Meine papierlosen Notizen

Meine papierlosen Notizen

Wie Ihr schon mitbekommen habt, versuche ich „paperless“ zu werden. Sicher, ganz papierlos wird es nicht klappen, aber deutlich reduziert. Angeregt durch einen Beitrag von Lars Bobach möchte ich mal meine eine Vorgehensweise aufzeigen, wie ich mir Notizen mache, ohne mit Papier zu arbeiten. Ich will es mal anhand eines Beispiels einer Tagung machen, wo ich viele Unterlagen erhalte und diese im Vorfeld bearbeiten muss, um mich entsprechend vorzubereiten, aber auch während der Sitzung und manchmal auch danach.

Manchmal bekomme ich die Unterlagen in Papierform und in letzter Zeit auch immer häufiger als PDF. Im ersten Fall scanne ich sie mit meinem ScanSnap iX500 ein und schiebe mir das PDF in den entsprechenden Ordner der iCloud. Wenn ich die Unterlagen per PDF erhalten habe, dann wandern sie da gleich rein.

Im ersten Schritt bearbeite ich das PDF am Mac mit PDF-Expert, indem ich lt. der Tagesordnung Lesezeichen vergebe. Manchmal habe ich Glück und diese oder ein Inhaltsverzeichnis sind bereits enthalten. Nach dem Schließen ist das PDF ruckzuck mit der iCloud synchronisiert und ich kann mir das iPad Pro mit dem Pencil schnappen und gemütlich aufs Sofa die Unterlagen bearbeiten. Einige nennen es „annontieren“. Hier schreibe ich mir entweder Notizen auf die entsprechende Seite oder ich markiere mir einzelne Textpassagen wie mit einem „Textmarker“. Das Schöne ist, dass man mit PDF-Expert die Stellen, die man annontiert oder markiert hat sehr schön wieder findet. D.h. wenn ich zu einer Passage möchte, kann ich über das Buchsymbol oben rechts entweder das Lesezeichen, Inhaltsverzeichnis oder Anmerkung zu der Stelle springen. Natürlich ist auch eine Textsuche möglich.

Sollte ich mal keinen Platz für Notizen haben, dann füge ich einfach ein leeres „Blatt“ ein. Im übrigen muss man kein PDF haben, um mit PDF-Expert handschriftliche Notizen zu machen, denn man kann auch mit einer leeren Seite beginnen. Hier kann man auch alles mögliche, wie z.B. Bilder o.ä. einfügen.
Es ist bei PDF-Expert auch möglich Textpassagen unkenntlich zu machen oder auch zu ändern.

Manchmal kommt es vor, dass bei Sitzungsbeginn Papiere auf dem Tisch liegen, die ich dann i.d.R. mit PDF-Expert direkt in den Ordner mit dem iPhone einscanne und dann auch ggf. in das vorhandene Dokument per Kopie einfüge. Das Papier dürfen die dann entsorgen. 😉

Während der Sitzung kommen auch noch einige Anmerkungen hinzu. Wenn sie fertig ist, lade ich das Dokument in die „Ablage“ Evernote und lösche, nachdem Evernote synchronisiert hat, die Unterlagen aus der iCloud, damit ich nicht in Gefahr komme zwei unterschiedliche Dokument zu haben.

Manchmal kommt es vor, dass ich in das Dokument noch was hinzufügen muss, entweder einen Text oder auch eine Seite. Hier öffne ich dann auf dem Mac per Doppelklick (PDF-Expert ist als Standard für PDF hinterlegt) das PDF aus Evernote heraus, bearbeite es entsprechen (leider geht dann nicht das Handschriftliche) und schließe es einfach. Hier wird dann das PDF in Evernote aktualisiert. Ein riesen Vorteil gegenüber OneNote, wo ich erst „Speichern unter“ und dann wieder neu einfügen muss.

