Wie arbeite ich mit Lightroom?

Wie arbeite ich mit Lightroom?

Na neugierig gemacht? Nachdem ich mir ja immer noch nicht sicher bin, ob ich auf Lightroom wechsle oder ich  immer noch auf Aperture X hoffen soll, will ich aber mal eine Empfehlung aussprechen.

Ich war ja Mitte/Ende Juni auf einem Fotoworkshop von Patrick Ludolph. Hier hatten wir auch u.a. über die Bearbeitung der Bilder gesprochen und dass er gerade dabei ist ein Videotutorial über Lightroom 5 zu produzieren. Da er schonmal seinen Fotoalltag zu Lightroom 3 niedergeschrieben hatte, sollte es jetzt aber was mit bewegten Bildern sein.

Wir haben dann die Möglichkeit erhalten, dass wir das, was bis zu diesem Zeitpunkt bereits produziert war, zu gucken und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Dieses Angebot habe ich angenommen und auch entsprechendes Feedback gegeben. Nun ist die Endfassung herausgekommen und ich möchte nicht versäumen, diese zu empfehlen. Über seinen Shop seines Blogs neunzehn72.de kann man das Videotutorial käuflich erwerben. Da ich von den 39 Kapiteln 37 inhaltlich kenne, kann ich nur sagen, dass es sein Geld wert ist, wenn man neu mit Lightroom anfängt, aber auch, wenn man es bereits kennt und seinen Horizont erweitern möchte. Selbst ich, der derzeit mit Aperture arbeitet, konnte einige Kniffe entsprechend abgewandelt übernehmen.

Was ich bei dem Tutorial gut finde, dass das nicht ein einfaches runterleiern vom Handbuch ist, sondern auch wirklich praxistaugliche Tipps.

Apple iWork in der iCloud

Apple iWork in der iCloud

Heute will ich mal ein paar Gedanken nicht zur Fotografie loswerden, sondern zu dem Office Paket von Apple, was es bald auch in der iCloud gibt.

Bei der WWDC (Entwicklerkonferenz von Apple) Anfang Juni wurde u.a. iWork in der iCloud vorgestellt, was derzeit nur in der Beta-Phase für Entwickler freigegeben ist. Mit dem neuen Paket soll es nun möglich sein, dass man es ohne ein Programm auf den Rechner zu laden im Browser nutzen kann. Was natürlich auch schön ist, wenn man keinen Mac zu Hause bzw. im Büro hat.

Ich hatte jetzt mal die Möglichkeit es probieren zu können. Ich war sehr neugierig, da ich ein bekennender iWork-Nutzer bin.

Was ich sehr gut fand, dann man es auch mit einem langsamen Internetanschluss verwenden kann. Es läuft flüssig und im Prinzip in gewohnter Weise. Ok, die Oberfläche ist etwas anders, vor allem das Informationsfenster, was ja in der Mac-Version frei schweben über dem Schreibtisch weilt. Ich habe mich aber schnell an die Ansicht und Arbeitsweise gewöhnen können. Derzeit läuft es aber nur im Safari, wo ich aber davon ausgehen, dass es zum Start auf allen gängigen Browsern laufen wird.

Was ich sehr shcön fand, dass man vom Schreibtisch bzw. aus dem Finder heraus Office-Dokumente in das entsprechende Programm per Drag and Drop ziehen kann. Da Office-Dateien i.d.R. nicht sonderlich groß sind, ging der Upload auch recht zügig. Nach dem Bearbeiten bleibt das Dokument in der iCloud, man kann es aber auch herunterladen und dabei auch das Dateiformat aussuchen.

So und damit kommen wir auch zum für mich Haken, in der iCloud habe ich bisher keine Möglichkeit meine gewohnte Dateistruktur aufzubauen. D.h. alle Dateien sind auf einer Ebene, was bei mehreren 100 Dateien sicher sehr unübersichtlich wird. D.h. ich muss eigentlich nach dem Bearbeiten die Datei herunterladen. Am Besten die Datei dann in der iCloud löschen, damit ich später nicht durcheinanderkomme, welche ist jetzt die Richtige. Insgesamt eher umständlich. Oder ich habe noch nicht den richtigen Workflow erkannt. Gut es ist ja immer noch Beta, es könnte ja vielleicht auch noch einer Erweiterung der iCloud kommen, dass man dort doch eine Dateistruktur aufbauen kann.

Dann habe ich mich noch gefragt, wie funktioniert das eigentlich, wenn ich keine oder auch keine stabile Internetverbindung habe. Z.B. wenn ich mit dem Zug unterwegs oder im Ausland bin? Ich gehe mal davon aus, dass man im Prinzip die Programm auf dem Mac weiterhin benötigt, sodass ich mir dann wiederum die Frage stellt, wofür soll die Browser-Variante?

Weiss vielleicht einer von Euch mehr?

Gut das war jetzt auch erstmal nur ein ganz kurzer Test. Mal sehen was noch so bis zum Launch passiert

Ein kleiner Spaziergang mit der OM-D und dem Sigma 30mm f/2.8

Ein kleiner Spaziergang mit der OM-D und dem Sigma 30mm f/2.8

Wie ich ja schonmal geschrieben habe, werde ich so nach und nach meine OM-D mit den entsprechenden Objektiven ausführen.

Bei meinen Spaziergängen werde ich auch immer nur ein bestimmtes Objektiv mitnehmen und mich dazu zwingen damit auszukommen. Was aber kein Problem darstellt, da ich ja keinen bestimmten Auftrag habe und  das schult auch die Kreativität.

Das Wetter war durchwachsen, was aber nicht schlimm war, denn so tragen oft die Wolken der Bildwirkung bei.

Der AF des Sigma ist etwas schneller, als das des Panasonic. Leider nicht so treffsicher, ich musste häufig manuell nachkorrigieren. Das ist mir extrem beim ersten Bild aufgefallen, da ich nicht die Zacken scharf bekommen habe. Der AF war immer daneben, egal wie auch immer ich dies Zacken anvisiert habe.

Der manuelle Fokus gestaltet sich allerdings auch etwas schwierig, da der AF-Ring nicht als leichtgängig zu bezeichnen ist. Es hat immer einen gewissen Losbrechmoment. Nun weiß ich leider nicht, liegt es an meiner Ausführung oder ist es normal.

Insgesamt empfinde ich das Objektiv auch nicht als soo scharf. Ich musste im Prinzip alle Bilder nachschärfen und ich bin eigentlich keiner, der das generell macht. Mir reicht die Schärfe eigentlich immer aus. Lediglich bei Personen schärfe ich schonmal die Augen nebst Augenbrauen nach.

Nunja, das Sigma hat bei mir einen eher negativen Eindruck im Vergleich meiner bisherig getesteten Objektive (Oly 12-50, Oly 12, Pana 20) gemacht. Allerdings fällt mir gerade auf, dass ich zu den anderen beiden noch gar nichts geschrieben habe. Das werde ich dann mal später nachholen.

Fotoworkshop mal anders

Fotoworkshop mal anders

Gestern hatte ich mal einen Fotoworkshop der anderen Art. Egal wo man hinschaut findet man Workshops und Schulungen um so ziemlich alle fotografischen Themen. Egal, ob für das Hobby oder auch für die Selbstständigkeit. Sogar vor Ort bekommt man für letzteres Unterstützung seitens der IHK, Steuerberater usw.. Leider vermisse ich immer wieder, wenn man sich selbstständig machen will, wie sage ich es meinem Kinde – will heißen, wie finde ich Kunden und das möglichst schnell.

Was bringt es einem, wenn man tolle Fotos machen kann, eine tolle Ausrüstung hat, aber keine Kunden? Da bin ich über den Blog von Paddy gestoßen, der mit seinem anderen Blog Hochzeitzeitsfotograf in Hamburg seiner Selbständigkeit nachgeht und einen Workshop genau über das Thema Onlinemarketing eingeht.

Im Gegensatz zu den klassischen Beratern (Steuer- oder Existenzgründer) wurde hier aus der Fotografenpraxis gesprochen. Und wenn man sich seine Geschichte anhört, dann sind die Tipps und Tricks für die Praxis umsetzbar und wenn man es für sich und seine Region entsprechend anpasst mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Erfolg gekrönt.

Man selber muss sich nur im Klaren sein, dass ein Schritt in die Selbstständigkeit eben immer auch mit Risiken verbunden ist. Wobei, wenn man es vom Invest her nicht übertreibt ist es aber eigentlich auch überschaubar. Nur könnte es beim Scheitern am eigenen Ego kratzen. Sicher muss man sich auch vorher überlegen, kann man beim jetzigen Lebensstandard auch eine Durststrecke überleben. Denn das ist das zweite Invest, dass man erstmal sicher nur einen überschaubaren Betrag, wenn überhaupt, verdient.

Nunja, ich für meinen Teil habe gestern viel gelernt, auch fürs Leben. Ob ich diesen Schritt wage oder erstmal nur teilweise, weiß ich noch nicht. Es drängt mich aber auch keiner, dass ich jetzt sofort etwas machen muss. Und ich muss mir überlegen, ist Hochzeitsfotografie das Richtige für mich oder kommen andere Dinge eher in Frage. Gut Hochzeiten hatte ich schon ein paar fotografiert.

Auf diesem Wege möchte ich mich bei Paddy und auch bei seiner Frau, die uns gestern so schön mit Getränken und Essen versorgt hat, sehr herzlich bedanken.

Verkaufe meinen Kata 3N1-30 Rucksack, Sling

Verkaufe meinen Kata 3N1-30 Rucksack, Sling

Ich biete hier mein nur wenig genutzten Kata Rucksack an.

Ich hatte ihn nur 1x auf einer 2 Wochen Reise nach Brasilien mitgenommen und danach 1-2x so verwendet.

Mittlerweile habe ich eine OM-D und diese ist eher verloren in dem Rucksack, daher will ich ihn verkaufen. Eine Rechnung dafür existiert nicht mehr.

Der Zustand ist außen sehr gut. Man sieht kaum bis keine Gebrauchsspuren. Innen ist etwas Abrieb o.ä. zu sehen. Siehe Fotos. Ich hatte versucht sie mit einem feuchten Tuch zu säubern, daher sieht man auf den Bildern noch etwas Feuchtigekeit. Ich habe keine Reinigungsmittel verwendet.

Die Regenhaube und die kleine Kletttasche für z.B. Speicherkarten sind mit dabei.

VHB: 85,-€ inkl. Versand in Deutschland ohne Inseln.

PayPal gegen Teilung der Gebühren möglich.

Es handelt sich hier um einen Privatverkauf, daher keine Garantie oder Gewährleistung meinerseits. Auch ein Widerrufsrecht besteht nicht.

Spaziergang mir der OM-D und dem Panasonic 20mm f/1.7

Spaziergang mir der OM-D und dem Panasonic 20mm f/1.7

Wie ich ja in dem vorherigen Post geschrieben hatte, will ich ja so nach und nach ein paar Erfahrungen mit der OM-D und den einzelnen Objektiven niederschreiben.

Als erstes habe ich das Panasonic 20mm f/1.7 probiert. Wieso eigentlich ein Panasonic-Objektiv auf einer Olympus? Das ist das schöne bei dem Fourthird/Microfourthird-System (FT/mFT). Hier sind maßgeblich Olympus und Panasonic sehr aktiv. Es handelt sich im Prinzip um einen Standard. Laienhaft bedeutet das, dass aufgrund des Standards Objektive zwischen den beiden Herstellern getauscht werden können und auch Fremdhersteller wie z.B. Sigma (wenn es ein mFT-Objektiv ist) auch bei beiden Herstellern verwendet werden können. Ich glaube sogar Biltze könnten untereinander getauscht werden.

Der FT/mFT-Standard hat ein Format 4:3 und eine Sensorgröße die einen Cropfaktor im Vgl. zum 35mm-Format von 2. D.h. ein z.B. 20mm mFT-Objektiv entspricht dem eines 40mm in Bezug auf 35mm.

Aber warum 20mm? Wie in meiner Fotoausrüstung ersichtlich habe ich bei den Festbrennweiten 12, 15, 20, 30, 45mm, was bezogen auf 35mm-Format eben 24, 30, 40, 60, 90mm entspricht. Das 15er sehe ich mal als Spezialobjektiv, da es sich um ein Lenscap handelt, wo ich eine Fixfokus bei einer festen Blende von 8 habe.

Meine Überlegung war, dass ich entweder ein 17mm und ein 25mm Objektiv nehme oder ein 20er. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Nun zu meiner Erfahrung. Ich bin letzten Samstag einfach mal Richtung Innenstadt gegangen und ein paar Fotos geschossen. Das Wetter war sehr gut. Das Objektiv empfinde ich als sehr angenehm und als ein schönes Allroundobjektiv. Schärfe empfinde ich als sehr gut. Nun ich gehöre nicht zu den Pixelbeeper, die auf 200% reinzoomen, sondern für mich ist der Eindruck entscheidend. Leider ist der Autofokus im Vergleich zu den Oly-Objektiven etwas langsamer, was sich aber bei der Art von Fotografie nicht soo negativ bemerkbar macht. Sicher, wenn man schnelle Sachen, wie z.B. Skater aufnehmen möchte, dann hinkt es hinterher.

Ich habe auch bemerkt, das aber unabhängig vom Objektiv, dass das Auslösen über den Touch der OM-D etwas Übung abverlangt. Bei der Oly ist es so, dass man bei entsprechender Einstellung über den Touch des Liveview auslösen kann, indem ich das Subjekt einfach antippe. Hier muss man aber aufpassen, dass man dabei nicht verwackelt. Vor allem, wenn man so wie ich den Antiwackel falsch eingestellt habe (IS3 heißt nicht die beste Stufe ;))

Alles in allem war der Spaziergang sehr angenehm und hat mir viel Spass gebracht. Nachfolgend einfach mal ein paar Bilder.

Im übrigen alle Bilder mit Aperture entwickelt.