstaltung anzusehen und zu genießen. So habe ich aber wenigsten etwas gesehen und bei der nächsten wird es etwas intensiver.

So jetzt muss ich mal versuchen zu erinnern. Also es ging in dem Workshop um Architektur in Verbindung eine Geschichte zu erzählen. D.h. in diesem Falle ging es um die Elbphilharmonie, die in den meisten Köpfen wahrscheinlich sehr viele Geschichten erzählt ;). Aber es ging eben auch darum Geschichten in Bilder zu erzählen. Diese können sowohl positiv, als auch negativ sein.

Hier mal die Bilder, sich ich präsentierte.

Im übrigen hatte ich die Uhr bewusst auf weit nach 12 Uhr gestellt, was man mir aber nicht glaubte.. 😉

Wer mich kennt, der weiß, dass ich auch nebenher etwas fotografiert und auch probiert habe.

Insgesamt war der Workshop sehr interessant und hat riesig Spaß gemacht. Die Truppe war bunt gemischt und auch Frank war ein guter Workshopleiter, der mit Witz und Kompetenz aufgewartet ist. Nicht nur fotografisch konnte er sein Können unter Beweis stellen, sondern auch als kompetenter Ansprechpartner, wenn man Probleme mit der Bedienung der OM-D hatte. Im übrigen kann man Frank auch noch bei dem Fotophonie Podcast hören.

Wir hatten auch die Möglichkeit, Equipment von Olympus zu leihen, leider standen das neue  7-14 f/2.8 und das 8mm f/1.8 Fisheye nicht zur Verfügung. Der Mitarbeiter von Olympus hatte es zwar noch versucht, aber leider ohne Erfolg, sodass ich mit der OM-D E-M 5 II und dem 12-40mm unterwegs war. Den Highres-Modus habe ich leider nicht probiert.

Insgesamt hat mir auch die Arbeit mit der OM-D sehr großen Spaß gemacht, aber dass ich auch ein Fan der Olympus bin, kann man glaube ich auf meinem Blog schon rauslesen 😉

Das soll es erstmal seit langem mal wieder ein kleiner Bericht aus meinen fotografischen Aktivitäten gewesen sein und ich hoffe, dass ich es geschafft haben meinen inneren Schweinhund zu überwinden und wieder etwas aktiver hier werde.

Ich hätte eine Bitte…

Ich hätte eine Bitte…

Ich gucke mir Zwischendurch mal meine Statistiken an, wieviele, von wo und sich was angucken. Letzteres ist dann ein Grund, mir von Zeit zu Zeit auch diese Artikel anzusehen, ob da noch alles in Ordnung ist.

Bei der letzten „Kontrolle“ ist mir bei dem Artikel „Ausflug mit der D750“ aufgefallen, dass die Bilder nicht mehr im Artikel enthalten waren und ich hoffe nicht all zulange.

Nun gehöre ich zu denen, die nicht gerne ältere Artikel verändere, außer vielleicht Rechtschreibefehler, aber die meine damalige Meinung bleibt, ebenso die gemachten Bilder. Gott sei Dank waren die Bilder immer noch in der WordPressmediathek, sodass ich sie wieder von der Bearbeitung her wieder einstellen konnte. Ob ich die Reihenfolge wieder gefunden habe, weiß ich leider nicht, aber ich denke, dass meine Meinung und auch die damalige Bearbeitung so geblieben ist.

Nun zu meiner Bitte, wenn Ihr beim Durchstöbern meiner Webseite auf Fehler trefft, schreibt es kurz in die Kommentare. Mir ist nämlich auch aufgefallen, dass auch meine älteren Artikel wohl gerne gelesen oder zumindest aufgerufen werden, sodass es umso wichtiger ist, dass diese dann auch ok sind.

Danke schonmal im voraus für Eure Mühe.

Die Leica im Urlaub

Die Leica im Urlaub

Wie Ihr vielleicht wisst, war ich ja vor Kurzem für zwei Wochen in Brasilien im Urlaub. Ich wollte eigentlich einen Urlaubsbericht mit meinen Erfahrungen mit der Leica schreiben. Wenn ich mir aber die Bilder so ansehe und auch so meine Eindrücke Revue passieren lasse, werde ich es aufteilen. Erstmal mit der technischen Erfahrung anfangen und dann auf das tolle Land eingehen. Es würde sonst zu umfangreich werden. Daher habe ich auch nur ein paar Bilder eingefügt.

Außerdem finde ich, dass mein Erfahrungen mit der Leica im Urlaub es auch wert sind, dass ich sie gesondert niederschreibe.

Wem ist es aufgefallen, ich schreibe bewusst Urlaub und nicht Reisen. Der Grund ist, dass für mich Reisen im Zusammenhang mit der Fotografie steht. Wenn ich reise, dann eher mit dem Ziel Fotos zu machen, bestenfalls mit Seinesgleichen ohne Rücksicht auf Familie. Urlaub und Fotos stehen zwar auch im Zusammenhang, aber für mich ist da die Gewichtung eine andere. Im Urlaub liegt der Fokus mehr die Gemeinsamkeit mit der Familie. D.h. ich muss und will da mehr Rücksicht nehmen. Was aber bedeutet, dass ich oft nicht soviel Zeit habe mich um das Motiv zu kümmern. Die Bilder haben dann einen eher dokumentarischen Charakter mit Erinnerungswert. Es sind dann zwar nicht schlechte Bilder, aber ich sehe ihnen an, dass ich das eine oder anderem Mal schon gerne etwas mehr Zeit gehabt hätte.

Wie hat sich denn unter diese Gesichtspunkten die Leica geschlagen? Nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut. Ich habe gemerkt, dass man eben mit einer neuen Kamera schon deutlich mehr vorher trainieren sollte, damit wirklich alles in Fleisch und Blut übergeht. Aber Gott sei Dank habe ich ja vor allem in letzter Zeit Erfahrungen sammeln können, mit neuen Equipment schnell umzugehen. 😉

Anfangs hatte ich damit zu kämpfen, dass sie immer leicht unterbelichtet, was der Belichtungsmessung anzukreiden ist. Da ich schnell dahinter gekommen bin, dass ich fest eine ⅔ Blende überbelichten muss, habe ich mich nicht auf Experimente mit den anderen Messmethoden eingelassen. Man muss dazu sagen, dass es in Brasilien extrem hell ist und es von überall her hell zurückreflektiert. Auch wenn es vermeintlich etwas dunkler ist. Leider hatte ich keine andere Kamera dabei, um zu gucken, wie diese sich schlägt. Das iPhone hat es allerdings ganz gut hinbekommen.

Ich hatte meistens das 28mm Objektiv drauf, manchmal das 50er aber nie das 90er. Anfangs hätte ich mir eher das 35er gewünscht, aber nach der ersten Sichtung der Bilder, war das 28er ein guter Kompromiss zwischen dem 35er und einem UWW, wie 24 oder 21mm.

Was gut geklappt hat, war die Scharfstellung mit dem Messsucher. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich meist zwischen Blende 5.6 und 11 fotografiert habe, da es ja meist eher Landschaft war.

Die kompakte Form der Leica war richtig gut. Ich hatte eine kleine Tasche, die mal ursprünglich für mein erstes iPad gekauft hatte und hier fand die Leica im Hauptfach und einem weiteren eingewickelten Objektiv genügend Platz. Ferner noch meine Brieftasche und ein Übersetzer. Achja und Zusatzakku und Speicherkarte. Der Akku der Leica hält echt lange. Alle drei Tage habe ich vorsichtshalber bei ca. 35% getauscht. Hier liegt die Stärke, wie bei einer DSLR, da kein Liveview Strom frisst. Denn den Liveview konnte man auch eher nicht nutzen, da man das Fokuspeaking nicht in der hellen Sonne sehen konnte. Den EVF habe ich natürlich nie dabei 😉

Im Vergleich zu einer OM-D ist die Leica schon schwerer, im Vgl. zu einer Vollformat-DSLR leichter.

