Wie ich Licht sehe – ein Review

Nach einem Workshop bei Paddy, hatte ich die Möglichkeit mal sein Videotraining „Wie ich mit Lightroom arbeite“ zu testen und ihm ein Feedback zu geben. Das hatte ich auch gleich als Gelegenheit genutzt ein kleines Review zu schreiben.

Nun hat mich Paddy gebeten vielleicht noch eins zu schreiben. Ich fühlte mich geehrt und habe natürlich zugesagt. Ich konnte mir eins aussuchen. Da ich nicht so der Portraitfotograf bin, mich das aber interessiert und ich mich auch das natürliche Licht toll finde, habe ich mich für das Online-Training  „Wie ich Licht sehe – Portraitfotografie mit Available Light“ entschieden.

Der Trailer zum Film:

Das Training ist sehr gut und auch mit einem recht hohen Aufwand produziert. Es kam nicht nur aufgrund des Themas keine Langeweile auf, das Auge isst ja schließlich mit. Auch Paddys professionelle und auch gleichzeitig lockere Art tragen zu dem hochwertigen Eindruck bei.

Die Videos sind so aufgebaut, dass man sie nicht unbedingt der Reihe nach ansehen muss, sondern man kann sie sich auch nach den Überschriften oder Länge aussuchen. Wobei ich sie schon der Reihe nach auf mehrere Tage verteilt angesehen habe.

Nach dem ersten Video hatte ich gedacht, dass das schon recht viel Stoff ist für einen Anfänger. Stopp, ich war da mit meinen Gedanken noch bei dem Training „Einführung in die People und Portrait Fotografie„, was an Anfänger adressiert ist. Das hatte ich ursprünglich auch in engere Wahl genommen. Also gedanklich wieder in die richtige Richtung, denn dieses Training ist für erfahrenere Fotografen. D.h. man sollte sich schon mit Blende, Zeit, ISO, Brennweite usw. und deren Verhältnisse auskennen. Ebenso mit der Nachbearbeitung.

Mit den frischen Gedanken also weitergeguckt und immer tiefer in die Materie versunken. Mit vielen sehr hilfreichen Tipps, die man nicht nur in der Portraitfotografie anwenden kann, sondern auch in der Landschaft-, Street- und überall wo man mit natürlichem Licht zu kämpfen hat. Alleine den Tipp bei bedecktem Himmel die Lichtrichtung herauszufinden ist Gold wert. Wie oft habe ich doof hochgeguckt und es nur durch Zufall herausgefunden. Nein ich nenne den Tipp nicht. 😉

In den Videos gibt es eine kleine Einleitung, ein mit toller Musik untermaltes Shooting, dann wird nochmals am Set auf die Besonderheiten eingegangen. Danach wird in Lightroom wieder auf die Besonderheiten und auch kurz auf die Bearbeitung hingewiesen und erklärt. Auch hier ist ein gewisses Grundwissen in Lightroom, aber auch andere RAW-Programm sehr hilfreich.

Das Training hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich hätte mir am Liebesten jemanden geschnappt um das gelernte versuchen umzusetzen. Hier muss ich aber noch an mir arbeiten, denn Portraitfotografie ist schon eine Sache für sich und ich muss da noch den einen oder anderen Schweinehund überwinden. Aber wie gesagt, ich lauf schon mit offeneren Augen durch die Gegend und sehe das vorhandene Licht irgendwie besser, um es auch bei meinen Photowalks besser einzusetzen. Manchmal kann ein anderer Schattenwurf die Bildwirkung nunmal drastisch verändern.

Auch wurde mir bei dem Training bewusst, dass das Fotografieren nur die halbe Miete, wenn auch die Grundvoraussetzung für tolle Bilder ist. Denn die Nachbearbeitung trägt sehr stark dazu bei. Paddy hat bei vereinzelnden Bildern einen Vorher-/Nachhervergleich gemacht und ist auf die einzelnen Bearbeitungsschritte eingegangen. Hier hätte ich mir manchmal etwas mehr gewünscht, aber es war ja kein Lightroom-Training. 😉

Allerdings möchte ich auch nochmals darauf hinweisen, dass das Training wirklich eher was für Fortgeschrittene ist. Das wird aber auch in der Beschreibung erwähnt.

Mein Fazit: Ich spreche hier eine klare Kaufempfehlung für die aus, die gerne ihr Wissen in Available-Light-Fotografie vertiefen möchten und auch sehr Hilfreiche Tipps in Portraitfotografie benötigen. Auch die, die sich hier vielleicht zukünftig mehr mit beschäftigen möchten. Für die, die in der Nachbearbeitung nur das Wichtigste gemacht haben, werden angefixt, zukünftig etwas mehr zu machen. Paddy hat alles in Lightroom bearbeitet. Allerdings hat er hier auch gekaufte Presets verwendet. Und es waren schon sehr cool dabei. Die Kreditkarte sollte schon etwas entfernt gelagert sein. 😉

Ich könnte mir noch eine Art Fortsetzung vorstellen, wo Paddy noch mehr auf die Bearbeitungen eingeht und auch die Zuhilfenahme der möglichen Presets.

Also KAUFEN 😉

 

Stoffwechselkur die Fortsetzung

Stoffwechselkur die Fortsetzung

Im November 2012 hatte ich eine Diät der anderen Art begonnen. Es handelt sich um eine sogenannte Stoffwechselkur, um relativ schnell ein paar Kilo einigemaßen nachhaltig abzunehmen.

Ich will mal im Groben hier nochmals erklären, was da passiert, aber das Meiste dann bitte in den damaligen Berichten nachlesen, falls Interesse besteht.

Es handelt sich um die Stoffwechselkur von Lipoweg, wo man durch einen Heilpraktiker begleitet sein Ernährung umstellt. Einiges bleibt aber auch später hängen.

Die Kur dauert i.d.R. vier Wochen und danach folgen noch weitere vier Wochen Eingewöhnungsphase.

Während der ersten vier Wochen besteht die Nahrung aus Morgens ein Zwieback, späten Nachmittag 200g Obst, zum Mittag 100g Fleisch oder Fisch und 100g Gemüse. Abends nochmals 100g Fleisch oder Fisch und 100g Gemüse, sodass man pro Tag ein Zwieback, 200g Fleisch oder Fisch, 200g Gemüse und 200g Obst. Alles ohne zusätzlich Fett oder Öl und Zucker. Ebenso sind Kohlenhydrate tabu. Hier sind aber Nudeln, Reis und Kartoffeln gemeint. Die sogenannten schnellen Kohlenhydrate. Bohnen usw. darf man schon essen, aber nicht zuviel. Es ist hier im Prinzip auch eine kleine Parallele zu den Slowcarbern. Zusätzlich soll man pro Tag 1 Liter Brennnesseltee bis Mittags trinken, auch Magnesium (Achtung ohne Zuckerzusatz) sollte nicht fehlen sowie insgesamt drei Liter Flüssigkeit (Wasser, Tee, Kaffee alles ohne Zucker und Milch).

Aber den Rest bitte nachlesen.

Lipoweg Broschüre

Also wie gesagt, ich hatte im November 2012 angefangen und war Anfang 2013 mit 18 Kilo weniger fertig. D.h. nach acht Wochen hatte ich mein Ziel erreicht. Ein Jojo-Effekt stellte sich nicht ein, da ich ja auch die entsprechenden stoffwechselanregenden Spritzen bekommen habe und ich auch hinterher auf viele Dinge geachtet hatte. Sowas wie Nutella oder Chips mochte ich einfach nicht mehr. Die Mengen beim Essen waren stark reduziert, weil mein Magen sich ja an die geringen Mengen gewöhnt hatte. Im Prinzip hielt ich mein Gewicht ca. vier oder fünf Monate, auch wenn der Appetit wieder mehr wurde, doch ein paar Süßigkeiten hinzu kamen und auch das Bier schmeckte wieder. Allerdings konnte ich das einigermaßen in der Woche ausgleichen, da ich eben auf solche Dinge wie max. Mittags Kohlenhydrate, kein Zucker usw.

Dann kam eine Phase, wo ich auch Wochentags gesündigt hatte, sodass ich dann so in den folgenden ca. 11 Monaten leider wieder 10 Kilo zugenommen habe. Allerdings habe ich es seit vier Monaten wieder im Griff, dass ich nicht weiter zunehme. Eigentlich mit wenig Problemen.

Warum jetzt wieder die Kur, die ja auch noch Geld kostet und nicht einfach den Jungs von 4hourgeeks & Co. folgen? Ganz einfach, ich bin leider nicht so konsequent und werde immer wieder „rückfällig“. Daher habe ich mich für die Kur entschieden, da ich dort kontrolliert werde und mir, wenn ich mal nicht oder wenig abgenommen habe, „na woran hat´s gelegen?“ nachgehalten wird.

Also habe ich heute meine erste Spritze erhalten, allerdings bereits am Montag begonnen, meine Ernährung anzupassen, damit es nicht zu schlimm wird. Leider habe ich Dussel vergessen mich am Montag zu wiegen, sodass ich erstmal nur über den Erfolg von Dienstag auf Mittwoch berichten kann: -1,3kg (Achtung am Anfang ist es immer sehr viel).

Mal gucken, ob ich die 90Kilo schaffe, wobei ich mit 95Kilo schon zufrieden wäre.

So für heute soll es das erstmal gewesen sein und ich werde weiter berichten.

 

Aperture Alternativen

Aperture Alternativen

In Ergänzung zu meinen letzten Beitrag wollte ich mir ja mal die eine oder andere Alternative zu Aperture (AP) ansehen und berichten.

Als erstes möchte ich erstmal die Anforderungen, die ich an die Alternative stelle erwähnen.

  • Fotoverwaltung
  • RAW-Entwicklung
  • Nondestruktive Bildbearbeitung
  • einigermaßen intuitiv
  • gutes Entrauschen
  • sollte mit allen gängigen Kameratypen funktionieren
  • eine vernünftige Möglichkeit die Bilder in einem entsprechend benötigten Format zu exportieren

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das kein wissenschaftlicher Test ist, sondern meine Meinung und meinen Eindruck widerspiegelt. Ich habe auch keine aufwändige Fototestreihe gemacht und werde daher am Ende nur mal drei Ergebnisse präsentieren.

Ich war am überlegen, ob ich vorab schonmal mein Ergebnis nennen soll? Ich denke ja.

Es bleibt eigentlich nur Lightroom übrig, weil es die einzige Software ist, die meine Anforderungen erfüllt. Die beklagten Geschwindigkeitsprobleme habe ich mit einem MacBook Pro Retina der ersten Generation mit nem i7 und 2,6GHz und 16GB RAM nicht.

Capture One kommt abgeschlagen auf den zweiten Platz. Es hat eine gute zwar gewöhnungsbedürftige RAW-Entwicklung und Bearbeitungsmöglichkeit. Wenn man sich die Oberfläche angepasst hat, dann ist alles gut. Leider fehlt dort eine vernünftige Bildverwaltung. Wo ich z.b. auch mal für das nachträgliche Ändern der Bilduhrezeit zum Einfügen der GPS-Daten durchführen kann. Auch sonst fehlen mir da ein paar Sachen. Ein kleiner Tipp für diejenigen welchen, die C1 mal testen wollen. Bitte nicht auf die selben Bilderordner zugreifen, auf die LR auch zugreift. C1 ändert die xmp-Dateien und dadurch meckert LR bei den Bildern, dass was mit den Metadaten nicht stimmt und C1 hat sein Problem, dass es jedesmal da wieder was ändern will und wird somit tierisch träge. Also beim Testen eine Kopie des entsprechenden Bilderordners durchführen. Beim ersten Import macht es nichts, dass die LR-xmps dabei sind, da dann viele Sachen, wie Bewertung usw. mit übernommen werden.

Ich habe in Bezug auf die Bilderverwaltung allerdings gehört, dass es sein könnte, dass bei der nächsten Version von C1 das Programm Media Pro integriert werden soll. Media Pro ist die Bilderverwaltung von Phase One, welche man derzeit aber für m.E. recht viel Geld extra erwerben muss.

C1 ist im übrigen für die, die im Studio arbeiten und gleich in den Rechner shooten ein sehr mächtiges Programm. Mit einer zusätzlichen App für das iPad kann sich parallel ein Kunde sich die Bilder ansehen. Wenn ich das richtig mitbekommen auch auch räumlich getrennt. Ist für mich aber nicht wichtig, möchte es aber nicht unerwähnt lassen.

DxO Optics Pro kommt für mich in zweierlei Dingen nicht in Frage. Bilderverwaltung eher suboptimal und auch wird z.B. auch in absehbarer Zeit die X-Trans-Sensoren der Fuji-Kameras nicht unterstützt. Dies habe ich mir auch von DxO bestätigen lassen. Auch ist DxO nicht gerade schnell, man muss aber dazu sagen, dass die Bearbeitungen doch einen guten Eindruck hinterlassen. Die Rauschreduzierung ist sehr gut, wenn auch sehr langsam. Insgesamt hat es mich aber schon genervt, dass man die Reglerbewegung nicht direkt am Bild sehen konnte. Also für mich ist DxO nichts.

AfterShot Pro hiermit bin ich nicht warm geworden. Sie läuft schnell und läuft auch neben Windows und Mac auch unter Linux. Es werden nicht alle Kameratypen unterstützt. Auch Fuji auf absehbarer Zeit nicht. Ich hatte auch den Eindruck, dass bis vor Kurzem die Webseite und somit das Programm auch leicht eingestaubt war. Vielleicht geben sie ja wieder Gas und wittern ihre Chance. Aber für mich auch nichts.

OnOne naja, ich denke, das kann man gut als Effektplugin für Lightroom nutzen, aber als Einzelplatzlösung bin ich überhaupt nicht mit klar gekommen und das Thema intuitiv ist eher was anderes. Also für mich überhaupt nichts.

Darktable und Lightzone habe ich mir mal auf der Webseite angesehen, ist mir aber zu geekig. Also für mich auch eher nichts.

Fazit (für mich):
Ich persönlich werde mich doch weiter mit Lightroom beschäftigen, was ich allerdings auch schon seit längerem mache. Das Programm ist für mich in der Summe der Eigenschaften schon passend für mich, auch wenn mir einiges von Aperture fehlen wird. Das Thema Abo empfinde ich nicht sooo schlimm, nur die Kopplung mit Photoshop, weil ich es derzeit nicht benötige. Allerdings ist es von den Kosten her ok und irgendwie war man bei LR ja schon immer gezwungen immer wieder neue Versionen zu kaufen, weil meist neue Kamera-RAWs nicht mehr von dem Vorgänger unterstützt wurde. Ich hoffe aber, dass Adobe die bestehenden Wettbewerber auch weiter als solche sieht und sich bei der Programmierung Mühe gibt.

Allerdings werde ich auch C1 und deren Entwicklung weiter verfolgen. Das Programm hat m.E.n. neben LR das meiste Potenzial ein guter Nachfolger von Aperture zu werden, wenn die die Verwaltung in den Griff bekommen.

Auch werde ich Anfang nächsten Jahres die Photo.App von Apple genauer betrachten. Vielleicht sind dort ja genug Features, um damit vernünftig  arbeiten zu können. Denn in der Integration ins Betriebssystem war eines der Stärken von Aperture und auch den anderen Apple Programmen.

Mal sehen, was noch so passiert.

Hier mal die drei Bilder, die ich in Aperture, Capture One und Lightroom entwickelt habe. Ich habe hier nur meine Standardbearbeitung angewendet. D.h. Belichtung, Lichter, Schatten, Kontrast und keine lokalen Bearbeitungen.

In der Reihenfolge Aperture, Capture One und Lightroom. Man sieht hier, dass Aperture schon Probleme hat Zeichnung in den Lichtern zurück zu holen. Das können die anderen beiden besser. Den Rest kann jeder mal selber entscheiden.

 

 

Leider ist es doch passiert

Leider ist es doch passiert

Wie man gestern Abend u.a. auf Appleinsider  vernehmen konnte, stellt Apple die Entwicklung von Aperture und iPhoto aufgrund der neuen Photoverwaltung von OS X Yosemite ein. Das stimmt mich doch etwas traurig. Ich arbeite zwar schon seit längerem mit Lightroom, hatte aber eigentlich nie die Hoffnung aufgegeben, dass Apple doch noch eine neue Version rausbringt.

Der Plan soll wohl sein, dass Aperture noch auf Yosmite läuft und man ein Tool erhält, um seine Aperture-Daten in Lightroom migrieren zu können. Also erstmal muss man nicht in Panik verfallen.

Was mich aber auch noch weiter zum überlegen bringt, Lightroom hat jetzt keinen richtigen Gegenspieler mehr, der genug Nutzer hat, dass Adobe sich bei der Entwicklung seiner Software Mühe gibt. Ok das hat eigentlich Adobe auch bei Photoshop&Co auch nicht und diese Programme sollen ja auch recht gut sein. Nur habe ich meine Bedenken, dass man zukünftig Lightroom auch nur noch im Bundle mit Photoshop als Abo erhält.

Daher sollte man sich man die Alternativen angucken:

Capture One Pro

Lightzone

Darktable

DXO

AfterShots Pro

OnOne

Ich denke, die Liste ist sicher nicht vollständig, aber probieren sollte man es mal.

Ich selber habe mich mal mit Capture One beschäftigt und auch mit DXO. Bei beiden hatte ich mich schwergetan. Aber vielleicht sollte man sich jetzt mal wirklich mit den Alternativen befassen, weil Wettbewerb belebt halt das Geschäft 😉

Also ich werde da am Ball bleiben und wieder berichten

Kopenhagen

Kopenhagen

Ich habe mich dazu entschlossen auch kleine Kurzberichte über meine Urlaube zu schreiben, da ich auch hier gerne fotografiere. Man kann hier gut beide Leidenschaften mit vereinen.

Vielleicht werde ich auch so nach und nach vergangene Urlaube niederschreiben. Aber zuerst mal Kopenhagen.

Hier bin ich durch einen befreundeten Blog drauf gestoßen worden. Nachdem ich den Bericht gelesen hatte, musste ich da hin und habe mich dazu entschlossen, meinen Brückentag nach Himmelfahrt zu nutzen, um ein verlängertes Wochenende in Kopenhagen zu verbringen.

Von Bremerhaven aus gibt es mehrere Möglichkeiten nach Kopenhagen zu kommen. Wir hatten uns für die Auto-Variante entschlossen, um vor Ort auch flexibel zu sein. Flugzeug war kurzfristig zu teuer und wir hätten nach Hamburg fahren müssen. Bahn und Bus schieden aus, weil die Fahrtzeit einfach zu lang ist und nur unwesentlich günstiger, als mit dem Auto. Reine Fahrtzeit von Bremerhaven aus sind ca. 5,5h. Pausen und Fährverspätungen in Puttgarden nicht mit eingeschlossen. Ich glaube nach gemütlicher Fahrt waren wir in 6,5h dort. Gott sein Dank blieb der befürchtete Stau um Hamburg herum auf der Hin-und Rückfahrt aus.

Angekommen in Kopenhagen wurden wir erstmal enttäuscht. Das hat man davon, wenn man nicht in der City sein Hotel bucht, sondern ca. 6km weg. Ich hatte so etwas den Eindruck eines Retortentrabant. Auch hätte wir uns mal etwas genauer die Zimmerbeschreibung ansehen sollen, eigentlich für eine Person schon zu klein 😉 Zwei Frechheiten gab es dort, das beworbene Wifi hatte so ziemlich kein stabiles Signal und dafür auch noch langsam. Auch empfand die übermäßgig starken Kontrollen, ob man sein Parkticket gezahlt, hat sehr nervig. Auch haben die Kollegen auch das Grüßen nicht gelernt.

Aber nun zu den Angenehmen Dingen. Den Ankunftstag haben wir erstmal zur Orientierung genutzt, um die nächsten Tage zu planen. Das alles bei schönsten Wetter mit etwas Wind. Schön war auch, dass das Hotel einen Stadtplan aus Papier hatte, denn das ist doch irgendwie angenehmer, als mit dem iPhone. Nichtsdestotrotz hatte ich mir mit der App TripAdvicor Offline City Guides eine gute Hilfe vorab in Deutschland heruntergeladen. Denn mein Plan war auch, dass ich kein Travel & Surf Paket der Telekom buchen und daher alles über freies Wifi erledigen wollte. Das hat im Prinzip auch geklappt, man hat i.d.R. in Cafés und Restaurants entweder ein freies bekommen oder auch einen Code, um sich einzubuchen.

Also den ersten Tag haben wir gemütlich mit der Orientierung verbracht und immer schönere Ecken von Kopenhagen entdeckt. Wir haben aber entschlossen am nächsten Tag eine Stadtrundfahrt zu machen, da man da i.d.R. noch weitere Informationen und Orientierung erhält. Wir haben uns dann aber für die Wasservariante entschieden. Und die war schön stressfrei und entspannend. Ja auf dem Wasser ist es wirklich ruhiger, auch der leichte Wind und die Seeluft gaben noch ihr übriges dazu. Wie es immer so ist, haben wir soviel Informationen erhalten, dass ich diese gar nicht mehr wiedergeben kann.

Die Kopenhagener Bevölkerung haben wir als sehr angenehm empfunden. Sie strahlten eine Wahnsinns Ruhe aus. Manchmal fast zu ruhig, denn man braucht sich keine Hoffnung machen, dass sich das Bedienungspersonal stresst. Wenn die Getränke alle sind, dann wird nicht nachgefragt und wenn man bezahlen möchte, dann wird nicht zugesehen, dass man schnell den Platz frei macht. 😉 In Kneipen, wo es schwerpunktmäßig Getränke gibt, da darf man auch direkt am Tresen bestellen und auch gleich bezahlen. Erst befremdlich, aber eigentlich auch so schlecht nicht. Wir mussten uns aber wundern, dass trotzdem zwei bis drei Leute im Service waren, die mit der Begrüßung der Gäste und abräumen beschäftigt waren. Allerdings machten sie manchmal auch einen gelangweilten aber dabei überaus freundlichen Eindruck. Letzteres war im übrigen immer. In Deutschland hat man ja entweder aufmerksames und gutgelauntes Personal oder unaufmerksames und unfreundliches. In Dänemark unaufmerksames aber dafür sehr freundlich. 😉 Was wir nicht als zu negativ empfunden haben.

Alles in allem hat uns der Kurzurlaub sehr gut gefallen und wir würden auch immer wieder hierkommen. Sicher ein anderes Hotel, vielleicht etwas näher an der Innestadt dran. Damit wir auch das machen können, was wir irgendwie nicht geschafft haben, uns Fahrräder zu leihen 😉

Das soll es erstmal als kleinen Bericht über unseren Kurzurlaub gewesen sein und ich hoffe, dass ich es schaffe, vielleicht nochmal den einen oder anderen Reisebericht hier abzugeben.

Nachfolgend noch ein paar Impressionen…

Vielen Dank Synology

Vielen Dank Synology

Heute möchte ich mich mal bei der Firma Synology bedanken, die sehr viel Geduld mit mir hatte.

Ich war der Meinung, ich müsste bei der Beta von der DSM 5.0 mitmachen. Eigentlich lief alles soweit gut, nur, dass ich keine Updates meiner Pakete einspielen konnte. Ich hatte einiges probiert, bis dann irgendwann nichts mehr ging. Ich konnte nicht mehr auf sie zugreifen und auch war sie nirgendwo mehr zu sehen. Nun muss ich dazu sagen, dass ich auch nicht unbedingt ein Netzwerkspezialist bin. Ich mogel mich da immer so für die Heimanwendungen durch.

In meiner Verzweiflung habe ich dann mit dem deutschsprachigen Synology-Support Kontakt aufgenommen, der mich dann allerdings an den Beta-Support weiterverwiesen hat, der ist aber englischsprachig. Und mein Englisch ist eher schlecht. Also habe ich versucht, mein Anliegen unter zu Hilfenahme einer Übersetzungsseite mein Anliegen nochmals zu platzieren. Nun ja, es kam so langsam Frust auf, da die Reaktionen eher sehr träge waren. Aber Gott sei Dank, die Beta-Phase wurde kurz darauf beendet und da der Beta-Support irgendwie eher lustlos war, habe ich mich wieder an den normalen Support gewandt, von dem ich ja noch die E-Mail hatte. Es war Gott sei Dank eine personifizierte. Ich möchte aber nicht den Namen hier nennen, weil ich nicht weiß, ob das gewollt ist oder nicht.

Nach ein paarmal hin und her, hat der Supportmitarbeiter kurzerhand mir seine Versandadresse genannt, weil es ihm wohl langsam langweilig wurde 😉 . Also ging sie dann kurzerhand zu Synology. Es hat dann zwar etwas gedauert, aber irgendwann kam dann die E-Mail, dass alles ok sei und wohin die Synology zurückgesendet werden soll.

Nun habe ich sie wieder mit der aktuellen Software drauf und funktionieren tut sie auch.

Also nochmals vielen Dank, für die unkomplizierte und im übrigen kostenlose Hilfe, obwohl es keine Garantie mehr gab.