365fotos.org

365fotos.org

Nein keine Angst, nicht schon wieder ein Projekt von vielen, die jeden Tag ein Foto hochladen und nach kurzer Zeit wieder eingestellt wird.

Auch ich hatte mal so ein Projekt angefangen, nicht nur jeden Tag ein Foto hochzuladen, sondern auch dieses an dem Tag gemacht zu haben. Leider musste ich feststellen, dass das schon sehr anspruchsvoll ist, wenn man auch noch berufstätig ist.

Das jetzige Projekt ist im Prinzip bei Twitter entstanden, wo jemand auch mit dem Projekt begonnen hat und auch leider kurz davor war, dieses als gescheitert zu beenden. Da hatte sich dann relativ schnell die Idee entwickelt, die „Last“ auf mehrere Schultern zu verteilen. Mittlerweile sind wir zu 12. und wir sind abwechseln jeden Tag einer dran.

Das Projekt 365fotos.org ist außerdem auch bei Flickr vertreten und wir haben folgende Regeln:

  1. das Foto sollte in der Woche gemacht worden sein, wo derjenige dran ist.
  2. außer den ersten Monat (November) haben wir auch zusätzlich ein Monatsthema. Im Dezember ist es „Kontraste“ und der Januar „Schnee/Eis – Weiß wie Schnee“
  3. es soll erstmal für 24h in der Flickr-Gruppe ruhen und kann dann auf andere Gruppen und Kanäle verteilt werden. Wobei der Link zum Bild wird durch die Teilnehmer schon entsprechend verteilt

Was bei unserer Truppe richtig genial ist, dass jeder irgendwas macht, ohne dass lange rumgezappelt wird.

Das Projekt hat am 01. November 2015 begonnen und nachfolgend mal meine bisherigen Bilder. Bitte aber auch mal die Bilder der anderen Kollegen betrachten.

Der Himmel brennt

Hier noch ohne Thema und ursprünglich ohne Idee. Da ich seitdem meine Ricoh GR immer im Auto habe, konnte ich nach Ende einer Veranstaltung in Bremerhaven, die GR auf einen Poller legen und diese Aufnahme machen

Einsame Blätter

Auch dieses Bild noch ohne Thema. Hier bin ich mit der D750 und einer „Holga“-Linse los

Lampe

Hier das erste Thema „Kontraste“. Hier hatte ich erst nur wenige Ideen und diese ist zu Hause auf dem Sofa entstanden, als ich mit der Ricoh durch die Wohnung gelaufen bin

Sonne

Auch nochmal das Thema „Kontraste“. Und auch hier erst ohne Idee am selben Tag mit Vorwarnung, dass mein Bild später kommt und den Block meiner Arbeitsstelle gelaufen. Ausserdem konnte ich hier mal die Leica Monochrom testen

Im übrigen haben auch einige der Teilnehmer in die In Explore Gruppe geschafft. Hier kennt allerdings keiner, nach welchen Parametern man dazu kommt.

Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie

Ich glaube 2015 ist das Jahr der Fotoworkshops bei mir. Ich darf gar nicht erzählen, bei wievielen ich teilgenommen habe. 😉

Letztes Wochenende habe ich bei Frank Fischer einen Workshop über Landschaftsfotografie teilgenommen. Auch wenn ich so etwas die Portraitfotografie lieb gewonnen habe, interessiert mich das Thema Landschaft schon sehr stark. Vor allem, weil man hier auch recht kurzfristig planen kann.

Allerdings war der Beginn in Hamburg schon eine recht unchristliche Zeit, denn um 6.45Uhr sollte Treffen sein und nach kurzer Einweisung die Fahrt Richtung Lüneburger Heide. Hier hatte Frank aber leider nicht die Unfallfreudigkeit zweier LKWs, Bus und PKWs einkalkuliert. Während mein Navi mich um den Unfall geführt hatte, stand Frank mittendrin, sodass wir dann erst nach diversen Kaffee gegen kurz nach acht Richtung Lüneburger Heide gefahren sind. Frank war Anfangs auch noch leicht angespannt 😉

Als wir angekommen sind präsentierte sich uns die Heide in einem schönen grau mit ganz leichtem Regen. Also gute Voraussetzungen für herbstliche Farben. Auf der Fahrt und vor Ort hat uns Frank eingewiesen und wir hatten dann ca. 15min. Zeit uns zu orientieren und dann ca. zwei Stunden, um unsere Foto zu machen.

Dann sind wir wieder in die Zentrale gefahren, um die Bilder zu Sichten und unsere drei bis vier besten unbearbeitet Frank zur Beurteilung zu überreichen.

Wer Frank von seinen Youtube-Besprechungen kennt, der weiß, dass er ein Mann der deutlichen Worte ist. Das hilft allerdings, denn drumherumgelaber bringt einen ja nicht voran. Ok, man muss erstmal mit einer Aussage: „Mir gefällt das Foto nicht“ zurecht kommen. Allerdings sagt er auch gleich im Anschluss warum und was man besser machen kann und sollte. Also es hilft.

Frank hatte dann eines seiner Bilder live mit Lightroom bearbeitet. Auch wenn ich Capture One nutze hat es mir weitergeholfen, denn im Prinzip ist die Vorgehensweise ähnlich, wenn es darum geht aus einem grauen Landschaftsbild ein „goldenes“ zu machen.

Dann durfte jeder sein seiner Meinung nach bestes Foto vor versammelter Mannschaft bearbeiten, allerdings war das freiwillig und wurde mit einem A3+ Ausdruck belohnt. Eigentlich war in der Workshop-Beschreibung Lightroom als Pflicht, wobei ich auch mit Capture One meine Bearbeitung vorführen durfte. Alles andere wäre ja auch Diskriminierung 😉

Für einige war es aber auch ein Lightroom-Workshop, denn es hatte zwar, außer ich, jeder, aber auch nur auf dem Rechner. Einige hatten sich noch nicht wirklich mit dem Programm auseinander gesetzt.

Nach den Besprechungen, Tipp, Bearbeitungen und Mittagessen ging es wieder raus in die Heide, damit wir das gelernte umsetzen konnten. Leider hatte sich hier die morgentliche Verschiebung gezeigt, denn wir sind kurz vor Ende der goldenen Stunde angekommen, denn die Sonne war mittlerweile rausgekommen. So hatten wir leider nicht mehr soviel Zeit, um Bilder mit herbstlichen Fragen einzufangen.

Alles in Allem hat der Workshop sehr viel Spass gebracht und wir sollten auch ein paar Bilder einsenden, damit Frank diese bei Youtube in einer Sondersendung besprechen kann. So wie es aussieht sind auch genug bei ihm eingegangen, sodass es wohl eine Sendung geben wird. Ich sage dann Bescheid, wenn es soweit ist.

Im übrigen war es der zweite Workshop mit Frank und kann daher sagen, dass ich seine Workshops schon empfehlen kann. Im übrigen kennt man Frank evtl. auch über den Podcast fotophonie und es ist ein Olympus-lastiger Workshop, was aber nicht schlimm ist. In beiden Workshops konnte ich noch etwas über meine Olympus (ja ich habe sie immer noch) lernen.

Hier noch ein paar Impressionen.

Schlossgespenster

Schlossgespenster

Mal wieder ein Fotoworkshop, aber diesmal ein etwas anderer als sonst. Als dieser von Boris vom Happy Shooting Podcast ausgeschrieben wurde, hatte ich mich recht schnell angemeldet, ohne zu gucken, worum es überhaupt geht. Ich fand nur die Location hoch interessant.

Erst als dann der Termin immer näher rückte und ich mich dann auch  mal so langsam darum gekümmert habe (ich brauchte ja auch noch eine Unterkunft), wurde mir so langsam klar, was ich da gemacht habe. Aber nun gut, zurück gibt´s nicht mehr und ich hatte ja dann auch schon ein paar Wochen vorher bei Paddy Blut geleckt.

Am Vorabend hatten wir uns dann erstmal schon in dem Schloss getroffen und uns ein Rittermahl einverleibt. Also schonmal für die nächsten Tage gestärkt.

Mit leichter Aufregung, aber auch großer Freude wieder ein paar alte Bekannte wieder zu treffen und auch neue Leute kennen zu lernen, bin ich dann am nächsten Tag wieder zum Schloss gefahren.

Wir hatten den Workshopraum im Rittersaal, der glaube ich im dritten Stock war. Nun gut, Gott sei Dank schonmal nicht der fünfte, wie bei WRINT. ;). Dort angekommen bin ich fast von so vielen Leuten erschlagen worden, denn zusätzlich zu den Workshopteilnehmern und kamen auch noch ich glaube acht Models nebst Marieke als weiblichen Model-Coach dazu. Bei den Models zeigte sich aber die Umgleichberechtigung in andere Richtung, es waren nur zwei männliche dabei 😉

Das Zepter hatte Boris in der Hand und Chris hat unterstützt. Schön war auch, dass neben der Theorie der Lichtführung uns eben auch noch von Marieke Tipps zu Haltung, Posing usw. gegeben wurde. Die drei haben sich super ergänzt, das schonmal vorab.