So, was hat mich denn unter dem Gesichtspunkt „Urlaubskamera“ gestört?

  • manchmal hat mir der Autofokus, am Besten mit Gesichtserkennung, gefehlt. Einfach mal Kamera hochhalten bzw. aus der Hüfte schießen, war nur schwer möglich
  • jemandem die Kamera in die Hand drücken: „mach mal ein Foto von uns“, klappte eher nicht, denn das Scharfstellen bekommt ein Laie nicht bzw. selten hin. „Wenn ich Dein Gesicht im Mischbild übereinander habe, dann sehe ich im Hintergrund aber zwei statt einer Palme“ 😉
  • manchmal hätte ich mir schon ein Zoom gewünscht

Was zeichnet diese Kamera denn als Reisekamera aus?

  • im Vgl. zu einer Vollformat-DSLR leichter und kompakter – auch die Objektive
  • durch fehlen des AF befasst man sich mehr mit dem Motiv
  • Toller heller Sucher
  • robust
  • da kein Sucher oben drauf, schnell aus einer Tasche gezogen und wieder weggesteckt

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich die Leica wieder mit in den Urlaub nehmen? Zurückblickend auf meine Erfahrungen mit der OM-D in Kopenhagen und der D750 in Prag und diversen Ausflügen mit Begleitung muss ich ehrlich sagen, dass eine OM-D für mich die richtige Urlaubskamera wäre. Diese hat eigentlich nur den Nachteil, dass der Akkuverbrauch sehr hoch ist und dass ihr vielleicht aufgrund des kleinen Sensors vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen die Puste ausgehen könnte. Ich denke auch, dass man den Bildern aus einem Urlaub nicht unbedingt ansieht, ob diese mit einer Leica, DSLR oder einer OM-D entstanden sind, wenn man mal das Format außen vor lässt.

Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich allerdings für den Urlaub eine OM-D vorziehen.

 

 

Hilfe für Nepal

Hilfe für Nepal

Obwohl ich noch nie in Nepal oder Tibet war, verbindet mich diese Region doch etwas und das hat was mit Freunden und guten Bekannten zu tun.

1997 sind Freunde von mir als Teilnehmer der Oldtimer-Ralley Peking-Paris mitgefahren und damals habe ich schon tolle Bilder von diesen Ländern zu sehen bekommen.

Chris und Moni fahren seit 2009 regelmäßig nach Nepal, um dort Fotoworkshops abzuhalten. Da ich bei denen schon häufiger an Workshops teilgenommen habe, habe ich auch schon viele Bilder von diesem Land und Menschen gesehen und auch sonst viel gehört. Daher ist es auch ein Wunsch dorthin zu fahren.

Als ich von dem schlimmen Erdbeben hörte, musste ich sofort an diese beiden Ereignisse denken, da bei solchen Reisen niemals nur Eindrücke und Bilder bleiben, sondern auch Freundschaften gebildet wurden. Und hier kenne ich auch die Sorgen, die einen dann befallen.

Mir geht es immer so, dass ich gerne den betroffenen Menschen helfen möchte. Nur leider habe ich hier immer das Problem, wo kann ich etwas spenden, wo auch viel dort ankommt, wo es benötigt wird.

Und hier kommen Chris und Moni wieder ins Spiel, denn die beiden haben ein tolles Ebook zum Verkauf, wo 100% die Erlöse dorthin kommen, wo es am meisten benötigt wird. Da ich beide kenne, habe ich auch das Vertrauen, dass das so ist. Daher habe ich mir das Ebook dort geshopped und freue mich, dass ich auf der einen Seite helfen konnte und auf der anderen Seite auch ein tolles Ebook mit tollen Bildern habe. Es stimmt mich allerdings auch ein bisschen nachdenklich, dass da sicher Bilder drin sind, wo die Landschaften so nicht mehr existieren und über die Schicksale von den abgelichteten Menschen möchte ich nicht weiter nachdenken und hoffe, dass es allen gut geht und vielen anderen Menschen dort auch.

Ich hoffe auch, dass Chris mir verzeiht, dass ich sein Bild als Beitragsbild genommen habe, aber es ist ja für einen guten Zweck 😉

Lightroom 6 vs. Capture One Pro 8

Lightroom 6 vs. Capture One Pro 8

Gestern wurde ja das langersehnte neue Lightroom herausgebracht und ich habe überlegt, ob auch ich da meinen Senf dazu geben soll. Im Prinzip werden ja auf vielen Seiten die neuen Features runtergebetet, getestet usw. und eigentlich alles gesagt und mit Sicherheit auch oft auch fundierter als von mir.

Aber warum soll ich nicht einfach mal meine Eindrücke und Meinung kundtun und das mache ich einfach mal.

Apple hat ja lange in Bezug auf die Weiterentwicklung von Aperture geschwiegen, daher war ich dann kurz mal bei Lightroom und bin dann aber bei Capture One Pro 8 gelandet. Mittlerweile hat Apple ja auch offiziell Aperture aufgekündigt und ersatzlos gestrichen. Man kann zwar sein Library in die neue Foto-App migrieren, aber das ist für mich kein Ersatz. In der letzten Lightroom 5 Version konnte man ja auch seine Aperture Bilder rüberbekommen, was allerdings bei Capture One schon vorher ging. Wobei ich davon keinen Gebrauch gemacht habe, sondern nur die Bilder alle importiert und die neuen entsprechend bearbeitet. Wenn ich dann mal auf ältere zurückgreife, bearbeite ich entweder neu oder ziehe sie mir aus Aperture raus. Das Programm läuft ja noch.

So nun aber zu dem Upgrade von Adobe und mal einen kleinen Kurzvergleich zu Capture One Pro. Nun will ich aber sagen, dass ich nur die stinknormale Bearbeitung verglichen habe, die ich den Großteil meiner Bildern zuteil kommen lasse. Weil für mich ist es wichtig, dass ich schnell zu den für mich richtigen Ergebnissen komme. Um mal einen Vorgeschmack zu geben habe ich hier mal so drei Bilder angefügt und Ihr könnt raten, mit welchem Programm die entwickelt wurden. Aus den Exifdaten könnt Ihr nichts rauslesen :D. Um die Verwirrung perfekt zu machen ist eines der Bilder auch noch mit Aperture entwickelt worden.

Ausnahmsweise habe ich die Bilder in Originalgröße hinterlegt und wie gesagt, mit meinem Standardworkflow bearbeitet. Ein bisschen Belichtung, Kontrast, Lichter, Schatten, Klarheit, Schwarz und Weißwert. Keine Sättigung, Dynamik oder andere farblichen Beeinflussung. Auch keine Schärfe. Mal gucken, wer drauf kommt 😉

Eins möchte ich noch erwähnen, der Unterschied von LR zu den anderen beiden wäre noch größer gewesen, wenn ich nicht 2x noch nachgebessert hätte!

So was kann Lightroom jetzt neu, was vielleicht wichtig scheint:

  1. HDR für mich (noch) nicht wichtig
  2. Panorama ebenso
  3. schneller, konnte ich nicht so nachvollziehen, da ich nicht meine ganzen Bilder reingezogen habe und ich es auch vorher nicht zu schlimm fand. Allerdings im Vgl. ist C1 beim Sichten und Bewerten schneller zu bedienen, wenn die Vorschauen erstmal gerechnet sind. Aber gut, LR 6 ist eine .0 Version und C1 hat eben mit der GPU-Unterstützung deutlich länger Erfahrung.
  4. Gesichter ist schick, aber leider auch nicht so viel besser, als bei Aperture und iPhoto. Jep das konnte Apple schon länger.
  5. und noch das Eine oder Andere, wo bereits der Kollege Sven Tetzlaff seinen Senf dazu abgegeben hat

Um was beneide ich LR 6? Nichts, was ich nicht auch schon bei LR 5 gut fand:

  1. leichtere Verwaltung, da habe ich mich mittlerweile arrangiert, ich war aber auch sehr von Aperture verwöhnt. Aperture war was die Verwaltung angeht m.E.n. auch besser als LR
  2. beim Kopieren von Stichwörtern eines Bildes auf viele andere, dass ich auch einzelne Stichwörter rausnehmen kann
  3. einfacher nachträglich die GPS-Daten einzufügen
  4. besser Workflow, wenn man von einem Notebook die Bilder mit Bearbeitungen in seinen Hauptkatalog rüberziehen möchte. Allerdings kommt hier LR auch nicht an Aperture ran.
  5. und dann wird es auch schon schwierig, was zu finden

Was finde ich denn bei Capture One besser?

  1. ich komme schneller zu meinen Ergebnissen
  2. neutralere und ehrlichere Farben, vor allem bei der Haut (wobei ich nicht so der Menschenfotograf bin)
  3. lokale Anpassungen auf Ebenen-Basis und ich kann auch den Weißabgleich lokal einfügen. D.h. der Haut im Vordergrund kann eine anderer WB zugeteilt werden, als z.B. dem Hintergrund. Sehr cool, wenn man z.b. vorn anderes Licht hat, als hinten
  4. individuelle Anpassung der Bearbeitungsoberfläche. Auch wenn es erstmal aufwändig erscheint, aber ich kann C1 an mich anpassen
  5. mehrere unterschiedlich Exporteinstellungen gleichzeitig
  6. ist nicht der Platzhirsch und Phase One hört auch noch auf seine Kunden

Bei längerem Überlegen würden mir bei den Vor-und Nachteilen sicher noch mehr einfallen, aber ich denke, das sind erstmal die wichtigsten Dinge.

Bis heute habe ich im übrigen auch den Radialfilter bei Capture One vermisst, aber bei Google+ kam heute eine Ersatzmöglichkeit, die auch fast genauso schnell funktioniert, wie die von LR.

Wenn man sich bei Phase One über C1 informiert, fällt einem der recht hohe Preis auf. Hier der Hinweis, dass es zwischendurch auch mal Angebote gibt und wenn einer, so wie ich, eine alte C1-Version hat, dann fällt der Preis auch entsprechend. Auf alle Fälle sollte jeder, der nicht weiß, mit was er zukünftig arbeiten möchte, sich mal die Testversion herunterladen. Es gibt auch auf deren Webseite gute Tutorials, die auch gut verständlich sind, wenn man so wie ich nicht gut im Englisch ist. Außerdem habe ich auch auf Youtube oder Flipboard mal das Eine oder Andere zu C1 gesammelt.

Wenn sich einer für Capture One entscheiden sollte und auch mal deutschsprachige Hilfe benötigt, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen oder mal bei der G+ Community vorbeischauen.

So im Prinzip habe ich mein Fazit schon fast vorabgenommen, das neue Lightroom ist für mich weit davon entfernt mir Capture One madig zu machen. Wenn mir was bei C1 fehlen sollte, dann bin ich zuversichtlich, dass das irgendwann kommt. Ich bin auch der Meinung, dass die meisten angepriesenen Neuigkeiten keinen Versionssprung rechtfertigen. Ich finde es eher peinlich, dass Adobe auch den Geschwindigkeitszuwachs bewirbt, der ja m.W.n. schon bei der 5er Version kommen sollte. Und was ich so gehört habe, ist das Ergebnis wohl auch ernüchternd. Was ich bei der Gesichtserkennung gut finde, dass der Name auch in die Stichwörter geschrieben werden, sodass man auch nach dem Export aus LR auf diese Daten zurückgreifen kann (man kann es beim Export aber auch rausnehmen).

Von Capture One würde ich mir noch eine bessere GPS-Pflege wünschen, das ist mir derzeit mit dem Umweg über z.B. myTracks etwas umständlich, aber machbar.

Ich werde bei Capture One Pro bleiben!

Und welches Programm das Bessere ist, das ist genau wie der „Glaubenskrieg“ der Kameramarken, vieles ist Geschmacksache und man muss sich eben wohlfühlen.

 

Mein Prag

Mein Prag

Dieser Bericht ist eigentlich schon sehr lange überfällig. Ich wollte neben den etwas sehr technischen Themen auch mal zwischendurch über Freizeitaktivitäten berichten. Kopenhagen habe ich ja bereits und nun soll ein Kurztripp nach Prag folgen.

