Das neue Leica T-System

Das neue Leica T-System

Nachdem gestern Leica die T rausgebracht hat, habe ich lange überlegt, ob ich auch meinen Senf dazu abgeben soll oder nicht. Denn sie wurde und wird immer noch im Internet heiß diskutiert.

Da ich ja ein bekennender Leica-Fan bin, will ich trotzdem ein paar Gedanken los werden und auch erst jetzt, da ich mangels einer Livebeurteilung, ich aufgrund Bilder, Videos und Blogs versucht habe, mir eine Meinung zu bilden.

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Ich möchte aber nicht versäumen, vorher zu erwähnen, dass einige Dinge eben auch Spekulationen meinerseits sind. Allerdings ich mir aufgrund meiner bisherigen Leica-Erfahrung einbilde, das Eine oder Andere auch beurteilen zu können. Ich konnte immerhin bisher Erfahrungen mit den Leicas M6, M9, X1, X2 sammeln.

Also was ist das für eine Kamera?

Es handelt sich um ein neues System, was neben der S, M, X, D, C und V eingeführt hat. Es ist eine Kamera mit APS-C Sensor und einem eigenen Bajonett und entsprechenden Objektiven. Sie wird im sogenannten Unibody-Aluminium-Gehäuse gefertigt und in Deutschland produziert. Anfangs wird es ein LEICA SUMMICRON-T 1:2/23 mm ASPH und ein LEICA VARIO-ELMAR-T 1:3,5–5,6/18–56 mm ASPH geben. Für 2015 sind ein Super-Vario-Elmar-T 1: 3,5–4,5/11–23 mm ASPH und ein Leica APO-Vario-Elmar-T 1: 3,5–5,6/55–135 mm ASPH angekündigt und mal sehen was so folgen wird.

Die Kamera wird es in silber und in schwarz für 1.500 € geben, das SUMMICRON für 1.600 € und das VARIO-ELMAR für 1.450 €.

Auch wurde ein umfangreiches Zubehör für die T angekündigt. Als wichtigstes sei hier der Visioflex-Sucher mit integriertem GPS und der Leica M Adapter genannt.

Das soll es mit den Spezifikationen hier gewesen sein, alle anderen technischen Details habt Ihr bestimmt schon hinter den Links entdeckt. 😉

Wenn Ihr Euch die Preise anschaut (die vom Zubehör habe ich Euch erspart) könnt Ihr Euch sicher vorstellen, dass es in den Foren und Blogs heiß her geht. Ja die Leica polarisiert mal wieder. Vorab, ich finde die T nicht so extrem teuer, wie die Vario X.

Jetzt aber mal richtig zur Meinung eines Leica Fanboys.

Wenn man sich die reinen technischen Daten anschaut, dann ist sie mit 16MP, Kontrast AF, keinem Stabi und keiner Sensorreinigung nichts Besonderes, aber wenn man sich ansieht, dass das Unibody-Gehäuse, was einen an Apple erinnert, nach der Fräsung 45 Minuten handpoliert wird, eine Touchbedienung, die richtig durchdacht und offensichtlich sher gut bedienbar erscheint, dann relativiert sich das m.E.n schon. Vor allem, weil sie auch in Deutschland gefertigt wird. Wenn ich da eine Olympus OM-D E-M1 anschaue, die bei Amazon immerhin für 1.499€ angeboten wird, finde ich sie wirklich nicht zu teuer. OK eine Sony A7 ist mit ihrem Vollformatsensor auch auf diesem Niveau.

Die Objektive empfinde ich auch als sehr grenzwertig, vor allem die Zooms sind mit ihrer variablen Blende und nicht gerade  ein Sonderangebot und dafür auch nicht besonders lichtstark. Eines darf man aber nicht vergessen – Achtung Mutmaßung -, dass Leica-Objektive bereits mit Offenblende schon 100% nutzbar sind und man nicht bei dieser, wie es bei vielen Markting Anfangsblenden der Fall ist, von „Charakter“ oder auch von „cremig“ die Rede ist. Hier hat Leica in der Vergangenheit bewiesen, dass sie die besten Objektive bauen. Wenn Ihr mal ein RAW-Bild bei Lightroom über die Objekitvkorrektur laufen lasst, dann wisst Ihr was ich meine. Es ist i.d.R. kein oder nur kaum Unterschied zu sehen 😉

Was die T auch noch auszeichnet, ist das Bedienkonzept. Sie hat nur zwei Knöpfe (Auslöser und Videoknopf), zwei programmierbar Daumenräder, eine seitliche Klappe (USB-Anschluss und Speicherkartenslot), Akkufach mit Lösehebel und ein Stativgewinde. Alles andere wird über das Touch bedient. Und guckt Euch mal auf der Leica-Webseite mal den Nackenriemen an, da wurde bis zu Ende gedacht.

Als ich das mit dem Touch gehört habe, war ich sehr skeptisch, ob das nicht der Bedienung abträglich ist und die T nur eine toll aussehende, aber dafür nicht nutzbare Kamera ist. Nachdem ich das Video gesehen habe, bin ich wild diese Kamera zu testen. Weil hier hat sich Leica m.E.n einiges beim Apple iPhone abgeguckt. Da bin ich echt gespannt.

Die Objektive sollen im übrigen keine Panasonic-Objektive sein, sondern reine Leica-Objektive, die aber wohl nicht in Deutschland produziert werden. Hier sind die Diskussionen heiß, ob es dann wirklich Leica-Objektive sind, wenn sie nicht direkt bei Leica gefertigt werden. Hier bin ich der Meinung, wenn die Entwicklung  der Objektive durch Leica erfolgten, nur bei einem anderen Produzenten nach Leica-Vorgaben gefertigt werden, dann ist es schon ein Leica-Objektiv. Denn ein Apple iPhone/iPad müsste ja dann auch Foxcon iPhone/iPad heißen und wenn ich mir dort die Lieferanten der Bauteile so ansehe, dann könnte da schon fast auch Samsung (teilweise Prozessor und Display) iPhone dranstehen. 😉

Was ist denn so mein vorläufiges Fazit?

Da ich keine eigenen Bilder von der Kamera habe und ich kein Ärger bzgl. Urheberrecht haben möchte, habe ich es nur bei dem Beitragsbild belassen.

Wenn ich mir aber die Bilder und Videos so anschaue, dann hat Leica eine super Kamera mit einem klasse Design rausgebracht. Und ich hoffe, dass mir das ein Livetest bestätigt.

Wenn man sich die reinen technischen Daten ansieht, dann ist sie sicher zu teuer, wenn man sie sich aus Richtung Design, Bedienkonzept und deutscher Fertigung ansieht, dann finde ich den Preis anspruchsvoll aber nicht zu teuer.

Die Objektive finde ich vom Preis her sehr grenzwertig. Wenn man sich aber mal mit hochwertiger Technik und deren Konstruktion und Fertigung beschäftigt, dann ist es so, dass für den letzten Rest Qualität ein ungleich größerer Aufwand betrieben werden muss. Das treibt Preise enorm in die Höhe. Warum kostet z.B. ein z.B. LEICA APO-SUMMICRON-M 1:2/50 mm ASPH 6.000 €? Weil es so ziemlich das perfekteste 50mm Objektiv ist, was es gibt. So etwas „lohnt“ sich aber nur, wenn man mehr aus seinen Bildern macht, als diese in Webauflösung auf Flickr & Co. zu präsentieren.

Also alles im allem eine klasse Kamera. Ob sie für mich in Frage kommt weiß ich nicht. G.A.S hat sich bei mir noch nicht eingestellt. Aber mal schauen, was sich da regt, wenn ich die Kamera das erste Mal in der Hand hatte.

So ich denke, das soll es erstmal mit meiner Meinung gewesen sein und viel Spass beim Diskutieren 😉

 

Olympus 15mm Body Cap

Olympus 15mm Body Cap

Ich hatte es bei meiner letzten Olympus auch schon, weil es ein günstiges 15mm Objektiv ist. Gebraucht für unter 60€ zu bekommen. Eigentlich ein sogenannter „Nobrainer“, wenn man sich mit den Eigenheiten des Objektiv arrangiert.

Vorab erstmal ein paar technische Details:

  • Brennweite 15mm
  • fixe Blende von f/8
  • Fixfokus, einstellbar 0,3m bis unendlich
  • sieht aus wie die Gehäuseschutzkappe

Aufgrund der Blende 8 und dem mFT-Sensor ist es von vorn bis hinten mehr oder weniger scharf. Allerdings kann man sich von einer knackscharfen Abbildung, die man sonst so gewohnt ist, verabschieden. Ist aber bei der Art von Objektiv m.E.n. auch nicht erwünscht, sondern man will ja diesen bestimmten Look.

Im Prinzip schraubt man die Linse wie jede andere auch an die Kamera und mit einem kleinen Hebel öffnet man das Objektiv und man muss sich entscheiden, fotografiere ich im Nahbereich (0,3m) oder weiter (∞). Dann kann es auch schon losgehen.

15mm Body Cap

Die Kamera habe ich auf A und die Belichtung steuere ich mit der Belichtungskorrektur.

15mm Body Cap

Die Bilder sind sehr eigensinnig, da sie eigentlich nicht richtig scharf sind, aber auch nicht unscharf:

15mm Body Cap

Mit dem Bild habe ich mal versucht einen etwas älteren Look reinzubringen, indem ich etwas Färbung, Vignette und Korn reingebracht habe:

15mm Body Cap

Was mich gewundert hat, wie gut das Objektiv mit Gegenlicht umgehen kann:

15mm Body Cap

Und auch mit fiesen Lichtverhältnissen:

15mm Body Cap

Das soll es auch schon gewesen sein.

Noch schöne Ostertage.

Spaziergang mit der OM-D E-M10

Spaziergang mit der OM-D E-M10

Mich hat letzte Woche mal wieder G.A.S gepackt und weil mich die OM-D E-M10 bei Saturn angeschrien hat: „Nimm mich mit“ 😉

Nein im Ernst, da meine digitale Fotografie mit Olympus begonnen hat, ich immer wieder von dieser Marke fasziniert bin und ich immer ein kleine „Immerdabei“ haben wollte, kam mir die E-M10 zugegen. Da ich ja schonmal die E-M5 mein Eigen nannte und ich auch vor ein paar Wochen die E-M1 testen konnte, musste ich nicht lange überlegen. Noch ein bisschen kleiner als die E-M5, aber ohne Abstriche in der Bildqualität, da musste ich nicht lange nachdenken.

E-M5 vs. E-M10

E-M1 vs. E-M10

Df vs. E-M10

Was ich bei Ihr gut finde:

  1. schön kompakt
  2. Wifi
  3. interner Blitz
  4. handlicher als die E-M5

Wa sie nicht hat, ich aber auch nicht vermisse:

  1. 5-Achsen Stabilisator
  2. Abdichtung
  3. Phasen AF der E-M1
  4. Bildrate

Wie bei Olympus üblich musste ich mich erstmal durch das Menü arbeiten, um sie für mich einzustellen. Wobei man es ja eigentlich mittlerweile bei jeder Kamera machen muss.

Während meines kleinen Ausfluges gestern, habe ich noch etwas Feintuning durchgeführt und nun passt so ziemlich alles und ich kann mich auf das Fotografieren konzentrieren. OK, es wird noch etwas dauern, bis alles in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Photowalk (2 von 26)

Ich habe die Oly erstmal mit dem Kitobjekitv 14-42 f/3.5-5.6 gekauft, was ein schöner Kompromiss darstellt. Schön ist die Kompaktheit im ausgeschalteten Zustand. Außerdem gibt es da so einen schönen Objektivdeckel, der im ausgeschalteten Zustand die Linse schützt und sie bei Einschalten freigibt. Leider habe ich keine Streulichblende, was man den Bildern oftmals ansieht. Es ist schon sehr anfällig. Hier muss ich mir wohl doch was einfallen lassen und wenn es das Abschatten mit der Hand ist.

Photowalk (6 von 26)

Insgesamt ist sie, obwohl kompakter, etwas handlicher als die E-M5. Das liegt wahrscheinlich an der besser und ausgeprägteren Daumenstütze. Bei der Bedienung hat Olympus auch auf ihre Kunden gehört und die kleinen Knöpfe etwas besser positioniert.

Cool ist die Funktion des Wifi, wo man per QR-Code die Kopplung mit dem Smartphone durchführt. Hier kann sich Sony mal eine Scheibe abschneiden, meine damalige A7 hat es nicht mal mit einem Xperia Z per NFC geschafft sich zu pairen. Man kann mit der passenden App dann schön die Kamera fernsteuern, was allerdings bei einem Photowalk nicht so viel Sinn ergibt, wohl aber, dass man die GPS-Daten auf die Bilder spielt. Allerdings hat das nicht so richtig geklappt, was aber auch ein Bedienerfehler sein konnte. Ich werde es nochmals gesondert testen. Was doof ist, dass man zwar die Route per E-Mail exportieren kann, das aber nur als .log-Datei und nicht als .gpx, was Lightroom lesen kann.

Photowalk (10 von 26)

Was ich bei der E-M5 und bei der E-M1 schon richtig gut fand, ist der Klappmonitor und der Touch. Hier bekommt man gute Perspektiven hin, die ich mit der Df nur bäuchlings hinbekommen würde und aus dem Alter bin ich raus 😉

Photowalk (4 von 26)
Photowalk (9 von 26)

Alles im allem eine coole Kamera, die nicht nur als Zweitkamera richtig gut ist, sondern auch als Erstkamera. Ich hoffe ja nicht, dass meine Df zu kurz kommt. Aber diese Wochenende bleibt es nur beim Streicheln 😉

Photowalk (5 von 26)
Photowalk (20 von 26)
Photowalk (1 von 1)

Lightroom Mobile wofür?

Lightroom Mobile wofür?

In den letzten Tagen kam Adobe mit Lightroom Mobile für das iPad raus. Da für mich ja das Thema Lightroom immer noch eine kleine Herzensangelegenheit ist, habe ich es mir natürlich installiert und ein bisschen rumprobiert. Allerdings kam bei mir die Frage auf, wofür oder für wen soll diese App sein?

Wie funktioniert LR-Mobile? Nachdem man sein LR auf die Version 5.4 gebracht und sich die App für das iPad aus dem App-Store geladen hat, muss man sich jeweils mit seiner Adobe ID anmelden. Die ersten 30 Tage kann man es testen ohne Creativ-Cloud-Abo, danach muss man sich entscheiden, ob man mit der „normalen“ Lightroom-Version und ohne Lightroom Mobile weitermacht oder sich das Abo shopped. Und ist m.E.n. auch der Haken, ich brauche z.B. kein Photoshop, weil ich zu fast 100% mit Lightroom bzw. Aperture arbeite.

Also nachdem man sich mit beiden angemeldet hat, kann man sich bei LR eine Sammlung anlegen, die man mit LR-Mobile synchronisieren kann. Im übrigen gehen Smartsammlungen bei der 1.0 noch nicht, aber vielleicht kommt das ja noch.

Wenn man dort Bilder drin hat, werden die sogenannten Smartpreviews mit der Cloud synchronisiert und wenig später hat man dann die Bilder auf seinem iPad. Hier kann man dann die Bilder flaggen, aber leider keine Sterne vergeben 🙁 . Ich denke, Adobe braucht ja auch noch was, um sich weiterzuentwickeln 😉 . Auch so die wichtigsten Bearbeitungen sind möglich, nicht aber, wenn man an den Farben drehen möchte. Ich habe es aber nur überflogen, vielleicht habe ich auch was übersehen. Die Bearbeitungen hat man dann wenig später auf dem Rechner, sofern man sich im WLAN befindet bzw. den Sync über mobile Daten aktiviert hat.

Soweit so gut. Aber was ist anders herum? Ich bin unterwegs und möchte die Bilder auf dem iPad sichern, in LR-Mobile importieren und im besten Fall über die CC auf den heimischen Rechner übertragen. Ja ok, RAWs über das mobile Datennetz zu übertragen birgt ein paar Probleme, aufgrund der vielleicht begrenzten Bandbreite und auch der Limitierung des mtl. Volumens. Das geht nicht. Wenn ich das Bild über das CameraConnection Kit in die Camera Roll vom iPad gebracht habe, kann man sich ein Bild in LR-Mobile importieren. Es kommt aber leider nur ein JPG (und ich gehe nicht davon aus, dass es sich um eine Smartpreview handelt) an, sodass mein Grundgedanke schonmal nicht funktioniert. Ich muss zu Hause meine Bilder eben doch in Lightroom importieren und ich wage zu Bezweifeln, dass es Lightroom schafft einen Bezug zwischen dem RAW und dem über die Cloud eingegangenen JPG hinbekommt.

Über app.net hat mir dann einer gesagt, dass er jetzt endlich auf leichte Art seine Bilder auf das iPad bekommt und er eben nicht immer sein Notebook dabei haben muss, um die Bilder bei Bedarf zu präsentieren. Naja, da würde ich mir einen Export auf die Festplatte einrichten und als Ziel einen Bilderordner auf die Dropbox konfigurieren und habe dann genauso die Bilder dabei, ohne, dass ich die Creative Cloud abonnieren muss. Wenn die Dropbox vom Platz her begrenzt ist, kann man auch seinen Flickr-Account nutzen. Allerdings fehlt dann die Möglichkeit der Bearbeitung. Aber mal ehrlich, will man wirklich auf dem iPad eine hochwertige Bildbearbeitung durchführen? Ich persönlich nicht. Aber es soll ja auch welche geben, die iMovie, iPhoto und/oder Garageband auf dem iPad nutzen.

Also wenn sich die Tage nicht irgendein triftiger Grund auftut, werde ich das nicht nutzen:

  1. wenn ich die Bilder schon in Lightroom importiert habe, dann gibt es andere Möglichkeiten, diese auf das iPad/iPhone zu bekommen
  2. wenn ich unterwegs meine Bilder sichern möchte, würde ich eher mein MacBook Pro mit einer richtigen Lightroom-Version verwenden
  3. wenn kein MacBook Pro zur Hand ist und nur mein iPad, dann würde ich die Bilder eher in Verbindung mit Photosmith verwenden. Weil ich dann auf dem iPad die wichtigsten Arbeiten, wie z.B. sortieren, verschlagworten, bewerten usw. durchführen und dann zu Hause auf den Rechner mit diesen Bearbeitungen übertragen kann

Alles in Allem ein interessanter Schritt von Adobe und man darf auch nicht vergessen, dass es sich um eine 1.0 Version handelt, aber der Grundgedanke geht zumindest an mir vorbei.

So und abschliessend könnte es für Apple mal die Chance sein, so ein Cloud-Konzept in Verbindung mit Aperture besser umzusetzen. (die Hoffnung stirbt zuletzt ;))

Photoauge bei Bildbeurteilung

Photoauge bei Bildbeurteilung

Ich möchte bei der Gelegenheit mal für die Jungs von Bildbeurteilung Werbung machen.

Ich höre bzw. sehe diesen Podcast sehr gerne, weil hier in einer lockeren Runde Bilder beurteilt werden und auch Tipps für Verbesserungen gegeben werden.

Da bisher die vorgestellten Bilder m.E.n. sachlich und kritisch bewertet und auch gute Tipp gegeben wurden, habe ich ihnen einfach mal ein Bild von mir geschickt, um es beurteilen zu lassen.

Extrablatt

Eigentlich hatte ich mit mehr Kritik gerechnet, aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich was hinschicke.

Ich kann eigentlich alle mal dazu ermutigen, dort mal Bilder hinzuschicken.

Olympus OM-D Workshop

Olympus OM-D Workshop

Gestern habe ich einen Workshop von Olympus besucht. Wie Ihr wisst bin ich der Marke ja auch nicht ganz abgeneigt und daher habe ich mal die Gelegenheit genutzt unter Anleitung eines Profifotografen Pavel Kaplun die OM-D E-M1 ausführlich in Hannover testen zu können.

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Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns am Rathaus getroffen, wo wir die E-M1 mit einer Speicherkarte, die wir behalten durften, in Empfang genommen haben. Leider habe ich nur eine mit dem Kit-Objektiv 12-50mm f/3,5-6,3 bekommen, nicht das 12-40 f/2,8. Pavel sagte zwar, dass wir auch mal tauschen sollen, aber ich habe es irgendwie nicht gemacht.

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Wir sind dann so langsam um das Rathaus zum Maschteich, wo wir uns mit der Kamera und den Einstellmöglichkeiten vertraut machen konnten. Wobei, bei diesen vielen Möglichkeiten, war ich auch nach vier Stunden nicht vertraut. Und man darf nicht vergessen, ich hatte schonmal eine E-M5 😉

Aber dadurch konnte ich meine für mich wichtigen Einstellungen doch schnell finden.

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Wir sind dann langsam um den Teich, über eine Brücke zum Maschsee gewandert, wo wir den Sonnenuntergang genießen konnten. Wir hatten immer genug Zeit zum Fotografieren und Pavel hat uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden und uns auch hilfreiche Tipps gegeben.

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Nun zur Kamera. Die E-M1 liegt deutlich besser in der Hand, als die E-M5, ist dabei aber auch spürbar größer. Vom Gewicht habe ich nicht soviel Unterschied gemerkt, muss aber sagen, dass ich eine E-M5 schon länger nicht in der Hand hatte.

Die Bedienung war sehr vertraut, auch wenn die Anordnung der Knöpfe im Vergleich etwas verändert wurden.Ferne habe ich mich, obwohl ich ja die Df mein eigen nenne, sofort wieder wohl gefühlt. Allerdings müsste man sich eigentlich erstmal ne Stunde hinsetzen, damit man sich die Kamera so hinprogrammiert, wie man sie für sich haben möchte. Man darf auch nicht vergessen, dass die Vormittagsgruppe die Kameras reell verkurbelt hatten.

Insgesamt hat mir die Oly sehr gut gefallen, den AF empfand ich nochmals eine Spur schneller und präziser, als der, der E-M5. Ein paar witzige Features, wie z.B. Colagen sind zu den anderen Art-Filtern dazu gekommen. Hier kann man seinen Spieltrieb freien Lauf lassen. Der Vorteil, wenn man in RAW fotografiert, dass zusätzlich zu den Filtern oder Colagen die RAWs gespeichert werden. D.h. man hat  die einzelnen RAWs gespeichert und die Collage als JPEG.

E-M1 Colage

Weil ich ja vorbereitet zum Workshop gegangen bin, hatte ich die App von Olympus bereits auf meinem iPhone, sodass ich die Wififunktion und deren Bedienung/Kopplungen probieren konnte. Ich muss sagen, dass es zwar nicht super intuitiv ist, man wird aber gut durch die App und der E-M1 geleitet, sodass ich nach recht kurzer Zeit aufgrund des QR-Codes die Oly mit dem iPhone koppeln konnte.  Da hat Oly echt gut gearbeitet. Mit meiner Sony A7 und dem Xperia Z1 und dem „tollen“ NFC-Chip hat es nicht geklappt. Oder ich bin zu doof für diese Technik. Auch die manuelle Kopplung war sehr instabil. Nicht so bei der Olympus, einmal gekoppelt stand die Verbindung super stabil. Pavel war so begeistert, dass er sich die App auch gleich runtergeladen und das auch probiert hat. Auch mit einem Android war es überhaupt kein Problem. OK für Landschaftsfotografie ohne Stativ ist es eher Spielerei, aber wenn ich mir vorstelle, dass die Kamera auf einem Stativ im Gebüsch steht und ich etwas abseits und kann mit der App u.a. auch die Kameraeinstellungen verändern und auslösen, finde ich das ja mal richtig hilfreich. Soweit ich weis, soll man auch mit den Powerzooms auch zoomen könen. Das habe ich aber mit dem Kitzoom nicht hinbekommen. Vielleicht fehlte da aber noch eine Firmwareupdate.

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Alles in Allem war es ein sehr gemütlicher Nachmittag und auch Pavel mit seiner Begleiterin Olga waren sehr angenehme Workshopleiter. Die Gruppe selber empfand ich auch als sehr angenehm.

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Abschließend möchte ich aber noch ein paar Plus- und Minuspunkte zur OM-D aufführen:

Positiv:

  • Autofokus ist super schnell und treffsicher. Ich konnte keinen Unterschied zu meiner Df ausmachen
  • der Sucher ist schön groß und klar und hat den Vorteil, ich sehe gleich das Ergebnis vor dem Schuss
  • Ergonomie
  • Geräusch ist schön leise
  • Bildqualität
  • Handhabung insgesamt
  • Art-Filter und Photostory
  • Wifi-Anbindung ans Smartphone
  • individuelle Einstellmöglichkeiten die Kamera seinen Bedürfnissen anzupassen
  • Eine Objektivpalette, die kaum Wünsche offen lässt. Auch die Möglichkeit die FourThird-Objektive mit schnellem AF zu adaptieren macht Lust auf mehr
  • mehr Schärfentiefe bei Offenblende

Negativ:

  • sehr verspieltes Menü
  • etwas Rauschanfällig aufgrund des kleinen Sensors
  • etwas eingeschränkte Freistellmöglichkeit

Die Aufstellung hat sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber das ist eben mein Empfinden.

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Alles in Allem kann ich nur sagen, dass Olympus auch mit diesen Aktionen sicher einige Kunden überzeugen kann, dass die sich die Kamera zulegen werden. Ich hatte mit GAS (Gear Acquisition Syndrome) sehr zu kämpfen, hatte aber wohlweislich meine Df dabei und habe auf dem Rückweg zum Auto auch noch ein paar Bilder gemacht. 😉

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