Stoffwechselkur die Fortsetzung

Stoffwechselkur die Fortsetzung

Im November 2012 hatte ich eine Diät der anderen Art begonnen. Es handelt sich um eine sogenannte Stoffwechselkur, um relativ schnell ein paar Kilo einigemaßen nachhaltig abzunehmen.

Ich will mal im Groben hier nochmals erklären, was da passiert, aber das Meiste dann bitte in den damaligen Berichten nachlesen, falls Interesse besteht.

Es handelt sich um die Stoffwechselkur von Lipoweg, wo man durch einen Heilpraktiker begleitet sein Ernährung umstellt. Einiges bleibt aber auch später hängen.

Die Kur dauert i.d.R. vier Wochen und danach folgen noch weitere vier Wochen Eingewöhnungsphase.

Während der ersten vier Wochen besteht die Nahrung aus Morgens ein Zwieback, späten Nachmittag 200g Obst, zum Mittag 100g Fleisch oder Fisch und 100g Gemüse. Abends nochmals 100g Fleisch oder Fisch und 100g Gemüse, sodass man pro Tag ein Zwieback, 200g Fleisch oder Fisch, 200g Gemüse und 200g Obst. Alles ohne zusätzlich Fett oder Öl und Zucker. Ebenso sind Kohlenhydrate tabu. Hier sind aber Nudeln, Reis und Kartoffeln gemeint. Die sogenannten schnellen Kohlenhydrate. Bohnen usw. darf man schon essen, aber nicht zuviel. Es ist hier im Prinzip auch eine kleine Parallele zu den Slowcarbern. Zusätzlich soll man pro Tag 1 Liter Brennnesseltee bis Mittags trinken, auch Magnesium (Achtung ohne Zuckerzusatz) sollte nicht fehlen sowie insgesamt drei Liter Flüssigkeit (Wasser, Tee, Kaffee alles ohne Zucker und Milch).

Aber den Rest bitte nachlesen.

Lipoweg Broschüre

Also wie gesagt, ich hatte im November 2012 angefangen und war Anfang 2013 mit 18 Kilo weniger fertig. D.h. nach acht Wochen hatte ich mein Ziel erreicht. Ein Jojo-Effekt stellte sich nicht ein, da ich ja auch die entsprechenden stoffwechselanregenden Spritzen bekommen habe und ich auch hinterher auf viele Dinge geachtet hatte. Sowas wie Nutella oder Chips mochte ich einfach nicht mehr. Die Mengen beim Essen waren stark reduziert, weil mein Magen sich ja an die geringen Mengen gewöhnt hatte. Im Prinzip hielt ich mein Gewicht ca. vier oder fünf Monate, auch wenn der Appetit wieder mehr wurde, doch ein paar Süßigkeiten hinzu kamen und auch das Bier schmeckte wieder. Allerdings konnte ich das einigermaßen in der Woche ausgleichen, da ich eben auf solche Dinge wie max. Mittags Kohlenhydrate, kein Zucker usw.

Dann kam eine Phase, wo ich auch Wochentags gesündigt hatte, sodass ich dann so in den folgenden ca. 11 Monaten leider wieder 10 Kilo zugenommen habe. Allerdings habe ich es seit vier Monaten wieder im Griff, dass ich nicht weiter zunehme. Eigentlich mit wenig Problemen.

Warum jetzt wieder die Kur, die ja auch noch Geld kostet und nicht einfach den Jungs von 4hourgeeks & Co. folgen? Ganz einfach, ich bin leider nicht so konsequent und werde immer wieder „rückfällig“. Daher habe ich mich für die Kur entschieden, da ich dort kontrolliert werde und mir, wenn ich mal nicht oder wenig abgenommen habe, „na woran hat´s gelegen?“ nachgehalten wird.

Also habe ich heute meine erste Spritze erhalten, allerdings bereits am Montag begonnen, meine Ernährung anzupassen, damit es nicht zu schlimm wird. Leider habe ich Dussel vergessen mich am Montag zu wiegen, sodass ich erstmal nur über den Erfolg von Dienstag auf Mittwoch berichten kann: -1,3kg (Achtung am Anfang ist es immer sehr viel).

Mal gucken, ob ich die 90Kilo schaffe, wobei ich mit 95Kilo schon zufrieden wäre.

So für heute soll es das erstmal gewesen sein und ich werde weiter berichten.

 

Aperture Alternativen

Aperture Alternativen

In Ergänzung zu meinen letzten Beitrag wollte ich mir ja mal die eine oder andere Alternative zu Aperture (AP) ansehen und berichten.

Als erstes möchte ich erstmal die Anforderungen, die ich an die Alternative stelle erwähnen.

  • Fotoverwaltung
  • RAW-Entwicklung
  • Nondestruktive Bildbearbeitung
  • einigermaßen intuitiv
  • gutes Entrauschen
  • sollte mit allen gängigen Kameratypen funktionieren
  • eine vernünftige Möglichkeit die Bilder in einem entsprechend benötigten Format zu exportieren

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das kein wissenschaftlicher Test ist, sondern meine Meinung und meinen Eindruck widerspiegelt. Ich habe auch keine aufwändige Fototestreihe gemacht und werde daher am Ende nur mal drei Ergebnisse präsentieren.

Ich war am überlegen, ob ich vorab schonmal mein Ergebnis nennen soll? Ich denke ja.

Es bleibt eigentlich nur Lightroom übrig, weil es die einzige Software ist, die meine Anforderungen erfüllt. Die beklagten Geschwindigkeitsprobleme habe ich mit einem MacBook Pro Retina der ersten Generation mit nem i7 und 2,6GHz und 16GB RAM nicht.

Capture One kommt abgeschlagen auf den zweiten Platz. Es hat eine gute zwar gewöhnungsbedürftige RAW-Entwicklung und Bearbeitungsmöglichkeit. Wenn man sich die Oberfläche angepasst hat, dann ist alles gut. Leider fehlt dort eine vernünftige Bildverwaltung. Wo ich z.b. auch mal für das nachträgliche Ändern der Bilduhrezeit zum Einfügen der GPS-Daten durchführen kann. Auch sonst fehlen mir da ein paar Sachen. Ein kleiner Tipp für diejenigen welchen, die C1 mal testen wollen. Bitte nicht auf die selben Bilderordner zugreifen, auf die LR auch zugreift. C1 ändert die xmp-Dateien und dadurch meckert LR bei den Bildern, dass was mit den Metadaten nicht stimmt und C1 hat sein Problem, dass es jedesmal da wieder was ändern will und wird somit tierisch träge. Also beim Testen eine Kopie des entsprechenden Bilderordners durchführen. Beim ersten Import macht es nichts, dass die LR-xmps dabei sind, da dann viele Sachen, wie Bewertung usw. mit übernommen werden.

Ich habe in Bezug auf die Bilderverwaltung allerdings gehört, dass es sein könnte, dass bei der nächsten Version von C1 das Programm Media Pro integriert werden soll. Media Pro ist die Bilderverwaltung von Phase One, welche man derzeit aber für m.E. recht viel Geld extra erwerben muss.

C1 ist im übrigen für die, die im Studio arbeiten und gleich in den Rechner shooten ein sehr mächtiges Programm. Mit einer zusätzlichen App für das iPad kann sich parallel ein Kunde sich die Bilder ansehen. Wenn ich das richtig mitbekommen auch auch räumlich getrennt. Ist für mich aber nicht wichtig, möchte es aber nicht unerwähnt lassen.

DxO Optics Pro kommt für mich in zweierlei Dingen nicht in Frage. Bilderverwaltung eher suboptimal und auch wird z.B. auch in absehbarer Zeit die X-Trans-Sensoren der Fuji-Kameras nicht unterstützt. Dies habe ich mir auch von DxO bestätigen lassen. Auch ist DxO nicht gerade schnell, man muss aber dazu sagen, dass die Bearbeitungen doch einen guten Eindruck hinterlassen. Die Rauschreduzierung ist sehr gut, wenn auch sehr langsam. Insgesamt hat es mich aber schon genervt, dass man die Reglerbewegung nicht direkt am Bild sehen konnte. Also für mich ist DxO nichts.

AfterShot Pro hiermit bin ich nicht warm geworden. Sie läuft schnell und läuft auch neben Windows und Mac auch unter Linux. Es werden nicht alle Kameratypen unterstützt. Auch Fuji auf absehbarer Zeit nicht. Ich hatte auch den Eindruck, dass bis vor Kurzem die Webseite und somit das Programm auch leicht eingestaubt war. Vielleicht geben sie ja wieder Gas und wittern ihre Chance. Aber für mich auch nichts.

OnOne naja, ich denke, das kann man gut als Effektplugin für Lightroom nutzen, aber als Einzelplatzlösung bin ich überhaupt nicht mit klar gekommen und das Thema intuitiv ist eher was anderes. Also für mich überhaupt nichts.

Darktable und Lightzone habe ich mir mal auf der Webseite angesehen, ist mir aber zu geekig. Also für mich auch eher nichts.

Fazit (für mich):
Ich persönlich werde mich doch weiter mit Lightroom beschäftigen, was ich allerdings auch schon seit längerem mache. Das Programm ist für mich in der Summe der Eigenschaften schon passend für mich, auch wenn mir einiges von Aperture fehlen wird. Das Thema Abo empfinde ich nicht sooo schlimm, nur die Kopplung mit Photoshop, weil ich es derzeit nicht benötige. Allerdings ist es von den Kosten her ok und irgendwie war man bei LR ja schon immer gezwungen immer wieder neue Versionen zu kaufen, weil meist neue Kamera-RAWs nicht mehr von dem Vorgänger unterstützt wurde. Ich hoffe aber, dass Adobe die bestehenden Wettbewerber auch weiter als solche sieht und sich bei der Programmierung Mühe gibt.

Allerdings werde ich auch C1 und deren Entwicklung weiter verfolgen. Das Programm hat m.E.n. neben LR das meiste Potenzial ein guter Nachfolger von Aperture zu werden, wenn die die Verwaltung in den Griff bekommen.

Auch werde ich Anfang nächsten Jahres die Photo.App von Apple genauer betrachten. Vielleicht sind dort ja genug Features, um damit vernünftig  arbeiten zu können. Denn in der Integration ins Betriebssystem war eines der Stärken von Aperture und auch den anderen Apple Programmen.

Mal sehen, was noch so passiert.

Hier mal die drei Bilder, die ich in Aperture, Capture One und Lightroom entwickelt habe. Ich habe hier nur meine Standardbearbeitung angewendet. D.h. Belichtung, Lichter, Schatten, Kontrast und keine lokalen Bearbeitungen.

In der Reihenfolge Aperture, Capture One und Lightroom. Man sieht hier, dass Aperture schon Probleme hat Zeichnung in den Lichtern zurück zu holen. Das können die anderen beiden besser. Den Rest kann jeder mal selber entscheiden.