„Du bist ja immer nur unterwegs“

„Du bist ja immer nur unterwegs“

Diese Frage höre ich in letzter Zeit öfter. Der Hintergrund ist, dass die Bilder, die ich über Instagram poste und auch über TwitterTumblr und Facebook verteilt werden mit Geotags versehen sind. Dadurch entsteht der Eindruck, dass ich zu dem Zeitpunkt an dem Ort bin.

Das ist aber ein „Fake“, denn ich habe es gerne, wenn die Bilder mit GPS-Daten versehen sind und ich sehen kann, wo ich überall war.

Durch die o.g. Fragen, möchte ich mal meinen „Workflow“ aufzeigen, wie ich die Bilder, die ich nicht mit dem iPhone oder der SL schieße nachträglich mit den Daten versehen. Da ich kein Lightroom verwende, muss ich leider einen Schritt (ist es wirklich ein Schritt?) mehr tun bzw. außerhalb meines RAW-Converters.

Ich verwende ja Capture One Pro, welches zwar (noch) kein Kartenmodul hat, aber die Geo-Daten in den Exif anzeigt und auf Klick auf Maps geht.

Auf dem iPhone habe ich GeotagPhotos, was den Vorteil hat, dass es wenig Strom verbraucht und ich auch die Uhrzeit mit Sekunden angezeigt bekomme, d.h. ich kann die Uhrzeit der Kamera mit der App abgleichen. Ferner kann ich auch noch einstellen, wie oft getagt werden soll. Ich habe genau eingestellt, was zwar mehr Strom verbraucht, aber mit dem iPhone 6/6s komme ich über den Tag, beim SE brauche ich evtl. eine Powerbank, je nachdem, was ich noch so nebenbei mit dem iPhone mache.

Wenn ich die Aufzeichnung stoppe, wird automatisch eine GPX-Datei zum eigenen Dienst hochgeladen oder man kann auch die Dropbox oder iCloud-Drive (verwende ich) auswählen. Es wir diese Datei immer aktuallisiert, solange ich keine neue Route anlege.

Wenn ich dann zu Hause bin, lade ich als erstes die Bilder in Capture One. Irgendwann öffne ich dann myTracks und ziehe mir die GPX-Daten aus der iCloud-Drive und die Bilder aus dem Finder dort rein.

Dann kann ich kontrollieren, ob es einigermaßen passt und dann die Route mit den Bildern „verbinden“. Kurz danach werden die Koordinaten in Capture One Pro angezeigt.

Ich glaube, der einzige Unterschied zu Lightroom ist, dass ich einmal aus Capture One rausmuss, aber ich glaube der Aufwand im Kartenmodul ist ähnlich.

So und wisst Ihr, dass ich zwar mal an dem Ort, wo das Bild entstanden ist war, aber es muss nicht aktuell sein, aber es kann. Ich denke, die Verwirrung bleibt und das ist auch gut so 😉

 

Spaziergang mit der X-Pro 2

Spaziergang mit der X-Pro 2

Es hat sich bei meinem Spaziergang mal wieder gezeigt, dass man „Aufträge“ mit einer Kamera durchführen sollte, mit der man sich auskennt und die Technik im Griff hat und nicht umgekehrt. In meinem Fall war es leider die Technik, die die Herrschaft über mich genommen hat 😉 Aber eins nach dem anderen.

Mein Fraktionsvorsitzender hatte mich vor ein paar Tage gefragt, ob ich für eine Parteizeitung, wo er einen Bericht schreiben sollte, mit ein paar Bilder beitragen könne. Sowas mache ich ja immer gerne. Der einzige Haken war, der Anruf war Donnerstag nachmittag und die Bilder sollten heute (Sonntag) fertig sein. Also bin ich dann gestern nachmittag los, bei kalten und sonnig bewölkten Himmel. Gute Voraussetzungen für ein paar schöne Bilder.

Ich hatte die Wahl zwischen der Leica M und der Fuji X-Pro 2 und ich Dussel hab mich für die Fuji entschieden. Wobei die Fuji nichts dafür kann. Ich trage ja die Kameras gerne mit einem Diagonalgurt von Peak Design. Den Gurt kann man an den Aufnahmen für den Original Nackenstrappen, Kameraplatte oder eine Kombination aus beidem und ich hatte ihn erst wie bei der Leica mit der Version 1 befestigt, was mir fast den Auftrag verhagelt hat:

Die Fuji hat ja hinten so einige Einstellknöpfe und -Räder, die man bei der Tragweise leicht verstellen oder betätigen kann, was auch passiert ist. Gleich als erstes stand die Kamera auf einmal auf „Lochkamera“ in dem erweiterten Modus für diese verspielten Filter und ich habe nicht den Punkt gefunden, das abzustellen. Auch wenn das sicher ein interessanter Filter ist, hätte den mein „Chef“ wohl nicht so toll gefunden. Leider ist die Fuji dann automatisch auf JPEG und kann dann nicht parallel RAW und JPEG, was ich eigentlich eingestellt habe. Gott sei Dank hatte ich das Handbuch in Evernote auf meinem iPhone, sodass ich den Filter ausschalten konnte. Nur war dann der RAW-Modus immer noch aus und ich hatte da nicht drauf geachtet. Daher, sind alle Bilder die Bilder, wie sie Fuji erschaffen hat, nur manchmal noch versucht etwas aus den Tiefen zu holen. Nur hat das nicht viel gebracht und mehr „Dramatik“ im Himmel geht leider gar nicht. Hier zeigte sich mal wieder die riesen Vorteile von RAW.

Nachdem ich später der Fokuspunkt immer verstellt war, habe ich den Gurt an der Kameraplatte einseitig befestig und die andere Seite an der Kameragurtaufnahme gelassen. So hängt sie nun perfekt, gut griffbereit und die Tasten werden nicht mehr ausversehen betätigt.

So nun aber zum richtigen Bericht. Die Fuji liegt sehr gut in meiner Hand, vorn hat sie eine leichte Griffmulde und hinten eine kleine Daumenaufnahme. Von dort kann man gut (fast) alle Tasten gut und auch mittlerweile blind erreichen. Nur die Taste für die Umstellung vom Display auf den Monitor ist etwas weit weg, aber die betätige ich eher selten.

Die Menüführung sehr gut, vor allem wenn man von Olympus kommt, ist man froh, dass man sich seine Kamera auch in relativ kurze Zeit einstellen kann. Denn die heutigen vor allem spiegellosen Systemkameras sind ja recht verspielt was die Möglichkeiten der individuellen Einstellmöglichkeiten angeht. Nur dass die erweiterten Filter unter dem Punkt für „Drive“ sind verstehe ich irgendwie nicht. Was hat das mit Serienbilder, Belichtungsreihe und Mehrfachblichtung zu tun?

Dass man auch übersichtliche Menüs „bauen“, beweist Leica mit der 2 Minuten Konfiguration. Aber hier werde ich zum späteren Zeitpunkt mal einen „Vergleichstest“ schreiben.

Wie auch die Fuji X-Pro 1 hat sie auch wieder diesen Hybridsucher, wo ich entweder das optische Bild, wie bei einer Messsucherkamera mit entsprechenden Rahmen der verwendeten Brennweite oder einen elektronischen Sucher habe. Das hat seinen Charm, wobei ich gestern nur den elektronischen verwendet hab. Denn das optische Bild hat einen Nachteil der verschobenen Parallaxe, vor allem im Nahbereich. Denn wenn man im Nahbereich auf einen Punkt per AF scharfstellt, dann verschiebt sich der Rahmen entsprechend der Parallaxe, aber leider auch der Fokuspunkt. D.h. es ist nicht das scharf, was ich eigentlich sollte. Man kann sich aber auch auch den Fokuspunkt für die Naheinstellgrenze einblenden lassen und irgendwo dazwischen stellt sie dann scharf. Dass hatte mich bei der 1er schon tiersich genervt. Aber die 2er hat noch was guten eingebaut, man kann sich im optischen Sucher unten rechts das Bild des Fokuspunktes einblenden lassen. Klasse hier wird auch Peaking bei manuellem Fokus angezeigt. Wohl gemerkt der Rest des Bildes ist das Optische! Auch kann man sich im optischen Sucher ein elektronisches Schnittbild für manuellen Fokus entweder schwarz-weiß oder in Farbe einblenden lassen. Das irritiert mich aber zu sehr. Alles in allem ein tolle Lösung. Aber auch der elektronische Sucher ist ein Genuss. Ich musst mir ihn aber etwas wärmer einstellen, da er mir zu kühl erschien.

Aber warum überhaupt diese Lösung, wenn eigentlich der elektronische Sucher alles fehlerfreier hinbekommt, als der optische? Ich sehe bei dem elektronischen doch auch noch der Ergebnis vor dem Auslösen. Nunja, manchmal ist der optische Sucher angenehmer für die Augen und dem Fall der Fuji sehe ich auch noch das Umfeld außerhalb des Rahmens des verwendeten Objektives, wie bei einer richtigen Messsucherkamera. Im übrigen unterstützt der Sucher bis 140mm Brennweite!

Leider hat Fuji versäumt ein Klappdisplay zu verbauen. Ein großer Kritikpunkt, den vor allem die Streetfotografen zu recht reklamieren. Vor allem soll die Fuji ja auch gerade für die sein. Aber was solls, Olympus bring die Pen F auf dem Markt bewirbt diese als Streetkamera und verbaut ein Schwenkdisplay, wie das der E-M5 MKII! Auch ziemlich bekloppt, mal eben schnell aus Bauchhöhe fotografieren ist nicht, denn man schwenkt nicht aus. Allerdings muss ich sagen, dass auch das Display erkennt, wenn man es nicht auf Augenhöhe hat.

Was ist mir noch so in Bedienung aufgefallen? Fuji hat extra für die Verschiebung des Fokuspunktes einen Joystick verbaut, der auch noch optimal liegt. Klasse Lösung, vor allem weil die Fuji auch so viele hat. Sonst setzt Fuji immer noch auf die Möglichkeiten, dass man die wichtigsten Parameter direkt einstellen kann. Die Blende wird direkt am Objektiv eingestellt und für die Belichtungszeit ist oben ein Rad, welche auf „A“ blockiert ist, aber sonst gut mit dem Zeigefinger verstellt werden kann. Da man hier nur in ganzen Stufen verstellen kann, kann man für die Drittelstufen das vordere Einstellrad verwenden. Apropos „A“, wenn ich die Blende und die Zeit auf „A“ stehen habe, dann habe ich die Programmautomatik aktiviert. Klasse Lösung, die ich sonst nur bei Leica gesehen habe. Die ISO kann ich auch über das Zeitenrad indem ich das hochziehe einstellen. Mit etwas Übung geht das auch ohne die Kamera vom Auge zu nehmen. Wobei ich die die Fuji eh AV Modus und ISO-Automatik verwende und mit dem Korrekturrad arbeite. Ich habe auch drei ISO-Automatik-Möglichkeiten, die ich mir individuell einstellen kann. Finde ich auch Klasse.

Was ich auch sehr gut finde, ist das Quickmenü, wo ich mir die wichtigsten Einstellungen reinpacken kann und auch hat die X-Pro 2 „Mein Menü“ wo ich mir die Zweitwichtigsten Menüpunkte reinlegen kann und beim Betätigen der Menütaste, bin ich erstmal da drin. Das fand ich bei Nikon auch schon immer Klasse.

Insgesamt hätte ich mir aber auch gewünscht, dass man sich eine Erklärung der einzelnen Menüpunkte einblenden lassen kann, denn manchmal erschliessen sich die Abkürzungen nicht automatisch. Das kann Olympus und Nikon ganz gut.

Die X-Pro 2 hat jetzt auch zwei SD-Karten-Slots, was viele freut. Mir ist das nicht so wichtig.

An dem Autofokus hat Fuji auch richtig gearbeitet, er ist war noch nicht da, wo Olympus ist, aber für mich völlig ausreichend und kein Vergleich mehr zur X-Pro 1 und der X-T1 (vor dem Firmwareupdate). Allerdings kann ich noch nichts dazu sagen, wenn das Licht nicht so optimal ist. Mal gucken, wie sie sich so bei Veranstaltungen schlägt. Übrigens für die Freunde des „Backbotton-Fokus“ hat Fuji auch eine gute Lösung. Man stellt vorn an dem Rad auch manuell, sodass der Auslöser den AF nicht mehr betätigt, allerdings die AF-L-Taste. Wobei ich mir den AF-L auf die AE-L Taste gelegt haben, weil besser erreichbar. Wenn jemand anderes mal ein Foto machen soll, einfach vorn wieder auf AF und gut. Nichts mit Menü usw. Einfach und effektvoll.

Auf die Bildqualität gehe ich nicht so groß ein, denn in der heutigen Zeit gibt´s keine, vor allem im Premiumpressegment, Kamera, die eine schlechte Bildqualität bietet. Kann sich keiner mehr erlauben. Man sagt sogar, dass die Bilder sich vor Bilder einer 35mm Kamera nicht verstecken brauchen und sogar wohl besser sein soll. OK das Fass will ich gar nicht erst aufmachen.

Leider unterstützt Capture One noch nicht vollumfänglich die X-Pro 2, sodass ich derzeit nicht mit komprimierten RAWs arbeiten kann und auch die Regler der Objektivkorrekturen sind ausgegraut. Hier hat mir aber der Support von Phase One die 9.1.2 in Aussicht gestellt, wo dann die X-Pro 2 komplett unterstützt wird. Ich hoffe die Version kommt bald. Denn leider gehört das 35mm f/2 zu den elektronisch korrigierten Linsen, was sich leider bei Linien stark bemerkbar macht.

Hier mal ein Vergleich:

Man könnte sich zwar über den Umweg der DNG-Umwandlung helfen, nur sind dann die Farben ein Brechmittel. Also harren wir die Dinge die da kommen. Und wenn ich dann meinen Workflow gefunden habe, werde ich auch etwas mehr zur Bildqualität sagen können. Vor allem auch im Hi-ISO-Bereich. Hier arbeitet die Fuji jetzt auch im erweiterten Bereich mit RAWs, was die anderen nicht machen. Hier kann ich nur im „nativen“ ISO-Bereich mit RAW arbeiten. Habe ich auch irgendwie nicht verstanden.

Was ich bei Fuji klasse finde, dass man auch die JPEGs ohne großartige Bearbeitung schon gut verwenden kann. Man kann sich dann auch schon einen typisch Fuji-Filmlook einstellen. Entweder bunt, neutral und schwarz-weiß in verschiedenen Ausprägungen.

Uff ganz schön lang geworden und daher jetzt das Fazit:

Mit der X-Pro 2 hat Fuji eine m.E.n. zurecht als Profikamera beworbene Kamera auf dem Markt geworfen. Sie hat ein tolle Design und eine sehr gute Bedienung. Sie wirft kaum Fragen auf.

Am Autofokus hat Fuji richtig gut gearbeitet. Sie ist zwar nicht Spitzenreiter, aber schon recht weit vorn dabei.

Sie ist sehr schnell betriebsbereit und mit 8Bilder/s gibt sie richtige Gas.

Video kann sie auch, aber kein 4K, was der Prozessor wohl leisten könnte, aber sie soll eher die Fotografen, als die Videografen ansprechen. Naja, Fuji war nie bei den Digitalen für Video bekannt. Wem das wichtig ist bei Panasonic, Sony und mittlerweile auch bei Olympus besser aufgehoben. Mir geht das am Ar… vorbei. Ich habe mir sogar die Videotaste umprogrammiert.

Also alles in allem ist die X-Pro 2 eine tolle Kamera mit Charakter, wobei Fuji das gut hinbekommen hat, dass man den Charakter nicht zu sehr als Ausrede für grobe Schwächen vorschieben muss, denn grobe Schwächen leistet sie sich überhaupt nicht.

 

Berlin Street Day

Berlin Street Day

Eigentlich ist der komplette Name Berlin Street Photography Day & Photowalk mit Marco Larousse, der war mir aber zu lang für den Titel.

 

Zu diesem Tag hatten Probis und Thomas Ludwig von Cosyspeed eingeladen und ich hatte von dem Termin gelesen und mich spontan angemeldet, nachdem mich das Thema Street sehr interessiert und Marco Larousse recht bekannt in der Szene ist.

Nachdem Marco in den Räumen von Probis in Berlin einen kleinen Einführungsvortag gehalten hat, ging es nach einer kleinen Stärkung auch schon auf die Straße. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt und Marco hat sich pro Gruppe immer viel Zeit für Tipps genommen. OK, für Street finde ich es eigentlich gar nicht so gut mit mehr als zwei/frei Leuten loszuziehen, aber es geht mir bei solchen Veranstaltung auch um die Gespräche mit den anderen Teilnehmern und Spass. Beides war gegeben und ich habe auch sonst einiges gelernt und mitgenommen.

Wir konnten uns auch Equipment von Fuji ausleihen, welches extra von der Hauptstelle „eingeflogen“ wurde. Da ich leider zu langsam war und alle X-Pro 2 bereits verliehen waren, musste ich mit meine Leica M Vorlieb nehmen, was aber überhaupt nicht weh tat. Im Prinzip hatte das auch den Vorteil, dass ich mich nicht mit die Technik der Kamera auseinander setzen musste, sondern voll auf die Motive. Und das war schon schwer genug.

Nachdem wir ca. 7km gelaufen sind, hat Probis auch noch zu einem kleines Bierchen eingeladen, was wir mit einem gemeinsamen Abendessen verbunden haben. Wobei es wurden insgesamt ein paar mehr Bierchen 😉

Am nächsten Tag haben Marco und ich uns noch getroffen und uns die Ausstellung von Lee Miller anzusehen, die von den Bildern her sehr interessant war, allerdings fand ich die manchmal recht klein, sodass sie etwas an Wirkung verloren haben.

Also insgesamt hat mir das Wochenende in Berlin riesig Spass gebracht und möchte mich daher bei der Organisatoren und Helfern namentlich bei Marco Larousse, Thomas Ludwig, Thomas Pollack, Martin Beck, Benjamin Schmitt, Michael Schön, der extra aus Hamburg angereist ist und natürlich allen anderen, die im Hintergrund auch unterstützt haben.

Und ich ich habe auch wieder neue und vor allem auch nette Leute kennen gelernt. Mal gucken, wann man sich mal wieder trifft.

 

Masterclass mit Thomas Leuthard

Masterclass mit Thomas Leuthard

Letztes Wochenende habe ich an einer Masterclass mit Thomas Leuthard in Düsseldorf teilgenommen. Ich hatte mich dazu von Thomas und Stephan überreden lassen, die im letzten Jahr an einem Workshop mit Thomas Leuthard teilnahmen. Es waren eigentlich für die Teilnahme die folgenden Voraussetzungen notwendig, die ich kaum erfüllt habe.

  • Du kannst Deine Kamera selbständig bedienen und weisst damit umzugehen
  • Du bist schon mindestens 1 Jahr in der Street Fotografie tätig
  • Du hast ein Portfolio von mindestens 50 Bildern
  • Du bist bereit, konstruktive Kritik aus der Gruppe annehmen
  • Du kannst klar definieren, wo Deine Herausforderungen liegen
  • Du bist bereit, an Dir zu arbeiten und konstruktive Vorschläge anzunehmen

Zumindest was die Erfahrungen mit der Streetphotography angeht.

Nichtsdestotrotz durfte ich an der Masterclass teilnehmen, vor allem, weil auch Thomas und Stephan versprachen, dass wir mal zusammen üben gehen. Leider haben wir keinen gemeinsamen Termin gefunden, sodass ich mit unguten Gefühl nach Düsseldorf gefahren bin.

Allerdings sollten wir auch Hausaufgaben vorbereiten. Zur Anmeldung sollten wir fünf Bilder zu Thomas schicken, der uns dann einen Audiokommentar zurückgeschickt hat.

An diesem Bildern merkt man halt, dass die eher beiläufig bei einer Tour passiert sind. Das ist auch das große Problem was ich neben meiner Scheu einfach mal ein paar Menschen auf der Straße abzuschießen habe, dass ich meist nicht alleine unterwegs bin und daher eher beiläufig ein paar „Street“-Fotos mache.

Eine Woche vor dem großen Termin – ich hatte immer noch starke bedenken, ob das alles so richtig ist – sollten wir nochmals fünft Bilder zusenden, die Thomas ausdrucken und vor Ort besprechen wollte.

Um es vorab zu nehmen, die Kritik hier war nicht mehr ganz so vernichtend, um nicht zu sagen, bei dem einen oder anderen Bild kam auch mal sowas wie ein Lob. 😉

Am Freitag hatten wir – Streetdödel – uns schonmal getroffen, um ein schönes Wochenende einzuläuten. Und am Samstag ging es dann auch los. In einer gemütlichen Runden haben wir dann alle getroffen und Thomas hat mit seiner Masterclass begonnen. Thomas kannte ich bisher nur von seinem Podcast und kann schonmal vorab sagen, dass er es auf seiner ruhigen schweizer Art sehr angenehm, aber auch sehr direkt gemacht hat.

Vorab ist er erstmal auf die Herausforderungen eingegangen, um dann nachher die eingesandten Bilder zu besprechen. Er hatte diese zwar ausgedruckt, allerdings war es schon einfacher, diese an der Leinwand zu besprechen. Hier war das angenehme, dass nicht nur Thomas seinen Senf abgegeben hat, sondern jeder war aufgefordert.

Gegen Mittag ging es dann auf die Straße, um das neu gelernte unter Anleitung umzusetzen. Das war sehr angenehm, da Thomas schon gute Tipps live vor Ort gegeben hat.

Allerdings war die Gruppe recht groß, sodass ich mich dann etwas abgesondert hatte. Allerdings lag es auch daran, dass ich mal kurz bei einem Leica-Händler an der Kö vorbeischauen wollte.

Aprospos Leica, ich habe die Masterclass mit meiner Leica M Typ 262 und dem Summarit M 50mm f/2.5 bestritten. 50mm, weil mit die 28mm doch zu weitwinklig erschien und ich erstmal meine Scheu ablegen wollte, da man bei 28mm den Menschen schon recht nah auf die Pelle rücken müsste. Auch musste ich feststellen, dass der Messsucher auch nicht immer Vorteile hat, wenn man was in den Vordergrund nehmen möchte, da ja der Sucheraustritt nicht mit dem Objektiv übereinstimmt. Hier gilt es, wie immer im Leben, üben, üben, üben. Dass ich manuell scharf stellen musst, hatte mich weniger gestört, da man bei Street meist eh leicht abblendet. Auch hat man es recht schnell raus, in welche Richtung man wie weit drehen muss, um das Subjekt in den Fokus zu bekommen.

Ich muss sagen, dass das schon alles eine große Herausforderung war, wenn es auch sehr viel Spass gebracht hat. Allerdings ist so eine Ausbeute von ein paar Stunden auf der Straße schon recht übersichtlich ist. Aber es ist schonmal eine schöner Anfang. Mal gucken, ob ich das 28er noch gegen ein 35er tausche, um dem Klischee der Streetphotography gerecht zu werden oder ich erstmal mit dem 50er weitermache. Man muss ja nicht immer alles mitmachen 😉

Leider blieb die Bildbesprechung dann mangels Zeit aus, aber diese wird noch nachgeholt. Nach der Masterclass ging es dann noch gemütlich zu einem gemeinsamen Essen, um noch weiter zu fachsimpeln.

Alles in allem war es ein tolles Wochenende und meine anfänglichen Bedenken waren hinterher ausgeräumt, was aber auch an der direkten, schonungslosen, aber fairen Beurteilung von Thomas und den anderen Teilnehmern lag.

Ich kann nur sagen, wenn einer Interesse an Street hat und Thomas nochmals Workshops anbieten sollte, dann mitmachen – es bringt einfach nur Spass und man lernt auch viel.

In diesem Sinne.

Der etwas andere Workshop

Der etwas andere Workshop

Hallo Ihr Lieben,

wer meinen Blog einigermaßen verfolgt, hat mitbekommen, dass ich gerne auf Workshops gehe. Das hat den Hintergrund, weil ich dort mal von Alltag abschalten kann, mich meinem Hobby widmen und ich auch noch interessante Leute kennenlernen kann.

Vor ein paar Wochen habe ich mal einen Workshop von LFI-Online besucht, da ich auch mal außerhalb der üblichen Verdächtigen mal einen besuchen wollte und als Leica-Fan auch mal mit Gelichgesinnten und mit Julia Baier einer Leica-Fotografin als Workshop-Leiterin.

Dem Workshop ging ein paar Abende vorher ein „Artis-Talk“ voraus, wo man (nicht nur Workshop-Teilnehmer) sich schonmal einen Eindruck der Arbeiten der Workshop-Leiterin machen konnte. Diesen fand in den Räumen von LFI-Online statt und es werden auch zukünftig noch weitere stattfinden. Per Newsletter erhält man hier frühzeitig die Information und ich denke, dass ich bei dem einen oder anderen auch nochmals teilnehmen werde.

Nun aber zu Workshop und warum dieser etwas anders war, als die, die ich bisher absolviert habe.

Das Hauptthema war im Prinzip, wie man eine Serie (Projekt) erstellt und die entsprechende Herangehensweise. Hier sollten wir schonmal im voraus uns ein paar Gedanken machen und auch schonmal ein paar Hausaufgaben mitbringen. Leider hatte ich überlesen, dass wir die ausgedruckt mitbringen sollten, sodass ich in Hamburg dann nach dem ersten Abend losgezogen bin, um ein paar Ausdrucke – leider etwas klein – zu machen. Die anderen waren besser vorbereitet.

Bisher kannte ich Workshops, wo im Vorfeld etwas besprochen und erläutert wird und dass man dann mit ein paar Aufgaben alleine oder in Gruppen loszieht. Bei diesem war es anders, weil aufgrund der Vielzahl der zu besprechenden Bilder die zwei Tage Ruckzuck vorbei waren. Ich hatte im Vorfeld, als sich das herauskristallisiert hat, meine Bedenken, die sich aber dann zerschlagen hatten. Es war sehr interessant, die Bilder der anderen zu sehen und zu besprechen, vor allem, weil Julia aus ihrer Erfahrung dann die entsprechenden Tipps und Herangehensweisen erläutert hatte. Im Prinzip ist es auch sehr schwer, bei dem Thema mit einer passenden Aufgabe loszuziehen, da das Thema Serien/Projekte meist ein über einen langen Zeitraum erfolgt.

Ich selber bin dort auch etwas geerdet worden, da ich aufgrund meiner sehr kurzfristigen Anmeldung nur ein Wochenende vorher Zeit hatte mir Gedanken zu  machen und meine Ideen versuchen umzusetzen.

Die erste Idee war Hofeinfahrten zu fotografieren und die zweite auf einem Friedhof (was man sicher noch auf weitere erweitern kann) . Ich habe auch sehr gute Tipps von Julia erhalten, vor allem auch mal näher ran zugehen. OK, die erste Serie war bewusst von mir gestaltet, dass ich aus der Hocke mit 28mm und nicht gekippter Kamera, d.h. mit viel negativer Fläche im Vordergrund und auch meist abschnitten Haus die Fotos geschossen habe. Das ist nicht nur bei Julia nicht so gut angekommen, auch die anderen Teilnehmer fanden es nicht so gut. OK, ich hatte meine Bilder auch nur in 10×15.

Die zweite Serie kam da schon besser an, da ich etwas andere Sichtweisen eines Friedhofes gezeigt hatte. Auch hier kam der Hinweis, vielleicht auch mal näher ranzugehen, was auch möglich war, ich aber gar nicht auf die Idee gekommen bin.

Also weiterhin mit den neuen Erkenntnissen und auch den Ideen der anderen Teilnehmer üben, üben, üben…

Als angenehmen Nebeneffekt konnte man sich auch für den Workshop Leica-Equipment ausleihen. Ich hätte gerne mal das neue Summilux 28mm f/1.4 ausgeliehen, was leider nicht da war und auch ein Noctilux 50mm f/0.95 war leider auch nicht da, allerdings ein Summilux 50mm f/1.4, was mich mal so ein bisschen an die Fotografie mit 50mm herangeführt hat. Ich hatte zwar kurzfristig etwas GAS, aber aufgrund der Preisgestaltung muss mein Summarit 50mm f/2.5 erstmal reichen…

Alles in Allem war es ein sehr interessanter Workshop mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrungen und werde den Fall beobachten, wenn mal wieder ein deutscher oder wie in dem Fall ein deutsch/englischer Workshop dort stattfindet. Ein rein englischer ist für mich etwas zu anstrengend.

 

 

Mein erster Eindruck der Fuji X70

Mein erster Eindruck der Fuji X70

Hallo Ihr Lieben,

ja es ist mal wieder soweit, ich habe mir eine neue Kamera gegönnt. Ich war lange am Überlegen und Probieren und nun ist es die neue Fuji X70 in einem zärtlichen schwarz geworden.

Aber warum? Ich wollte einfach mal eine „Immerdabei“ Kamera haben, die einen größeren Sensor hat, als das iPhone. Hier kämen nur ein paar für mich in die engere Wahl

Die ersten beiden sind raus, weil sie einfach zu groß und im Prinzip auch zu teuer sind. Zur Leica Q hatte ich auch schonmal nähere Gründe geschrieben.

Die Fuji X100T hat ihren Scharm, allerdings eigentlich auch zu groß und neu auch bereits im vierstelligen Bereich.

Blieben nur noch die Ricoh und Fuji X70 übrig. Erstere hatte ich schonmal in der ersten APS-C-Version, warum ich sie wieder verkauft hatte, weiß ich eigentlich nicht mehr, weil es einen ganz tolle und kompakte Kamera ist. Die GRII hatte ich auch schon kurz bei mir zu Hause, als Fuji die X70 vorgestellt hatte. Nachdem ich mich umfangereich über die Spezifikationen und Größe informiert hatte, ging die GRII wieder zurück. Hier war ich froh, dass ich sie online bestellt hattte.

Die Fuji ist es geworden, obwohl sie etwas größer ist und auch 100g schwerer. Allerdings war die Ausstattung ausschlaggebend, denn sie hat gegenüber der GRII einen Klappmonitor mit Touch und die direkte Anbindung an den Instax-Drucker, den ich extrem sexy finde. Auch ist die Wifi-Funktion m.E.n. bei Fuji besser gelöst.

Also hatte ich bei meinem Händler angerufen, um nach den Lieferzeiten zu fragen und er sagte mir, dass am 12.02.2016 eine Präsentation der Neuigkeiten von Fuji bei ihm in Hause sei und evtl. die X70 auch schon verfügbar sind. Also hatte ich mir gleiche eine in schwarz zurücklegen lassen. Also bin ich am Freitag da hin und konnte mit den Fuji Mitarbeitern schön fachsimpeln alle Neugigkeiten ausprobieren – auch die X-Pro2 (extrem coole Kamera) – und habe dann die X70 gekauft.

Ich hatte ja mal die Fuji X-Pro1 und X-T1, allerdings war ich von der Technik nur wenig begeistert, von den Bildergebnissen her ja. Die X-Pro1 hatte einen extrem langsamen Autofokus, was einen stört, wenn man von einer DSLR kommt oder OM-D. Die X-T1 war nicht viel schneller, dafür waren die Tasten hinten extrem unpräzise, was nach dem Fuji-Aufenthalt nicht viel besser war.

Hier muss ich sagen, hat Fuji seine Hausaufgaben gut gemacht. AF ist auf Höhe der Zeit und die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Hier einen großen Daumen nach oben. Ich konnte Freitag neben der X70 und X-Pro2 auch die X-E2s und die X-T1 testen. Überhaupt kein Vergleich mehr zu „damals“.

Nun aber zur X70. Wie gesagt, sie fühlt sich sehr wertig an und auch der AF ist flott und zielsicher. Der Klappmonitor läßt sich um 180° nach oben klappen, damit auch mal ein Selfie drin ist ;).

Die Aufzählung der technischen Daten erspare ich mir, aber ich will man nach meinen kurzen Spaziergang gestern meine ersten Eindrücke kundtun.

Was ist mir positiv aufgefallen?

  • übersichtliches Menü
  • ein gutes und konfigurierbares Quickmenü
  • programmierbare Tasten (alle)
  • drei programmierbare Auto-ISO-Bereiche
  • das Objektiv bleibt nach dem Einschalten in seiner Position (bei der GR fährt es raus)
  • Klappdisplay
  • Touchdisplay
  • schneller AF
  • einen Hebel vorn für den AF-Modus (DSLR lässt grüßen)
  • ein Rad für die Belichtungszeit
  • ein Rad oben für die Belichtungskorrektur
  • einen Blendenring
  • eine Daumenwippe mit Druck, um auf 100% zu zoomen (das kann man allerdings nicht umprogrammieren)
  • einen Autofokusring, der auch umprogrammierbar ist (hierzu später – extrem cool)
  • JPEGs sind extrem brauchbar, was gut ist, denn Capture One Pro unterstützt leider noch nicht die neuen Xen
  • die Blitze der „großen“ Fujis werden unterstützt

Was ist mir negativ aufgefallen?

  • Gewicht
  • die Gurtösen stehen so häßlich ab
  • die Stativschelle ist nicht in er optischen Achse und man kann keine Platte fest montieren, da man das Akku-/SD-Karten-Fach dann blockiert
    (ist bei allen Xen so, nur bei der X-Pro2 hat Fuji auf die Kunden gehört)
  • die Hi-ISO-Bereiche (>6400) gehen nicht in RAW (allerdings würde ich wahrscheinlich eh nicht höher gehen)
    (im übrigen ist das bei allen Xen so, nur bei der X-Pro2 ist Fuji davon abgewichen)
  • wenn die Kamera in den Ruhezustand geht, dann kann man sie nur über aus- und einschalten wieder erwachen
  • Display lässt sich nicht abschalten, wenn man den optionalen optischen Sucher verwenden möchte
  • nur ein optischer Sucher optional

Mehr fällt mir zu den Pros und Kontras nicht ein. Da kommt mit Sicherheit auch noch was dazu.

Nun aber zu dem Autofokusrad, was eine besondere Erwähnung verdient und ich das bisher auch noch nirgends gelesen habe.

Seitlich ist ein Knopf mit dem ich dem AF-Rad sagen kann, was seine Aufgabe ist. Extrem geile Idee, dann Autofokusverstellung ist wohl eher selten genutzt.

  • Autofokus
  • Filmsimulation für JPEG (leider ohne die die neue Acros)
  • Digitale Telekonverter
  • Standard
  • ISO
  • Weißabgleich

Da ich derzeit nur was mit den JPEGs was anfangen kann, habe ich die Filmsimulation, die auch vier Filterarten (ohne, gelb, rot und grün) in Schwarz-Weiß bereithält, draufgelegt.

Da gestern eher ein Schmuddelwetter war, habe ich mich an den Schwarz-Weiß- Filmsimulationen ausgetobt. Die parallelen RAWs habe ich natürlich trotzdem aufgezeichnet. Hier konnte ich dann entsprechend dem Motiv die Filter aussuchen. Hier würde ich mir eine direktere Funktionsauswahl wünschen.

Beim Touch habe ich mich mangels fehlendem Stabilisator nur auf die AF-Position beschränkt, was aber völlig ausreichend ist. Das Rad für die Belichtungskorrektur könnte etwas leichtgängiger sein und auch etwas weiter rausstehen. Derzeit kann ich es nicht mit einem Finger bedienen. Allerdings braucht man i.d.R. nicht viel damit machen, weil die Belichtungsmessung schon sehr gut ist. Das Zeitenrad kann ich mit einem Finger bedienen, könnte aber auch etwas leichtgängiger sein.

Der Blendenring ist für mich als Leica-Fotograf (ja genau, dazu später mehr) extrem cool und hier hat sich Fuji was richtig Gutes einfallen lassen. Der Blenden-und AF-Ring sind aufgrund des Pancake-Objektives extrem dicht zusammen und eine Verwechslung ist eigentlich vorprogrammiert. Aber einmal läuft der Blendenring strammer und rastet ein und er hat zwei um 180° versetzte „Nasen“ die über den AF-Ring ragen, sodass man immer weiß an welchem Rad man dreht. Außerdem wenn beide waagerecht stehen, dann ist Blende 8 eingestellt und man hat dann blind im Gefühl welche Blende eingestellt ist.

Die gezeigten Bilder habe ich nur etwas in C1 bearbeitet, da sie insgesamt etwas knapp belichtet waren und auch eine leichte Nachschärfung bedarf. Hier scheint Fuji bei den JPEGs sanft ranzugehen und mal gucken, ob ich es in der Kamera voreinstellen kann.

Was ich außerdem recht gu finde, dass man drei unterschiedliche Auto-ISO- Einstellungen habe. Hier habe ich eine von 200-1600, eine von 200-3200 und eine von 200-6400 und kann dann schnell entscheiden, was mir wichtiger ist. Nun muss ich ja eh noch herausfinden, wie gut Fuji im Vgl. zur Olmpus ist. Hier eilt den Fujis ja ein guter Ruf aufgrund des X-Trans-Sensors im APS-C-Format voraus.

So ich denke, das soll es erstmal als erster Eindruck gewesen sei und mal gucken, ob es später mal noch ein paar erwähnenswerte Erfahrungen kommen.

Man liest sich…