Ist das Leica Summaron 28mm nur ein überteuertes Spielzeug?

Ist das Leica Summaron 28mm nur ein überteuertes Spielzeug?

Bei dem Objektiv handelt es sich um ein neu entwickeltes Objektiv, welches als Vorbild das Schraubleica-Objektiv Summaron 1:5.6/28mm hat, was zwischen 1955 und 1963 gebaut wurde. Es sieht diesem Objektiv sehr ähnlich, nur der Fokushebel ist etwas „moderner“ geworden und es hat jetzt statt dem 39mm Schraubgewinde jetzt das M-Bajonett. Im Prinzip basiert auch die optische Rechnung von damals, nur wurde es den modernen Glassorten angepasst. So oder so ähnlich steht es auf der Leica-Seite.

Als ich mit der Fotografie begonnen hatte, gingen die Standard- und Kitzooms i.d.R. bei 28mm los, sodass sich die 28mm bei mir irgendwie „eingebrannt“ haben. Meinen Brasilienurlaub vor zwei Jahren habe ich fast komplett mit 28mm bestritten, daher rückte das Summaron bei der Vorstellung in mein Interesse.

Aber warum will man so ein altes Objektiv, was im Prinzip die Fehler von damals aufweist, dann dazu auch noch lichtschwach ist und noch etwas teurer als das Elmarit 1:2.8/28mm (was zu den am besten korrigierten Linsen bei Leica gehört) ist? Nun ich für meinen Teil finde in erster Linie die Linse einfach schick. Ok an den digitalen Ms (mit Ausnahme der M10) sieht das Objektiv recht verloren aus, aber es ist einfach nur klein kompakt und geil. Es gibt es nur in silber mit einer schwarzen rechteckigen Streulichtblende aus Metall, die aber auch ins Sucherbild reinragt. Da ich aber immer eine Streulichtblende dran habe, habe ich sie durch eine runde aus Metall getauscht. Der Grund für die Streulichtblenden ist eher der Schutz der Frontlinse, als gegen Streulicht. Die Objektivdeckel bleiben i.d.R. in der OVP und die Objektive stehen auf den Streulichtblenden in der Fototasche oder sind an der Kamera.

Aber wie schlägt sich nun das Summaron in der Praxis? Die schwache Anfangsblende merke ich in meinem fotografischen „Alltag“ eher selten, da ich meist eh zwischen Blende 5.6 und 11 unterwegs bin. Bei Blende 5.6 ist schon eine deutliche Vignette sichtbar, die beim Abblenden etwas weniger wird, aber immer noch deutlich vorhanden ist. Da zu 90% meine Bilder ehe eine Vignette erhalten, kommt es mir entgegen. Sollte es dennoch zuviel sein, kann ich es mit Capture One Pro recht einfach verringern oder ganz wegbekommen. Ich bilde mir ein, dass die Bilder einen besonderen Look aufweisen. So richtig beschreiben kann ich es nicht, ich finde nur, dass die Kontraste kräftiger anders sind, was sich bei Farbe stärker bemerkbar macht. Diesen Eindruck machte auch seinerzeit das Elmar M 1:2.8/50mm an meiner M9, sodass ich mich dazu entschlossen habe, mein Summcron 1:2/50mm zu verkaufen. Hier war ich auch nicht 100%ig zufrieden, da es sehr anfällig gegenüber Streulicht war/ist. Aber dazu später mehr.

Also in Moment kristallisiert sich das Summaron zu meiner Lieblingslinse und mal sehen, wie am Ende des Jahres so die Verteilung auf die einzelnen Objektive sein wird.

 

 

 

Geodaten in meinen Bildern

Geodaten in meinen Bildern

Ich hatte ja schonmal kurz beschrieben, dass ich i.d.R. meine Bilder mit Geodaten versehe. Die mache ich nicht mit einem GPS-Tracker in bzw. auf der Kamera, sondern ich nutze die App Geotag Photos 2, die Anfangs die Uhrzeit mit Sekunden anzeigt, was den Vorteil hat, dass man entweder gleich oder in der Software die Uhrzeit der Kamera stellt bzw. die Uhrzeit in den Fotos anpasst, sofern man ein Bild von der Uhr gemacht hat. Der Stromverbrauch der App hält sich auch in Grenzen und man kann auch die Abstände der Punkte einstellen, falls einem der Stromverbrauch doch zu groß sein sollte.

Bisher hatte ich erst die Bilder in Capture One Pro importiert und dann mit der Mac App MyTracks die Geo-Daten in die Exifs der DNGs geschrieben hatte. Die iPhone App lädt die Spur automatisch auf die iCloud Drive und von hier aus importiere ich mir die GPX-Datei in MyTracks als Spur und dann ziehe ich die Bilder per Drag&Drop in das Programm und schreibe die Daten in die Exifs.

Vor Kurzem habe ich aber den Workflow geändert, da ich mich gewundert hatte, dass einige Bilderserien neben den Geo-Koordinaten auch die Ortsbeschreibung in den ITPC-Daten hatte. Das bedeutet, dass nicht nur die reinen Geo-Daten als Zahlen drinstehen, sondern auch Aufnahmeort (meist der Stadtteil), der Ort und das Land.

Das fand ich sehr geil, aber wusste nicht warum das einige Bilder drin hatten und einige nicht. Ich hatte dann mal probiert, erst die Bilder von der Speicherkarte in das Dateisystem zu kopieren, die Geodaten reinzuschreiben und erst dann die Bilder in Capture One zu importieren ohne die Bilder zu verschieben, da sie schon da sind, wo sie sein sollen. Eigentlich nicht mehr Aufwand, aber dafür noch genauere Ergebnisse. Nur darf ich nicht vergessen, die App auf dem iPhone zu starten 😉

Inselworkshop

Inselworkshop

Ich stelle gerade fest, dass mich die Umstellung zurück zu WordPress mehr motiviert, wie das Neue (Jimdo), sodass ich jetzt mal so nach und nach das Eine oder Andere nachreiche.

Wie ich in meinem Bericht zum neuen Jahr schon erwähnt hatte, ist ja u.a. noch immer der Besuch beim Inselworkshop von Happy Shooting offen. Da die Location und der Workshop wirklich sehr gut war, will ich es jetzt mal nachholen.

Im September letzten Jahres wurde der Inselworkshop angeboten, der sich für mich sehr interessant anhörte, da man sich aufgrund dieser kleinen Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer zumindest von der Fläche her einschränkt und somit man/ich evtl. auch aus der Komfortzone rauskommen.

Wie so häufig haben Boris und Chris sich erstmal ein Bild von den Teilnehmern gemacht und wurden dann jeweils nach einer kleinen Einführung mit entsprechenden Aufgaben betraut, Nach erfolgter Aufgabenstellung wurden dann die Bilder besprochen, wo sich auch jeder einbringen konnte.

Bei der ersten Aufgabe ging es darum je ein Bild zu erstellen, was im Gegen- und im Mischlicht geschossen wurde. Bei letzteren war ich im Nachteil, denn ich hatte nur die Monochrom mit, sodass ich Mischlicht versuchen durfte in schwarzweiß darzulegen. Hier habe ich eine Glühlampe mit Fensterlicht gemischt.

Bei der zweiten Aufgaben hatten wir den „Eisernen Fotografen“, wobei ich allerdings nicht mehr die Kriterien weiß 😉

Die Dritte Aufgabe hatte die Pareilodie, wo es eben darum ging, dass man in den Bilder z.B. Gesichter o.ä. zu erkennen. Hier ein Gruppe mehr oder weniger gequält dreinschauende Baumstämme.

Bei der vierten Aufgabe ging es um das Thema Licht und Lichtführung. In dem Fall in Verbindung einer Person.

Und bei der letzten Aufgabe ging es um den Mensch und in dem Fall mit „Fensterlicht“, wobei es eher „Türlicht“ war.

Der Workshop ging über zwei Tage, wobei wir schon am Freitag angereist sind und ich hatte u.a. das Glück, auf der Insel übernachten zu können, sodass ich Nachts nicht mehr mit dem Schiff übersetzen musste. Wobei die Fahrten waren sehr gut organisiert, dann wir hatten Sonderfahrten bekommen, sodass nicht so der Zeitdruck da war. Denn normaler Weise ist glaube ich für Nichtinselschläfer gegen 19Uhr Rückfahrt angesagt.

Wie gesagt am Freitag sind wir schon angereist und hier hatte jeder was zu Essen und zu Trinken mitgebracht. Hier war natürlich eine „leichte“ Überversorgung da. Es hätten noch deutlich mehr satt und betrunken werden können.

Am Samstag war dann Frühstück und Mittag angesagt und Abends hatte dann Jean-Robert für uns ein tolles Buffet gezaubert. Allerdings auch schon morgens mit Kaffee versorgt 🙂

Und natürlich haben wir in der Burg eine Podcastfolge aufgenommen.

Ich habe auch mal wieder gemerkt, wie schwer es ist, nach so langer Zeit den Workshop wieder zugeben und werde es nächstes Mal etwas zeitnaher und vielleicht auch ausführlicher machen. Weil mein Gedächtnis lässt etwas zu wünschen übrig.

Aber alles in allem hat es riesig Spass gebracht, auch mal wieder nette Leute kennengelernt und auch Leute wiedergetroffen, die wir uns schon von anderen Workshops kennen. Mal gucken, welche Workshops ich in 2017 besuche. Bisher ist nur der Klostergeister gebucht. Ich denke, dass ich in diesem Jahr weniger Workshops besuche und mir dafür lieber mal wieder einen größeren Urlaub gönne.

Meine Gedanken zur Leica M10

Meine Gedanken zur Leica M10

Es ist jetzt ca. 1,5 Wochen her, dass Leica mit der M10 den Nachfolger der Leica M Typ 240 herausgebracht hat und wieder zu ihrer „alten“ Typenbezeichnung zurückgegangen ist.

Leica hat es auch mal wieder geschafft mit dieser Kamera die Fotowelt zu polarisieren, es ist von „Meilenstein“ über veraltete Technik, die zu teuer ist so ziemlich alles dabei.

Ich habe viel verfolgt und mir als Leica-Fan natürlich auch eine Meinung gebildet. Ich wollte sie aber hier noch nicht veröffentlichen, solange ich die Kamera nur von Bildern her kenne. Gestern konnte ich sie mir das erste Mal bei Meister-Camera in Hamburg mal live ansehen und auch ausgibig befummeln. Mit dem sehr netten Verkäufer, der sich wahnsinnig viel Zeit genommen hatte, bin ich sehr ins Schnacken gekommen, sodass ich vergessen habe, mal ein paar Bilder von der Kamera zu machen, sodass das Titelbild von Leica entliehen ist. Ich denke und hoffe, dass das für Leica ok ist.

Nun will ich hier nicht mit technischen Daten langweilen, denn die sind ausgiebig woanders zu lesen. Nur soviel, als ich die ersten Daten gelesen habe, war ich am überlegen, ist da nur am Design geschraubt worden? Mitnichten, denn da ist deutlich mehr Entwicklung eingeflossen, als die Daten vermuten lassen.

Leica bleibt nicht nur dem Messsucher bei der M treu, sondern auch dem Design, denn im Prinzip sieht die Leica M von Anbeginn an immer gleich aus, nur Kleinigkeiten sind verändert worden, selbst das „hässliche“ Entlein die M5 erkennt man m.E.n. Als Leica. Die digitalen sind allerdings im Vgl. zu den analogen dicker geworden, was einigen gestört hatte. Ich hatte da weniger ein Problem mit, weil die Dinger dadurch auch gut in meinen Händen liegen. Die M10 ist jetzt wieder genauso schlank, wie eine M6 oder M7 oder MP. Wobei Leica sich hier auf die Dicke der Deckkappe bezieht, was etwas geschummelt ist, allerdings nicht in der optischen Wahrnehmung und das ist entscheidend. Wenn man genau drauf achtet, dann steht das Bajonett im Vgl. zu den anderen Ms etwas vor. Es fällt allerdings nur auf, wenn man darauf achtet (was Ihr ab jetzt macht) 😉

Zuerst hatte ich gedacht, ok sie ist schlanker, wird sie aber dadurch nicht auch unhandlicher? Ich kann sagen nein, denn der Thumbs up (Daumenstütze) ist noch etwas ausgeprägter, als bei der 240&Co. ohne, dass man das Daumenrad schlechter bedienen kann. Das ist der Fall, wenn man die Zubehör Thumbies verwenden, die dann auch noch den Blitzschuh blockieren. Daher habe ich welche zum Aufkleben, von einem lustigen Engländer. Die stehen nicht so doll hervor und blockieren nicht den Blitzschuh. Also hier hat Leica alles richtig gemacht. Schickes Design ohne auf Kosten der Handlichkeit gegangen zu sein.

Dann hat Leica oben links noch ein ISO-Rad angebracht, was als Anlehnung des Rückspulknopfes  der M3 und MP gedacht ist. Sehr cool, wie ich finde, denn die M10 ist nunmehr neben der M-D die einzige digitale Kamera (soweit mir bekannt ist) Anmerkung: die Fuji X-T1 und X-t2 sowie die X-Pro 2 können es auch, wo ich alle wichtigen Parameter zur Belichtung einstellen kann, ohne die Kamera einzuschalten bzw. ich sehe alle auf einen Blick. Den Knopf muss man anheben, um in zu verstellen und man kann ihn aber dort lassen, sodass man die ISO auch verstellen kann, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen. Ob das alles für eine Kamera ausschlaggebend ist, weiss ich nicht, aber ich finde es sehr gut.

Achja ISO, der ISO-Bereich ist zwischen 100 und 50.000, wobei auf dem Rad sind 100 – 6.400. Dann habe ich am Rad noch A(utomatik) und M(anuell), wo dann der Wert genommen wird, den man im Menü eingestellt hat bzw. wenn man lieber über das Menü geht, um die ISO einzustellen. Also auch an die hat Leica gedacht. Ich hatte mir mal ein paar DNG-Bilder aus dem Internet geholt und muss sagen, dass m.E.n. Leica nun endlich in Sachen ISO-Performance Anschluss gefunden hat.

Aprospos Menü und restliche Bedienung. In Zeiten von DLSM, wo man so ziemlich alles im Menü ver- äh einstellen kann, hat Leica es geschafft, die Bedienung noch aufgeräumter und übersichtlicher gestalten, wie es schon bei den Vorgängern war. Und mit drei Knöpfen (Liveview, Play und Menü) vermutet man es nicht. Gerade im Play-Modus hatte ich gedacht, dann wird das Löschen aber ganz schön umständlich. Nö sogar noch einfacher, denn mit einem Knopfdruck auf Menü, habe ich dann die Wahl zwischen, löschen (einzeln oder alle), Schützen (einzeln oder alle) und Bewerten. Letzteres wird sogar in den Exifs verewigt und somit im RAW-Converter der Wahl übernommen. Das finde ich mal ganz cool. Soweit ich weiss machen das nicht allzuviele Kamerahersteller.

Bei ersten Druck auf die Menütaste kommt man in ein selbst zu konfigurierende Favoritenmenü und mit einem zweiten Druck ins Hauptmenü. Das Favoritenmenü habe ich schon bei Fuji zu schätzen gelernt. Gut gemacht Leica!

Übrigens Play, auch hier hat Leica mal überlegt. Ich bin ein Freund von Histogramm und hier war es bisher so, dass es so groß war/ist, dass es so dominant war, dass man entweder das Histgramm beurteilt oder das Bild. Man musste dann immer über die Info-Taste durch die Ansichten blättern und das waren vier Seiten. Bei der M10 zwei. Zumindest war es gestern so eingestellt. Entweder komplettes Bild oder alle Infos. Wobei diese alle am Rand sind, wie auch das Histogramm, was oben link deutlich kleiner ist. Hier würde ich mir wünschen, dass Leica das per Firmware-update nachrüstet. Abei leider ist Leica für eine nachhaltige Firmware-Politik bei bestehenden Kameras nicht unbedingt bekannt.

Durch den neuen Prozessor ist die M10 auch deutlich flinker beim Einschalten oder Aufwachen geworden. Den Trick, dass man beim hochnehmen zum Auge schonmal kurz den Auslöser zum Aufwachen antippe braucht man nicht mehr anwenden. Im übrigen, hatte ich den schon aus Zeiten der OM-D E-M5II übernommen. Und mit 5 Bilder/s ist sie auch noch flotter geworden. Ok sie ist dadurch keine Sportkamera geworden, was sie aber nicht sein will und soll.

Die M10 hat keinen (von vielen erhofften) integrierten Hybrid-EVF bekommen, sondern man kann einen externen verwenden. Hier ist aber nicht mehr der eher schlechte des Vorgängers, sondern der der Leica T/TL. Dieser ist zwar nicht auf Höhe des EVF der SL oder Q, aber soweit OK. Er sogar GPS, was aber eher unbrauchbar ist, was ich bei der T schon feststellen durfte.

Sie hat auch immer noch nur einen SD-Karten-Slot, was mich persönlich nicht stört, aber da gibt es ja auch Auseinandersetzungen im Netz, die teilweise schon bis aufs Messer geführt werden.

Die M10 hat zwar Liveview, aber kein Video. Das Feld überlässt Leica der SL. Wohl nach dem Motto entweder richtig oder gar nicht. Und mein Empfinden, das ist eines der wenigen Dinge, die in der Leica-Gemeinschaft sehr unproblematisch ist.

Die Schlankheitkur hat leider auch zur Folge, dass der Akku dünner geworden ist und somit an Kapzität eingebüßt hat. Die M ist ja was Akku-Leistung angeht für mich ein Monster. Eine Wochenende mit nur einem Akku ist mit der „alten“ M kein Problem. Hier wird die Praxis zeigen, wie es mit dem neuen Akku funktionieren wird. Mein Gefühl sagt mir, dass es für mich wohl auch kaum bemerkbar sein wird, da ich Liveview eh selten nutze (Ok, mangels Liveview bei der 262 kein Wunder). Ob ich mit 45% Restakku nach Hause komme oder 35% ist eher uninteressant. Hier bin ich aber mal auf die ersten richtigen Praxiserfahrungen gespannt.

Beim Preis hatte ich eigentlich mit einer 7 vorne gerechnet und mit 6.500€ ist sie sogar 20€ günstiger, als die noch erhältliche Typ 240 😉

Mein Fazit:
Mit der M10 kommt Leica dem Meilenstein schon recht nahe. Sie haben es geschafft, wieder an das alte Design anzuknüpfen ohne an der Handlichkeit einzubüssen. Mit der kompromisslosen Einstellbarkeit der Belichtungsparameter im ausgeschalteten Zustand hat sie meinen Nerv getroffen. Mit der ISO-Performance hat Leica nach der Monochrom nun endlich mal aufgeschlossen und diese vielleicht auch überholt, allerdings muss ich sagen, dass ich mit meiner M Typ 262 selten Probleme hatte, aber haben ist besser als brauchen 😉

Ob sich der kleiner Akkus stark bemerkbar machen wird, wird sich zeigen, allerdings wird sie immer noch besser sein, als die DSLMs, da der EVF ja fehlt.

Nun zur Frage, ob ich mir die M10 kaufe oder kaufen würde. Letzteres eindeutig ja, nur werde ich es derzeit nicht tun, da mein Konto etwas anderes sagt 😉 Ein Verkauf meiner 262 lohnt sich nicht, denn derzeit ist der Gebrauchtmarkt mit Typ 240 und 262 ziemlich voll und er Gebrauchtpreis dementsprechend niedrig.

So dass soll es erstmal gewesen sein, mehr fällt mir nicht ein. Ich habe noch ein paar Bilder beigefügt, damit es hier nicht nur mit Text ist, die sind aber leider nicht wirklich aussagefähig.

 

Danke Jimdo hallo WordPress

Danke Jimdo hallo WordPress

Während bzw. kurz nachdem ich meine Erfahrung mit Jimdo niedergeschrieben und veröffentlicht hatte, kamen immer mehr Zweifel auf, ob ich wirklich auf Dauer damit Leben kann, da die Erleichterung im Bereich des Blogs eher nicht vorhanden war. Das ist nunmal dem „Baukasten“ geschuldet und ich habe eben gemerkt, dass da WordPress eben doch besser aufgestellt ist.

Sicher ist WordPress mit mehr Aufwand bei der Erstellung und vielleicht auch mal mit der Pflege verbunden, aber wenn ich so zurückblicke ist ja eher da „tagtägliche“ entscheidend und da ist Jimdo für mich nicht richtig.

Ich habe mir dann mal angeguckt, was von meinem „alten“ Blog, also das Archiv noch da ist und hatte Glück, da ich die bisher übertragenen Einträge nur ausgeblendet habe und somit nur wieder aktivieren musste. Also brauchte ich nur die Beiträge „nachholen“, die ich mit Jimdo geschrieben hatte, was Gott sei Dank nicht sooo viel war.

Nun war aber das Archiv nicht mehr unter meiner Domain, da die nunmal von meinem Jindo-Blog blockiert war, also musste ich mir meine Domains wieder zu one.com holen, wo ich auch nur mein altes Abo, was noch nicht beendet war, aktivieren.

Ich muss sagen, dass sich hier Jimdo sehr vorbildlich verhalten und ohne Verzögerungstaktik mich unterstützt hat. Dafür auch nochmals vielen Dank.

Dann musste ich „nur“ noch die WordPress-Installation von mdphotoauge.de zu photoauge.de rüberholen, was nicht ganz trivial ist und ich mir auch wieder die Hilfe von René Dasbeck geholt habe. Er hatte mir auch beim vorherigen Umzug geholfen. Auch hier für die problemlose und schnelle Hilfe vielen Dank. Es ist immer schön mit Profis zusammen zu arbeiten.

Alles in allem bin ich wieder froh und im gröbsten steht die Seite auch, nur werde ich hier und da noch etwas feilen. Was sein kann, dass Links in den Beiträgen, die ich mit Jimdo geschrieben habe, vielleicht eher nicht mehr funktionieren, aber diese werde ich so nach und nach erneuern und bin über Hinweise dankbar, falls ich mal einen übersehen habe.

So das war es erstmal bzgl. Blog und ich verspreche, dass ich mich jetzt auch wieder um „normale“ Beiträge kümmern werden.

 

Meine Erfahrungen mit Jimdo

Meine Erfahrungen mit Jimdo

Jetzt nach ca. einem halben Jahr Nutzung von Jimdo möchte ich mal meine Erfahrungen niederschreiben und ob ich es nochmal machen würde.

Ich bin ja seinerzeit von WordPress zu Jimdo gewechselt, da ich immer mal mit Ausfällen zu kämpfen und mein Provider keine Lösung dafür hatte. Ok, ich hätte auch einfach den Provider wechseln können und die bestehende WordPressinstallation weiter nutzen können. Aber es ist auch immer mal der Spieltrieb bei mir und nach einer kurzen Testphase empfand ich Jimdo als recht angenehm für einen Laien im Internet.

Bisher habe ich alle relevanten Artikel ab 2015 rübergeholt und die „alten“ Artikel sind im Archiv

Wurden denn meine Erwartungen erfüllt? Da muss ich sagen ein klaren Jein.

Ich fange mal mit den positiven Dingen an:

  1. die Seite war einfach eingerichtet
  2. gute Unterstützung beim Umzug
  3. die Seite ist ebenso einfach zu bedienen und zu pflegen
  4. alle Seiten sind responsive
  5. mittlerweile auch httpund mal gucken, ob sich das in der Google Suche bemerkbar macht
  6. Angenehme Layouts und Galeriefunktion
  7. Jimdo ist stark bemüht am Ball zu bleiben und kommt immer mal mit neuen Dingen, zuletzt die https-Geschichte
  8. die SEO-Unterstützung empfinde ich auch als sehr angenehm

Jetzt mal ein paar Dinge, die mir nicht gefallen:

  1. man merkt, dass es ein Baukastensystem ist, so gibt es keine Möglichkeit, dass man im Blog sagen kann, nur fünf Beiträge pro Seite und dann auf die vorherige Seite zu blättern, wie man es von WordPress kennt. Man muss um Prinzip eine Extraseite einrichten, wo man komplett durchscrollen kann, da man ansonsten auf der Bloghauptseite nach den z.B. fünf Berichten nur noch über die Suche zu den älteren Beiträgen kommt. Hier wird es wohl keine Abhilfe geben, da wohl im Baukastensystem diese Möglichkeit nach Rückfrage nicht gibt.
  2. man kann nicht auf Kommentare antworten, sondern nur, wie ein „normaler“ Nutzer. Ob der der einen Kommentar gegeben hat eine Nachricht erhält, entzieht sich meiner Kenntnis. Ob es mal irgendwann möglich sein wird, habe ich seitens des Supports noch nicht in Erfahrung bringen können.
  3. wenn man mit der Jmdo-App im Querformat arbeitet und dann Bilder einfügen möchte, springt die App dann in Hochformat. Man kann es zwar korrigieren, aber man dreht dann Andauernd am iPad rum, was nervig ist. Hier soll es aber bald lt. Support eine Abhilfe geben.
  4. in Moment ist der Support recht langsam. Nun waren die Fragen nach der Kommentar-Funktion und der App nicht so dringend, aber vier bzw. fünf Tage empfinde ich als zu lang. Ok, ich hatte eine Zwischenmeldung erhalten, aber trotzdem. In dringenden Fällen würde ich wohl eher mal über Twitter anfragen.
  5. ich binde im Blog immer mal ganz gerne mehrere Bilder ein und da kann man auch die „Galerie“ nutzen. Im Blog ist sie aber nicht so schön und auch die Anordnung, wenn man unterschiedliche Formate hat ist bei WordPress deutlich besser.
  6. man kann nicht den Erscheinungszeitpunkt vorgeben.

Mein Fazit:

Mit Jimdo hat man eine leichte und tolle Möglichkeit seine Internetseite zu gestalten und zu pflegen und das auch normaler Weise mit einem guten und kompetenten Support. Bei den Vorlagen würde ich einfach mal behaupten ist für jeden was dabei und sogar einen Shop ist vorhanden.

Ich denke für eine Portfolioseite mit Galerie eine tolle Möglichkeit schnell eine ansprechende Seite zu erstellen ein tolles System, aber für einen reinen Blog eher ungeeignet, da man das Baukastensystem an vielen Ecken deutlich merkt. Da ich ja nunmal keinen Hauptamtlichen Blog betreibe und ja nur bei Gelegentlich mal ein Artikel schreibe, ist es derzeit kein Grund wieder zurückzuwechseln – auch wenn ich da schon manchmal drüber nachgedacht habe.

Ich habe mit dem Umzug zwar viele Leser und Klicks verloren, allerdings wäre es sicher auch beim Umzug zu einem anderen Provider passiert, weil sicher auch hier die RSS-Feeds verloren gegangen und die Google-Suche wahrscheinlich auch durcheinander geraten wäre.