Diese Städtereise hatten wir im letzten Jahr vom 06.-09. November durchgeführt.

Da ich gerne vor Ort unabhängig sein möchte und auch der Weg mit dem Auto nicht zu lang ist, sind wir auch wieder mit dem Auto die ca. 680km von Bremerhaven aus gefahren. Gemütlich gefahren,  mit der einen oder anderen Pause, sind wir nach ca. 6,5 Stunden dort angekommen. Wir hatten uns im Hotel Clement in Mitten von Prag eingenistet und ich muss sagen, dass das genau die richtige Entscheidung war. Wir konnten im Prinzip alles zu Fuss (wir sind 58.000 Schritte = 50 KM gelaufen) erreichen, sodass das Auto die ganze Zeit in der sehr engen Tiefgarage stehe geblieben ist. Im übrigen gibt man seinen Schlüssel an der Rezeption ab, da die zwischendurch das Auto auch mal umparken müssen. Wer also Angst um sein Fahrzeug hat, sollte sich eine andere Lösung suchen. Allerdings hatte unser Auto keine einzige Schramme oder Beule mehr. Das Hotel habe ich im übrigen bei Booking.com gefunden. 291,-€ für zwei Personen und drei Übernachtungen inkl. Frühstück und Garage empfand ich für diese Lage als nicht zu teuer.

Von Tripadvisor hatte ich mir die City-App und das Kartenmaterial von Prag in Deutschland schonmal heruntergeladen, sodass wir uns auch offline orientieren konnten.

Da es schon fast Abend war, sind wir erstmal Richtung den ersten Tipp mit dem Altstädter Ring mit den beiden Türmen „Adam&Eva“ der Teynkirche gelaufen. Hier sind wir an einen kleinen Platz mit einem kleinen Markt vorbeigekommen, wo man ein wenig Kleinkunst, Essen und natürlich auch Bier kaufen konnte. Wir haben natürlich an den weiteren Tagen das eine oder andere dort gekauft. Schön war auch am letzten Abend war auch noch eine tolle Livemusik dort.

 

Am Altstädter Ring angekommen haben wir uns erstmal ein Restaurant gesucht, um die böhmische Küche probieren zu können. Bei leichten Nieselregen habe wir auch ein nettes Restaurant gefunden, wo wir dann draußen überdacht und unter Heizpilzen das sehr leckere Essen genießen konnten. Natürlich durfte auch das Bierchen nicht fehlen. Ich denke, dass neben Deutschland die Tschechische Republik das leckerste Bier am Start hat.

Wir sind dann noch ein bisschen umhergeschlendert, uns die kleinen Märkte angesehen, noch den einen oder anderen Nachtisch zu uns genommen und dann Richtung nach Hause gelaufen. Natürlich durfte auch ein kleiner Halt in einer kleinen Kneipe nicht fehlen.

Leider hat mir die App von Tripadvisor einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass ich nicht mehr nachvollziehen kann, in welchen Kneipen und Restaurants wir überall waren. Die App hatte beim iPhone 6 so ihre Probleme, sodass ich leider durch eine Neuinstallation die Daten verloren haben. Also werde ich beim nächsten Mal noch mehr in die Dayone-App reinschreiben werde.

Im übrigen werden in vielen Restaurants, Cafés und Bars auch kostenloses WLAN angeboten.

Am nächsten Tag sind wir dann nach einem guten und reichhaltigen Frühstücksbuffet zu Fuss auf Erkundungstour gegangen. Natürlich darf dabei die Karlsbrücke nicht fehlen. Diese war natürlich reichlich besucht und viele kleine Händler und Kleinkünstler haben Ihre Waren und Künste dargeboten. An dem Tag hatten wir leider ein etwas trübes Wetter, aber im November kann man auch keinen Hochsommer erwarten. Die richtige Kleidung sei Dank, hat es uns nichts ausgemacht. Selbstverständlich sind wir in dem einen oder anderen Café eingekehrt und auch ein leckerer Burger in einem kleinen Bistro an der Moldau durfte nicht fehlen. Hier war auch ein kleiner Ofen an, der eine schöne Gemütlichkeit ausstrahlte.

Auf dem Rückweg sind wir dann auch wieder an dem kleinen Markt vorbeigekommen, wo wir uns einige Souvenirs gekauft, ein Bierchen getrunken und einer Straßenband gelauscht haben. Später waren wir dann bei einer Tripadvisor-Empfehlung in der Nähe des Prager Rings einem Mexikaner essen. Zwar nicht typisch böhmisch, aber lecker. Das Restaurant war nicht einfach zu finden, da das GPS aufgrund der engen Gassen nicht so wirklich genau war und mit den Adressangaben ist es in Prag auch nicht so ganz einfach.

Am nächsten Tag sind wir dann Richtung der Prager Burg gelaufen, haben allerdings noch eine kleine Bootstour auf der Moldau gemacht. Aus Erfahrung von unserer Kopenhagen-Tour, kann ich es immer empfehlen, wenn möglich eine Stadterkundung auch auf dem Wasser zu machen.

Auf dem Weg zur Burg konnten wir uns auch der Prager Süßspeisen mit einem Glühwein dazu erfreuen. Überall wurden einem natürlich auch Souvenirs angeboten und man hatte dann auch von oben einen schönen Ausblick über Prag. Im übrigen war das Wetter auch deutlich besser. Auch wenn es ziemlich gut besucht ist da oben und man für den Weg zu Fuss dorthin auch nicht fusslahm sein darf, kann ich es empfehlen dorthin zu gehen. Ich denke aber auch, dass auch Touren mit dem Bus dorthin angeboten werden.

Abends waren wir dann auch wieder untypisch beim Argentinier essen. Das Restaurant war riesengroß, was man von außen nicht gesehen hat, weil es noch sehr weit und verwinkelt reinging. Es war supervoll, aber wir haben noch einen kleinen dunklen Platz bekommen. Da die Speisekarte mit einem iPad präsentiert wurde war das schummrigere Licht kein Problem. Das Essen war superlecker und auch der ausgesuchte Wein ging ohne Schmerzen runter, um nicht zu sagen, saulecker. Zwischendurch wurde dann auch noch eine kleine Tanzeinlage dargeboten. Also insgesamt ein gelungehttp://www.photoauge.de/wp-admin/post-new.phpner Abend.

Mit ein paar Bierchen bewaffnet sind wir dann zum Hotel zurück, da wir keine Lust hatten und schon wieder in eine Kneipe zu begeben.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück haben wir uns dann auf dem Wege nach Hause gemacht. Allerdings möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass die Garage schon sehr eng ist, denn mein Auto war eingeparkt, sodass eine Mitarbeiterin dann ein Fahrzeug eines anderen Gastes erstmal rausrangieren wollte und das rückwärts in den sehr engen Fahrstuhl. Das hat eine gefühlte halbe Stunde gedauert. Aber ohne Beulen und Kratzer. Als ich dann mit meinen Golf Variant in den Fahrstuhl gefahren bin, kann ich nur sagen, gut, dass ich keine S-Klasse o.ä. habe, denn so eine Kommode geht dort nicht rein! Im übrigen hat der Abgasalarm in der Tiefgarage mittlerweile ausgelöst.

Also insgesamt hat mir die Städtetour nach Prag sehr gut gefallen. Das Hotel war sehr gut, das Personal sehr nett und zuvorkommend. Auch unterwegs ist uns in Sachen Freundlichkeit nichts negatives aufgefallen. Allerdings im Vergleich zu Kopenhagen sind die Prager etwas reservierter, ohne unfreundlich zu sein. Nur die Kopenhagener waren herzlicher. Prag möchte ich gerne mal im Sommer, aber auch mal im Winter erleben. Nur muss man dann mal gucken, wann so wenig wie möglich Touristen dort sind. Eine klare Reiseempfehlung.

Und hier noch ein paar Eindrücke: