Workshop 24mm

Workshop 24mm

Am Wochenende 07.09.+08.09.2013 war ich auf einen für mich sehr interessanten Workshop von Chris Marquardt. Chris ist ja die eine Hälfte von Happy Shooting.

Er hatte einen Versuch gestartet, ob ein Workshop mit einem Spezialthema Anklang findet. Und ich muss sagen, es hat m.E. funktioniert. Vorweg, es wird in dieser Art wohl im nächsten Jahr weitere Workshops geben, die unter dem Motto „Workshopreihe REWIND“ laufen wird.

Aber nun zu dem Eingangs erwähnten. Hier ging es um das Thema 24mm (bezogen auf das Vollformat) und seine Eigenarten und Tücken.

Der Workshop fand in Chris´ Heimatstadt Tübingen im sogenannten „Französischen Viertel“ statt.

Es galt die Eigenarten und Herausforderungen eines Weitwinkelobjektivs in Form von unterschiedlichen Aufgaben zu erarbeiten.

Die erste Aufgabe galt fotografisch festzuhalten, wie sich die Linien im Bild verändern, wenn man seinen Standort ändert. Hier sollten wir alleine auf die Pirsch gehen. In meinem Fall hatte ich einfach nur nur Veränderung der Kamera aus Froschperspektive und auf „Augenhöhe“ des Subjekts. Bei Gebäuden wäre es dann eher nahe dran mit stürzenden Linien oder weiter weg.

Aufgaben 1 Linien

 

Aufgabe 1 Linien

 

Bei der zweiten Aufgabe haben wir uns in Gruppen aufgeteilt.

Eine Gruppe sollte sich mit dem Thema Portrait beschäftigen, was eine Herausforderung darstellt, um keine zu großen Körperteile im Nahbereich zu produzieren.

Die nächste Gruppe sollte sich mit dem Thema Linien beschäftigen, mit der Erkenntnis, dass Linien, die schon schräg verlaufen nicht so auffällig sind, wie die, die eigentlich Waage- bzw. Senkrecht verlaufen.

Auch war eine Gruppe damit beschäftigt sich dem Thema Perspektive anzunehmen, da man im WW-Bereich nunmal eine extreme Perspektive haben können.

Eine weitere Gruppe durfte sich dem Thema Tiefe annehmen und kamen zu der Erkenntnis, dass man immer was im Vordergrund haben sollte, um die Tiefe zu dokumentieren. Hier spielt aber auch das Thema Schärfentiefe rein. Hier haben sich auch einige gewundert, dass man auch mit einem WW-Objektiv eine geringe Schärfentiefe hinbekommen kann, wenn das Subjekt nur nahe genug dran ist.

In meiner Gruppe durften wir uns um das Thema Belichtung kümmern. Hier ist die Herausforderung, dass man eben mehr im Bild hat und es bei z.B. extremen Sonnenschein zu extremen Kontrastumfängen kommt. Hier muss man sich dann entscheiden, was einem das Wichtigste im Bild ist. Sicher kann man einiges bei RAW-Fotogrfie in der Nachbearbeitung wieder geraderücken, aber eben nur bedingt.

Aufgabe Belichtung Aufgabe Belichtung Aufgabe Belichtung

 

Dann sollten wir wieder alleine losziehen und mit den Erkenntnissen des Tages auf Motivfang gehen. Aber wir sollten nur ein Bild präsentieren. Hier aber trotzdem mal zwei und das zweite hatte ich gezeigt.

Aufgabe Nr. 3 zweite Wahl Aufgabe Nr. 3

 

Am nächsten Tag kam das Thema Tilt/Shift. Ich persönlich kann mich damit nicht so wahnsinnig begeistern, nichtsdestotrotz war es aber interessant. Vor allem sind wir in Gruppen wieder losgezogen, da wir insgesamt ich glaube drei oder vier Tilt-/Shift-Objektive zur Verfügung hatte. Hier sollten wir entsprechende Bilder mitbringen, die keine stürzenden Linien, eine durchgehende Schärfe oder einen Miniatureffekt hatten. Es war aber auch hier eine Herausforderung. Da das Objektiv nicht bei mir drauf war, nur ein paar Making of Bilder.

Making of Tilt/Shift Making of Tilt/Shift

 

Zum Schluss sollten wir in Zweiergruppen los, um ein „Hammerbild“ mitzubringen. Hier hatten wir uns in meiner Gruppe mit einem von meinen entschieden. Es war das mit dem Totenkopf.

Hammerbild die zweite Wahl Das Hammerbild

 

Und zu guter Letzt ein paar Bilder vom Making of des Gruppenbildes.

Making of Gruppenbild Wenn Fotografen Fotografen fotografieren Gruppenbild Making of

 

Weitere Bilder findet Ihr auch in der Google+ Gruppe.

Alles in Allem war ein schönes Wochenende, es war eine tolle Truppe und ich bin gespannt auf die weiteren Workshops.

 

iCloud Kalender und Kontakte im Blackberry integrieren

iCloud Kalender und Kontakte im Blackberry integrieren

Auch wenn ich eigentlich eher fotolastig bin, will ich aber auch mal ein paar Erfahrungen mit anderen Geräten kundtun.

Beruflich werde ich immer wieder mit anderen Smartphones als dem iPhone konfrontiert. Ich teste sie immer mal ganz gerne, um Erfahrungen sammeln zu können.

In diesem Fall ist es ein Blackberry Q10.

Was mich immer wieder nervt, dass ich meine privaten Kontakte und Kalendereinträge, die bei mir in der Apple iCloud gespeichert sind nicht rüber bekomme. Ebenso die Email-Adresse.

Nun hatte ich mich erinnert, dass Apples Kalender und Kontakte ja auf dem CalDAV- und CardDAV-Profilen basiert und die E-Mail auf IMAP. Also kann das ja nicht so schwer sein und somit habe ich gestern mal meine Suchmaschine angeworfen und bin fündig geworden.

Daher mal die Einstellungen, die eigentlich auch auf anderen Smartphones funktionieren müsste, die diese Profile unterstützen. Soweit ich weiß gibt´s aber bei Android Problem. Hier sollte aber zumindest IMAP funktionieren.

Also so habe ich meinen Blackberry erstmal das E-Mail-Konto beigebracht:

Man muss dazu erstmal in die Einstellungen der E-Mail-Adressen (wen wundert´s ;))

  • Beschreibung, Anzeigename kann man frei wählen.
  • Benutzername = E-Mailadresse mit @me.com
  • E-Mail-Adresse
  • Kennwort
  • Serveradresse: imap.mail.me.com
  • Port: 993
  • Verschlüsselung: SSL
  • Präfix für IMAP-Pfad kann leer bleiben
  • SMTP-Benutzername siehe Benutzername
  • SMTP-Kennwort wird eigentlich vom o.g. Kennwort übernommen
  • SMTP-Serveradresse: smtp.mail.me.com
  • SMTP-Port: 25
  • SMTP-Verschlüsselung: (Start)TLS (hier hatte es bei mir gedauert, bis dahinter gekommen bin)
  • Push verwenden
  • und den Rest so einstellen, wie man es für sich am Liebsten haben möchte

Nun zum Kalender:

  • Beschreibung: kann man selber wählen
  • Benutzername: gleich wie die E-Mail-Adresse mit @me.com
  • E-Mail-Adresse
  • Kennwort
  • Serveradresse: p04-caldav.icloud.com
  • Syncintervall: wie es einem beliebt

Nun Kontakte:

  • Beschreibung: kann man selber wählen
  • Benutzername: gleich wie die E-Mail-Adresse mit @me.com
  • E-Mail-Adresse
  • Kennwort
  • Serveradresse: p04-contacts.icloud.com
  • Syncintervall: wie es einem beliebt

Mit diesen Einstellung funktioniert das Meiste. Leider wird nicht der Geburtstagskalender synchronisiert, hier gehe ich aber nochmals auf die Suche, wo ich was einstellen muss.

Und bei E-Mail werden leider nicht die Aliasse unterstützt, d.h. ich kann immer nur von der Haupt-E-Mail-Adresse versenden. Ankommen tun sie alle.

Bei Fragen und Anregungen einfach mal einen Kommentar hinterlassen

Eine kleine Enttäuschung mit der OM-D

Eine kleine Enttäuschung mit der OM-D

Ich war am Wochenende bei einem befreundeten Ehepaar auf einer Sommerparty in deren Garten eingeladen. Der Gastgeber hatte mich gefragt, ob ich meine Kamera mitbringe, um ein paar lockere Bilder zu machen. Also ohne Zwang und Auftrag.

Nun war es das erste Mal, dass ich die Oly in der Dämmerung und Nacht mit Blitz benutzt habe. Ich hatte mich vorher überhaupt nicht damit auseinandergesetzt. Was soll da anders sein, als bei einer Nikon?

Nunja, ziemlich viel.

Der Sucher im dunkeln. Hier hatte ich gedacht, dass er das Bild etwas heller macht. Weit gefehlt, selbst das Zurücksetzen auf Werkseinstellung hatte nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Er war gefühlt dunkler, als ein DSLR-Sucher. Da kann ich mich aber auch täuschen, da ja das Sucherbild bei der OM-D schon kleiner ist, als bei einer D600.

Dann hatte ich gedacht, dass es vielleicht am aufgesetzten Blitz lag und der damit verbundenen Belichtungszeit. Ich hatte erst in „A“ fotografiert. Aber auch „P“ hatte nichts gebracht.

Also ich werde mich damit wohl nochmals damit beschäftigen, damit mir das nicht nochmals passiert.

Dann zum zweiten „Problem“

Ich bin ja begeistert von dem Autofokus der OM-D, der m.E.n. dem der D600 um nichts nachsteht. Es ist zwar abhängig, welches Objektiv dran hängt, aber gerade das von mir genutzte Kitobjektiv 12-50 gilt eigentlich als treffsicher und schnell. Leider nicht an dem Abend. Der AF hatte schon starke Problem mit der Dämmerung.

Nun war das AF-Hilfslicht der Oly meist von meiner linken Hand verdeckt, da ich mit ihr ja am Objektiv gekurbelt hatte. Und offensichtlich ging das Hilfslicht vom Blitz nicht oder nicht richtig.

Als Fazit von dem Abend möchte ich sagen, dass es sich mal wieder zeigt, dass man sich mit seiner Ausrüstung beschäftigen muss, vor allem, wenn man doch eine so grundsätzlich andere Ausrüstung hat, wie eine DSLR.

Und ich werde mich jetzt mal wieder mit den Einstellungen auseinandersetzen, da ich sie ja wieder nach meinen Bedürfnissen einstellen muss, nachdem ich sie ja komplett verkurbelt hatte 😉

Wuala – Der sichere Cloud-Speicher

Wuala – Der sichere Cloud-Speicher

Angeregt durch einer meiner Newsseiten, die ich lese, bin ich gerade mal dabei Wuala zu testen. Mit meinen eigenen Worten mal erläutert: Wuala ist im Prinzip ein Cloud-Dienst wie Dropbox, SkyDrive, GoogleDrive etc. Auch Wuala synct mit dem Rechner, sodass die Dateien auch offline verfügbar sind und beim nächsten Mal online, werden die Änderungen abgeglichen. Der Unterschied zu den anderen Cloud-Diensten ist, dass die Server in der Schweiz stehen und eine Verschlüsselung der Daten bereits auf dem eigenen Rechner stattfindet. Nach Aussage von Wuala können sie selber nicht die Daten lesen. Das Bedarf auch ein extra Programm, was man sich herunterladen muss.

Gestern habe ich mir mal Wuala auf meinen Rechner und aufs iPhone geladen und möchte mal meine ersten Erfahrungen kundtun. Vorab möchte ich aber nicht unerwähnt lassen, dass es ein subjektiver Bericht ist, der über keinerlei wissenschaftliche Grundlagen verfügt – eben mein Erfahrungsbericht.

Ich habe mir das Programm heruntergeladen und entsprechend installiert, was sehr einfach ging. Es ist im übrigen auch deutschsprachig. Aus meiner Dropbox habe ich mir einen Ordner rüberkopiert, was auch überhaupt kein Problem war. Nachdem ich dann auch die Einstellungen usw. durchgeführt habe, fing auch umgehend die Synchronisation an. Im Prinzip, wie man es von der Dropbox gewohnt ist.

Da die Verschlüsselung auf dem Rechner stattfindet muss man auch im Vergleich zur Dropbox über das Programm gehen und es wird kein extra Ordner angelegt. Man sieht zwar im Finder, dass unter Geräte ein Wuala-Laufwerk gemountet ist, wo man aber auch die Dateien rein-und rauskopieren/-ziehen kann. Das Programm muss aber entsprechend geöffnet sein. Hört sich kompliziert an, ist aber eigentlich nur eine Gewöhnungssache. Das Programm holt man sich entweder über die Menüleiste nach oben oder über das Dock. Schön wäre hier, wenn man das Icon im Dock ausblenden könnte.

Die Verschlüsselung hat aber ein Nachteil, mit dem man aber m.E. mit Leben kann, wenn man möchte, dass die Kollegen von der NSA nicht mitlesen sollen, man hat nicht die Möglichkeit von einem fremden Rechner aus über den Browser auf die Daten zu zu greifen.

Und noch einen Nachteil musste ich gestern feststellen, wenn ich den Rechner runterfahren möchte, gibt´s eine Meldung über die noch nicht gesyncten Dateien. Und diese Meldung bekomme ich nicht mehr weg! Nur noch über den Finder und sofort beenden. Ich denke, das ist eher ein Bug als ein Feature.

Was auch wohl eher ein Bug ist, dass ich Fehlermeldungen bei Snyc erhalte, dass die eine oder andere Dateibezeichnung nicht lesbar ist. Zuerst hatte ich gedacht, dass Wuala ein Problem mit Umlauten oder Sonderzeichen hat, ist aber nicht so, weil die Fehlermeldung nicht immer kam. Also nicht nachvollziehbar.

Nun zur iPhone App. Hier ist es im Prinzip ähnlich, wie bei Dropbox, man meldet sich mit seinen Zugangsdaten an und kann auch eine eigene App-PIN hinterlegen. Was aber nervt, wenn man die App neu startet, dass man sein Zugangspasswort wieder neu eingeben muss. Wofür brauche ich dann den PIN?

Was die App auch nicht kann, dass man ältere iWork-Dateien öffnen kann. Hier wird die Datei als Ordner angezeigt und eben nicht als Datei. Dropbox kann das. Was auch nicht funktioniert, dass man aus einer anderen Anwendung heraus sagen kann „öffnen mit“.

Also insgesamt hinterlässt Wuala bei mir gemischte Gefühle. Auf der einen Seite die beworbene Sicherheit (wohl auch von Stiftung Warentest gelobt), aber auf der anderen Seite einige Punkte, die ich im Vgl. zu Dropbox eben vermisse. Aber Dropbox hat nunmal auch einen kleinen Vorsprung. Sowas wie Sharing habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ich werde damit aber noch ein wenig rumprobieren und dann mal ein persönliches Fazit abgeben.

 

Lightroom-Tutorial 2. Teil

Lightroom-Tutorial 2. Teil

Nachdem ich gestern einen Tipp bzgl. Lightroom-Turtorial losgelassen habe, will ich heute noch einen empfehlen. Die auf undsoversity.de aufgeführte Workshops beinhalten u.a. auch welche für Lightroom. Angefangen mit Lightroom 3 und dann um die Version 4 ergänzt. Ich denke an der 5er wird gerade gearbeitet.
Ich hatte mir sie damals gekauft, als sie bei einer Aktion reduziert waren. Da ich Chris Marquardt von Happy-Shooting persönlich kenne und weiß, dass er gut mit Lightroom umgehen kann, war es für mich kein
Thema diese Invest zu tätigen. Auch wenn ich derzeit noch keine Lightroom nutze…