Wir haben erstmal mit natürlichem Licht angefangen, was ich ja schon von Paddy kannte und somit etwas vertiefen konnte. Es ist aber schon verrückt, auf was man als Fotograf achten muss. Nicht nur die Lichtrichtung und das Posing, sondern auch noch auf Kleinigkeiten, die da im Hintergrund sind oder sowas, wie z.B. die Stellung des Mundes. Aber man lernt.

Die nächste Aufgabe war dann schon mit Blitz, wobei erstmal nur einer und diesen sollten wir erstmal kontrollieren und das war schon eine Herausforderung. Mir hatte schon natürliches Licht riesig Spass gebracht, aber das Licht zu kontrollieren war noch eine Spur besser.

Eigentlich sollten wir nicht nur das Model tauschen, sondern auch den Fotografenpartner, aber Thomas und  ich haben geschummelt ;), wir sind zusammengeblieben und haben nur das Model getauscht. Diesmal ein männliches, was eine tolle Erfahrung war. Da Jan auch noch recht neu dabei war, war auch er extrem experimentierfreudig.

Die letzte Aufgabe bestand dann aus mehreren Blitzen. Auch hier haben Thomas und ich wieder geschummelt, allerdings noch einen dritten und vierten Fotografen dabei gehabt und das zweite männliche Model. Hier haben wir dann das Schloss verlassen und sind in den angrenzenden Wald, um dort entsprechend unser Setup aufzubauen. Meine Ausbeute war leider eher klein, weil meine Olympus den zweiten Blitz nicht mit ausgelöst hatte. Auf die Idee evtl. die Blitze zu tauschen, sodass ich wenigsten von vorn Licht ins Gesicht bekomme, bin ich gar nicht gekommen. 😉

Alles in Allem hat mir dieser Workshop riesig Spass gebracht und hat mich dem Thema Portrait- und Blitzfotografie näher gebracht. Auch die Truppe war super und mein Dank geht neben den Trainern an die Model, ganz speziell an Shadow of the Sun, Jan und Pascal.

Ich bin mal gespannt, was ich so als nächstes in Angriff nehme.

 

Natürliches Licht

Natürliches Licht

Anfang August habe ich mal einen Workshop besucht, der eigentlich gar nicht meiner Fotografiegewohnheiten entsprach bzw. entsprich.

Wer mich hier verfolgt oder bei Flickr, 500px oder Instagram, weiß, dass Portrait nicht so ganz meine Domäne ist. Aber ich habe es mal gewagt, bei Paddy von Neunzehn 72 einen Workshop zu besuchen, der sich um Portraits im natürlichen Licht handelt. Sogenannt „Natural Light – Portrait und People Fotografie“.

Angekommen in Hamburg wurde ich erstmal herzlich in dem Studio von Paddy begrüßt. Schön ist es hier, da kaum Studioatmosphäre aufkommt, sondern eher ein Wohnzimmercharakter . So nach und nach trudelten auch die anderen Teilnehmer ein und zwischendurch tauchten Maria „unser“ Model für den Tag und Paddies liebe Ehefrau, um nach dem Rechten zu sehen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und die ersten Grundlagen ging es auch gleich in die Praxis und wir konnten gleich zeigen, ob wir irgendwas verstanden haben. Was ich so schonmal zu Gesicht bekommen habe, scheint es wohl bei den Meisten geklappt zu haben. Hier sollten wir und im übrigen das Fensterlicht zu Nutze ziehen.

Nach einer kleinen Beurteilung und weiteren theoretischen Tipps ging es auch gleich nach draußen, damit wir wieder das gelernte umsetzen sollten. Hier war dann sowas wie Lichtführung durch Gebäude o.ä. in meinem Fall war es ein Tunnel.

Im übrigen schwebte den ganzen Tag schon eine Unwetterwarnung im Raum, die uns dann auf dem Rückweg richtig überrascht hat. Im übrigen bin ich selber in so kurzer Zeit so nass geworden und meiner Kamera (und damit meine ich auch alle Kameras, die ich vorher besessen habe) ist noch nie so naß geworden. Nicht nur ich, sondern auch die Kamera musste mit einem Frotteehandtuch trockengelegt werden. Hier zeigt sich aber auch mal wieder, dass die Kameras deutlich mehr vertragen, als man denkt. OK, die OM-D E-M5 II ist zwar abgedichtet, nicht aber das 45mm f/1.8. Aber Paddy hat es auch nicht interessiert, denn er hatte glaube ich das 17mm f1.8 drauf.

Übrigens, das Ergebnis von meinem Bild könnt Ihr hier sehen.

Maria

Aber irgendwie sieht Maria auch nass deutlich besser aus, als ich 😉

Nachdem wir trockengelegt waren, mussten wir nach kurzer Besprechung und Theorie wieder ran, aber diesmal durften wir uns gegenseitig fotografieren. Auch wieder Fensterlicht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass wir eigentlich auch immer zusätzlich zu dem vorhandenen Licht auch ein Thema fotografisch umsetzen sollten. Leider habe ich aufgrund der vergangenen Zeit die Themen wieder vergessen. Hier zeigt sich mal wieder, dass man ab einem bestimmten Alter nicht mehr zu faul sein sollte sich Notizen zu machen.

Zu guter Letzt durfte die liebe Maria wieder herhalten. Hier war zusätzlich zum Fensterlicht auch noch etwas Equipment im Spiel. In diesem Falle ein Skateboard.

Ich will jetzt hier keine zu umfangreiche Inhaltsangabe des Workshops machen und daher mal mein Fazit kundtun:

Es war ein sehr inspirierender Workshop und Paddy konnte auf seine locker und humorvolle Art die Themen gut rüberbringen. In Zusammenspiel mit der Maria, die einem das Leben hinter der Kamera sehr leicht gemacht hat, da sie weiss was sie da tut, vielen bei mir nach recht kurzer Zeit die Hemmungen einen fremden Menschen zu fotografieren. Es hat mir riesig Spass gebracht und ich denke, dass ich mir das Thema Portrait mal intensiver anschauen werde.

Was mich gewundert hat, dass Paddy uns den Tipp gegeben hatte, die Kamera gleich in Schwarz-Weiß umzustellen und auch die Kontraste entsprechend höher zu setzen, damit man am Bildschirm gleich die Wirkung in Schwarz-Weiß sieht. Ich muss sagen, es machte auch Sinn, denn in Farbe wirken die meisten Bilder nicht so, aber die sind ja aufgrund RAW eh noch vorhanden.

In der Nachbearbeitung muss ich sagen, ist das Beurteilen der Bilder schwieriger, weil im Bereich Portrait m.E.n. weniger mehr ist.

Alles in allem war es ein gelungener Tag an dem ich viel gelernt habe und auch noch mit viel Spass dabei.

Daher nochmals vielen lieben Dank an Paddy, Maria und auch an Paddies Ehefrau, die uns mit allem versorgt hat. Und auch lieben Dank an die anderen Teilnehmer, es hat sehr viel mit Euch Spass gemacht.

Nachfolgend noch ein paar Bilder von drumherum

WRINT-Fototag

WRINT-Fototag

Es gibt da einen Podcast und es gibt da zwei Leute, einmal Holger Klein von WRINT und einmal Chris Marquardt u.a. von Happy Shooting. Beide haben Anfang August den WRINT Fototag in Berlin veranstaltet.

Da ich ganz gerne mal an Workshops teilnehme, hatte ich mir gedacht, dass ich auch hier mal teilnehmen könnte, auch, wenn es sich eher an Anfänger der Fotografie orientierte. Aber um es vorab zu nehmen, man lernt nie aus und auch hier nicht.

Aber mir geht es auch um Spass und um ein paar bekoppte Leute kennenzulernen, die das selbe Hobby haben. Das ist auch hier gelungen.

 

Der Fototag war auch mal was anderes, denn normaler Weise ist ein Fotoworkshop meist so zwischen acht und 16 Leuten, aber hier waren es etwas über 40. Obwohl soviel konnte jeder etwas von dem Tag mitnehmen.

Das Treffen fand im betahaus in Berlin Kreuzberg statt. Im fünften Stock ohne Fahrstuhl durften wir alle schön schwitzen, denn an diesem Tag waren es über 30 Grad.

Der Tag war in zwei Aufgaben, Theorie, schlau schnacken und die Aufnahme eines WRINT-Podcast aufgeteilt. Natürlich durfte am Ende ein gemütliches Zusammensitzen nicht fehlen.

Die erste Aufgabe in der Gruppe sollte sein, dass wir „hartes Licht“ und „weiches Licht“ in Bildern zeigen sollten. Ich konnte für das harte Licht ein Bild beisteuern.

Das weiche Licht, war zwar in engere Wahl, aber ich wollte, dass ein anderer sein Bild zeigt.

Hier noch ein paar Bilder drumrum:

Auch bei der zweiten Aufgabe konnte ich ein Bild beisteuern. Hier sollten wir uns auch in einer Gruppe eine Schlagzeile aus der Süddeutschen auswählen. Ratet mal, welche Schlagzeile wir gewählt hatten. 😉

Insgesamt kann ich sagen, dass ich beim nächsten Mal sicher wieder dabei sein werde, denn es hat sehr viel Spass gebracht und wir hatten hinterher auch noch viel Spass.

Was mir aufgefallen war, dass sehr großes Interesse von Nutzern einer DSLR an den Olympus-Kameras hatten und daher mein Oly auch zeitweise zum Testen und probieren herhalten durfte. Und das ist das, was ich an Treffen und Workshops toll finde, man kann unverbindlich mal was probieren und testen.

Ein bisschen Taschenporn

Ein bisschen Taschenporn

Letztens auf Twitter hatten wir das Thema Fotografen und ihr Taschenfetisch. Aber das ist doch normal, weil es ja die perfekte Tasche nunmal nicht gibt. Entweder zu klein, zu groß, zu unbequem usw.. Wobei man aber auch sagen muss, dass es ja unterschiedliche Situationen gibt und daher muss man nunmal auch unterschiedliche Taschen haben.

So habe ich auch mehrere, muss aber sagen, dass ich wohl meine fast perfekte gefunden habe. Ich hatte ja schonmal über meine Compagnon geschrieben und nach einem fast halben Jahr will ich mal ein kleines Fazit ziehen.

Ach Quatsch, eigentlich will ich nur zeigen, was man in so einer kleinen Tasche alles rein bekommt, wenn man eine kleine Kameraausrüstung hat. Nein und zu diesem Thema, welche ich gerade verwende, sage ich erstmal nichts mehr 😉

Nun ich habe ja die kleinere Compagnon (Little Messenger) und muss mich selber wundern, was man da alles tragbar reinbekommt. Wiegen konnte ich es nicht, weil meine Waage leider nicht reagiert. Die ist eben eher schweres gewohnt ;).

Allerdings musste ich bei der Inneneinteilung etwas kreativ werden, da von Haus aus zu wenig Teiler dabei sind und die kleinen Olympus-Objektive entweder zuviel Platz verbrauchen oder wenn zwei in einem Fach sind, diese aneinanderreiben. Daher habe ich in meiner Tüte mit übrig geblieben Teilern gestöbert und entsprechend eine neue Einteilung vorgenommen.

Was ist denn nun alles da drin?

  • Olympus OM-D E-M1 mit angesetztem m.Zuiko 12-40mm f2.8
  • Olympus OM-D E-M5 II mit angesetztem m.Zuiko 12mm f2 und Griff
  • Olympus m.Zuiko 17mm f1.8
  • Olympus mZuiko 25mm f1.8
  • Olympus m.Zuiko 45mm f1.8
  • Olympus m.Zuiko 14-150mm f4.0-5.6
  • die beiden Body Cap Lenses 9mm f8 Fisheye und 15mm f8
  • Ladegerät
  • Blitz der E-M5 II
  • drei Zusatzakkus
  • USB Kabel und Adapter für das iPad
  • Trigger Trab
  • und noch so Zeug zum Sauber machen
  • Graukarte
  • Objektivdeckel

Als Gurte und Kameraplatte habe ich mich für die Klamotten von Peak Design entschieden. Die Kameraplatten sind ganz cool weil ich mit dem Capture Clip, der am Gurt der Compagnon befestigt ist, die Kamera reinhängen kann und somit die Hände frei habe.

Im übrigen habe ich bei den meisten Linsen keine Deckel drauf (aber dabei, falls ich die Objekive mal anderweitig transportieren muss. Die Deckel habe ich i.d.R. nicht drauf, da die Objektive mit Streulichtblende umgekehrt in der Tasche stecken und daher nichts an die Frontlinse kommen kann. Und einen Schutzfilter verwende ich auch nicht.

Was cool wäre, wenn es von Comapgnon noch eine habe Nummer größer geben würde, wo man auch noch ein 12″ MacBook reinbekommen würde. Die Messenger ist (mir) deutlich zu groß. Hier soll es aber evtl. dieses Jahr noch was rauskommen. Ich bin da mal gespannt.

Die Bilder sind im übrigen mit dem iPhone 6 Plus entstanden und mit Capture One leicht bearbeitet worden.

Also daher meine Bitte oder auch Wünsche an die Jungs von Compagnon, noch ein paar mehr Teiler (kann auch gegen einen kleinen Aufpreis sein) und insgesamt etwas größer, damit da noch ein 12″ MacBook oder 11,6″ MacBook Air reinpasst und vielleicht noch ein 7-14mm f/2.8 und ein 75mm f/1.8 😉

So das war denn mal ein kleiner Taschenporn oder eher Taschenstripp?