PDF-Expert und Evernote gibt es für den Mac, das iPad und iPhone. Neuerdings ist die Scanner App „Scanner Pro“ (auch ein Produkt von Readdle) integriert, sodass ich direkt in PDF-Expert scannen kann, was einen Schritt weniger und daher komfortabel ist. Im übrigen arbeiten die ganzen Apps von Readdle vor allem auf dem iPad Pro und iOS 11 hervorragend zusammen. Zu Spark (E-Mail) werde ich mal gesondert was schreiben.

Was kann ich mit PDF-Expert alles machen? Ich kann nur sagen, richtig viel und ich entdecke jeden Tag mehr:
– handschriftlich annotieren (iPad Pro)
– Lesezeichen vergeben
– Inhaltsverzeichnis erstellen
– Text markieren, unterstreichen, durchstreichen
– Texte mit Links versehen
– Text ändern/unkenntlich machen
– Text erstellen
– Unterschriften einfügen
– Text-/Bildstempel einfügen
– Anmerkungen an eine Notiz anfügen
– Suchen im Text
– Kreise, Vierecke und Linien einfügen
– und viele Dinge, die ich noch nicht entdeckt habe

Eine Zeitlang hatte ich gedacht, wenn ich nur Notizen erstellen möchte, dass ich dann Goodnotes verwende, allerdings gehöre ich zu denen, die nicht zuviele Apps verwenden möchten. Es besteht die Gefahr, dass ich nicht mehr weiß, was habe ich womit erledigt und PDF-Expert kann alles was Goodnotes kann (ok vielleicht nicht so schön)und noch mehr.

Hui, das war ganz schön viel und ich hoffe, dass ich mal einen kleinen Einblick in meinen Arbeitsablauf für Notizen geben konnte
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die gerne mit den hauseigenen Apps von Apple arbeiten, die Notizen App wurde in iOS 11 richtig aufgewertet. Scannen, annotieren usw. ist auch möglich und auch eine Ablage ähnlich wie Evernote geht da auch.

Phase One ist komisch

Phase One ist komisch

Wie vielleicht der Eine oder Andere weiß, bin ich Nutzer der Software Capture One Pro, nachdem sich Apple entschlossen hat Aperture nicht mehr weiter zu entwickeln. Ein Vergleichstest hatte bestätigt, dass zwar Capture One in der Verwaltung nicht an Aperture oder Lightroom herankommt, aber die Bildergebnisse für mich eben besser waren und das ist für mich das Wichtige.

Da der Entwickler der Software auch Mittelformatkameras herstellt, ist es eine Unternehmensentscheidung andere Hersteller von Mittelformatkameras nicht zu unterstützen. Da kann man gut finde oder nicht, ich kann es etwas nachvollziehen. Allerdings muss man sagen, dass es eine Software ist, für die man bezahlen muss und das auch noch mehr, als bei den meisten Wettbewerbern.

Ich nutze zwar keine Mittelformatkameras, trotzdem beobachte ich den Markt. Vor allem, da mit Pentax, Hasselblad und auch Fuji mittlerweile einigemaßen bezahlbar Kameras herausgebracht haben. Es ist zwar nicht das „richtige“ Mittelfomat (6×6), aber es ist nunmal größer als das 35mm Format. Aber das soll nicht das Thema sein.

Als Pentax mit der 645Z rauskam, war es schon sehr interessant, da diese immerhin unter 10.000€ kostete und auch u.a. in DNG seine RAWs abspeichert. So nun schnell man ein paar Originaldateien runterladen und in C1 mal testen, wie man die so bearbeiten kann. Ups, C1 erkennt sie nicht, obwohl DNG. Auch wenn eine Kamera mit DNG nicht unterstützt wird, kann Ca DNG-neutral – eigentlich, aber die Pentax nicht. Sehr komisch, denn die DNGs der Leica S werden als DNG-neutrag erkannt. Dann habe ich mal mit einem Exif Editor das „z“ aus dem Namen der Kamera gelöscht und siehe da, das DNG-neutral wird erkannt.

Irgendwie lächerlich, als ob die 645z ein Wettbewerb des XF-System wäre…

Nun habe ich mir mal die Dateien der Hasselblad X1D und der Fuji GFX50s besorgt, als DNG umgewandelt und versucht mit C1 zu importieren. Aber auch diese werden nicht erkannt. Mit dem Exif Editor muss ich sogar noch den Schritt vollziehen, den Namen der Kamera und des Herstellers rauszulöschen, damit sie als DNG-neutral erkannt werden. Geil ist aber, dass in den Exif-Daten nach dem Import sowohl Hersteller, als auch die Kamera sehen.

Ich könnte diese Einschränkungen nachvollziehen, wenn die Software, wie die Phocus-Software von Hasselblad kostenlos wäre, ist sie aber nicht. Und liebe Leute von Phase One, ist das nicht peinlich, dass Ihr Angst habt vor dem Wettbewerb, der keiner ist? Vor allem, als ob diese Einschränkung jemand abhalten würde, eine dieser Kameras zu kaufen.

Capture One Pro könnte jetzt, wenn sie Gas geben würde, wo man von Lightroom große Unzufriedenheit hört, deutlich dazugewinnen können.

Alles nicht nachvollziehbar.

Mein Sizilien

Mein Sizilien

Heute möchte ich mal einen etwas anderen Reisebericht schreiben. Bisher habe ich immer nur von Reisen oder Kurztripps geschrieben, die ich privat vorgenommen habe, aber diesmal hatte ich eine Incentivetour gewonnen, die von unserem Distributor in Zusammenarbeit von Samsung und Telekom ausgelobt wurde.
Daher konnte ich in der Zeit vom 08.09.2017 – 11.09.2017 nach Sizilien reisen. Es war zwar eine Reise mit kaum Freizeit (max. vor dem Abendessen zwei Stunden), aber mit viel Erleben.

Die haben keine Kosten und Mühen gescheut und eine sehr professionelle Eventagentur beauftragt für unser Vergnügen zu sorgen, was sehr gut gelungen ist.
Die Reise ging Freitags morgens am Münchener Flughafen los, was für mich bedeutete, dass ich individuell von Bremen aus angereist bin. Aufgrund des weiten Weges bin ich auch geflogen. Da es alles mit der Lufthansa bzw. Partnerfluggesellschaften ging, konnte man auch das Gepäck durchchecken. Im übrigen spart es deutlich Zeit und Nerven, wenn man schon 24h vorher online oder per Lufthansa-App eingecheckt hat, sodass man nur das Gepäck abgeben musste. In den Flieger ging es denn mit der App, die auch auf der Watch läuft, aber beim Einchecken zu einer doofen Verrenkung sorgt, sodass es besser ist, das iPhone zu nutzen. In Sizilien war ich mal kurz am Zweifeln, ob das papierlose Einchecken eine gute Idee war, da der Scanner des Sicherheitspersonals nicht bei jedem funktioniert hatte. Bei mir aber ja.
In Catania angekommen sind wir in einen kleinen gemütlichen Bus eingestiegen, um nach Taormina zu fahren. Die Stunde Fahrt wurde uns von und mit einer Reiseleiterin versüßt, die uns etwas über Sizilien und Taormina erzählt hat.

Dort angekommen ging es erstmal an den Strand zum Mittag essen. Der Strand dort war kein Sandstrand, sondern mit Steinen belegt und Schuhe sind notwendig.
Da es leider an dem Tage regnete sind wir erstmal dort geblieben, weil die Besichtigung des Amphitheater im Regen nur wenig Spaß gemacht hätte.

Nachdem wir dann im Hotel eingecheckt haben, konnten wir noch etwas ausruhen und sind dann zum „Welcome-Dinner“ ind „La Cambusa“ in Giardini Naxos gefahren. Hier musste ich mich richtig ärgern, da ich leider die Kamera im Hotel gelassen habe, sodass ein paar Fotos mit dem iPhone ausreichen müssen. In dem Restaurant hatten wir dann gemerkt, dass das Essengehen in Italien deutlich später passiert, denn wir waren erst ziemlich allein dort und erst gegen 21 Uhr fing sich langsam an, das Restaurant zu füllen.

Der nächste Tag begann mit einer Geländewagentour Richtung Ätna. Nachdem wir aus dem Verkehr von Taormina gefahren wurden, durften wir auch selber das Steuer übernehmen, was ich allerdings nicht gemacht habe, da ich lieber die Gegend genießen wollte. Das Schöne war im übrigen, dass unser „Reiseleiter“ Hauptberuflich Vulkanologe ist und wir sehr viel über Vulkane und vor allem dem Ätna erfahren haben. Ganz bis zum Krater sind wir nicht gefahren, da es touristisch sehr überlaufen ist und wir aber eben viel von der Gegend und erloschene Magmaströme sehen und erfahren haben.

Unser Mittagessen haben wir dann auf dem Weingut & Restaurant „Gambino“ genießen können. Selbstverständlich war es auch eine kleine Weinprobe. Im übrigen alles sehr lecker.

Nach der Rückkehr in Taormina hatten wir dann mal kurz Zeit für uns und eigene Erkundungen und dann ging es auch wieder zum Abendessen in „Villa Zuccaro„, wo wir unsere eigene Pizza machen durften. Die Pizza war zwar saulecker, aber lag sehr schwer im Magen. Ich hatte auf einen kleinen Verdauungsspaziergang gehofft, wir sind aber leider nicht weit gekommen und konnten aber die laue Spätsommernacht bei einem Cocktail genießen. Auch ein Clubbesuch war dann auch noch dabei und irgendwann in der Nacht konnte ich dann ins Bettchen.

Der nächste Tag ging dann auf ein typisch sizilianisches Segelboot, der „Caicco“, was vor der Küste vor Anker ging. Hier konnten wir dann den Tag genießen und mit einem kühnen Strung ins Wasser habe ich das Baden eröffnet. Leider war etwas Strömung da, sodass es in Arbeit ausartete. Also wieder an Bord und relaxen. Da der Seegang immer stärker wurde hat unsere liebe Annika „mal eben schnell“ unser Mittagessen an Land organisiert, was sehr gut war, denn auf der Rückfahrt konnte ich dann merken, dass auch der Vorabend noch etwas für Unruhe in der Magengegend gesorgt hat 😉

Nach dem Mittagessen sind wir dann mit der Seilbahn wieder hoch und das Amphitheater besucht. In dieser Kulisse würde ich gerne mal ein kleines Konzert erleben. Sehr beeindruckend. Ebenso beeindruckend war zu sehen, wie die einzelnen Epochen das Amphitheater geprägt hat.

Danach war wieder ausruhen angesagt und ich habe dann endlich mal Taormina auf eigene Faust erkundet. Hier ist mir aufgefallen, dass es zwar sehr voll war (die Geschäfte haben nicht nur bis spät abends geöffnet, sondern auch Sonntags), aber richtig hektisch oder stressig war es nicht. Da habe ich schon andere Städte kennenlernen dürfen.

Später ging es dann zu unserem letzten Abendessen zum „La Baronessa„, wo wir vom Dach aus mit Blick auf den „Piazza XIV Aprile“ unser leckeres Abendessen genießen konnten. Den Abend haben wir in Ruhe ausklingen lassen.

Ja und dann war auch schon wieder Montag und es ging zurück zum Flughafen und Richtung Heimat. Dreieinhalb stressige aber sehr schöne Tage sind wie im Fluge vergangen und bei meinem erstes Mal Italien hat sich Italien von seiner besten Seite gezeigt. Sehr angenehme Menschen, tolle Landschaften und Örtchen. Was die Italiener nicht können, sind kleine Portionen Essen und Trinken 😉
Nicht unerwähnt möchte ich die tolle Organisation durch „Creative Travel“ und namentlich Annika lassen, denn hier wurde mal wieder klar, wenn jemand mit Herzblut seinen Job macht, dann bekommt man als Gast nichts von eventuellen Planänderungen während der Tour nicht mit.

Und zu guter Letzt, bis auf die Bilder vom ersten Abend im Restaurant sind alle mit der Fuji X-T2 und dem XF16mm f/1.4 entstanden. Ich hatte zwar auch das 23er und 35er dabei, aber keine Lust zu wechseln und irgendwie habe ich maximal zwischendurch mal an ein Telezoom gedacht. Aber es ging auch so sehr gut.

Photowalk von Foto TV

Photowalk von Foto TV

Zum zehnjährigen Geburtstag von Foto TV veranstaltet Marc in Deutschland verschiedene Photowalks mit dem Thema Reportage.

Den Auftakt bildete Hamburg, der mit Hilfe von Marco Larousse organisiert wurde. Marco hatte ein „schlechtes“ Gewissen, als er meinen Namen bei den Teilnehmern gelesen hatte, da ich ja bereits beim Photowalk von Cosyspeed dabei war. Da ich aber zu spät kam, habe ich den bekannten Anfang verpasst, sodass ich zu den weniger bekannten Orten kam. Allerdings wäre das eh kein Problem gewesen, da diese Walks auch eher um die Sache und Kommunikation geht sowie neue Leute kennen zu lernen, als um die wettbewerbsmäßige Fotografie geht.

Was auch sehr witzig war, dass mich einen Tag vorher ein Kunde anrief, der eigentlich was anderes wollte und nur sagte: „übrigens morgen sehen wir uns“. Ich wusste zwar, dass er auch ein wenig fotoverrückt ist, aber damit hätte ich nicht gerechnet.

Wir hatten stark wechselhaftes Wetter, aber als Norddeutscher ist ja erst starker Regen, wenn dieser waagerecht in der Luft ist. Alles andere ist eher hohe Luftfeuchtigkeit 😉

Ich war mit der Fuji X-T2 und dem XF 16mm f/1.4 WR unterwegs und beide sind wasserfest. Wobei die „normalen“ Kameras mehr abkönnen, als die meisten denken. Ich hatte zwar auch mal das 27er drauf, aber ich habe gemerkt, dass ich eher der weitwinklige Typ bin und schnell wieder gewechselt

Der (verpasste) Treffpunkt war beim Rathausplatz, ging dann Richtung Planen un Bloomen über die „Schanze“ zur Hafencity, wo wir dann noch zu Essen eingekehrt sind. Da der Weg doch ziemlich weit war und auch die Teilnehmer recht viele waren, hatte es doch länger gedauert als gedacht, was mir aber auch schon fast klar war.

Wie gesagt war die Aufgabe eine Reportage zu erstellen und fünf Bilder nachher in die geschlossen Facebook-Gruppe zu stellen. Hier sind echt viele interessante Reportagen zusammen gekommen. Ich habe mich für „Urban Jungle“ entschieden, da es in Städten immer Ecken gibt, wo es entweder angepflanzten „Dschungel“ gibt oder sich die Natur ihren Lebensraum zurückholt. Hier mal meine Bilder.

Ich kann nur sagen, dass es mal wieder viel Spass gemacht hat und möchte mich bei der Organisation bei Marc, Heike und Marco bedanken und kann nur ermutigen in den anderen Städten dabei zu sein.

Alles in allem ein schöner runder Nachmittag mit vielen netten Menschen und in Ruhe seinem Hobby nachkommen.

2. Paperless Pioneers Conference

2. Paperless Pioneers Conference

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema papierloses bzw. papierarmes Büro und die Organisation drum herum. Allerdings muss ich dazu sagen, dass mir das bis vor Kurzem gar nicht so bewusst war, aber durch das Nutzen von Evernote als „Archiv“ und auch das Probieren von Todo-Programmen bin ich da komischerweise recht weit, wobei aber eher privat als geschäftlich. Da meine mehr oder weniger regelmäßig genutzte App „Wunderlist“ von Microsoft gekauft wurde und hier auch schon der (mit weniger Leistung versehende) Nachfolger von Microsoft angekündigt wurde, habe ich mich im Internet mal nach einer Alternative umgesehen. Hier bin ich dann bei Youtube über Lars Bobach gestolpert, der sich sein ca. sechs Jahren erfolgreich mit dem Thema papierloses Büro beschäftigt und auch umsetzt.

Hier wurde ich dann auf die Paperless Pioneers Community aufmerksam, die am Samstag den 20.05.2017 eine Conference um dieses Thema in Düsseldorf abgehalten haben. Hier habe ich mich dann kurzfristig angemeldet, da das Thema auch für die Firma interessant ist und auch einige „Speaker“ zum Thema papierlos im beruflichen Umfeld referiert haben.

Die Veranstaltung im K-Lan in Düsseldorf war von André, Enrico, Merlin und dem Team drumherum, die ich leider nicht alle namentlich nennen kann, sehr gut organisiert und auch die Wahl der Vortragenden hatte eine gute Mischung zwischen privat, beruflich und auch das Leben an sich.

Es war auch eine gute Mischung zwischen den Programmpunkten und den Pausen zum Netzwerken und informieren bei den Sponsoren, die sich dort auch präsentiert haben.

Ich kann nur sagen, dass eine tolle Veranstaltung war und ich mir auch den Termin im nächsten Jahr im Kalender eingetragen habe. Also eine klare Empfehlung.

Schaut auch einfach mal in der Ryver-Community vorbei, wo Euch in Sachen papierloses Papier und den entsprechenden Hilfsmittel geholfen wird.

Ich denke, dass ich wohl auch hier demnächst mal mehr zu dem Thema schreiben werden, da es nicht nur weniger Papier zu Folge hat, sondern auch eine besser Selbstorganisation.

 

1. internationaler Fotowalk in Prag

1. internationaler Fotowalk in Prag

Am Samstag den 13.05.2017 war der 1. internationale Fotowalk in Prag, der durch den Fotowalker organisiert wurde.

Da ich beruflich am Freitag in Chemnitz war, bot es sich an Samstag die zwei Stunden Fahrt nach Prag in Angriff zu nehmen.

Hotel war gebucht und da es morgens gegen 10 schon losgehen sollte hatte ich es umweit vom Treffpunkt gebucht. Da Prag ähnlich schwierig zum Parken ist, wie Amsterdam war nicht nur der Standort das Kriterium für die Wahl des Hotels, sondern auch ein Parkplatz. Nur hatte ich die Rechnung ohne das Hotel gemacht, denn der Parkpaltz war ca. 20 Gehminuten vom Hotel entfernt. Da es aber ein Umweg gewesen wäre, das Auto wegzustellen und zum Hotel zurück und dann zum Treffpunkt, habe ich mich für das Späteinchecken entschieden. Das war aber auch kein Problem, da die Rezeption 24h besetzt ist. Als ich bei dem Parkplatz (was eigentlich zu einem anderem Hotel gehörte) angekommen war, ging mir auch ein Licht auf, warum die Dame vom Hotel gefragt hatte, ob ich ein großes Auto habe. Also viel breiter als mein Mini hätte das Auto auch nicht sein dürfen.

Eine kleine Anmerkung auch für Pragreisende, blaue Linien bei den Parkplätzen sind für Prager reserviert und Touristen werden relativ schnell mit einer Parkkralle belohnt. Daher wirklich darauf achten, dass das Hotel einen eigenen Parkplatz hat. Und was auch auch bei meinem ersten Mal in Prag war, man sollte kein großes Auto haben.

So Auto geparkt, Fototasche gegriffen und ab zum Treffpunkt. Leider war es ein großer Platz und ich kein regelmäßiger Facebookleser, sodass ich aber mit Hilfe von Slack die Truppe gefunden haben. Gott sein Dank eine entspannte Gruppe, sodass meine kleine Verspätung auch kein Problem darstellte.

Leider war unser „Fremdenführer“ Björn krank, aber er hat als Vertretung seine Freundin geschickt und die Arme durfte uns Fotografen, die an jeder Ecke stehengeblieben sind, durch Prag führen. Da der Tag der offenen Gebäude war, wollten wir auf eines der größten Gebäude an dem Platz, um einen Überblick von Prag zu bekommen. Leider hätte es sehr lange gedauert, um ganz nach oben zu gelangen, da die Menge der Menschen begrenzt war. Als wir rausgegangen waren, mussten wir feststellen, dass der Weg, durch die Dessous-Abteilung des Kaufhauses nicht der offizielle war, denn die Schlange war sehr lang.

Wir sind dann zur Franz-Kafka-Skulptur gelaufen, die schon ein Besuch wert ist, wenn sie sich alle paar Minuten verändert. Im übrigen wurden wir von Boschi immer gefilmt, denn er hat uns immer die GoPro in die Fresse gehalten. Ich persönlich hab da ja kein Problem mit, dass man bei einem Fotowalk oder -Workshop gefilmt oder fotografiert wird, denn das gehört dazu. Nur unser „Fremdenführerin“ war leicht genervt 😉

Natürlich sind wir dann zur Karlsbrücke, denn die gehört zu einem Besuch in Prag einfach dazu. Nur war die gefühlt im Vergleich zum meinem ersten Besuch in Prag deutlich voller.

Bei dem Fotowalk sind wir dann auch in ein typischen Prager Restaurant, wo wir dann die typisch böhmische Küche und einem leckeren Bier genießen konnten.

Danach sind wir dann hoch zur Burg, wo dann schon die ersten Klagen unserer bayrischen Teilnehmer hochkamen, weil wir soviel laufen. Nunja, dass einige Bayern kein Deutsch können ist mir ja bewusst, aber kein Deutsch und kein Englisch ist schon hart, denn irgendwas hat er wohl in dem Wort Fotowalk nicht verstanden ;). Und man muss dazu sagen, dass Chris die ursprünglich von Björn geplant wurde, deutlich entschärft hatte 😉

Nunja oben auf der Burg war dann eine erhöhte Sicherheitskontrolle, um nicht zu sagen, dass da neu war, denn 2014 war dort noch keine. Recht viel Polizei und Militär. Einen kleinen historischen Umzug durften wir dann auch beiwohnen.

Nachdem wir dann den höchsten Punkt erreicht hatten und die Aussicht genossen haben, sind wir dann zum Letná- Park, wo wir dann leider bei Regen die Aussicht über die Moldau genießen durfen. Im übrigen sind wir dann einen Teil mit der Staßenbahn gefahren, was auch für eine große Begeisterung bei einigen Teilnehmern gesorgt hat. Auch habe ich zwischendurch mitbekommen, dass ich gar keine Kronen gewechselt habe, da auch in Prag, ähnlich wie in Amsterdam die EC-Karte ein gängiges Zahlungmsittel gilt. Ich habe jetzt auch bei meiner Sparkasse eine Karte mit NFC-Chip bestellt, da ich diese mitleidigen Blicke nicht mehr ertragen kann, wenn ich die Karte in das Gerät stecken muss 😉

Bevor wir dann zu Björn sind, sind wir aber noch in einem netten Bistro eingekehrt, wo dann einige noch einen Kleinigkeit gegessen haben und wir natürlich wieder ein bis mehr leckere Bierchen genossen habe.

Bei Björn konnten wir dann noch etwas über das Leben in Prag und das Arbeiten bei Olympus erfahren, was ich super interessant fand. Nachdem sich dann die meisten verabschiedet hatten, wurde ich noch von Chris und Björn genötigt, mit den beiden und Boschi einen Podcast aufzunehmen, was auch eine tolle Erfahrung war und auch riesig Spass gebracht hat.

Nach ca. 2,5h Aufnahme war es dann irgendwie 2 oder 3 Uhr morgens und ich habe immer noch nicht eingecheckt und der Koffer war auch noch im Auto. Da ich aber auf einen Umweg keine Lust und ich ja auch kein Geld für ein Taxi hatte, bin ich direkt ohne Klamotten zum Hotel, weil ich einfach nur schlafen wollte.

Also alles in allem ein gelungener Fotowalk, der von Chris sehr gut organisiert war und ich mal wieder einen Schwung nette Leute kennengelernt habe. Schön ist auch, dass sich da im Slack auch eine nette Community aufbaut, wo man sich schön austauschen kann und ich bin gespannt, wo dann der nächste internationale Fotowalk im nächsten Jahr stattfinden wird.

Und Videos existieren auch schon: