Ein bisschen Taschenporn

Ein bisschen Taschenporn

Letztens auf Twitter hatten wir das Thema Fotografen und ihr Taschenfetisch. Aber das ist doch normal, weil es ja die perfekte Tasche nunmal nicht gibt. Entweder zu klein, zu groß, zu unbequem usw.. Wobei man aber auch sagen muss, dass es ja unterschiedliche Situationen gibt und daher muss man nunmal auch unterschiedliche Taschen haben.

So habe ich auch mehrere, muss aber sagen, dass ich wohl meine fast perfekte gefunden habe. Ich hatte ja schonmal über meine Compagnon geschrieben und nach einem fast halben Jahr will ich mal ein kleines Fazit ziehen.

Ach Quatsch, eigentlich will ich nur zeigen, was man in so einer kleinen Tasche alles rein bekommt, wenn man eine kleine Kameraausrüstung hat. Nein und zu diesem Thema, welche ich gerade verwende, sage ich erstmal nichts mehr 😉

Nun ich habe ja die kleinere Compagnon (Little Messenger) und muss mich selber wundern, was man da alles tragbar reinbekommt. Wiegen konnte ich es nicht, weil meine Waage leider nicht reagiert. Die ist eben eher schweres gewohnt ;).

Allerdings musste ich bei der Inneneinteilung etwas kreativ werden, da von Haus aus zu wenig Teiler dabei sind und die kleinen Olympus-Objektive entweder zuviel Platz verbrauchen oder wenn zwei in einem Fach sind, diese aneinanderreiben. Daher habe ich in meiner Tüte mit übrig geblieben Teilern gestöbert und entsprechend eine neue Einteilung vorgenommen.

Was ist denn nun alles da drin?

  • Olympus OM-D E-M1 mit angesetztem m.Zuiko 12-40mm f2.8
  • Olympus OM-D E-M5 II mit angesetztem m.Zuiko 12mm f2 und Griff
  • Olympus m.Zuiko 17mm f1.8
  • Olympus mZuiko 25mm f1.8
  • Olympus m.Zuiko 45mm f1.8
  • Olympus m.Zuiko 14-150mm f4.0-5.6
  • die beiden Body Cap Lenses 9mm f8 Fisheye und 15mm f8
  • Ladegerät
  • Blitz der E-M5 II
  • drei Zusatzakkus
  • USB Kabel und Adapter für das iPad
  • Trigger Trab
  • und noch so Zeug zum Sauber machen
  • Graukarte
  • Objektivdeckel

Als Gurte und Kameraplatte habe ich mich für die Klamotten von Peak Design entschieden. Die Kameraplatten sind ganz cool weil ich mit dem Capture Clip, der am Gurt der Compagnon befestigt ist, die Kamera reinhängen kann und somit die Hände frei habe.

Im übrigen habe ich bei den meisten Linsen keine Deckel drauf (aber dabei, falls ich die Objekive mal anderweitig transportieren muss. Die Deckel habe ich i.d.R. nicht drauf, da die Objektive mit Streulichtblende umgekehrt in der Tasche stecken und daher nichts an die Frontlinse kommen kann. Und einen Schutzfilter verwende ich auch nicht.

Was cool wäre, wenn es von Comapgnon noch eine habe Nummer größer geben würde, wo man auch noch ein 12″ MacBook reinbekommen würde. Die Messenger ist (mir) deutlich zu groß. Hier soll es aber evtl. dieses Jahr noch was rauskommen. Ich bin da mal gespannt.

Die Bilder sind im übrigen mit dem iPhone 6 Plus entstanden und mit Capture One leicht bearbeitet worden.

Also daher meine Bitte oder auch Wünsche an die Jungs von Compagnon, noch ein paar mehr Teiler (kann auch gegen einen kleinen Aufpreis sein) und insgesamt etwas größer, damit da noch ein 12″ MacBook oder 11,6″ MacBook Air reinpasst und vielleicht noch ein 7-14mm f/2.8 und ein 75mm f/1.8 😉

So das war denn mal ein kleiner Taschenporn oder eher Taschenstripp?

Workshop bei der Triennale

Workshop bei der Triennale

Ich weiss, es ist schon lange her, dass ich hier aktiv war und ich will mich gar nicht rausreden, dass ich in letzter Zeit recht faul war. Nicht dass ich nicht fotografiert habe, nein ich war zu faul zum Sichten und Bearbeiten der Bilder. Es gibt auch noch den einen oder anderen Grund, den werde ich vielleicht mal in einem gesonderten Beitrag niederschreiben.

Erst habe ich gedacht, dass ich mich von meinen jüngsten Fotoerlebnissen zu den älteren durcharbeite, aber ich will es doch lieber anders herum machen, denn die Erinnerungen werden ja nicht besser 😉

Im Zuge der Triennale in Hamburg haben Olympus in Zusammenarbeit mit der FF-Fotoschule einen Workshop nach dem Motto „THE DAY WILL COME“ durchgeführt.

Vorab will ich sagen, dass ich es bereue nicht mehrere Tage dort gewesen zu sein, um die gesamte Veranstaltung anzusehen und zu genießen. So habe ich aber wenigsten etwas gesehen und bei der nächsten wird es etwas intensiver.

So jetzt muss ich mal versuchen zu erinnern. Also es ging in dem Workshop um Architektur in Verbindung eine Geschichte zu erzählen. D.h. in diesem Falle ging es um die Elbphilharmonie, die in den meisten Köpfen wahrscheinlich sehr viele Geschichten erzählt ;). Aber es ging eben auch darum Geschichten in Bilder zu erzählen. Diese können sowohl positiv, als auch negativ sein.

Hier mal die Bilder, sich ich präsentierte.

Im übrigen hatte ich die Uhr bewusst auf weit nach 12 Uhr gestellt, was man mir aber nicht glaubte.. 😉

Wer mich kennt, der weiß, dass ich auch nebenher etwas fotografiert und auch probiert habe.

Insgesamt war der Workshop sehr interessant und hat riesig Spaß gemacht. Die Truppe war bunt gemischt und auch Frank war ein guter Workshopleiter, der mit Witz und Kompetenz aufgewartet ist. Nicht nur fotografisch konnte er sein Können unter Beweis stellen, sondern auch als kompetenter Ansprechpartner, wenn man Probleme mit der Bedienung der OM-D hatte. Im übrigen kann man Frank auch noch bei dem Fotophonie Podcast hören.

Wir hatten auch die Möglichkeit, Equipment von Olympus zu leihen, leider standen das neue  7-14 f/2.8 und das 8mm f/1.8 Fisheye nicht zur Verfügung. Der Mitarbeiter von Olympus hatte es zwar noch versucht, aber leider ohne Erfolg, sodass ich mit der OM-D E-M 5 II und dem 12-40mm unterwegs war. Den Highres-Modus habe ich leider nicht probiert.

Insgesamt hat mir auch die Arbeit mit der OM-D sehr großen Spaß gemacht, aber dass ich auch ein Fan der Olympus bin, kann man glaube ich auf meinem Blog schon rauslesen 😉

Das soll es erstmal seit langem mal wieder ein kleiner Bericht aus meinen fotografischen Aktivitäten gewesen sein und ich hoffe, dass ich es geschafft haben meinen inneren Schweinhund zu überwinden und wieder etwas aktiver hier werde.